Autor Thema: Großveranstaltungen, Festspiele, Konzerte, Treffen  (Gelesen 1746 mal)

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Großveranstaltungen, Festspiele, Konzerte, Treffen
« am: 9. Juli 2018, 14:27:14 »
Zitat
Kirchheim / Thüringen –
Abgeschirmtes Neonazi-Festival mit nur 220 Besuchern

Sonntag, 08. Juli 2018 / von Thomas Witzgall

Nach den kommerziellen Erfolgen der „nationalen Konkurrenz“ in Themar und Ostritz, veranstaltete auch die Kleinstpartei Der Dritte Weg am Samstag ein Festival, angemeldet als öffentliche, politische Versammlung. Im Rahmenprogramm wurde neben Rechtsrock auch Kampfsport beworben. Zu den Rednern zählte mit Wolfram Nahrath der letzte Bundesleiter der verbotenen Wiking-Jugend. Er gehört dem Verteidigerteam von Ralf Wohlleben im NSU-Prozess an. An die Mobilisierungserfolge der Szene konnte die Partei allerdings nicht anschließen. Die Veranstaltung in Kirchheim blieb eher im kleinen Kreis.

In den Tagen vor Samstag kannte die Webseite des Dritten Weges nur ein Thema: Das eigene Festival in Kirchheim mit dem martialischen Namen „Jugend im Sturm“. Wer sich für die Veranstaltung interessierte sollte bereits um 10 Uhr im Ort Kirchheim sein, günstig gelegen am Erfurter Autobahnkreuz. Um 11 Uhr sollte der Einlass beginnen, die Veranstaltung eine Stunde später. Einen Andrang und lange Schlangen, wie von den anderen Veranstaltungen bekannt, gab es zu keinem Zeitpunkt.

Beim ersten Presserundgang, den der Veranstalter nur mit Widerstand akzeptierte, kam der Eindruck auf, dass ein Großteil der Besucher sich schon vor dem offiziellen Einlass auf dem Gelände befand und die diversen Stände der Partei betreute. Auch am Nachmittag kamen kaum neue Besucher hinzu. Am Ende sollen in der Spitze laut Polizei 220 Teilnehmer zugegen gewesen sein.

Ideologisches Gegenstück zu Themar – „Raus aus der Szene“
Während Parteien wie die NPD Schwierigkeiten haben, ihre Anhänger zu klassischen Kundgebungen zu bewegen, scheint es beim Dritten Weg genau anders herum zu sein. Während es bei Demonstrationen deutlichen Zulauf gibt, blieb in Kirchheim die Mobilisierung selbst in den Reihen der eigenen Mitglieder schwach. Die Neonazi-Partei zog die eigene Veranstaltung, im Gegensatz zu den „Rechtsrock-Unternehmern“ Tommy Frenck und Patrick Schröder, allerdings bewusst unkommerziell auf.

Letztes Jahr hatte die Partei mit einer größeren Abordnung am Konzert in Themar mit seinen 6.000 Besuchern teilgenommen, das aber weitestgehend zur elitären Kritik an „der rechten Szene“ und ihrem Zustand genutzt. Die Teilnehmer seien bloß eine „Armee an Konsumenten“. Bei allem revolutionärem Gehabe und Sprüchen auf den Shirts seien sie in Wahrheit keine Gegner, sondern gerade Kinder des „Zeitgeistes“. Schon damals ließ die Partei verlauten, sie wolle extrem rechten Bands Auftrittsmöglichkeiten vor einem Publikum verschaffen, die den Inhalten der radikalen Texte auch „gerecht“ werde.

Bei den folgenden Veranstaltungen in Themar hielt man fest am kommerziellen Konzept, der Dritte Weg blieb diesen Veranstaltungen derweil fern. So gab es in Kirchheim auch keine Verkaufsstände der gängigen Szene-Versandshops. Es präsentierte sich ausschließlich die Partei mit ihren diversen „Arbeitsgemeinschaften“. Alles sollte so unkommerziell wie möglich wirken. Während auf der Bühne Wolfram Nahrath, der letzte „Bundesführer“ der verbotenen Wiking-Jugend und Verteidiger von Ralf Wohlleben, über das „Volks als Grundlage für Identität und Kultur“ sprach, gab es zehn Meter weiter (deutsche) Crêpes gegen Spende.

