Autor Thema: AfD im Bundestag  (Gelesen 374169 mal)

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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #3450 am: 18. Dezember 2020, 18:24:24 »
Am besten, die gesamte Partei nimmt teil und singt so lange alle Strophen der Nationalhymne, bis der letzte infiziert ist!
Ich bremse nicht für Nazis!
 
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Offline Gutemine

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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #3451 am: 18. Dezember 2020, 18:24:30 »
Kann man so jemand -zumindest bis er einen negativen Test vorliegt- nicht Sitzungs-/Hausverbot erteilen?

Zitat
Boykott als Provokation? AfD-Stadtrat positiv getestet - „Mir geht es richtig dreckig"

    Von Daniel Salpius 18.12.20 11:42

    Vor dem Stadtrat am Mittwoch waren bei den Räten Schnelltests möglich.
    Dass die AfD größtenteils darauf verzichtete, sorgte für Diskussionen, weil einer ihrer Stadträte Corona-infiziert ist.
    Wie die Fraktion damit umgeht und was das für Konsequenzen hat.

Dessau-Rosslau -

Immer wenn Andreas Mosch mit seinem Zettel vor dem Eingang der Elbe-Rossel-Halle erschien, verstummte die davor wartende Menge.
https://www.mz-web.de/dessau-rosslau/boykott-als-provokation--afd-stadtrat-positiv-getestet----mir-geht-es-richtig-dreckig--37836376

Aber damit erübrigen sich wohl wirklich alle Fragen, warum Corona an die "Wahlergebnisse" gekoppelt ist/zu sein scheint.
« Letzte Änderung: 18. Dezember 2020, 18:32:24 von Gutemine »
"Der Pfarrer predigt nur einmal!"
 
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Offline Reichsschlafschaf

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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #3452 am: 18. Dezember 2020, 18:35:57 »
Am besten, die gesamte Partei nimmt teil und singt so lange alle Strophen der Nationalhymne, bis der letzte infiziert ist!


Die Fraktion im Bundestag hat schon mal angefangen:


Zitat
Abgeordnete empört über Corona-Leichtsinn der AfD-Fraktion: „Grenzt an Körperverletzung“

Im Bundestag wächst der Ärger darüber, dass AfD-Abgeordnete immer wieder bewusst gegen die Corona-Hygieneregeln verstoßen.

Inzwischen soll es bereits zehn Infektionsfälle in der AfD-Fraktion geben.

Vertreter der anderen Fraktionen erheben schwere Vorwürfe.

Markus Decker
|
18.12.2020, 16:43 Uhr
Spoiler
Berlin. Im Bundestag wächst die Kritik an der AfD, in deren Fraktion es zuletzt mehrere Corona-Fälle gab und die sich vielfach weigert, die Schutzregeln einzuhalten. Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Grosse-Brömer, sagte dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND): „Das Verhalten der AfD-Fraktion während der Pandemie ist leider bezeichnend für ihre gesamte parlamentarische Arbeit. Sie ist nicht ernsthaft an Lösungen interessiert und betreibt Miesmacherei. In der gegenwärtigen Lage spielen die AfD-Abgeordneten die Gefahren durch das Virus herunter und gefährden durch ihr konkretes Verhalten andere Kollegen und leider auch die Mitarbeiter im Bundestag. Das ist unverantwortlich.“

SPD-Fraktionsgeschäftsführer Carsten Schneider sagte dem RND: „Die AfD ist nicht nur ein Sammelbecken für Rechtsextremisten, sondern auch für Corona-Leugner und Impfgegner. Ihr Verhalten im Bundestag grenzt an Körperverletzung. Es ist menschlich unanständig und stößt mich ab.“

Jan Korte, Parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion, erklärte: „Es wundert mich nicht, dass sich die Fraktion der AfD im Bundestag zur Superspreaderfraktion entwickelt – der Partei, die gegen das Maskentragen klagt, sich mit Corona-Leugnern umgibt und diese auch noch in den Bundestag einlädt.“ Es stelle sich die Frage, „welchen Anteil die AfD mit diesem verantwortungslosen, teils öffentlich zur Schau getragenen Verhalten daran hat, dass wir jetzt in den zweiten Shutdown gehen müssen“.

Auch von der Grünen-Politikerin Britta Haßelmann kam scharfe Kritik. „Die Leichtfertigkeit mit der sich die AfD im Bundestag gibt, ist ein großes Risiko für Mitarbeiter*innen und Abgeordnete“, sagte sie dem RND. „Immer noch werden Hände geschüttelt, Masken nicht anständig getragen. Ein inakzeptables und unverantwortliches Verhalten.“

Erst mit löchriger Maske im Plenarsaal – dann ins Krankenhaus
Nach RND-Informationen gab es in der AfD-Bundestagsfraktion zuletzt die meisten Corona-Fälle; derzeit ist in Parlamentskreisen von zehn die Rede. Auch hat ein Mitglied der Fraktion an einer Sitzung des Untersuchungsausschuss zum Attentat auf dem Breitscheidplatz teilgenommen – zur Empörung der anderen Fraktionen und mit der Folge, dass Vertreter der Bundesregierung sich zwischenzeitlich weigerten, weiteren Ausschussberatungen beizuwohnen. Derweil liegt der AfD-Bundestagsabgeordnete Thomas Seitz mit Corona-Befund im Krankenhaus; er war vorher mit löchriger Maske im Plenarsaal unterwegs gewesen und daraufhin von Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (Grüne) gerügt worden.

Nach dem AfD-Bundesparteitag im nordrhein-westfälischen Kalkar soll zudem am Wochenende ein AfD-Landesparteitag in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) stattfinden – mit 600 Teilnehmern. Die anderen Parteien verzichten derzeit weitgehend auf Präsenzveranstaltungen und verlegen sie ins Netz. Und der AfD-Co-Vorsitzende Tino Chrupalla betonte öffentlich, dass er die Corona-Regeln, auf die sich Bund und Länder für Weihnachten geeinigt haben, nicht beachten wolle.

