Neues vom Auswärtigen Amt in Fürstlich Drehna.
Die demolierte
Terrassentür ist wieder heile! Hat die BRD GmbH etwa die geforderten Reparationen geleistet?
Wohl eher nicht, denn es droht weiteres Ungemach:
Das Land Berlin hat die Zwangsversteigerung der preussischen Immobilie von Reichhelm und Burdack
beantragt und das zuständige Amtsgericht Lübben hat diese dann am 08.09.2021 auch
angeordnet. (Das ist natürlich nicht topaktuell, aber warum tßur Hölle kümmert sich hier niemand mehr um das Thema, während ich mal Kurzurlaub mache??)
Es geht offenbar um satte
131.000 Euro nicht bezahlter
Gerichtskosten, die eine der beiden Blitzbirnen angehäuft haben muss. Das Land Berlin hat die auch im Grundbuch eintragen lassen und möchte jetzt halt den Haus-Miteigentumsanteil eines der beiden Preussen zwangsversteigern. Die Gerichtskosten sind wahrscheinlich beim Amtsgericht Spandau entstanden, denn gegen dieses wird - neben dem Amtsgericht Lübben - ausdrücklich in einem FAX an die Papierkörbe ausländischer Botschaften gewettert.
Titel des Altpapiers: "
14._Sep._2021-_voelkerrechtswidriger_Angriff_auf_den_Freistaat_Preussen" (
hier nochmal im Webarchive)
Ausgerechnet "Seine Exzellenz Putin" soll dem "schutzlosen Auswärtigen Amt" zur
Hilfe eilen. Früher hätte ich ja geschmunzelt aber inzwischen befürchte ich, dass Wladimir sich diesen Quark abheftet und als Grund für die nächste "militärische Spezialaktion" vormerkt.
Im Augenblick jedoch haben meine Freunde Hans Franz Detlef und Ada Cornelia einen anderen tollen Trick aus dem Hut gezaubert:
Der Freistaat Preussen hat die Immobilie Crinitzer Straße 19c in Fürstlich Drehna
beschlagnahmt! Damit drehen sie der BRD GmbH eine lange Nase denn nun gehört das Haus ja nicht mehr den beiden und kann ihnen nicht wegversteigert werden, oder so.
Fürstlich Drehna liegt eigentlich tief in der brandenburgischen Pampa aber seit einigen Jahren hat sich der Immobilienmarkt auch hier erstaunlich entwickelt. Aufgrund der Preissteigerungen in Berlin und Umland sind inzwischen auch Immobilien weit entfernt von Berlin begehrt. Voraussetzung ist eine gute Verkehrsanbindung - und die ist bei Fürstlich Drehna gegeben: Auto- und Eisenbahn nach Berlin sind nahe. Mir ist eine abrissreife Butze auf 200 m² in einem Kuhdorf in der Nähe bekannt, die kürzlich für 45.000 den Besitzer gewechselt hat. Vor 10 Jahren unvorstellbar, da wäre es der symbolische eine Euro gewesen.
Leider handelt es sich bei den beiden Preussen nur um die Versteigerung eines Miteigentumsanteils am Haus. Das ist nicht attraktiv, denn man besitzt dann als Käufer halt nur die Hälfte eines von zwei Querulanten besetzten Hauses. Es ist zu befürchten, dass sich kein Bieter finden wird.
Aber wer weiß, vielleicht findet sich ja ein mutiger Spekulant mit langem Atem.
Das SonnenstaatlandSSL sollte sich übrigens dieses
Häuschen in 500 Metern Entfernung zulegen. 3,2 Mio netto sind ein Schnäppchen, finde ich.
