Autor Thema: Erich Hambach und Konrad Wimmer  (Gelesen 1142 mal)

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Erich Hambach und Konrad Wimmer
« am: 5. Januar 2019, 09:46:40 »
Bei bewusst.tv wurde ein Video abgelaicht: http://bewusst.tv/schutz-vor-enteignungen/

Man will Dummköpfen einreden, dass man sie vor Zwangsversteigerungen retten kann, also eine typische Reichi-Dienstleistung. Juristischer Rat von einem Rechtsanwalt Konrad Wimmer wird angeboten.

Das müsste der sein:

Zitat
Konrad Wimmer   
FW&P Finanzkanzlei Wimmer & Partner
Friedhofstraße 6
84453 Mühldorf a.Inn

Zitat
http://finanz-kanzlei.info/

Von "Rechtsanwalt" lese ich nix auf der Hompage, dafür aber von "Edelmetall".

« Letzte Änderung: 5. Januar 2019, 09:49:25 von echt? »
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Re: Erich Hambach und Konrad Wimmer
« Antwort #1 am: 5. Januar 2019, 10:06:37 »
Juristischer Rat von einem Rechtsanwalt Konrad Wimmer wird angeboten.

Das müsste der sein:

Zitat
Konrad Wimmer   
FW&P Finanzkanzlei Wimmer & Partner
Friedhofstraße 6
84453 Mühldorf a.Inn

Zitat
http://finanz-kanzlei.info/

Von "Rechtsanwalt" lese ich nix auf der Hompage, dafür aber von "Edelmetall".

Ein ganz fauler Trick. Die meisten Leute verstehen unter einer "Kanzlei" den Arbeitsplatz eines Anwalts oder Notars. Dabei ist dieser Begriff nicht geschützt und bedeutet ganz einfach ein Büro. Es ist also legal, wenn irgendein Geldschacherer seine Bude als "Finanzkanzlei" bezeichnet, aber sauber ist es nicht.
 
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Re: Erich Hambach und Konrad Wimmer
« Antwort #2 am: 5. Januar 2019, 10:18:56 »
Das amtliche bundesweite Anwaltsverzeichnis der BAK kennt keinen Konrad Wimmer.
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Re: Erich Hambach und Konrad Wimmer
« Antwort #3 am: 5. Januar 2019, 12:40:10 »
Auf der Website des Hambach wird der Wimmer wie folgt annonciert:

"Konrad Wimmer verfügt über langjährige Erfahrung was den Schutz von Vermögen und den Schutz vor Enteignungen oder ähnlichen Methoden angeht, er ist unter anderem Rechtswirt (FSH), Finanzwirt (twi), Mediator (univ.) und Testamentsvollstrecker (DVEV e.V.)".

https://www.erich-hambach.de/de/termine/termine/zwangshypotheken-geplante-enteigungen-mit-loesungen-was-koennen-wir-tun-3-vortraege-vom-11-25-januar-1-februar-sowie-2-webinare-1601-2502.htm

Die FSH ist die "Fachakademie Saar für Hochschulfortbildung GmbH" mit Sitz in Saarbrücken, die nach eigenen Bekundungen über eine staatliche Zulassung für den Fernunterricht verfügt. Bei den angebotenen Abschlüssen als "Rechtsreferent", "Rechtswirt" und "Assessorwirt" handelt es sich allerdings um zu nichts berechtigende Fantasiebezeichnungen.

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Re: Erich Hambach und Konrad Wimmer
« Antwort #4 am: 5. Januar 2019, 12:53:04 »
Assesorwirt  klingt nach der vornehmen Bezeichnung des Betreibers einer Gerichtskantine. Der Rechtswirt soll wohl zur Verwechslung mit dem Rechtsfachwirt, der aber auch nicht zur selbständigen Rechtsberatung befugt ist.