Schließlich konnte der Direktor des Jenaer Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft, Matthias Quent, in einer Analyse nachweisen, dass es dort besonders viele Corona-Infizierte gibt, wo auch viele Menschen AfD wählen – nicht bloß in Sachsen, das bei den Infektionszahlen bundesweit führend ist. Dies könne neben anderen Faktoren damit zusammenhängen, dass sich AfD-Anhänger an die Hygieneregeln nicht oder zumindest weniger gebunden fühlen.

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU), sagte dem RND: „Natürlich bekommt man nicht Corona, wenn man AfD wählt. Aber diese Partei leugnet Corona und fordert dazu auf, die Hygieneregeln nicht zu beachten. Das führt dann dort, wo viele AfD-Anhänger leben, leider zu verstärkter Ansteckung. Das ist jetzt in Sachsen zu sehen und führt zu einer Gefährdung der Bevölkerung.“


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https://www.rnd.de/politik/abgeordnete-emport-uber-corona-leichtsinn-der-afd-fraktion-grenzt-an-korperverletzung-G6EZGSHYTZAUZKGKYPH6SJRE2Y.html


Ach, was?   :think:


Zitat
Grote: Deutlich mehr Rechtsextremisten in der Hamburger AfD

Stand: 18.12.2020 16:47 Uhr
Nach Erkenntnissen des Hamburger Verfassungsschutzes sind in Hamburg wesentlich mehr Menschen dem als rechtsextremistisch eingestuften Flügel der AfD zuzurechnen als bislang bekannt. Das sagte Innensenator Andy Grote (SPD) am Freitag.

Laut Verfassungsschutz sind es 40 und nicht 10 Personen - wie bislang angenommen. Drei Rechtsextremisten sollen nach Angaben der Sicherheitsbehörden bei der AfD-Fraktion im Hamburger Rathaus beschäftigt sein. Es gehe um zwei Anhänger der rechtsextremistischen Identitären Bewegung, ein weiterer Mitarbeiter weist laut Verfassungsschutz frühere Bezüge zur NPD auf. Dem Vernehmen nach soll es auch in den Reihen der Bürgerschaftsfraktion mindestens eine Abgeordnete, beziehungsweise einen Abgeordneten mit einer Nähe zum rechtsradikalen Flügel der AfD geben.
Spoiler
"Erhöhtes rechtsextremistisches Potenzial"
Innensenator Grote sagte: "Die aktuellen Erkenntnisse des Verfassungsschutzes legen ein sichtbar erhöhtes rechtsextremistisches Potenzial auch innerhalb der Hamburger AfD nah. Insbesondere, dass die AfD Fraktion im Hamburger Rathaus offenbar mehrere Rechtsextremisten eingestellt hat, ist für eine Partei, die sich auf dem Boden des Grundgesetzes verortet, schon ein eher ungewöhnlicher Vorgang."

Die Hamburger Sicherheitsbehörden erkennen den Angaben zufolge einen Rechtsruck bei der AfD in der Hansestadt. Innensenator Grote sagte: "Sowohl die Präsens von Rechtsextremisten in der AfD als auch die Vernetzung der Partei innerhalb des rechtsradikalen Spektrums sind demzufolge stärker als bisher angenommen." Der Verfassungsschutz werde die "extremistische Einflussnahme innerhalb der AfD sehr aufmerksam verfolgen".

In Hamburg ist der als rechtsextrem eingestufte Flügel der AfD seit Mai dieses Jahres Beobachtungsobjekt. Er hat sich inzwischen zwar offiziell aufgelöst, doch der Hamburger Verfassungsschutz-Chef Torsten Voß sagte: "Wir gehen davon aus, dass sich der rechtsextremistische Flügel nur zum Schein aufgelöst hat." Es werde lediglich auf die Bezeichnung verzichtet.

Der AfD-Fraktionsvorsitzende Alexander Wolf bezeichnet die Vorwürfe als haltlos: "Das ist eine Retourkutsche des Innensenators Grote, gegen den wir gerade eine Klage beim Verfassungsgericht erhoben haben. Das entbehrt jeder Grundlage." Es werde versucht, die regierungskritische Opposition mundtot zu machen, so Wolf.
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https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Grote-Deutlich-mehr-Rechtsextremisten-in-der-Hamburger-AfD,grote544.html
« Letzte Änderung: 18. Dezember 2020, 19:30:30 von Reichsschlafschaf »
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Re: Die Ibiza-Affäre der FPÖ in Österreich
« Antwort #3453 am: 19. Dezember 2020, 10:34:26 »
Artikel jetzt auch online, diese Honks können einfach nichts anderes als provozieren (Hervorhebung durch mich):

Zitat
Minden: Zwischenfall zum Auftakt des Kreisausschusses – Landrätin Bölling reagiert
AfD-Mann Röckemann des Saales verwiesen

Spoiler
Minden/Lübbecke (WB/HjA) - Zum Auftakt der Sitzung des Kreisausschusses am Montagabend im Mindener Kreishaus hat es einen Zwischenfall gegeben. Thomas Röckemann, Fraktionssprecher der Alternative für Deutschland (AfD), ist wegen Verletzung der Maskenpflicht vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie von Landrätin Anna Katharina Bölling des Saales verwiesen worden.

Der AfD-Politiker, der nach Ansicht der übrigen Ausschussmitglieder einen nicht regelkonformen und völlig durchgeweichten Mund-Nase-Schutz trug, war zuvor aufgefordert worden, eine sterile Maske aufzusetzen, die ihm von Bölling auch angeboten wurde. Röckemann weigerte sich jedoch, diese zu nutzen. Daraufhin erfolgte der Verweis, den der AfD-Mann mit einem bereits vorformulierten Beschwerdeschreiben an die Landrätin quittierte.

