Autor Thema: Adrian Ursache - Die Presse  (Gelesen 15170 mal)

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Offline Sandmännchen

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Re: Adrian Ursache - Die Presse
« Antwort #360 am: 21. Dezember 2018, 20:56:08 »
Ich würde mich über eine Trennung von Bericht und Kommentar freuen. Als ich noch in der Schule saß, war das der Standard.



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Re: Adrian Ursache - Die Presse
« Antwort #361 am: 22. Dezember 2018, 12:33:10 »
So lange Sie hier genauso engagiert wettern wie die Ursache-Fans, bin ich eigentlich ganz zufrieden.

 

Offline Sandmännchen

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Re: Adrian Ursache - Die Presse
« Antwort #362 am: 22. Dezember 2018, 12:39:07 »
 :scratch:

Ich hab nichts dagegen, dass Sie zufrieden sind, aber Unzufriedenheit aller Seiten liegt nicht notwendigerweise an einer ausgewogenen Berichterstattung.
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Re: Adrian Ursache - Die Presse
« Antwort #363 am: 22. Dezember 2018, 12:54:54 »
Du verwechselst die mz da mit einer richtigen Zeitung Sandmännchen.
Ich bremse nicht für Nazis!
 
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Offline Sandmännchen

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Re: Adrian Ursache - Die Presse
« Antwort #364 am: 22. Dezember 2018, 13:03:01 »
Am Ende muss @stk selber wissen, wo er seine eigene Messlatte hinhängt, welche Kritikpunkte er für zutreffend hält und was ihm vielleicht egal ist. Ich denke nicht, dass die MZ ihm da Hindernisse in den Weg legt.
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Re: Adrian Ursache - Die Presse
« Antwort #365 am: 22. Dezember 2018, 13:52:31 »
Na ja, schau ich mir die "Prozessberichte" so an und nehme dann das Profil des Ursache-Fans Manfred Fehling, so habe ich einen Verdacht, wer hier wirklich schreibt. Vor allem, wenn man sieht, dass die Berichte oft Stunden vorher auf seinem Profil (bei VK und bei FB) zu lesen sind, natürlich (die gibt es ja noch gar nicht) ohne den entsprechenden Hinweis auf die MZ. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.  ;D ;D

Fehling ist ja bekanntlich nicht nur ein echter Ursache-Fan-Boy, sondern hat auch beste Beziehungen zu anderen Rechtsextremisten, Holocaustleugnern und ähnlichem "Pack". Zwischenzeitlich bezeichnet er sich ja auch als "Journalist".  :facepalm: :facepalm:
 
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Re: Adrian Ursache - Die Presse
« Antwort #366 am: 22. Dezember 2018, 22:45:58 »
So lange Sie hier genauso engagiert wettern wie die Ursache-Fans

Sie meinen also, man sollte einfach sagen:
"Die einen wettern, die anderen wettern auch, folglich hat keiner Recht!" ?? :shifty:
Und WAS die Leute jeweils "gewettert" haben, sei egal??

Für einen Journalisten eine "interessante" Ansicht.

« Letzte Änderung: 22. Dezember 2018, 22:55:11 von Königlicher Hofnarr »
Peter Fitzek: „... dann kommen Dinge aus mir raus, die ich vorher gar nicht wusste!"
 
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Re: Adrian Ursache - Die Presse
« Antwort #367 am: 23. Dezember 2018, 01:27:54 »
Ich hab nichts dagegen, dass Sie zufrieden sind, aber Unzufriedenheit aller Seiten liegt nicht notwendigerweise an einer ausgewogenen Berichterstattung.

Ich sag mal so: Die meisten Leute hier verstehen - entgegen landläufiger Meinung - unter "ausgewogener Berichterstattung" etwas anderes als bedingungslose Parteinahme für ihre eigenen Ansichten. Nur ist das Reichsdeppentum eben häufig mit Straftaten verbunden (sonst ginge es nicht um eine Gerichtsreportage) und die sind nicht etwas, was man so oder auch anders sehen kann.
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Re: Adrian Ursache - Die Presse
« Antwort #368 am: 19. Februar 2019, 08:16:06 »
Der Stern hat ein paar Zeilen zu AU veröffentlicht:

https://stern.de/panorama/themen/reichsbuergerbewegung-7287068.html

Spoiler
Prozess um versuchten Mord an Polizisten: stern TV trifft "Reichsbürger" Adrian Ursache vor Gericht
Adrian Ursache (43) am 12.02.2018 beim Prozess vor dem Landgericht Halle (Saale).
stern TV
14. Februar 2018
Adrian Ursache, einst bekannt als "Mister Germany", steht vor Gericht: Er soll im August 2016 als Anhänger der "Reichsbürger" das Feuer auf Polizisten eröffnet haben, als diese sein Grundstück betraten. Zwei Beamte wurden dabei verletzt. Der Deutsche Staat gegen den "Reichsbürger": der Prozess.
Als SEK-Beamte am 25. August 2016 das Grundstück von Adrian Ursache stürmten, um eine angekündigte Zwangsvollstreckung durchzusetzen, kam es zu einem Schusswechsel. Das "Reich" des so genannten Reichsbürgers in Reuden in Sachsen-Anhalt sollte geräumt werden, da sich Ursache jahrelang geweigert hatte, Schulden für sein Haus zu bezahlen. Die Einsatzbeamten waren damals mit Bodycams ausgestattet. Doch alles, was zunächst feststand war: Adrian Ursache erwartete die Polizisten mit gezückter Waffe; zwei Polizisten wurden bei der anschließenden Schießerei, er selbst wurde angeschossen.
Nachdem er außer Lebensgefahr war, kam der ehemalige "Mister Germany" in Untersuchungshaft. Der Prozess gegen den 43-jährigen Adrian Ursache am Landgericht Halle (Saale) läuft nun schon seit Oktober 2017. Er soll sich vor Gericht wegen versuchten Mordes, gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen die Staatsgewalt verantworten. Gegenstand der Verhandlungen sind auch die Aufnahmen der Bodycams, die einen Großteil der Szene festgehalten hatten. Adrian Ursache bestreitet, selbst geschossen zu haben. "das Ding war Requisite. Es ging doch nicht darum, irgendjemandem was anzutun." Er sieht sich als Opfer eines Komplotts. "Irgendjemand hat ja beschlossen auf mich zu schießen ohne Rechtsgrundlage. Wenn man jemanden kampfunfähig macht, dann schießt man ihm nicht in die Brust. Das ist ein versuchter Mord!", so der 43-Jährige.
Die Behörden ordnen Adrian Ursache dem Umfeld der so genannten Reichsbürger zu, einer Gruppierung, die die Bundesrepublik nicht als souveränen Staat anerkennt und ihre Gesetze ablehnt. Ursache ging sogar soweit, dass er im Jahr 2015 auf seinem Grundstück einen eigenen Staat namens "Ur" gründete, eine eigene Flagge entwarf und eigene  Gesetze aufstellte. Deutschland und das Grundgesetz haben für Adrian Ursache keine Bedeutung – und somit stellte er auch die Ratenzahlung für sein Haus ein.
Radikalisierung wegen persönlichen Scheiterns
Wie kann jemand wie Adrian Ursache sich zu einem Reichsbürger wandeln? Und warum schließen sich immer mehr Menschen in Deutschland dieser ominösen Bewegung an? Noch Ende der 90er Jahre wurde er als "Mister Germany" gefeiert. Der Schönheitskönig und seine Frau führten eine Bilderbuchehe in dem 300-Seelen-Dorf Reuden – bis die Finanzkrise ausbrach und Adrian Ursache am deutschen Rechtssystem zu zweifeln begann. "Es fing damit an, dass er das Bankensystem in Frage gestellt hat", erzählte seine Frau Sandra Ursache kurz nach der Verhaftung in einem stern TV-Interview. Sie sagt, sie habe sich schon vor dem Polizeieinsatz große Sorgen gemacht, habe geahnt, dass etwas passieren würde und ihr Mann aus irgendeinem Grund festgenommen werden könnte: "Ich wusste ja nicht, dass es in so einem Ausmaß eskaliert ist." Er habe plötzlich nächtelang Gesetzesbücher gewälzt und sich mit Gleichgesinnten vernetzt, so Sandra Ursache: "Er hat viele Sachen für sich erkannt, die hier nicht rechtens sind. Aber ich habe immer gesagt: 'Lass mich damit in Ruhe.' Ich war mit den Kindern komplett außen vor." Ihr Mann verschickte seitenlange Briefe an örtliche Ämter und drohte mitunter dem zuständigen Amtsgericht: Sie haben keinerlei Befugnisse, um in den Staat Ur einzureisen. Sollten Sie es dennoch tun, wird das als terroristischer Akt betrachtet sowie als eine Kriegserklärung.
Was sind Reichsbürger?
Sogenannte Reichsbürger erkennen die Bundesrepublik Deutschland nicht als Staat an. Stattdessen behaupten sie, das Deutsche Reich bestehe bis heute fort. Häufig legen sie dabei die Grenzen von 1937 zugrunde. Vor diesem Hintergrund sprechen sie dem Grundgesetz, Behörden und Gerichten die Legitimität ab und akzeptieren amtliche Bescheide nicht. Auch Steuern und staatliche Abgaben sind aus ihrer Sicht illegal. Manche Reichsbürger haben eigene Fantasiepapiere. Etliche Akteure sind nach Einschätzung von Verfassungsschützern auch in der rechtsextremen Szene aktiv.