@Caligula Klingt ja fast so wie ein zweiter Zördingenskirchen  .
« Letzte Änderung: 5. Januar 2019, 12:55:57 von Müll Mann »
 
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Re: Erich Hambach und Konrad Wimmer
« Antwort #5 am: 5. Januar 2019, 13:01:59 »
Nachtrag: Ich tue mir keine Dreiviertelstunde "Bewusst TV" oder gar 1,5 h Hambach-Videos an, das bedroht die geistige Gesundheit und ist am Ende auch schlecht für die Tischkante. Es gibt aber eine Youtube-Kurzfassung des Unsinns von rund 10 Minuten. Wenn das der Inhalt der "Seminare" von Wimmer / Hambach ist, dann ist neben "Rechtswirt" und "Finanzwirt" sicher auch eine Qualifikation als "Verwir(r)t" gegeben.



Es sei denn, die wissen, dass sie Unfug erzählen. In diesem Falle könnte man die Frage stellen, ob die Verunsicherung der Zielgruppe durch wahrheitswidrige Behauptungen, um diese zur kostenpflichtigen Teilnahme an Veranstaltungen zu bewegen, als Betrug strafbar ist. Hinsichtlich des Wimmer stellt sich zudem die Frage nach einem Verstoß gegen das RDG, wenn eine "Rechtsberatung" in Bezug auf (gar nicht drohende) Maßnahmen der "Zwangsenteignung" erfolgt.

Man könnte erwägen, denen das Handwerk zu legen ...
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Re: Erich Hambach und Konrad Wimmer
« Antwort #6 am: 5. Januar 2019, 15:57:00 »
Man könnte erwägen, denen das Handwerk zu legen ...
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Re: Erich Hambach und Konrad Wimmer
« Antwort #7 am: 5. Januar 2019, 16:28:14 »
Nicht erwägen, einfach tun!
Ich sehe die Sache nicht ganz so optimistisch. Der Hambach legt ja immer wieder Wert darauf, dass sie keine Rechtsberatung im Einzelfall machen würden und verweist immer wieder auf einen "Rechtsanwalt". Ob das der Wimmer ist oder ein richtiger Anwalt bleibt dabei offen.

Das kurze Video scheint auch nicht von Hambach/Wimmer zu sein sondern die Frau gibt das zum besten, was sie in dem ersten der drei Hambach-Videos verstanden hat (und das ist nicht viel). Das Geschäftsmodell ist eine Mischung aus Weichkeks, Schrangg und Fitzek.

Im ersten Video wird zunächst mit wüsten Behauptungen insbesonderen den Eigentümern von bankfinanzierten Häusern Angst gemacht mit der Behauptung, dass wenn sie arbeitslos werden würden die Banken die Kredite fällig stellen müsste, selbst wenn die Raten weiter bedient werden können. Als Schutz davor wird geraten, das Haus an eine BGB-Gesellschaft zu übertragen. Wie dies vor eine Zwangsvollstreckung einer bereits eingetragenen Hypothek oder der möglichen Erhöhung der Grundsteuer schützen soll, bleibt schleierhaft. Angeführt wird nur, dass die Reichen sich ja auch durch Stiiftungen schützen würden. Was Hambach da jetzt genau anbietet bleibt schleierhaft, die Leute sollen ihm eine Mail schreiben.

Dann das zweite Video. Anscheinend war die Email-Aktion nihct os erfolgreich. Außerdem wurden Fehler in seinem Geschwafel bemerkt. So hat er zum Beispiel von einer Solvency-III Richtlinie gefaselt, aber die Zuschauer des Videos waren in der Lage festzustellen, dass es Solvency-III nicht gibt. Hambach entschuldigt sich mit einer Verwechslung mit Basel-III. Es wird für die bestellung einer CD mit weiteren Informaationen für 13 EUR geworben, außerdem mit Seminaren. Betont wird aber, dass sie nur allgemein informieren könnten und keine individuelle Rechtsberatung bieten könnten, das sei ihnen verboten. Die Menschen müssten dann schioon mit dem Informationen zu einem Anwalt gehen. Der Interviewpartner fängt noch mit Mensch und Person an, aber Hambach steigt nicht darauf ein. Insgesamt scheint er kein Reichsdepp zu sein, er hat nur das Kundenpotential erkannt. Der Schwerpunkt liegt diesmal mehr auf einer möglichen Zwangshypothek oder einer Enteignung auch für nicht belastete Grundstücke.