Die AfD hat sich inzwischen mit einer Pressemitteilung zu Wort gemeldet. Darin wird Röckemann zitiert mit dem Satz: „Die von mir gewählte Mund-Nasen-Bedeckung entspricht exakt den Vorgaben der Landesregierung.“ Er verwende diese Art Mund-Nase-Bedeckung seit geraumer Zeit im Landtag, und da sei man näher am Quell der Erkenntnis.

Fraktionsgeschäftsführer Sebastian Landwehr stellt fest: „Die AfD wurde durch den Ausschluss von Thomas Röckemann von der demokratischen Willensbildung ausgeschlossen. Dies wiegt umso schwerer, da der Kreistag während der Coronazeit praktisch abgemeldet ist.“ Die Landrätin habe „der Demokratie einen Bärendienst erwiesen.“ Die AfD-Kreistagsfraktion beabsichtige, die Rechtswidrigkeit des Ausschlusses gerichtlich prüfen zu lassen.

https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Minden-Luebbecke/Minden/4330941-Minden-Zwischenfall-zum-Auftakt-des-Kreisausschusses-Landraetin-Boelling-reagiert-AfD-Mann-Roeckemann-des-Saales-verwiesen
[close]

Auf einem Foto in einer anderen Zeitung war der MNS zu sehen - das Ding sah aus wie aus der Mülltonne...

Es ist aber nicht das erste Mal, dass Röckemann mit Bölling aneinander gerät: Bei einer Podiumsdiskussion der Landratskandidaten quittierte er die Frage nach bezahlbarem Wohnraum mit der Aussage (sinngemäß), dieser stünde zur Verfügung wenn man denn die Migranten endlich dorthin schickt, wo sie herkommen

:puke:

Nur die später gewählte Bölling (CDU) hielt draufhin dagegen, SPD und Grüne waren "sprachlos"...

Hilfe! Tante Edith ersucht eine Verschiebung in den AfD-Faden!

Wie ist denn das jetzt passiert???  :scratch:
« Letzte Änderung: 19. Dezember 2020, 10:40:22 von Greybeard »
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #3454 am: 19. Dezember 2020, 18:02:45 »
Bombenstimmung beim Parteitag:

Zitat
Während Deutschland im vorweihnachtlichen Lockdown ausharrt, hält die AfD einen Parteitag ab. Rund 400 Mitglieder versammeln sich in einer Magdeburger Messehalle. Wegen einer Bombendrohung muss die aber schon bald geräumt werden. Für wie lange ist offen.

Die AfD Sachsen-Anhalt hat ihren Listenparteitag für die Landtagswahl in Magdeburg am Nachmittag wegen einer Bombendrohung unterbrochen. Die rund 400 AfD-Mitglieder verließen gegen 15 Uhr nach einer entsprechenden Aufforderung die Messehalle.

Ein Polizeisprecher bestätigte den Eingang einer Bombendrohung. Es würden jetzt Maßnahmen ergriffen, um die Situation abzusichern, sagte er. So sei unter anderem ein Sprengstoffsuchhund angefordert worden. Wie lange die Suche nach einer möglichen Bombe dauert, blieb zunächst offen.

Die AfD Sachsen-Anhalt will am Wochenende trotz strenger Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ihre Listen mit Bewerbern für die Landtags- und Bundestagswahl aufstellen. Die Corona-Regeln des Landes erlauben solche Wahlveranstaltungen. Es gelten strenge Auflagen, etwa eine Maskenpflicht am Platz. Vor der Unterbrechung wurde der Fraktionschef im Magdeburger Landtag, Oliver Kirchner, zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 6. Juni 2021 gewählt.

Ich habe dies mal hier um Bundestags-AfD-Faden zurückgelassen, wohlwissend, dass es bei der Meldung um Sachsen-Anhalt geht. Wer die Muße hat, es an passendere Stelle zu verschieben, sei hiermit hierzu ermutigt.
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #3455 am: 19. Dezember 2020, 18:56:34 »
Noch mehr Aufpasser aka Spitzel oder Denunzianten:  ;)



Zitat
19. Dez. 2020 14:43
Jette Wiese
Polizei löst AfD-Veranstaltung in Kneipe auf

Die Polizei hat am Freitagabend eine Versammlung in einem Lokal in Lankwitz aufgelöst. Dort hatten sich 20 Menschen nach eigenen Angaben zu einer politischen Veranstaltung getroffen - ohne Masken, Abstand oder ein Hygienekonzept. Nach Tagesspiegel-Informationen handelte es sich dabei um eine Veranstaltung der AfD. Ob Mandatsträger unter den Gästen waren, ist allerdings unklar.

Wie die Polizei am Samstag mitteilte, hatte der Betreiber des Lokals in der Straße Alt-Lankwitz Alkohol an die Gäste ausgeschenkt. Die Polizei sei durch einen Anruf auf die Veranstaltung aufmerksam geworden und habe diese gegen 19.30 Uhr aufgelöst. Gegen den Wirt werde nun ermittelt, die anwesenden Gäste erhielten Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten.
https://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/polizeimeldungen-aus-berlin-afd-veranstaltung-in-lankwitzer-lokal-aufgeloest/25616846.html
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Offline A.R.Schkrampe

Re: AfD im Bundestag
« Antwort #3456 am: 20. Dezember 2020, 11:00:51 »
Oh, der von Mülli gestartete Ur-Thread zum Thema AfDerdeppen ist zu.

Hier haben wir die offizielle Bestätigung aus erster Hand, daß alle unsere Gedanken in dieser Hinsicht vollumfänglich richtig waren:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/alexander-gauland-afd-als-bewegungspartei-offen-zu-querdenkern-und-pegida-a-4005648f-427f-4aea-9ee0-67b2626a8a67

Sie wissen es und sie wollen es.
 