Im Internet finden sich zahlreiche und voneinander unabhängige Gruppierungen, die zum Kreis der Reichsbürger zählen. Experten unterscheiden zwischen zwei Strömungen:

    Klassische Reichsbürger: Sie behaupten, das Deutsche Reich bestehe fort.
    Selbstverwalter: Sie wollen aus der Bundesrepublik Deutschland austreten und gründen Fantasiestaaten. Adrian Ursache zählt zu dieser Gruppe.

Es liegen nicht aus allen Bundesländern liegen Zahlen vor, aber aktuellen Schätzungen zufolge summiert sich die Zahl mittlerweile auf bis zu 15.000 Personen.

Mehr Informationen über Reichsbürger >>
… 
Der Politologe Jan Rathje erklärt die Beweggründe von Adrian Ursache so: "Er war der Überzeugung, dass eine Verschwörung gegen das deutsche Volk vorliegt. Er unterstellt, dass ein Grundgesetz nicht rechtmäßig wäre und auch gar nicht existieren würde. Und daraus leitet er ab, dass Polizisten dementsprechend keine Hoheit haben, gegen ihn beispielsweise Gewalt auszuüben", so Rathje. "Eine Person, die diesem Milieu anhängt, wertet sich selbst sehr stark auf." Grund dafür seien meist Erfahrungen, in denen sie selbst Abwertung erfahren hätten, etwa persönliches Scheitern oder finanzielle Engpässe.Der Familienvater nahm amtliche Post nicht mehr an. Polizeibeamte kamen deshalb an sein Gartentor, um die Briefe persönlich zuzustellen. Doch Adrian Ursache beleidigte jeden Gesetzesvertreter, der sich seinem Scheinstaat näherte. Auch den für die Zwangsräumung zuständigen Gerichtsvollzieher. Schließlich lagen zahlreiche Ermittlungsverfahren gegen den ehemaligen "Mister Germany" vor, darunter: Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte, Beleidigung, Nötigung und Urkundenfälschung. Ursache ging sogar so weit, dass er eine Morddrohung gegen den verantwortlichen Gerichtsvollzieher im Internet veröffentlichte.
Adrian Ursache bestreitet, selbst geschossen zu haben: "Das ist doch totaler Mumpitz!"
Die Radikalisierung von Adrian Ursache ist längst kein Einzelfall in der Reichsbürgerszene mehr, die von den Behörden offenbar lange unterschätzt wurde, wie Jan Rathje erklärt: "Man hat sie als Spinner abgetan, die nur Briefe und das war‘s", so der Politologe. "Man hat ignoriert, dass dahinter eine handfeste rechtsextreme und antisemitische Ideologie steht. Und wie wir jetzt feststellen müssen: Dieses Milieu hat sich bewaffnet."
Laut Aussagen von Adrian Ursache hat er bei dem Schusswechsel mit der Polizei nicht geschossen. Auf den Bodycamvideos ist zu sehen, dass sich Ursache und die Beamten über drei Minuten mit gezogenen Waffen gegenüberstehen. Adrian Ursache ist klar zu verstehen, wie er sagt: "Halt dein Maul! Dann schieß doch, schieß doch!“ Im Interview mit stern TV sagt er dazu: "Sie hören es ja in dem Video. Ich hab ich immer gesagt, schieß doch. Ich hatte keine Absicht für irgendetwas. Wenn ich nicht bereit bin für meine Werte, für meine Überzeugungen, für meine Familie, mein Leben zu geben. Ja, wer dann?"
Die Polizeiaufnahmen zeigen auch die Waffe, mit der Ursache die Einsatzkräfte bedroht haben soll. Für seine Ehefrau ist das nicht vorstellbar: "Er hat zwar immer seine Familie schützen wollen, sein Hab und Gut verteidigen wollen, aber Gewalt war nie sein Wille gewesen." Für Sandra Ursache hat sich das Leben seit der Festnahme ihres Mannes drastisch verändert. Sie fragt sich, was ihren Ehemann getrieben hat. Sie wisse nicht, unter welchem Einfluss er gestanden habe, aber das sei nicht der Mann, den sie kenne und liebe, sagt sie.
Die Videoaufnahmen der Polizei werden während des Gerichtsprozesses weiter Gegenstand der Verhandlung sein. Auch die beiden in den Schusswechsel verwickelten Beamte mussten ihre Waffen zur Beweisaufnahme abgeben. Ob Adrian Ursache auf sie geschossen hat, wird in den folgenden Wochen noch geklärt – im schlimmsten Fall droht ihm eine lebenslange Haftstrafe. Er selbst sagt noch heute: "Glauben Sie wirklich, ich habe Angst? Das Ding, was die hier entscheiden, ist für mich ohne Bedeutung. Wir werden international weitermachen, dort werden wir unsere Siege auch einfahren. Die Wahrheit wird ja rauskommen. Das ist doch totaler Mumpitz hier!"
Ein Urteil in diesem "Reichsbürger"-Prozess wird im März erwartet.
[close]