„Jugend im Sturm“ war das erste „Festival“ der Partei. Mit der Veranstaltung knüpfen die Parteikader um Matthias Fischer und Tony Gentsch an die früheren „Nationalen Frankentage“ des Freien Netz Süd an. Auch damals lieferte ein Krach den Anlass. Führende Aktivisten der neonazistischen Kameradschaftsszene hatte sich mit der NPD-Landesverband zerstritten und die Veranstaltung in Konkurrenz zu den inzwischen eingestellten „NPD-Bayerntagen“ organisiert. 2013 scheiterte das Freie Netz Süd zudem mit dem Versuch, in Unterfranken ein Festival mit dem Titel „Europa erwache“ abzuhalten.

Abgeschottete, «öffentliche» Veranstaltung
Das Gelände in Kirchheim kam dem Dritten Weg sehr entgegen. Die Partei hatte dort bereits ihre Bundesparteitage abgehalten. Obwohl als öffentliche Veranstaltung angemeldet, wurde es von Seiten der Veranstalter fast komplett abgeschirmt. Hinter einem ersten Bauzaun, der nicht immer dem Wind stand hielt, versperrte eine zusätzliche Holzwand neugierige Blicke.

Zu den höher gelegenen Nachbargrundstücken wurde die mögliche Sicht mit weiteren Bannern blockiert. Die zum Gelände gehörende Scheune bot zudem weitere Möglichkeiten, sich der Sicht von Presse und Behörden zu entziehen. Der Versammlungsleiter Tony Gentsch reagiert nicht nur auf den Rundgang für die Medien ungehalten, sondern auch, als gegen 14 Uhr das Ordnungsamt das Gelände erneut betreten wollte.

Es drängte sich der Eindruck auf, als wollten die Veranstalter alle Vorteile einer Anmeldung als Versammlung nutzen, sich aber den Pflichten und auch der Kontrolle entziehen. Die Neonazis wollten für sich sein. Ob die Polizei jederzeit Einblick in das Treiben auf dem Gelände hatte, ist unsicher.

Kampfsport als Rahmenprogramm
Zum bunten Programm der Veranstaltung zählte erstmalig auch der bei Neonazis immer beliebter werdende Kampfsport, wofür auf dem Gelände auch ein rudimentärer Ring aufgebaut war. Auch hier waren die Medien ausgeschlossen. Den Ansagen nach gab es vier sogenannte K1-Kämpfe. Kai-Andres Zimmermann, „Gebietsleiter Süden“, trat zu zwei Kämpfen an. Weitere Kämpfer kamen laut den Durchsagen aus Chemnitz und Nordhausen, aus dem Sauerland und von den „Stützpunkten“ Rheinhessen und Mittelsachsen.

Beim einzigen Boxkampf des Tages traten ein „Dennis aus Kaiserlautern“ und ein „Max aus Kaiserlautern“ gegeneinander an. Matthias Fischer, Stellvertretender Parteivorsitzender des III.Weg, lobte den Sport in einer Anspielung auf Hitlers „Mein Kampf“. Der sei bereits im „Bestseller aus Landsberg“ besonders erwähnt worden.

Zum Rahmenprogramm gehörten mit „Die Lunikoff-Verschwörung“, „Uwocaust“ und „Killuminati“ drei bekanntere Acts der „Szene“. Daneben trat auch die Liedermacherin „Varghona“ auf.

Gegen die Veranstaltung gab es aus der lokalen Zivilgesellschaft heraus mehrere Gegenveranstaltungen. An einem interkulturellen Picknick beteiligten sich laut Polizei etwa 60 Personen, später am Abend kamen 20 weitere Aktive zum „Politischen Dinner für Demokratie“ zusammen. Etwa drei Dutzend Personen radelten zudem mit einer antifaschistischen Radtour von Erfurt nach Kirchheim. Die Polizei stellte bei den Vorkontrollen insgesamt fünf Straftaten fest, darunter die Verwendung von Kennzeichnen verfassungswidriger Organisationen.

Für den 25. August ist laut Informationen von „Mobit e.V.“ in Mattstedt mit „Rock gegen Überfremdung III“ das nächste kommerzielle Festival der extrem rechten Szene geplant.