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Offline Reichsschlafschaf

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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #3457 am: 20. Dezember 2020, 12:30:18 »
Yepp:


Zitat
„BEWEGUNGSPARTEI“ ERHALTEN:
Gauland greift Meuthen an

AKTUALISIERT AM 20.12.2020-09:20

Der Ehrenvorsitzende der Rechtspopulisten wirft dem Parteichef vor, die Hälfte der Partei beschädigt zu haben. Den Kontakt mit „Querdenkern“ und Pegida will er weiter pflegen.
Spoiler
Die AfD sollte aus Sicht ihres Ehrenvorsitzenden Alexander Gauland als „Bewegungspartei“ und Sprachrohr für Protestgruppen in die nächsten Wahlkämpfe ziehen. Auf die von Kritikern der staatlichen Anti-Corona-Maßnahmen gegründete Bewegung der „Querdenker“ angesprochen, sagte Gauland, der die AfD-Bundestagsfraktion gemeinsam mit Alice Weidel leitet: „Wir sind eine Bewegungspartei, die auch Kontakt zu bestimmten Protestgruppen pflegen sollte. Das gilt für „Querdenken“, aber auch für Pegida in Dresden oder für den Verein Zukunft Heimat aus Cottbus.“

Die AfD müsse dabei allerdings immer aufpassen, dass nicht „irgendwelche Verrückten“ im Namen der Partei Veranstaltungen anmeldeten, fügte er hinzu. „Das ist immer ein Tanz auf dem Seil, bei dem man nicht herunterfallen darf.“ Im September 2018 waren AfD-Funktionäre bei einem „Trauermarsch“ gemeinsam mit Neonazis durch Chemnitz marschiert, nachdem in der Stadt ein Deutscher bei einer Auseinandersetzung mit Flüchtlingen getötet worden war.

Harsche Kritik übte Gauland im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur am AfD-Vorsitzenden Jörg Meuthen. Der hatte bei der Eröffnung des Bundesparteitages in Kalkar Ende November jene scharf angegriffen, „die nur allzu gerne rumkrakeelen und rumprollen“ oder die, wie Gauland, Begriffe wie „Corona-Diktatur“ verwendet haben. Er sagte, Meuthen habe „eine Rede gehalten, mit der er die Hälfte der Partei beschädigt hat. Warum, das habe ich bis heute nicht verstanden.“ Er habe seither aber auch nicht mehr das Gespräch mit dem Parteivorsitzenden gesucht. Gauland erklärte, er hätte auf Meuthens Rede gerne schon in Kalkar etwas entgegnet, habe aber dann den zweiten Tag des Parteitages im Krankenhaus verbringen müssen.

Gauland, der von Dezember 2017 bis Dezember 2019 gemeinsam mit Meuthen AfD-Vorsitzender war, warf Meuthen den Versuch vor, den neuen Ko-Vorsitzenden Tino Chrupalla „an die Seite zu drängen“. Er sagte: „Dabei müsste er aus seiner eigenen leidvollen Erfahrung mit Frauke Petry eigentlich wissen, dass man das nicht tun sollte.“
[close]
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bewegungspartei-erhalten-gauland-greift-meuthen-an-17111393.html

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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #3458 am: 20. Dezember 2020, 13:32:34 »
[...] Das gilt für „Querdenken“, aber auch für Pegida in Dresden oder für den Verein Zukunft Heimat aus Cottbus. [...]

Wer immer noch glaubt, dass es sich bei der AfD nicht um einen Haufen rechtsradikaler Provokateure und Nazis handelt, glaubt auch immer noch, dass die Erde eine Scheibe ist!




Oh, warte...
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Offline Reichsschlafschaf

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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #3459 am: 20. Dezember 2020, 14:12:51 »
Das folgende wundert jetzt auch nicht so wirklich:


Zitat
F.A.S. EXKLUSIV:
Deutliche Mehrheit der AfD-Anhänger glaubt an Corona-Verschwörung

VON PHILIP EPPELSHEIM-AKTUALISIERT AM 20.12.2020-10:22

Laut einer repräsentativen Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung sind 24 Prozent der AfD-Anhänger der Meinung, „es handele sich bei der Corona-Pandemie um eine Verschwörung zur Unterdrückung der Menschen“. Weitere 41 Prozent halten dies für wahrscheinlich.
Spoiler
Eine deutliche Mehrheit der AfD-Anhänger hält eine Corona-Verschwörung mindestens für wahrscheinlich. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung, die der F.A.S. vorliegt. 24 Prozent der AfD-Anhänger sind der Meinung, „es handele sich bei der Corona-Pandemie um eine Verschwörung zur Unterdrückung der Menschen“. Weitere 41 Prozent halten dies für wahrscheinlich. Bei Anhängern anderer Parteien ist dieser Glaube weit weniger verbreitet. So sind bei Union, SPD und Linken neun bis zwölf Prozent der Ansicht, die Aussage, dass das Coronavirus ein Vorwand für Unterdrückung sei, sei sicher oder wahrscheinlich richtig.

Informationen von nationalen und internationalen Gesundheitsbehörden, aus der Wissenschaft oder der Politik“, schreibt der Autor der Studie, Jochen Roose. Aber: „Eine übergroße Mehrheit sieht die Kontakteinschränkungen, die Maskenpflicht oder andere Einschränkungen als das, was sie sind: Bemühungen, die Ausbreitung der gefährlichen Corona-Pandemie einzudämmen.“ So halten zwei Drittel der Befragten die Aussage „Das Coronavirus ist ein Vorwand, um die Menschen zu unterdrücken“ für sicher falsch, und weitere 17 Prozent halten dies für wahrscheinlich.

Insgesamt hat der Glaube an eine Weltverschwörung abgenommen: „Während vor der Corona-Krise elf Prozent der Bevölkerung sicher waren, die Welt werde durch geheime Mächte gesteuert, sind es in der Krise acht Prozent. Vor der Corona-Krise hielten es weitere 19 Prozent für wahrscheinlich richtig, dass geheime Mächte die Welt steuern. In der Corona-Krise halten dies mit 16 Prozent weniger Menschen für wahrscheinlich.“ Bei Anhängern der AfD dagegen ist der Glaube an eine Weltverschwörung gestiegen.