conclusio:
"Ein Urteil in diesem "Reichsbürger"-Prozess wird im März erwartet."
Ob das nun ein Reichsbürger-Prozess oder doch ein Strafprozess wg mindestens schwerer Körperverletzung (Anklage immer noch: versuchter Mord) ist, überlasse ich den Fachleuten bei der für Veröffentlichung vermeintlicher Tagebücher von Personen der Zeitgeschichte bekannten Illustrierten. Immerhin passt zum Thema Reichsbürgertum AUs eigenes Fazit zum Thema:
"Das ist doch totaler Mumpitz hier!"

Was auch schön als Überleitung zum nächsten Blogschreiber zum Thema passt: Homo NSU Paranoicus geheimnist auf Basis des letzten mz-Artikels (so wird der nämlich gerne von der Kundschaft verstanden) in übl(ich)er Rhetorik in der bei ihm gewohnten Ambivalenz:

Den Kandidaten schätzt er vollkommen richtig ein
("Totalspinners Ursache", "Ihn hat hat offenbar die Gehirnwäsche der Reichsbürger voll erwischt").

Das hindert CR NSU aber nicht, sich dessen (rechtliche) Position zu eigen zu machen und hinter jeder Ecke das nächste staatliche stay behind commando zu erwarten
("Ein versuchter Mord hat seitens Ursache wohl nicht stattgefunden. Die Anklage muss daher fallen gelassen werden."
"Die magische Kugel war schon bei JFK 1963 in Dallas purer Bullshit, und das gilt wohl auch für die magische Adrian-Kugel des Nichtschusses.").

(Link: wer's lesen will, weiß sicher wo)

Letztlich zeigt das (leider) sehr gut, wozu die hier schon mehrfach kommentierte (non neutrale Meinung machende) Berichterstattung führt:
wer ein SEK mit (sogar funktionstüchtiger) Schusswaffe in der Hand erwartet und diese (wie im bekannten Video zu sehen und zu hören) nach mehrfacher Aufforderung nicht ablegt sondern im Anschlag hält, ist KEIN Opfer sondern mindestens eine Bedrohung für Leib und Leben - und bisher mit viel Glück (bei manchen ja sprichwörtlich...) noch recht glimpflich davongekommen.