Im dritten Video hat er dann angeblich einen Vortrag vorbereitet, aber außer der ersten Folie gibt es nix davon zu sehen. Wieder Werbung für die CD und die Vorträge. Es geht jetzt nicht nur um Häuser, sondern um Vermögen allgemein. Es werden auch Bitcoins etc behandelt, Bargeldverbot etc. Hambach weiß inzwischen, was die potentiellen Kunden hören wollen. Die CD wird wieder beworben, der Kanalbetreiber hat jetzt selbst eine im Angebot, ergänzt mit Informationen über Stiftungen, Niesbrauch etc. Das Ziel dieser Marketing-Aktionen wird jetzt deutlicher. Die Menschen sollen Mitglied in dem Verein von Wimmer werden, so wie dann individuelle Beratung durch ein Mitglied, das "Rechtsanwalt" sei, erhalten würden. Es bleibt weiterhin unklar, ob es sich dabei um Wimmer handelt oder nicht.
Mit den Vorträgen scheinen sie schon schlechte Erfahrungen gemacht zu haben, jedenfalls wird erklärt, dass siich alle Teilnehmer ausweisen müssen. Man möchte wohl keine Maulwürfe dort haben, was den Verdacht auf illegale Machenschaften verschärft.

Die drei Videos zeigen den klassischen Verkauf von Versicherungen. Den potentiellen Kunden wird mit Behauptungen Angst geamcht und eine angebliche Lösung angeboten. Alles bleibt sehr wage. Mein anfänglicher Verdacht, dass sich Wimmer und Hambach Grundstücke unter den Nagel reißen wollen durch die GbR-Geschichte hat sich nicht bestätigt, es wird explizit gesagt, dass die Menschen die GbR it sich selbst gründen sollen (wie das gehen soll bleibt aber offen, es wird angedeutet, dass eine juristische Person Partner der GbR sein könnte, also wird a so eine Art GmbH & Co KG propagiert). Geht also nur noch um die Vereinsbeiträge.

Das ganze wirkt für mich mehr wie eine Vermögensverwaltung als wie eine Rechtsberatung im Einzelfall. Angesiedelt ist das in einer Grauzone zwischen Finanzberatung und Vermögensverwaltung unklar ist daher, ob eine Genehmigung erforderlich ist und wer die zuständige Aufsichtsbehörde wäre.

Angriffsfläche bietet für mich der Verein vom Wimmer.
 
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Re: Erich Hambach und Konrad Wimmer
« Antwort #8 am: 5. Januar 2019, 16:55:37 »
Die FSH ist die "Fachakademie Saar für Hochschulfortbildung GmbH" mit Sitz in Saarbrücken, die nach eigenen Bekundungen über eine staatliche Zulassung für den Fernunterricht verfügt. Bei den angebotenen Abschlüssen als "Rechtsreferent", "Rechtswirt" und "Assessorwirt" handelt es sich allerdings um zu nichts berechtigende Fantasiebezeichnungen.
Rechtswirt wird als Ausbildung nach IHK-Standard behauptet. Inwieweit das alles Bestand hat, zu was berechtigt und belastbar ist, wäre zu prüfen
Staatlich zugelassen bedeutet aber nicht staatlich anerkannt im Sinne eines Staatsexamen oder ähnlicher Abschlüsse.

Die Angaben dieses Bildungsträgers sind blumig, mag ich so nicht glauben: http://www.rechtswirt.de/kategorie.php?site=rechtswirt&kategorie_id=35
Zitat
als Rechtsbeistand Mandanten rechtlich fundierter beraten...
Diese Einrichtung ist mir durchaus ein Begriff und schon recht lange aktiv. Bisher hatte ich die aber nur zur Aus- und Weiterbildung für Angestellte und Assistenten auf dem Schirm.
Also Zuträger, von verantwortlichen und selbstständig entscheidenden Tätigkeiten war da nichts.     