Bildstrecke: https://www.endstation-rechts-bayern.de/2018/07/abgeschirmtes-neonazi-festival-mit-nur-220-besuchern/wenig-los-beim-dritten-weg-in-kirchheim/

Quelle: https://www.endstation-rechts-bayern.de/2018/07/abgeschirmtes-neonazi-festival-mit-nur-220-besuchern/, ENDSTATION RECHTS. BAYERN / Thomas Witzgall, 8. Juli 2018
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Re: Großveranstaltungen, Festspiele, Konzerte, Treffen
« Antwort #1 am: 16. März 2019, 14:49:02 »
Zitat
immer mal wieder Ostritz
21. Februar 2019, Gerald Fontaine


Neisseblick Ostritz

Thorsten Heise (NPD) hat für den 23. März beim Landratsamt eine “politische Kundgebung mit Musikbeiträgen” auf dem privaten Gelände des Ostritzer Hotels Neisseblick angemeldet. Zu dem “Back to the Roots” Rechtsrock-Konzert sollen laut Heises Angaben rund 500 Teilnehmer kommen. An Bands sind Endstufe, KDF, Last Chance und Irreductibles angekündigt.  Eine Karte kostet 30€ im Vorverkauf und 35€ an der Abendkasse.

Die Ostritzer haben am 19.2. eine Versammlung, in der der Umgang mit dem “Versammlungsgeschehen” und wie sich stark einschränkende Verkehrsbeschränkungen vermeiden lassen, durchgeführt.

Am 21. und 22.6. tobt dann das nächste rechte Event, nämlich das “Schild- und-Schwert-Festival” in Ostritz. Organisator Thorsten Heise feiert am 23.6. außerdem seinen 50. Geburtstag. Der Betreiber des Hotels “Neisseblick” hat den Landkreis Görlitz auf Schadenersatz verklagt, weil dieser ihm auch den Betrieb seiner Gaststätte untersagt hat. Man darf gespannt sein wie die Gerichtsverhandlung ausgeht.

Zwei weitere rechte Veranstaltungen sind dann noch im weiteren Jahresverlauf zu erwarten. Die Ostritzer setzen der Veranstaltung im März wieder ein mehrtägiges Friedensfest entgegen. Im Juni feiert der Ostritzer Ballsportclub sein 100-Jähriges Bestehen mit einem großen Fußballfest. Für “Gegenveranstaltungen” ist also gesorgt.
Fettdruck im Text durch die Agentur x
Quelle: https://invalidenturm.eu/2019/02/immer-mal-wieder-ostritz/, Gerald Fontaine, 21. Februar 2019


Gegenveranstaltung zum  “Back to the Roots” Rechtsrock-Konzert am 23. März:
3. Ostritzer Friedensfest
"Vom 21. - 23. März 2019 findet auf dem Marktplatz von Ostritz das 3. Ostritzer Friedensfest als Initiative gegen eine rechtsextremistische Versammlung im ehemaligen Hotel Neißeblick statt."
Quelle: http://ostritzer-friedensfest.de/wp-content/uploads/2019/03/Bürgerinfo_Aushang_final2.jpg
Weitere Informationen:
http://ostritzer-friedensfest.de
« Letzte Änderung: 16. März 2019, 15:17:31 von x »
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Re: Großveranstaltungen, Festspiele, Konzerte, Treffen
« Antwort #2 am: 28. Mai 2019, 09:32:07 »
Den guten Tommy (der das Grundstück der DB dann doch nicht bekommen hat), hat's jetzt doch wieder erwischt. Ein bißl weniger ist es geworden, aber 30 Tagessätze sind es dennoch.


(Anwalt Wölfel scheint in der Szene einschlägig tätig zu sein:
https://forum.sonnenstaatland.com/index.php?topic=5933.msg206155#msg206155

https://forum.sonnenstaatland.com/index.php?topic=27.msg197621#msg197621 )

Von der dämlichen Art des Anwalts, der die Rolle von Rudolf Heß herunterspielen möchte,  hat sich der Vorsitzende jedenfalls nicht beeindrucken lassen:
Zitat
Frenck , der sich 2012 zum Tatzeitpunkt in Australien aufhielt, lässt auch diesmal wieder seinen Anwalt sprechen. Der beantragt, einen historischen Gutachter beizuziehen, um die Biografie von Hess einzuordnen. Seine Argumentation zieht die Wichtigkeit von Hess im NS-Regime in Zweifel und zielt darauf, dass in dem Video die Gräueltaten der Neonazis nicht dargestellt werden und es hier lediglich um den England-Flug von Hess gegangen sei.