Gruß 655321

Edith sagt, sie mag keine Tippfehler. Außerdem ist ihr anhand der Daten der letzten Posts aufgefallen, dass hier im Pressethread noch einige mittlerweile erschienenen Artikel fehlen, darunter ua

der letzte MZ-Artikel (mit neckischer Lifestyle-Einleitung), auf den sich der Blogger bezieht
https://mz-web.de/burgenlandkreis/prozess-gegen-adrian-ursache-48--verhandlungstag-mit-punktsieg-fuer-den-angeklagten-31924958
Spoiler
Mitteldeutsche Zeitung Nachrichten aus Sachsen-Anhalt, Mitteldeutschland und der Welt

Burgenlandkreis Prozess gegen Adrian Ursache: 48. Verhandlungstag mit Punktsieg für den Angeklagten
23.01.19, 16:00 Uhr
Prozess gegen Adrian Ursache 48. Verhandlungstag mit Punktsieg für den Angeklagten

Von Steffen Könau
Adrian Ursache mit Anwalt

Adrian Ursache (links) mit seinem Anwalt Hartwig Meyer
Foto:

Steffen Könau

Halle (Saale)/Reuden

Alles ist wie immer, abgesehen von dem Dreitagebart, den sich Adrian Ursache gerade stehenlässt. Am 48. Verhandlungstag herrscht ansonsten Routine, wie sie in Verfahren üblich ist, in denen die Beteiligten zusammengerechnet schon Tage, ja, Wochen miteinander eingesperrt in einem Raum verbracht haben. Man grüßt sich freundlich, im Saal wie auf den Verteidiger- und Anklagebänken. Jeder kennt seine Rolle und spielt sie mit routinierter Gelassenheit.

Am Angeklagten und seinen Anwälten ist es, stets neue Beweisanträge zu stellen, wobei Adrian Ursache selbst seiner Fantasie keine Grenzen setzt. Aufgabe der Staatsanwaltschaft bleibt es dann, etwa wie heute das Begehren abzulehnen, das ganze Verfahren zu unterbrechen, um den Fall, so hat es Ursache beantragt, erst einmal dem Europäischen Gerichtshof vorzulegen.
Prozess gegen Adrian Ursache: Gutachten eines Schweizer Spezialisten ein Schlüssel zum Prozesserfolg?

„Unzulässig“ sei das, sagt der Staatsanwalt, der wegen der Einordnung Ursaches als „Reichsbürger“ nicht namentlich genannt werden will, weil er Furcht vor Nachstellungen hat. Ebenso unzulässig sei seiner Ansicht nach auch der Antrag der Verteidiger, ein Gutachten eines Experten für Schutzwesten ins Verfahren einzuführen. Das betreffende Papier sei Jahre vor der angeklagten Tat erstellt worden und könne damit kein Beweis im Verfahren sein.
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Prozess gegen Adrian Ursache Streit um Masken-Modenschau von Zeuge ST325

Die drei Verteidiger sehen das anders. Für sie ist das Gutachten eines Schweizer Spezialisten ein Schlüssel zum Prozesserfolg. Kein Wunder, geht doch aus den Ausarbeitungen, die Anwalt Dirk Magerl bei einem früheren Prozesstermin verlesen hatte, hervor, dass es keine Schusswaffeneinwirkung auf eine Schutzweste gibt, die keine Spuren hinterlässt. Im Prozess aber hatte der laut Anklageschrift von Adrian Ursache verletzte SEK-Beamte ausgesagt, seine Weste sei nach dem Schusswechsel von Reuden (Elsteraue) im Sommer 2016 unbeschädigt gewesen.
Prozess gegen Adrian Ursache: Bisher ist die fragliche Schutzweste nicht kriminaltechnisch untersucht worden

„Wenn eine Beschusseinwirkung stattgefunden hat“, so insistiert Magerl nach der Ablehnung der Staatsanwaltschaft, „dann wäre auch eine Schusseinwirkung feststellbar“. Das belege das Gutachten.

