Autor Thema: Der Mord an Walter Lübcke  (Gelesen 11495 mal)

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Offline Reichsschlafschaf

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Re: Der Mord an Walter Lübcke
« Antwort #30 am: 19. Juni 2019, 16:29:55 »
Zitat
Annegret Kramp-Karrenbauer gibt AfD Mitschuld am Tod von Walter Lübcke

Die CDU-Vorsitzende hat deutliche Kritik an der AfD geäußert: Ein Klima von "Hass und Hetze" habe die Tötung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke begünstigt.

19. Juni 2019, 13:45 Uhr

Die AfD trägt nach Ansicht der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer eine Mitverantwortung im Fall des getöteten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke. Kramp-Karrenbauer sagte am Rande einer Preisverleihung in Paris, es lasse sich am Fall Lübcke "ganz deutlich sehen, wie Entgrenzung auch von Sprache, wie Hass und Hetze, wie sie auch von der AfD und von Verantwortlichen der AfD betrieben wird, Hemmschwellen so absenkt, dass sie augenscheinlich in pure Gewalt umschlagen."
Spoiler
In diesem Zusammenhang wies die CDU-Chefin auch Spekulationen über eine mögliche künftige Zusammenarbeit von Union und AfD entschieden zurück. Für die CDU müsse "vollkommen und unzweifelhaft klar sein, dass es keine Form der Zusammenarbeit mit der AfD geben kann und geben wird". Der Rechtspopulismus sei für jeden Staat eine große Gefahr. Doch gerade im Hinblick auf die "ganz spezielle Geschichte in Deutschland ist das für uns eine noch größere Herausforderung", sagte Kramp-Karrenbauer. In Paris wurde der CDU-Vorsitzenden von der Fachzeitschrift Politique Internationale der Preis als "Europäerin des Jahres" verliehen.

"Die politische Rechte kann man nicht integrieren"
Auch der ehemalige CDU-Generalsekretär Peter Tauber hatte im Zusammenhang mit der Tötung von Walter Lübcke für ein hartes Vorgehen gegen Feinde der Demokratie gefordert. In einem Gastbeitrag für die Welt sprach sich Tauber für die Möglichkeit aus, bei antidemokratischem Verhalten bestimmte Grundrechte wie die Meinungs- und Versammlungsfreiheit entziehen zu können. Es genüge nicht, nur das Strafrecht anzuwenden. Er verwies auf den bislang nicht genutzten Artikel 18 des Grundgesetzes. Darin heißt es wörtlich: "Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen."

Die CDU rief Tauber auf, eine klare Grenze nach rechts zu ziehen. "Die politische Rechte kann man nicht integrieren oder einbinden". Die Gewaltbereitschaft von rechts nehme zu, das politische Klima habe sich verändert. Als negatives Beispiel führte Tauber seine ehemalige Parteikollegin Erika Steinbach an, die mehrere Jahre Präsidentin des Bundes der Vertriebenen gewesen war und dem Fraktionsvorstand der Partei angehört hatte, bevor sie den Vorsitz der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung übernommen hatte. "Erika Steinbach, einst eine Dame mit Bildung und Stil, demonstriert diese Selbstradikalisierung jeden Tag auf Twitter", sagte Tauber über seine frühere Parteikollegin. "Sie ist ebenso wie die Höckes, Ottes und Weidels durch eine Sprache, die enthemmt und zur Gewalt führt, mitschuldig am Tod Walter Lübckes." Auf Twitter löste diese Behauptung eine kontroverse Debatte aus. Tauber ist mittlerweile Parlamentarischer Staatssekretär im Verteidigungsministerium.