Der Tenor, der von mir auf die Schnelle bisher gelesenen Meinungen und Aussagen dazu, sind durchwachsen.
https://www.fernstudium-infos.de/forum/135-fsh/
https://www.foreno.de/viewtopic.php?f=38&t=77749&sid=6f8d5c6347a4aa33052611c1e774864b&start=40

Sowohl vom Inhalt und Ablauf der Ausbildung, Qualität der Unterlagen und mangelnder Perspektive, weil das keiner kennt.
Weder bei Anwälten, noch in der Wirtschaft, wo es zudem reichlich Konkurrenz über etablierte Berufsbilder gibt.

Allerdings kann man die Einrichtung nicht für das Wirken ihre Absolventen verantwortlich machen.
Muss man dann sorgfältig auseinander nehmen, was die beiden behaupten zu sein, was sie vorweisen können und in welchem Zusammenhang das mit der tatsächlichen Ausbildung steht.
Ich schaue mir die Vögel, ihre Qualifikationen und ihr Wirken an. Wenn sich ausreichend entsprechendes Material findet kann man evtl. einen Artikel draus machen.
 
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Re: Erich Hambach und Konrad Wimmer
« Antwort #9 am: 5. Januar 2019, 17:10:03 »
Ich sehe die Typen als Beifang, das sind Finanzbetrüger, die in der Reichi-Szene ihre Opfer suchen, aber selbst keine Reichis.

Früher wäre sowas wie die bei MLP oder AWD gelandet.
« Letzte Änderung: 5. Januar 2019, 17:14:33 von Müll Mann »
 
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Re: Erich Hambach und Konrad Wimmer
« Antwort #10 am: 5. Januar 2019, 17:29:57 »
Ich sehe die Typen als Beifang, das sind Finanzbetrüger, die in der Reichi-Szene ihre Opfer suchen, aber selbst keine Reichis.
Korrekt, so sieht es bisher aus. Mal schauen ob und was das durchleuchten der Hintergründe bringt.

Allerdings lässt sich auch das in einem kurzem Artikel durchaus darstellen.
Wenn sie in der RB-Szene wildern und deren Zustände und Gedankengut zur Akquise nutzen, machen sie sich diese zu eigen und wirken fördernd und aufwiegelnd.     
Auch dies trägt zu den Rahmenbedingungen bei,  in denen die Vollhonks sich bewegen und rundet sie ab. Mal schauen...  8)
« Letzte Änderung: 5. Januar 2019, 17:53:17 von Caligula »
 
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Re: Erich Hambach und Konrad Wimmer
« Antwort #11 am: 5. Januar 2019, 17:43:26 »
als Rechtsbeistand Mandanten rechtlich fundierter beraten...

Der klassische Rechtsbeistand ist übrigens ein Beruf, zu dem seit 1980 - also bald 40 Jahren - keine Neuzulassungen mehr möglich sind. Da kann es eigentlich nur noch sehr wenige aktive Berufsträger geben und die werden im Zweifel weder an einer Fortbildung interessiert sein noch diese benötigen.
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Re: Erich Hambach und Konrad Wimmer
« Antwort #12 am: 5. Januar 2019, 17:46:42 »
Nachtrag: Ich tue mir keine Dreiviertelstunde "Bewusst TV" oder gar 1,5 h Hambach-Videos an, das bedroht die geistige Gesundheit und ist am Ende auch schlecht für die Tischkante. Es gibt aber eine Youtube-Kurzfassung des Unsinns von rund 10 Minuten. Wenn das der Inhalt der "Seminare" von Wimmer / Hambach ist, dann ist neben "Rechtswirt" und "Finanzwirt" sicher auch eine Qualifikation als "Verwir(r)t" gegeben.

Es sei denn, die wissen, dass sie Unfug erzählen. In diesem Falle könnte man die Frage stellen, ob die Verunsicherung der Zielgruppe durch wahrheitswidrige Behauptungen, um diese zur kostenpflichtigen Teilnahme an Veranstaltungen zu bewegen, als Betrug strafbar ist. Hinsichtlich des Wimmer stellt sich zudem die Frage nach einem Verstoß gegen das RDG, wenn eine "Rechtsberatung" in Bezug auf (gar nicht drohende) Maßnahmen der "Zwangsenteignung" erfolgt.