Bisher ist die fragliche Schutzweste nicht kriminaltechnisch untersucht worden, das aber will die Verteidgung demnächst beantragen. „Wenn dann an der Weste nichts feststellbar ist, dann wäre das für uns wunderbar“, sagt Magerl. Es komme dann nicht mehr darauf an, ob das Gericht dem Zeugen glaube, sondern es wäre wissenschaftlich bewiesen, dass die These eines von der Weste abgeprallten Schusses, der den SEK-Mann in der Folge am Hals verletzte, nicht mehr zu halten ist.
Prozess gegen Adrian Ursache: Alle spielen ihre Rollen, nur das Gericht diesmal nicht

Alle spielen ihre Rollen, nur das Gericht diesmal nicht. Denn nach einer Beratungspause geschieht, woran vielleicht nicht einmal die Verteidigung wirklich geglaubt hat: Der Vorsitzende Richter Jan Stengel lehnt zwar namens der Kammer Ursaches Anliegen ab, die Fragen nach dessen Schuld und zur Zuständigkeit des Gerichtes nach Straßburg zu verweisen. Doch beim Gutachten schlagen sich die fünf Richter auf die Seite der Verteidiger: Ja, der Gutachter sei offenkundig ein Fachmann. Und ja, seine trockenen fachlichen Erörterungen könnten Beweiskraft erlangen.

Dirk Magerl hatte zuvor in einem Nebensatz den Hinweis gegeben, dass die Verteidigung demnächst um ein sogenanntes Rechtsgespräch mit dem Gericht bitten werde. Eine Praxis, in der Verteidigung, Anklage und Gericht üblicherweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit nach einer Verständigung über den Verfahrensfortgang und dessen möglichen Ausgang suchen.

Schlechter sind die Karten der Verteidigung am Tag 48 nicht geworden. (mz)
[close]

sowie im zugehörigen Fachblatt der Bericht uber das Beziehungsende per Dekret:
https://bild.de/regional/sachsen-anhalt/sachsen-anhalt-news/adrian-ursache-miss-und-mister-germany-trennung-beim-haftbesuch-60039580.bildMobile.html
Spoiler
Sandra Ursache (40) sagte über Ehemann Adrian (43): „Seine politischen Ansichten teile ich nicht“
Foto: Ralf Lehmann

Artikel von: THILO SCHOLTYSECK veröffentlicht am
09.02.2019 - 14:24 Uhr

Halle – SIE wurde einst zur schönsten Frau Deutschlands gekürt. ER zum Mister Germany. Mehr als 15 Ehejahre verbinden das Paar, das zwei Söhne (11, 15) hat. UND: 49 Prozesstage vor dem Landgericht in Halle, die Adrian Ursache (43) und Ehefrau Sandra (40) gemeinsam durchgestanden haben.

JETZT IST ES ALLES AUS UND VORBEI!

Seit dem 9. Oktober 2017 verhandelt das Schwurgericht gegen Adrian Ursache wegen versuchten Mordes. Der bekennende Reichsbürger soll bei der Zwangsräumung seines Grundstücks in Reuden auf Polizeibeamte geschossen haben.

Seit dem zweiten Prozesstag saß Sandra Ursache neben ihm auf der Anklagebank. Als „Verfahrensbeistand“ und erklärte: „Mein Mann ist ein toller Gatte und Vater, ich liebe ihn über alles.“

1998 wurde Adrian Ursache zum „Mister Germany“ gekürt, Im Jahr 2000 gewann Sandra den Titel „Miss Germany“
Foto: Maike Glöckner Maike Glöckner

Aber am 50. Prozesstag blieb ihr Platz leer. Weil Ex-„Mr. Germany“ seiner Ex-„Mrs. Germany“ den Laufpass gegeben hatte. Bei einem Haftbesuch in der JVA „Roter Ochse“. Im Besucherraum.

„Er hat ihr ein sechsseitiges Trennungsdekret verlesen, dass er vorher in seiner Zelle verfasst hatte“, berichtete ein Mitgefangner.

Über den Trennungsgrund wird nicht nur hinter den Gefängnismauern spekuliert. Sandra Ursache, die ihren Mann im Gerichtssaal oft genug beruhigte und ihn im Zaum hielt, hatte dort auch erklärt: „Ich teile seine politischen Ansichten nicht.“

Sandra Ursache besucht ihren Ehemann inzwischen nun nicht mehr im Gefängnis, begleitet nur die Kinder, wenn sie ihren Vater sehen wollen.
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bzw im Leitmedium für Abgasexperten als weitere schamlose Komplettübernahme aus dubioser Quelle
https://www.focus.de/kultur/vermischtes/ueber-15-jahre-verheiratet-mister-und-miss-germany-haben-sich-getrennt_id_10301723.html
« Letzte Änderung: 19. Februar 2019, 09:50:25 von 655321 »
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