Die Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) äußerte sich ebenfalls zum Fall Lübcke. Sie bezeichnete das Verbrechen als Folge einer verbalen Radikalisierung in Deutschland: "Seit Jahren wird die Grenze des Sagbaren gezielt verschoben", sagte sie den Zeitungen des Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Nach dem Sagbaren aber kommt das Machbare, dem Angriff auf die Menschlichkeit folgt der Angriff auf den Menschen."
Der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke war vor etwa zwei Wochen durch einen Kopfschuss getötet worden. Am vergangenen Wochenende wurde der 45-jährige Tatverdächtige Stephan E. festgenommen. Die Bundesanwaltschaft übernahm am Montag die Ermittlungen und stufte die Tat als "politisches Attentat" ein. E. war nach Erkenntnissen der Behörden in der Vergangenheit in der rechtsextremen Szene aktiv und ist außerdem vorbestraft. Berichten zufolge gehen die Ermittler auch Hinweisen auf Mittäter nach.
[close]
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-06/cdu-vorsitzende-afd-mitschuld-tod-walter-luebcke-annegret-kramp-karrenbauer
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Re: Der Mord an Walter Lübcke
« Antwort #31 am: 19. Juni 2019, 16:35:42 »
Es geht immer noch einen Tick ekliger bei der AfD. Arppe, der ja der Meinung ist, dass brennende Flüchtlingsheime nur ein Akt der Verzweiflung der Aufrechten Herrenmenschenrasse sind...

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Re: Der Mord an Walter Lübcke
« Antwort #32 am: 19. Juni 2019, 19:08:03 »
Die ZEIT hat da mal eine Auflistung aktualisiert:


Zitat
Rechter Terror
:
Die falschen Vorstellungen von rechtsextremem Terror

Rechter Terror hat in Deutschland eine lange Tradition. Weil die Täter aber ohne feste Führung oder Bekennerschreiben agieren, wurde die Bedrohung lange unterschätzt.

Von Johannes Radke und Toralf Staud
19. Juni 2019, 6:45 Uhr
https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-06/rechter-terror-rechtsextremismus-attentat-ermittlungen/komplettansicht
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Re: Der Mord an Walter Lübcke
« Antwort #33 am: 19. Juni 2019, 19:30:38 »
Es geht immer noch einen Tick ekliger bei der AfD. Arppe, der ja der Meinung ist, dass brennende Flüchtlingsheime nur ein Akt der Verzweiflung der Aufrechten Herrenmenschenrasse sind...
was für ein widerliches und verlogenes Schwein.
Das ist die typische Strategie der Rechtsaußen, der Nazifreunde. Ablenken, mit dem Finger auf Andere zeigen und Fragen stellen, die den wahren Sachverhalt verschleiern sollen. Pfui Teufel!
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Re: Der Mord an Walter Lübcke
« Antwort #34 am: 19. Juni 2019, 19:32:58 »
Das diabolische an rechtem Terror ist,
dass Terror beim Normalbürger den
Wunsch nach einem starken Staat auslöst,
was wiederum die rechte Flanke stärkt.
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Re: Der Mord an Walter Lübcke
« Antwort #35 am: 19. Juni 2019, 19:42:37 »
Die ZEIT hat da mal eine Auflistung aktualisiert:


Zitat
Rechter Terror
:
Die falschen Vorstellungen von rechtsextremem Terror

Rechter Terror hat in Deutschland eine lange Tradition. Weil die Täter aber ohne feste Führung oder Bekennerschreiben agieren, wurde die Bedrohung lange unterschätzt.