Man könnte erwägen, denen das Handwerk zu legen ...

Davon habe ich ja noch nie gehört, dass es verboten sein soll, sich privat Geld zu leihen, um seine Kreditraten zu bezahlen. Und dass die Bank solches Geld nicht annehmen darf ... woher soll sie denn wissen, wo das Geld herkommt? Normalerweise sind die Leute nicht so wählerisch, wenn sie Geld kriegen.

Lustig ist, dass das auf dem Tisch liegende Formular gar nicht in deutscher Sprache ist. Scheint polnisch oder so zu sein.

Wieso kommt der Staat zu Geld, wenn jemand seinen Kredit nicht bedienen kann und sein Haus zwangsversteigert wird? Das Geld geht doch an die Bank, aber ob die davon reich wird, steht sehr in Zweifel.

Wieso soll die Bank keinen Zugriff auf eine Immobilie haben, die einer GbR statt einer Privatperson gehört? Während der Kredit läuft, kann eine Übereignung der Immobilie doch wohl nur mit Zustimmung der Bank stattfinden, die die Verträge dann entsprechend ändern wird.
 
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Re: Erich Hambach und Konrad Wimmer
« Antwort #13 am: 5. Januar 2019, 17:52:43 »
Zitat
Wieso soll die Bank keinen Zugriff auf eine Immobilie haben, die einer GbR statt einer Privatperson gehört? Während der Kredit läuft, kann eine Übereignung der Immobilie doch wohl nur mit Zustimmung der Bank stattfinden, die die Verträge dann entsprechend ändern wird.

Das ist mir auch aufgefallen, aber erwartest du da Logik? Und das Schlafschaf Jo fragt eh nicht nicht. Er hält die Steigbügel hin und berichtet doch nur.
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Re: Erich Hambach und Konrad Wimmer
« Antwort #14 am: 5. Januar 2019, 17:59:45 »
Das Streben nach Haftungsbeschränkung oder gar Haftungsfreiheit beschränkt sich nicht nur auf RD. Daher hat es schon viele Versuche gegeben, den "Kaufmann ohne Haftung" u. dgl. zu schaffen. Leider funktioniert das rechtlich in der Regel nicht. So dürfte es auch hier sein.
Natürlich kann ein Eigentümer sein Eigentum einer GbR übertragen. Die Frage ist halt, was dann im Blick auf eine bestehende Fremdfinanzierung geschieht: Wenn es um ein Grundstück geht, das der Bank als Sicherheit dient, wird die Bank einfach den Kredit fällig stellen und vom bisherigen Eigentümer zurückfordern, ggf. mit Gebühren für die vorzeitige Ablösung. Denn der Eigentumsübergang bewirkt ja nicht zwingend auch einen Übergang der Haftung bzw. des Kredits. Dann müsste die GbR das Grundstück dem bisherigen Eigentümer abkaufen, sodass dieser mit der Kaufsumme den Kredit ablösen kann. Wenn die GbR kein entsprechendes Vermögen besitzt, muss sie halt einen eigenen Kredit aufnehmen.
Oder aber die Bank stimmt einer Übertragung des Kredits auf die GbR zu, wodurch dann das Grundstück schon mal für den ehemaligen Eigentümer rechtlich verloren ist. Da eine GbR ohne entsprechendes Vermögen und ohne Einnahmen eine recht unsichere Sache ist, wird dadurch ein Totalverlust des Grundstücks eher noch wahrscheinlicher. Grundsätzlich müsste die GbR dann dem bisherigen Eigentümer, wenn er weiter das Grundstück nutzt, Miete abverlangen.
Sicher gibt es noch andere rechtliche Gestaltungsmöglichkeiten, aber keine führt dazu, dass man rechtlich hieb- und stichfest sein Eigentum auf einen Dritten übertragen und es dennoch weiter wie ein Eigentümer nutzen kann.
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