Die 1. Strafkammer sieht das gänzlich anders. Richter Wolfgang Feld-Gerdes macht in der mündlichen Urteilsbegründung deutlich: „Dadurch, dass in dem Video ein positives Werturteil über Rudolf Hess gefällt wird, verletzt das die Würde der Opfer in einer Weise, die geeignet ist, den Rechtsfrieden zu stören.“

Sehr fähig scheint der Gerichtsreporter nicht zu sein:
Zitat
...  30 Tagessätze zu 40 Euro, was keinen Eintrag ins Bundeszentralregister und damit keine Vorstrafe nach sich ziehen würde.
Selbstverständlich kommen Ermittlungen und Urteil ins Bundeszentralregister und vorbestraft ist man ab 5 Tagessätzen. Es kommt nur nicht ins "Kleine" Führungszeugnis.

Zitat
Landgericht bestätigt Verurteilung von Neonazi Tommy Frenck

Erste Strafkammer reduziert im Berufungsverfahren wegen Volksverhetzung die Geldstrafe. Es ist eine erneute Revision angekündigt.
28. Mai 2019 / 05:24 Uhr
Spoiler
Meiningen. Weißes Hemd, kurze Hose. Tommy Frenck wirkt in diesen Minuten entspannt, als er mit seinem Verteidiger Andreas Wölfel am Meininger Landgericht erscheint. Der 32-Jährige ist der wohl bekannteste Anhänger der rechtsextremen Szene in Südthüringen und darüber hin­aus. Er steht vor Gericht, weil er der Volksverhetzung beschuldigt wird; dass jetzt erneut verhandelt wird, hat er so gewollt. Denn Frenck akzeptiert einen Schuldspruch der 3. Strafkammer des Landgerichts aus dem vergangenen Jahr nicht. Der Revision hat das Oberlandesgericht Jena stattgegeben. Zu einer Geldstrafe von 2500 Euro war er 2018 verurteilt worden.

Video schon 2012 ins Internet gestellt
Gestern bestätigt das Gericht die Verurteilung wegen Volksverhetzung – reduziert aber die Geldstrafe um 1300 Euro auf nunmehr 1200 Euro, also 30 Tagessätze zu 40 Euro, was keinen Eintrag ins Bundeszentralregister und damit keine Vorstrafe nach sich ziehen würde. So hatte bereits das Amtsgericht Hildburghausen geurteilt. „Das Urteil wird auch diesmal nicht rechtskräftig“, sagt Wölfel nach der Verhandlung dieser Zeitung.

Darum geht es: 2012 soll Tommy Frenck ein Video mit volksverhetzendem Inhalt ins Internet gestellt haben. Konkret dreht es sich dabei um ein Video des rechtsextremen Liedermachers André Lüders – der hatte von Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess als „Märtyrer des Friedens“ gesungen im Lied „Mann der Treue". Frenck , der sich 2012 zum Tatzeitpunkt in Australien aufhielt, lässt auch diesmal wieder seinen Anwalt sprechen. Der beantragt, einen historischen Gutachter beizuziehen, um die Biografie von Hess einzuordnen. Seine Argumentation zieht die Wichtigkeit von Hess im NS-Regime in Zweifel und zielt darauf, dass in dem Video die Gräueltaten der Neonazis nicht dargestellt werden und es hier lediglich um den England-Flug von Hess gegangen sei.

Die 1. Strafkammer sieht das gänzlich anders. Richter Wolfgang Feld-Gerdes macht in der mündlichen Urteilsbegründung deutlich: „Dadurch, dass in dem Video ein positives Werturteil über Rudolf Hess gefällt wird, verletzt das die Würde der Opfer in einer Weise, die geeignet ist, den Rechtsfrieden zu stören.“ Die Kammer sei davon überzeugt, dass Frenck der Inhalt des Videos, das bis zur Löschung 2014 etwa 5000 Mal angesehen wurde, bekannt gewesen sei.