Von Johannes Radke und Toralf Staud
19. Juni 2019, 6:45 Uhr
https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-06/rechter-terror-rechtsextremismus-attentat-ermittlungen/komplettansicht
Tja, da fällt mir doch ein wunderbarer Whataboutism ein. Gesamtzahl der Opfer der RAF von 1971-1993 (RAF Mitglieder nicht mitgezählt): 33 (https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Todesopfer_der_Rote_Armee_Fraktion). Opfer rechten Terrors allein 1980: 20
Zitat
Anfang der 1980er-Jahre entlud sich dann eine wahre Gewaltwelle. Allein 1980 starben durch den Rechtsterrorismus in Deutschland mindestens 20 Menschen.
Aber durch die deutsche Geschicht zieht sich ja durch, die linke Gewalt ist grundsätzlich Terror und hat als Motiv den Umsturz, rechter Terror wird von Einzeltätern ausgeführt oder ist gar von „rein vaterländische(m) Geist und edelsten Willen“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Hitler-Prozess#Verfahren_gegen_die_Hauptt%C3%A4ter) getrieben. Tja, bei allem Vertrauen den ich in unseren Rechtsstaat habe (und ich verteidige ihn nicht nur hier sondern auch in anderen Foren vehement), da kann ich nur sagen "Furchtbare Juristen" und auch, durch Maaßen erneut bewiesen, furchtbarer "Staatsschutz"  :(
« Letzte Änderung: 19. Juni 2019, 19:44:49 von Rolly »
Da kann man doch sagen: "Beim SSL haben wir etwas gelernt!"
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Re: Der Mord an Walter Lübcke
« Antwort #36 am: 19. Juni 2019, 19:49:52 »
Tja, da fällt mir doch ein wunderbarer Whataboutism ein. Gesamtzahl der Opfer der RAF von 1971-1993 (RAF Mitglieder nicht mitgezählt): 33 (https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Todesopfer_der_Rote_Armee_Fraktion). Opfer rechten Terrors allein 1980: 20
Ja, und da getraut sich die rechte Seite tatsächlich von Lügenpresse zu schreien.
Nur weil die Linken Terroristen so anständig waren Bekennerschreiben zu hinterlassen.
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Re: Der Mord an Walter Lübcke
« Antwort #37 am: 19. Juni 2019, 20:35:22 »
Hat mit dem Thema eigentlich nur am Rande zu tun, aber es passt gerade doch irgendwie und will schon länger raus:

Es fällt mir, angesichts dessen, was in unserem, in meinem Land passiert, immer schwerer, von Neonazis zu schreiben.
Ich weiß, es ist sprachlich und inhaltlich, naja, ich sage mal umstritten, von Nazis zu reden statt von Neonazis.

Aber ganz ehrlich: Wer sich wie ein Nazi äußert, wer das Gedankengut der Nazis teilt, wer es verbreitet, wer danach lebt, sich wie ein Nazi verhält, wer wie ein Nazi agiert, wer den kleinen Gefreiten vielleicht sogar irgendwie gut findet, der ist ein Nazi! Ein neuer vielleicht, der selbst nach 1945 geboren wurde, aber es ist und bleibt ein Nazi.

Ob alter oder neuer Nazi, ein Nazi ist und bleibt ein Nazi. Ich möchte mich nicht in diffusen Begrifflichkeiten verlieren, sondern ich will diese Schläger, geistigen und realen Brandstifter, Gewalttäter und Vaterlandsverräter – und ja, gerade das sind die Nazis, die so gerne ihr Vaterland retten zu wollen vorgeben in meinen Augen, denn sie verachten all das, was unser Land in den letzten Jahrzehnten ausgemacht hat; ich will und ich muss sie als das bezeichnen, was sie sind: Nazis!

Also entschuldigt bitte, wenn ich die verharmlosend klingende Vorsilbe Neo ab und an vergesse.

#RantEnd

Danke!
« Letzte Änderung: 19. Juni 2019, 20:43:45 von theodoravontane »
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Re: Der Mord an Walter Lübcke
« Antwort #38 am: 19. Juni 2019, 20:42:21 »
Also entschuldigt bitte, wenn ich die verharmlosend klingende Vorsilbe Neo an und an vergesse.

Gewährt. Ich verstehe das Neo allerdings nicht als verharmlosend, eher im Gegenteil: der Schoß ist fruchtbar noch... Die "alten Nazis" für sich allein könnte man sonst ja, wohlgemerkt unverdientermaßen, unter Artenschutz stellen.
Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!
 