Quelle: F.A.S.
[close]
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/f-a-s-exklusiv-deutliche-mehrheit-der-afd-anhaenger-glaubt-an-corona-verschwoerung-17111064.html
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #3460 am: 20. Dezember 2020, 19:56:37 »
Jedes echte Problem erledigt sich selbst.

Nur Sachen, die man erst zum Problem macht, halten sich länger.

Ich halte das für eine gute Chance.
Fällt Dir nur Unsinn ein und immer,
erzähle nichts, sonst wird es schlimmer.
 
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #3461 am: 21. Dezember 2020, 10:09:12 »
Der interne Machtkampf in der AFD geht weiter. Der Leiter der internen Arbeitsgruppe Verfassungsschutz, Dr. Roland Hartwig wurde vom Vorstand aus der Arbeitsgruppe geworfen. Nachfolger wird ein Meuthen Getreuer.
Und die Pfeife Brandner hatte sich wieder mal zu spät bei der Telko eingewählt und konnte das nicht verhindern.
http://www.pi-news.net/2020/12/afd-bundesvorstand-schmeisst-roland-hartwig-aus-ag-verfassungsschutz/
 
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #3462 am: 21. Dezember 2020, 11:02:10 »
Da darf man dann ja gespannt sein ...


Zitat
„Zu schwul, zu schwarz“?
Berliner Arzt fühlte sich von AfD-Stadtrat diskriminiert – und wird gefeuert!


B.Z.
21. Dezember 2020 07:44
Bereich: Treptow-Köpenick

Im November berichteten diverse Medien, darunter auch B.Z., über den Fall Denis Hedeler (51). Der schwule Arzt mit dunkler Haut fühlte sich von einem AfD-Stadtrat um einen Posten geprellt, ging damit an die Öffentlichkeit. Jetzt wurde er gekündigt.
Spoiler
Denis Hedeler (51) kam 1997 als Asylsuchender aus Kuba nach Deutschland. Seine Homosexualität lebt er offen, ist mit einem Mann verheiratet. Zunächst arbeitete er als Arzt im Gesundheitsamt Bremen.

Seit 2018 ist Hedeler Amtsarzt-Vize von Treptow-Köpenick. Im Mai 2020 gab es die ersten öffentliche Konflikte mit seinem Dienstherrn, Gesundheitsstadtrat Bernd Geschanowski (AfD): Es ging um eine angeblich zu früh erlaubte Öffnung des Müggelturms.

Der Fall
Als der Amtsarzt von Treptow-Köpenick pensioniert wurde, bewarb sich Hedeler um die Nachfolge. Laut Bezirksamt fehle ihm jedoch die nötige Qualifizierung. Er sei mit den Worten „Sie passen hier nicht“ abgelehnt worden. Dabei hätte der Stadtrat auf seine Haut gezeigt und ihm empfohlen, seine „Außendarstellung zu ändern“.

Hedeler fühlte sich diskriminiert, hat eine Online-Petition gestartet. Titel: „Zu schwul, zu schwarz: AfD verhindert Amtsarztsernennung“. Hedeler sagt dazu: „Was der AfD ein Dorn im Auge ist, ist meine Hautfarbe und meine sexuelle Orientierung.“

Kündigung und Presseerklärung
Am 16. Dezember wurde Hedeler gekündigt. Am Sonntagabend teilte AfD-Bezirksstadtrat Bernd Geschanowski in einer Pressemitteilung mit:

„Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses mit Herrn Hedeler durch das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin war ein notwendiger Akt. Die öffentlichen Behauptungen über seine Nichtberücksichtigung bei der Vergabe des Amtsarztpostens sind nachweislich unwahr und die öffentlichen Rassismus- und Diskriminierungsvorwürfe wurden nicht bestätigt, sondern stellten sich als konstruiert heraus.“

Er erklärt: „Diskriminierendes und Rassistisches Verhalten wird in keinem Amt des Bezirksamtes Treptow-Köpenick geduldet.“ Und ergänzt: „Die Verfolgung und Ahndung derartiger Vorkommnisse wird in verwaltungsinternen und rechtsstaatlichen Verfahren geregelt. Diesen Weg ist Herr Hedeler wissentlich nicht gegangen.“

Dann klagt Geschanowski: „Herr Hedeler hat seine Herkunft, seine Hautfarbe und seine sexuelle Identität instrumentalisiert und gezielt als Mittel eingesetzt, um damit einen persönlichen Vorteil zu erzielen. Durch diese öffentliche Rufmordkampagne ( div. Presseartikel, Onlinepetition etc. ) hat er nicht nur dem Ansehen meiner Person und meiner Funktion als Bezirksstadtrat, sondern der gesamten Verwaltung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick und insbesonere dem Gesundheitsamt schwerden Schaden zugefügt.“

Das Vertrauensverhältnis sei damit nachhaltig zerstört. Die Amtsarztstelle von Treptow-Köpenick ist noch immer unbesetzt.
[close]
https://www.bz-berlin.de/berlin/treptow-koepenick/berliner-arzt-fuehlte-sich-von-afd-stadtrat-diskriminiert-und-wird-gefeuert
„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)

„Wenn die verdorbenen Leute sich zusammentun und dadurch eine Macht werden, dann müssen die anständigen Leute nur das gleiche tun. So einfach ist das. (Leo Tolstoi, Krieg und Frieden)
 
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #3464 am: 21. Dezember 2020, 15:13:36 »
Der Text von Correctiv geht wohl noch ein wenig über das bereits bekannte hinaus:


Zitat
AFD-SPENDENSKANDAL
AfD-Spendenaffäre: Ex-AfD-Funktionär packt über Spenden aus der Schweiz aus