In einer Woche wieder vor Gericht

Staatsanwalt Markus Knapp hat mit Blick auf die Hess -Biografie gesagt: „Man kann sich nicht die Rosinen herauspicken und die Schattenseiten des Mannes unterschlagen. Das ist der Klassiker der Volksverhetzung.“

Dennoch wird das Verfahren nach wie vor keinen Abschluss finden. Das liegt daran, dass Frenck weiter auf einen Freispruch zielt. Das Oberlandesgericht kann nun selbst ein Urteil sprechen oder das Thema zum Bundesgerichtshof geben. Auch eine erneute Rückverweisung an das Landgericht Meiningen wäre denkbar, erscheint aber unwahrscheinlich.

Für Frenck , der in Kloster Veßra ein Gasthaus betreibt und im Landkreis Hildburghausen für das rechtsextreme, von ihm gegründete „Bündnis Zukunft Hildburghausen“ im Kreistag sitzt, geht es schon in der nächsten Woche vor Gericht weiter – das sieht er sich wieder des Vorwurfes der Volksverhetzung gegenüber, weil er am 20. April 2018 ein Schnitzel-Angebot für 8,88 Euro in seinem Gasthaus „Goldener Löwe“ ausgelobt hatte – als Geburtstagsangebot am Geburtstag Adolf Hitlers . Verhandelt wird am Amtsgericht über einen Strafbefehl.

Thüringer Neonazi Frenck soll 2500 Euro Strafe zahlen

Fabiam Klaus / 28.05.19
[close]
https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Landgericht-bestaetigt-Verurteilung-von-Neonazi-Tommy-Frenck-2026221867
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Re: Großveranstaltungen, Festspiele, Konzerte, Treffen
« Antwort #3 am: 28. Mai 2019, 09:39:06 »
Selbstverständlich kommen Ermittlungen und Urteil ins Bundeszentralregister und vorbestraft ist man ab 5 Tagessätzen. Es kommt nur nicht ins "Kleine" Führungszeugnis.


Die Verurteilung kommt ins Führungszeugnis, weil Frenck bereits vorbestraft ist (§ 32 Abs. 2 Nr. 5 BZRG).
"Es handelt sich hier um Völkermord!"

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Re: Großveranstaltungen, Festspiele, Konzerte, Treffen
« Antwort #4 am: 22. Juni 2019, 10:55:49 »
Von der Beschlagnahme von 42 hl Bier wurde bereits berichtet:
https://forum.sonnenstaatland.com/index.php?topic=27.msg237149#msg237149


Nun teilt die Polizei Sachsen mit:


Zitat
Polizeieinsatz in #Ostritz – Fazit 1. Einsatztag

Ostritz, Innenstadt
21.06.2019, 15:00 Uhr - 23.06.2019, 16:00 Uhr

Am Freitagabend zieht die Polizei zum Einsatzgeschehen in Ostritz eine erste Zwischenbilanz. Es blieb ruhig. Nennenswerte Vorkommnisse im Zusammenhang mit dem sogenannten Schild- und Schwert-Festival sowie dem Friedensfest auf dem Marktplatz und dem Jubiläum des Ostritzer Fußballclubs auf dem Sportplatz wurden bis dato nicht bekannt.

Die Polizei setzte das Alkoholverbot in der rechtsmotivierten Versammlung sowie der zugehörigen Veranstaltung konsequent durch. Rund 4.200 Liter Bier stellten die Einsatzkräfte schon vor Beginn der Versammlung am Nachmittag sicher.

An mehreren Kontrollstellen im Umfeld der Grenzstadt sowie im Kontrollbereich überprüften die Beamten anreisende Personen und deren Fahrzeuge. Dabei wurden mehrere verbotene Gegenstände wie Schlagstöcke oder Messer bei Personen sichergestellt, die zu der rechtsmotivierten Versammlung anreisten.

Das Grundrecht der Medienvertreter auf freien Zugang zu der Versammlung und ungehinderte Berichterstattung setzten die Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei auch gegen vereinzelte Widerstände des Versammlungsleiters oder des Inhabers des ehemaligen Hotels durch.