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Re: Der Mord an Walter Lübcke
« Antwort #39 am: 19. Juni 2019, 20:50:16 »
gebe Dir vollkommen Recht, wobei ich die Vorsilbe nicht als verharmlosend empfinde. Sie besagt ja nur, dass es neue Nazis sind. Aber eben Nazis.
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Re: Der Mord an Walter Lübcke
« Antwort #40 am: 19. Juni 2019, 20:56:53 »
Gewährt. Ich verstehe das Neo allerdings nicht als verharmlosend, eher im Gegenteil: der Schoß ist fruchtbar noch... Die "alten Nazis" für sich allein könnte man sonst ja, wohlgemerkt unverdientermaßen, unter Artenschutz stellen.
Danke. Hm ja, irgendwie ja aber nein aber ja …

Genau das ist doch eigentlich der Punkt, wenn wir die "alten" Nazis sprachlich von den neuen Nazis trennen, wenn der Eindruck entsteht, die alten Nazis sterben so langsam aus und alles ist gut, dann werden die neuen, die Neo-Nazis nicht als das wahrgenommen, was sie sind, nämlich schlicht auch nur Nazis. Dann können sie sich hinstellen und davon fabulieren, daß damals ja nicht alles schlecht war, Autobahnen, Gemeinschaft und Ertüchtigung und die Frau am Herd …

Nein! Diese Möglichkeit dürfen die neuen Nazis eben nicht bekommen! Sie dürfen nicht die Geschichte klittern können, in dem sie sich irgendwas von früher herauspicken. Sie müssen als genau das gesehen werden, das sie sind: die gleichen Leute, die schon einmal schreckliches Unglück über Europa und darüber hinaus gebracht haben. Keinesfalls sind sie "nur" irgendwelche "Fans", die das vermeintlich Gute von damals bewahren wollen. Es waren Nazis, es sind Nazis.

Und selbst wenn das "Neo" nicht verharmlosend ist, es ist mir zuwider, denn es stört mich bei der klaren Aussprache, mit wem man es zu tun hat.

Deshalb wundere ich mich halt auch ein bisschen, daß manchmal so viel Wert darauf gelegt wird, daß es Neo-Nazis seien … aber das ist vielleicht eine persönliche Empfindlichkeit, die ich gar nicht so hätte breit treten müssen. Sorry dafür …
« Letzte Änderung: 19. Juni 2019, 21:18:39 von theodoravontane »
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Re: Der Mord an Walter Lübcke
« Antwort #41 am: 19. Juni 2019, 20:59:32 »
...fabulieren, daß damals ja nicht alles schlecht war, Autobahnen, Gemeinschaft und Ertüchtigung und die Frau am Herd …

Es war ja auch nicht alles schlecht: die Frau am Herd...  ;D
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Re: Der Mord an Walter Lübcke
« Antwort #42 am: 19. Juni 2019, 21:00:02 »
Schon lange nicht mehr so viele  :spekulatius: verschleudert wie in diesem Thread. Jetzt erst mal wieder eine Woche warten...
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Re: Der Mord an Walter Lübcke
« Antwort #43 am: 19. Juni 2019, 21:04:10 »
Kannst ja alternativ zum Fischessen am Freitag einladen. Leider bin ich da aber aus dringendsten dienstlichen, familiären und allen sonst denkbaren Gründen verhindert.  ::)
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Offline theodoravontane

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Re: Der Mord an Walter Lübcke
« Antwort #44 am: 19. Juni 2019, 21:08:15 »
Kannst ja alternativ zum Fischessen am Freitag einladen. Leider bin ich da aber aus dringendsten dienstlichen, familiären und allen sonst denkbaren Gründen verhindert.  ::)
Kein Problem, ich habe was zum Einpacken und eine Mikrowelle im Büro. Ich packe Dir was ein, komm einfach vorbei, wenn es Dir passt. Weißt ja, wo ich bin, UG 333, auf halbem Weg zur Hölle, knapp unter den Käfigen und über der Personalabteilung. Fahrstuhl 13 hält recht zuverlässig.
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