Marcus Pretzell war Chef der AfD in NRW, bevor er mit seiner Frau Frauke Petry, der damaligen Parteichefin, die AfD im Streit verließ. Nun spricht er erstmals über seine Kontakte zur Schweizer Goal AG. Die PR-Firma steht im Zentrum der AfD-Spendenaffäre, für die die Partei rund 900.000 Euro Strafe zahlen soll. Eine gemeinsame Recherche von CORRECTIV und Frontal21.
Spoiler
von Marcus Bensmann , Justus von Daniels , Gabriela Keller , Ulrich Stoll

01. Dezember 2020
Pressekonferenz zum Kongress
Der damalige NRW-Chef der AfD, Marcus Pretzell, auf der Pressekonferenz kurz vor dem umstrittenen Kongress „Europäische Visionen“. Foto: Marius Becker/dpa
Auf dem Parteitag der AfD im nordrhein-westfälischen Kalkar am vergangenen Wochenende trat der schwelende Machtkampf in der Partei offen zutage. Parteichef Jörg Meuthen griff vor allem die Rechtsextremen und Coronaleugner an: „Wer also gerne Politik-Kasperle spielen will, kann und sollte das woanders tun, aber bitte nicht in der AfD.“

Seine Gegner schossen zurück. Der Bundestagsabgeordnete Jürgen Pohl prophezeite: „Herr Dr. Meuthen, Ihre Zeit in der AfD ist vorbei.“ Auch der Abgeordnete im Bundestag, Stefan Brandner, attackierte den Parteichef. „Dieser Weg ist falsch, du spaltest die Partei.“

Neben den Machtkämpfen beschäftigen die Partei auch die teuren Konsequenzen aus der Spendenaffäre, in die mehrere Spitzenpolitiker der AfD involviert sind. Nun äußert sich erstmals ein ehemaliger Spitzenfunktionär, der Ex-AfD Politiker Marcus Pretzell, gegenüber CORRECTIV und Frontal21 über die Anbahnung der dubiosen Parteispenden, bei der eine Agentur aus der Schweiz eine Schlüsselrolle spielt. Die beteiligten AfD-Politiker streiten bisher ab, enge Absprachen mit der Agentur über anonyme Spenden getroffen zu haben.

Die besten Recherchen und Aktuelles von CORRECTIV
Alexander Segert, Inhaber der Schweizer Werbeagentur Goal AG, unterstützte AfD-Politiker wie Jörg Meuthen und den Europaabgeordneten Guido Reil mit Wahlanzeigen und Plakaten. Das hatten Frontal21 und CORRECTIV 2017 aufgedeckt und damit die Spendenaffäre ins Rollen gebracht. Die Geldgeber blieben im Dunkeln. Auch an Alice Weidel floss Geld aus der Schweiz, das ihr Kreisverband später wieder zurücküberwies. Recherchen von WDR, NDR und Süddeutsche Zeitung zur Herkunft der Spende an Weidel konnten zeigen, dass Spuren in das Umfeld des Milliardärs Henning Conle führen.

Jetzt beschreibt der Ex-Chef der AfD in Nordrhein-Westfalen, Marcus Pretzell, dass er Geld von der Schweizer Agentur organisiert habe und spricht ausführlich über den Spenden-Kontakt: „Seit Mai 2015 hatte ich Kontakt zu einer Werbeagentur in der Schweiz. Und diese Werbeagentur aus der Schweiz, die mir zum damaligen Zeitpunkt nichts sagte, war die Goal AG“, sagt Pretzell im Interview mit CORRECTIV und Frontal21.

Meuthen: „Keine Zusammenarbeit bekannt“
Bisher bewertete die Bundestagsverwaltung die direkten Unterstützungen in allen bekannt gewordenen Fällen als illegale Parteispenden und verhängte insgesamt Strafzahlungen in Höhe von rund 900.000 Euro. Erst kurz vor dem Parteitag erließ die Bundestagsverwaltung die Bußgeldbescheide für verschiedene Spendenzahlungen an Weidel und Pretzell.

Bei dem Bußgeld, das im Zusammenhang mit der Spende verhängt wurde, die an die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel ging, muss Meuthen nicht lange überlegen, wie die AfD reagieren solle. „Klagen“, sagt er gegenüber Frontal21. „Wir haben darüber im Bundesvorstand abgestimmt, wir haben eine ganz klare Mehrheit für Klage gehabt und so werden wir’s halten.“

Das hat der Bundesvorstand auch bei der Strafzahlung gegen die Spenden an Meuthen so gehalten, allerdings im Januar 2020 vor dem Verwaltungsgericht Berlin verloren. Gegen das Urteil ist die Partei nicht vorgegangen.

Die Partei hat sich in der Vergangenheit mehrfach mit der Begründung verteidigt, dass sie nichts von der Unterstützung aus der Schweiz gewusst habe. „Mir ist keine Zusammenarbeit mit denen in irgendeiner Form bekannt und bin mir der Sache, wenn wir uns das genau anschauen, auch sicher“, sagte etwa Parteichef Meuthen noch 2018 gegenüber dem NDR.

Doch nun wird offenbar, dass die Kontakte zur Goal AG und deren Inhaber, Alexander Segert, länger und intensiver waren, als es die AfD wahrhaben will. Marcus Pretzell war damals Landeschef der AfD in Nordrhein-Westfalen. Seine Frau Frauke Petry war zu der Zeit AfD-Vorsitzende. Pretzell und Petry waren jahrelang das mächtigste Paar in der AfD, bis beide die Partei nach der Bundestagswahl 2017 im Streit verließen.

Dienstleister für „spezielles Geschäft“
Bei einem ersten Treffen im Mai 2015 habe Segert dem AfD-Politiker Pretzell sogar ein persönliches Konzept überreicht, sagt Pretzell im Gespräch mit CORRECTIV und Frontal21. Der Titel des Konzeptes: „Für erfolgreiche und nachhaltige Wahlen”. Ein Angebot an die AfD in Nordrhein-Westfalen. Zu dieser Zeit führte noch der Parteigründer Bernd Lucke die Partei, erst im Sommer 2015 wurde er von Frauke Petry aus dem Amt gedrängt.  Segert hat die Anfrage von CORRECTIV und Frontal21 zu diesem Sachverhalt nicht beantwortet.