Für den weiteren Verlauf der Nacht wird die Polizei weiterhin im Stadtgebiet von Ostritz präsent sein. Die Pressestelle der Polizeidirektion Görlitz und das Social-Media-Team der Polizei Sachsen werden ihre Berichterstattung am Samstagmorgen fortsetzen.
https://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2019_65623.htm

Wenn man sie beobachtet und über sie berichtet, mögen sie das eher nicht so.

Und die Schlagstöcke benötigten sie vermutlich für den Biergenuß.
Aber der entfällt ja jetzt ...  ;)
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Re: Großveranstaltungen, Festspiele, Konzerte, Treffen
« Antwort #5 am: 22. Juni 2019, 10:58:21 »
Das ist schön*:

Zitat
Polizei konfisziert 4200 Liter Alkohol bei Treff in Ostritz
Kein Bier für Nazis
Die Polizei hat vor Beginn eines Rechtsrock-Treffens im sächsischen Ostritz sämtliche Alkoholvorräte eingezogen. Die Behörden sahen im Ausschank ein erhöhtes Gefahrenpotenzial.



THW-Mitarbeiter transportieren Bierfässer vom Neonazi-Treff im sächsischen Ostritz ab.

Freitag, 21.06.2019   19:05 Uhr

Bei einem rechtsextremen Treffen im sächsischen Ostritz gibt es auf dem Gelände keinen Alkohol. Das Verwaltungsgericht Dresden bestätigte das Alkoholverbot als Auflage des Landkreises Görlitz, wie ein Gerichtssprecher sagte (Az.: 6 L 489/19). Die Polizei setzte kurze Zeit später das Verbot um und zog sämtliche Alkoholvorräte ein.

Nach eigenen Angaben transportierte die Polizei in Zusammenarbeit mit den Technischen Hilfswerk 4200 Liter ab. Der Anmelder des Zusammentreffens hatte sich gegen den Beschluss gewehrt, weil nach seiner Ansicht vorherige Veranstaltungen trotz Alkoholkonsums friedlich geblieben seien.

Die Verwaltungsrichter sahen dagegen im Ausschank alkoholischer Getränke ein erhöhtes Gefahrenpotenzial. "Vor dem Hintergrund der weiteren Veranstaltungen und der damit einhergehenden Begegnung der verschiedenen politischen Lager sowie des offensichtlich kämpferisch-aggressiven Charakters der Veranstaltung würde ein Alkoholkonsum unzweifelhaft die Gefahr von gewaltsamen Auseinandersetzungen weiter erhöhen", heißt es in dem Beschluss.

Zu der Veranstaltung "Schild und Schwert" mit Rechtsrock- Bands sind 750 Teilnehmer angemeldet. Dagegen wird in der ostsächsischen Stadt vielfacher Gegenprotest erwartet. Am Samstag ist unter dem Titel "Rechts rockt nicht" eine Demonstration gegen das Neonazi-Festival angemeldet.

Im vergangenen Jahr trafen sich ebenfalls Hunderte Neonazis in dem Ort.

[...]

Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Die Beamten der Polizeidirektion Görlitz werden von der Bundespolizei und der Bereitschaftspolizei aus Sachsen und anderen Bundesländern unterstützt. Die Anzahl der Einsatzkräfte wollte eine Sprecherin auf Anfrage nicht bekanntgeben.

Aus Sicherheitsgründen hat die Polizei von Freitag bis Sonntag einen Kontrollbereich im Stadtkern von Ostritz eingerichtet. In diesem können Personen ohne konkreten Anlass zur Identitätsfeststellung kontrolliert werden.

mho/dpa

Quelle: https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ostritz-alkoholverbot-bei-neonazi-treff-polizei-holt-4200-liter-bier-ab-a-1273760.html

*... edit: auch wenn @SchlafSchaf die Konfiszierung dankenswerterweise schon erwähnt hat - in diesem Faden muss der gesamte schöne Text stehen  ;D
« Letzte Änderung: 22. Juni 2019, 11:09:10 von x »
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Re: Großveranstaltungen, Festspiele, Konzerte, Treffen
« Antwort #6 am: 22. Juni 2019, 11:43:08 »
Mich wundert ja ohnehin, dass das auf dem Gelände des Hotels stattfinden kann. Der Hans-Peter Fischer jammert nämlich seit letztem Jahr in der AfD-Bundestagsgruppe und auch in anderen AfD-Gruppen rum, dass er

eine Gewerbeuntersagung
ein Nutzungsverbot für das Gelände und das Hotel
und ein Betriebsuntersagung für das Hotel

erhalten hat.

Irgendwann hat sich einer der AfD-Juristen wohl seiner angenommen, ProChemnitz hatte dann auch Hilfe zugesagt. Ob da einer dieser Spitzenanwälte erfolgreich war?
 
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Re: Großveranstaltungen, Festspiele, Konzerte, Treffen
« Antwort #7 am: 22. Juni 2019, 14:43:48 »
Kann jemand die Begründung des Nutzungsverbotes lesen? Ich komme nur bis auf irgendwas mit Brandschutz...

Und hat der "gute Mann" auch die Begründung für die Gewerbeuntersagung veröffentlicht?
 

Offline Gutemine

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Re: Großveranstaltungen, Festspiele, Konzerte, Treffen
« Antwort #8 am: 22. Juni 2019, 15:04:35 »
@Schreibtischtäter

Ich habe es leide nicht in besserer Qualität. Nur noch ein paar andere Mimimis. Vielleicht helfen die ja weiter. Die Gewerbeuntersagung selbst hat er nicht veröffentlicht.
 
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Re: Großveranstaltungen, Festspiele, Konzerte, Treffen
« Antwort #9 am: 22. Juni 2019, 19:58:35 »
Ihre freundliche Polizeibehörde informiert:


Zitat
Verantwortlich: Torsten Jahn (tj)
Stand: 22.06.2019, 12:10 Uhr


Polizeieinsatz in #Ostritz wird fortgesetzt
Ostritz
21.06.2019, 15:00 Uhr - 23.06.2019, 16:00 Uhr

Am Samstag setzt die Polizeidirektion Görlitz ihren Einsatz in Ostritz fort. Die Beamten haben auf Grundlage eines Bescheides der Stadt Ostritz am Freitag ein Alkoholverbot auf dem Gelände des ehemaligen Hotels Neisseblick durchgesetzt. Die freie und ungehinderte Berichterstattung von Medienvertretern wird auch heute ein Schwerpunkt der polizeilichen Arbeit sein.

Die Nacht zu Samstag verlief aus polizeilicher Sicht ruhig. Die Einsatzkräfte prüften Hinweise zu einem Nebeneingang zum Versammlungs- und Veranstaltungsgelände an der Bahnhofstraße. Nach Hinweisen von Medienvertretern versperrten Beamte den Weg durch das Fußgängertor.

Der heutige Tag wird für die Einsatzkräfte den Schwerpunkt des Versammlungsgeschehens darstellen. Während die Veranstaltung und Versammlung auf dem Areal an der Bahnhofstraße fortgesetzt werden, haben sich ab den Mittagsstunden mehrere hundert aus verschiedenen Städten anreisende Gegendemonstranten angekündigt. Sie wollen ihren Protest gegen das rechtsmotivierte sogenannte Schild- und Schwert-Festival mit einer Kundgebung zum Ausdruck bringen. Ebenso wurden zwei Aufzüge durch die Stadt angezeigt.

Der Pressesprecher der Polizeidirektion Görlitz wird ab den Mittagstunden für Statements vor Ort zur Verfügung stehen.
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Re: Großveranstaltungen, Festspiele, Konzerte, Treffen
« Antwort #10 am: 22. Juni 2019, 22:50:58 »
@Gutemine Danke trotzdem. Ist halt bescheiden, wenn man als aufrechter Thoitscher auf die Einhaltung deutscher Regeln pfeift. Gerade bei Gaststätten- und Hotelbetrieben kennen Gewerbeämter wenig Spass, vieleicht sollte man auch mal in der Küche nach dem Fettabscheider zum Abwasseranschluss schauen ;)
 

Offline Rabenaas

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Re: Großveranstaltungen, Festspiele, Konzerte, Treffen
« Antwort #11 am: 23. Juni 2019, 05:43:12 »
Zitat
Hunderte Rechtsextremisten versammeln sich im sächsischen Ostritz - und sitzen nun offenbar auf dem Trockenen. In einer koordinierten Aktion haben Bürger den kompletten Biervorrat eines Ladens aufgekauft.