Die Treffen mit Segert seien weitergegangen. „Herr Segert hat sich mir damals vorgestellt und im Prinzip erboten als ein Dienstleister, der dieses doch sehr spezielle Geschäft für eine Partei in dem politischen Spektrum, in dem wir unterwegs waren, der dieses Geschäft versteht. (…) Ich habe mich deshalb auch mit Herrn Segert immer mal wieder in Straßburg getroffen“, sagt Pretzell. Pretzell war 2014 für die AfD ins Europäische Parlament eingezogen.

Der Kontakt sollte den AfD-Politiker ein Jahr später aus einer Bredouille retten. Segert half Pretzell mit Geld aus, das nun Gegenstand einer der beiden Strafzahlungen ist, die gegen die AfD verhängt wurden. Ob es sich um eine Parteispende handelt, ist unter Experten umstritten, weil es einige Unklarheiten in diesem Fall gibt.

Ein Kongress, den niemand bezahlen will
Der Europaparlamentarier Pretzell wollte die rechten Parteien in Europa stärker vernetzen und plante für den Februar 2016 unter dem Banner der EKR-Fraktion, der er angehörte, eine Veranstaltung in Düsseldorf. Hauptredner sollte der damals schon umstrittene Chef der FPÖ, Heinz-Christian Strache, sein. Der damalige Mitarbeiter von Pretzell und Co-Vorsitzende der AfD-Jugendorganisation JA, Sven Tritschler, übernahm die Organisation des Treffens.

Über Anwälte, die die AfD auch in anderen Fällen vertreten, ließ Tritschler ausrichten, dass er als Mitarbeiter des Abgeordneten Pretzell den Auftrag erhalten habe, „kurzfristig eine gemeinsame Veranstaltung der EKR-Fraktion und der österreichischen FPÖ“ zu organisieren. Tritschler habe keinen* Anlass gehabt, an dem „Fraktionsbezug oder an der Finanzierung durch die Fraktion zu zweifeln“.

Kurz vor dem Kongress kommt es zu einer merkwürdigen Wende, die Auslöser für eine umstrittene Spende sein sollte. Offiziell bucht die rechtskonservative EKR-Fraktion des Europäischen Parlamentes einen Saal der Messe Düsseldorf, zahlt zur Hälfte einen Vorschuss in Höhe von 4.050 Euro, die andere Hälfte überweist Pretzell, wie Kontoauszüge zeigen, die CORRECTIV und Frontal21 vorliegen. Die Fraktion beantragt einem Dokument zufolge, das CORRECTIV vorliegt, zudem die für eine Veranstaltung des Europäischen Parlaments vorgesehenen Mehrwertsteuererlasse.

Auf der Einladung zu der Veranstaltung in der Messe Düsseldorf ist noch das Logo der EKR-Gruppe prominent platziert, etwas abgesetzt daneben auch das AfD-Logo. Als Gäste sind neben Marcus Pretzell auch Frauke Petry sowie Heinz-Christian Strache von der FPÖ aus Österreich angekündigt.

Doch kurz vor dem Kongress zieht sich die EKR-Fraktion als Veranstalter zurück und will auch im Rückblick nichts mit dem Treffen zu tun haben. „Die EKR-Fraktion war niemals Organisator der Veranstaltung, hat nie Partner kontaktiert, oder die Veranstaltung politisch unterstützt“, schreibt der Sprecher der Fraktion CORRECTIV und Frontal21.

Zu Beginn des Kongresses sagte Sven Tritschler, der Mitarbeiter Pretzells und damals JA-Funktionär: „Sie sehen, die Veranstaltung läuft nicht mehr unter dem EKR-Banner“, und begrüßt die Teilnehmer auch im Namen „der gesamten Jungen Alternative, die heute auch ein Großteil der Organisation gestemmt hat“. Tritschler lässt über die Anwälte nun erklären, dass die Junge Alternative nicht als „Veranstalter, Organisator oder gar als Financier beteiligt“. Die Mitglieder der JA seien auf Bitte von Tritschler „als freiwillige Helfer im Rahmen der Gästebetreuung“ aufgetreten.

Während des Treffens sind nur die Banner der FPÖ und der AfD zu sehen. Im Publikum saß auch Martin Renner, damals neben Pretzell Co-Vorsitzender der AfD in NRW. Heute ist Renner im Bundestag. Gegenüber CORRECTIV und Frontal21 sagt Renner, die AfD in NRW hätte diese EKR-Veranstaltung auf der Homepage der AfD-NRW beworben, „aber wir waren in gar keiner Beziehung involviert in diese Veranstaltung“. Der Spiegel berichtete damals, dass es auch im Bundesvorstand ein Votum gegen die Veranstaltung gegeben habe.

Kurz nach der Veranstaltung stellte sich ein Problem: Wer trägt nun die Kosten?

Abzüglich des Vorschusses stellte die Messe Düsseldorf der EKR-Fraktion eine Rechnung über 28.037,60 Euro. Die Rechnung liegt CORRECTIV und Frontal 21 vor. Die Fraktion machte Pretzell deutlich, dass sie die Rechnung nicht bezahlen wolle. „Ich wollte keinen politischen Streit mit der Fraktion haben“, sagt Pretzell heute, er habe nach Auswegen gesucht. Wie dieser Ausweg aussah, veröffentlichte der Spiegel 2017 in einer ausführlichen Recherche zu diesem Fall. Die Schweizer Goal AG hatte die Rechnung an die Messe Düsseldorf überwiesen. Pretzell musste fürchten, dass sich die Fraktion das Geld von ihm holen wolle. Den Vorschuss von 4.050 Euro zog sie Anfang März 2017 von dessen Diäten ab, wie Lohnabrechnungen zeigen, die CORRECTIV und Frontal21 vorliegen.

„Habe ein valides Problem“
Pretzell erzählt nun, wie diese Zahlung zustande gekommen ist. Er habe Segert kontaktiert: „Ich habe ihm gesagt. Ich habe hier ein valides Problem gerade. In einer Auseinandersetzung, die zur Zeit politisch Gift ist. Und dann hat er sich erboten, das, wenn man so will, zu sponsern.“ Danach ließ Frauke Petry bei einem Wirtschaftsprüfer nachfragen, ob eine solche Zahlung womöglich eine Parteispende sein könnte.

Die Antwort des Wirtschaftsprüfers liegt CORRECTIV vor. Der Wirtschaftsprüfer nannte zwei Bedingungen, damit eine Veranstaltung einer Partei, in diesem Fall der AfD zuzurechnen sei. „1. Es muss die Zustimmung der Partei zu der Übernahme von Veranstaltungen oder Maßnahmen vorliegen. 2. Es muss sichergestellt sein, dass die Partei auf die Durchführung der Veranstaltung ein Mindestmaß an Einflussmöglichkeit hat.“ Pretzell sah beides nicht erfüllt und bedankte sich bei Segert für die Hilfe.

Auch der damalige Mitarbeiter von Pretzell, Sven Tritschler, bestätigt über seine Anwälte diese Sichtweise. Er habe von der Zahlung der Goal AG nichts gewusst, auch habe die AfD nichts damit zu tun, „diese war nach Auffassung unseres Mandanten weder im Vorfeld noch im Nachgang in irgendeiner Art und Weise mit dieser Veranstaltung befasst“.

Die AfD erwähnte die Zahlung im Rechenschaftsbericht 2016. Der Schatzmeister der AfD schreibt, dass es unsicher sei, ob dies eine Parteiveranstaltung sei, aber für die Partei seien die Kosten keine Einnahmen.

Im November hat die Bundestagsverwaltung nun die Veranstaltung als eine Parteiveranstaltung bewertet, somit gelten die Kosten dafür als illegale Spende. Der Strafbescheid an die AfD erging in Höhe von 108.000 Euro.

Ulrich Müller von Lobbycontrol sieht das ähnlich. Die Veranstaltung in der Messe Düsseldorf sei „aus unserer Sicht eine AfD-Veranstaltung“, sagt Müller, die Veranstaltung wurde von Segert bezahlt, und er habe nicht offengelegt, von wem das Geld komme. Damit sei es eine „illegale Parteispende“.

Meuthen geht von Auslandsspende aus
Ausgerechnet bei dieser AfD-Spende gibt es aber Zweifel. Martin Morlok, Parteienrechtler aus Düsseldorf, sagt, dass die Veranstaltung wie eine AfD-Veranstaltung ausgesehen habe, allerdings „hatte der Landesvorstand aber im Vorfeld dieser Veranstaltung gesagt, es sei nicht unsere Veranstaltung“. Der Parteienrechtler sagt, eine Partei müsse auf der einen Seite vor eigenmächtig agierenden Parteimitgliedern „geschützt werden“, auf der anderen Seite müsse vermieden werden, dass die Partei nur vorgebe, es sei nicht ihre Veranstaltung, um eine Parteispende zu verdecken. Für Morlok ist das ein „spannender Fall“.

Bisher war die AfD sehr klagefreudig. Aber hier tritt sie überraschend leise auf. Während die AfD wegen des Kostenbescheides gegen die Spende an Alice Weidel klagen will, hat sie sich im Falle der Veranstaltung in Düsseldorf noch nicht entschieden. Mehrfache Anfragen dazu ließ sie unbeantwortet. Allerdings scheint für den Parteichef Meuthen die Sache schon klar. „Dann hat es offensichtlich eine Unterstützung gegeben, die aus der Ecke kam, die dann eben nicht geht, also eine Auslandsspende“, sagte er gegenüber CORRECTIV und Frontal21.

Die AfD hat noch bis kommenden Montag Zeit, gegen den Bescheid Klage einzureichen. Wenn sie das nicht tut, wird ihr das Geld abgezogen.

Pretzell ahnt, was die Zurückhaltung bedeuten könnte. Er habe zu befürchten, dass sich die AfD das Geld von ihm zurückholen könnte: „Zum einen lenkt es davon ab, dass Herr Meuthen und Frau Weidel in Größenordnungen Spenden illegal angenommen haben und zum anderen ist es dem einen oder anderen vielleicht auch ganz recht, Druck auszuüben auf jemanden, der der Partei nicht mehr angehört.“

Ulrich Müller von Lobbycontrol, sagt dazu: „Wenn man jetzt versucht, von Herrn Pretzell das Geld zurückzuholen, dann müsste man auch versuchen, es von Herrn Meuthen zurückzuholen.“

Fakt ist: Die AfD wird die Spendenaffäre nicht los.

 

* Korrektur 01.12.20, 20:55 Uhr: In einer frühren Version hieß es „Tritschler habe  Anlass gehabt, an dem „Fraktionsbezug oder an der Finanzierung durch die Fraktion zu zweifeln“. Richtig muss es heißen: „Tritschler habe keinen Anlass gehabt, an dem „Fraktionsbezug oder an der Finanzierung durch die Fraktion zu zweifeln.“ Wir bitten den unbeabsichtigten Fehler zu entschuldigen.

Die Recherche ist eine Kooperation von CORRECTIV mit Frontal21. Der TV-Beitrag läuft am 01.12.20 ab 21 Uhr im ZDF.
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https://correctiv.org/aktuelles/afd-spendenskandal/2020/12/01/ex-afd-funktionaer-aeussert-sich-ueber-spenden-aus-der-schweiz/
„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)

„Wenn die verdorbenen Leute sich zusammentun und dadurch eine Macht werden, dann müssen die anständigen Leute nur das gleiche tun. So einfach ist das. (Leo Tolstoi, Krieg und Frieden)
 
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