SPON am 22.06-2019

Da sage noch Einer was gegen Sachsen...

Ihre Sprache finde ich aber nach wie vor grauslig.
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Re: Großveranstaltungen, Festspiele, Konzerte, Treffen
« Antwort #12 am: 23. Juni 2019, 07:59:39 »
Also, die Bürger von Ostritz haben offenbar Spaß gehabt!


Zitat
Bürger bunkern Bier aus Supermarkt – damit die Rechten es nicht kaufen können


Tja, schade, schade:

Zitat
Bis Freitagabend verirrten sich nach BILD-Schätzungen nur etwa 300 Rechte aufs Gelände. Die Veranstalter hatten mit mehr als 700 gerechnet.
https://www.bild.de/regional/dresden/dresden-aktuell/ostritz-kein-bier-keine-stimmung-kaum-besucher-bei-neonazi-festival-62801720.bild.html
Und wenn schon die BLÖD das schreibt ...


Mann kann aber auch ohne Alkohol recht lustig sein, hab ich mir sagen lassen?
 :rotfl:



Er hat auch "Spaß":   ;)

Zitat
22.06.2019 | 16:25 Uhr
Ostritz: Ermittlungsverfahren gegen Veranstalter von Neonazi-Festival eingeleitet

Die Kriminalpolizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Veranstalter des Neonazi-Festivals Thorsten Heise eingeleitet. Das gab die sächsische Polizei via Twitter bekannt, nachdem auf der Plattform des Kurznachrichtendienstes die Diskussion um Heises Rede in Ostritz entbrannt war. Er soll namentlich einen Journalisten bedroht haben, indem er gesagt haben soll "Der Revolver ist schon geladen, Herr ...".

Gericht lehnt Anträge auf Verbot des Neonazi-Festivals ab
Das Verwaltungsgericht Dresden hat die Anträge mehrerer Einwohner von Ostritz gegen das Neonazi-Festival abgelehnt. In einigen Fällen wurde die Entscheidung damit begründet, dass die Betroffenen nicht klagebefugt seien.


Polizei versperrt Nebeneingang zum Festival
Die Polizei hat auf Hinweise reagiert, wonach Teilnehmer am rechtsextremen Festival ohne Polizeikontrolle auf das Veranstaltungsgelände gelangt sind. Am Vortag hatten Augenzeugen beobachtet, dass zahlreiche Personen an den Polizeikontrollen vorbei durch einen Nebeneingang zu dem Neonazi-Treffen geschleust worden waren. Beamte hätten den Weg durch dieses Fußgängertor nun versperrt, teilte die Polizei am Sonnabend mit.
https://www.mdr.de/sachsen/bautzen/goerlitz-weisswasser-zittau/ostritz-nazi-treffen-100.html


Ok, die Bewohner sind nicht klageberechtigt. Aber sie haben es versucht!    :thumb:



Edit: Hier sehen Sie Bürger beim friedlichen Protest:
(Das Bild ist zu gut, es muß einfach hierher)





Hier noch eins:





Zitat
Das Bier wird weggebracht, die Neonazis schauen verdutzt: Szene aus dem sächsischen Ostritz
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/protest-gegen-neonazis-buerger-kaufen-biervorraete-auf-16249518.html


Und dann die Reaktionen, z.B. auf Tag24 Dresden:


.
« Letzte Änderung: 23. Juni 2019, 08:43:12 von Reichsschlafschaf »
Merke: Es genügt natürlich nicht, dämlich zu sein. Es soll schon auch jeder davon wissen!
 
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Re: Großveranstaltungen, Festspiele, Konzerte, Treffen
« Antwort #13 am: 23. Juni 2019, 09:09:08 »
Nazis vor einer urdeutschen Dönerbude. OK, fast richtig, wenn der Döner halt in Berlin "erfunden" wurde, auch wenn es ein Türke war.
 

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Re: Großveranstaltungen, Festspiele, Konzerte, Treffen
« Antwort #14 am: 23. Juni 2019, 11:09:05 »
Döner ist doch voll koscher halal knorke, wenn selbst eine Beatrix von Storch sich im Ausland einen solchen in die Visage schraubt.