Autor Thema: AfD im Bundestag  (Gelesen 374675 mal)

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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1530 am: 13. Mai 2019, 09:31:14 »
Die AfD mit ganz großem Mimimi.

Die AfD zeigt eindrucksvoll was dabei herauskommt, wenn man weder über Allgemeinbildung, noch -trotz Jura-Studium- über juristische Kenntnisse verfügt.

"Der Pfarrer predigt nur einmal!"
 
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Offline SchlafSchaf

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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1531 am: 15. Mai 2019, 21:31:07 »
An Rüdiger Hoffmann: Der Faschist sagt immer, da ist der Faschist  (in Anlehnung an die Signatur des geschätzten MitAgenten Schnabelgroß)

Wir kamen
Wir sahen
Wir traten ihm in den Arsch
 
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Offline Reichsschlafschaf

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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1532 am: 17. Mai 2019, 07:36:46 »
Es gab wieder eine Wahl!





Siehe auch hier:
http://www.catsthatlooklikehitler.com/cgi-bin/seigbest.pl


;)
„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)

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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1533 am: 19. Mai 2019, 10:13:34 »
Zitat
"Wir sind eine deutsche Partei!", blafft die AfD per Mail nach Zürich.

kümmert sich aber auch nicht sehr um die wahlberechtigten Deutschen in der Schweiz.


Spoiler
Wahlberechtigung
:
Die vergessenen Europäer
Wer buhlt eigentlich um die Stimmen der europäischen Wahlberechtigten, die in der Schweiz leben?
Von Sarah Jäggi
18. Mai 2019, 15:06 Uhr ZEIT Schweiz Nr. 21/2019 64 Kommentare

AUS DER
ZEIT NR. 21/2019

Ruft man dieser Tage bei den Sekretariaten der großen Parteien in den wichtigsten EU-Ländern an, wähnt man sich falsch verbunden. Dabei ist die Frage simpel: Wie werben Sie um die 1,7 Millionen Europäer, die in der Schweiz leben und bei den kommenden Europawahlen wahlberechtigt sind? "Ich muss Sie leider enttäuschen", heißt es bei der CDU in Berlin. "Wir sind eine deutsche Partei!", blafft die AfD per Mail nach Zürich. Die proeuropäischen Neos melden aus Wien, sie hofften, ihre Aktionen in Vorarlberg würden in die Schweiz rüberschwappen. Die italienischen Kommunisten verstehen die Frage nicht richtig und verweisen auf die Website ihres europäischen Linksaußen-Bündnisses. Die meisten der angefragten Parteien aber schweigen.

Die Schweiz und ihre Auslandseuropäer und Doppelbürger sind eine Quantité négligable bei den Europawahlen, die Ende Mai in den 28 EU-Mitgliedsländern stattfinden. Obschon in der Schweiz mehr Wahlberechtigte leben als in Zypern, Estland oder Lettland.

Das Mittun wird den Europäern, die in einem Drittstaat wie der Schweiz wohnen, aber auch denkbar schwierig gemacht. Die 318.660 Deutschen, die zweitgrößte Wähler-Community hierzulande, mussten sich bis Anfang Mai an ihrem letzten deutschen Wohnsitz in ein Wählerverzeichnis eintragen lassen. Sonst erhielten sie keine Wahlunterlagen. Auch für die Franzosen, Kroaten und Spanier, von denen Hunderttausende in der Schweiz leben, gab es eine Frist zu beachten – sie ist inzwischen abgelaufen. Und die 483.900 Italiener müssen sogar zurück in ihre Heimat reisen, wenn sie die Geschicke der EU mitbestimmen wollen.

Aber nicht nur die europäischen Parteien interessieren sich kaum für ihre Wähler in der Schweiz. Auch die Schweizer Parteien kümmern sich wenig um die Europawahlen. Die SVP schreibt, sie setze sich für eine unabhängige und freie Schweiz ein, bekämpfe die Einmischung anderer Regierungen und mische sich selbst anderswo nicht ein. Die CVP schwadroniert, sie wolle die EU-Bürger über die sozialen Medien für die Wahl sensibilisieren. Die Aktion soll in den nächsten Tagen starten; für die meisten Wahlberechtigten ist das allerdings zu spät. Und die Grünliberalen, die sich gern als einzige verbliebene echte Europapartei inszenieren, reagieren gar nicht auf die Anfrage.

Einzig die Sozialdemokraten kümmern sich ein klein wenig um ihre europäischen Genossinnen und Genossen in der Schweiz. Die SP Schweiz betreibt zusammen mit den SP Migranten eine eigene Informationsplattform im Internet, dazu kommen 20.000 Wahlflyer, die in den sechs Sprachen der sieben wichtigsten EU-Herkunftsländer gedruckt wurden. Die in der City Group Genf zusammengeschlossenen Schwesterparteien organisierten in der Romandie eine Wahlveranstaltung. Peter Hug, der als internationaler Sekretär der SP die Europawahlen betreut, sagt: "Die Mobilisierung der sehr zerstreut lebenden Auslandbürger ist nicht einfach. Die Parteien fischen da nach sehr kleinen Fischen in einem sehr großen Ozean."

Einer, der trotzdem die Angel auswirft, ist Sven Goeres. Der 43-Jährige lebt seit vielen Jahren in der Schweiz. Er ist aber derart häufig umgezogen, dass er die formellen Bestimmungen für das Schweizer Bürgerrecht nicht erfüllt. Vor einem Jahr haben er und eine Gruppe von Gleichgesinnten die SPD Zürich gegründet. "Ich bin ein politischer Mensch und sehe, dass es um den Ruf der EU nicht besonders gut steht. Dem wollten wir etwas entgegensetzen", sagt Goeres, der als Kaufmann arbeitet. Einmal pro Monat treffen sich die deutschen Sozialdemokraten auf ein Bier und diskutieren. Für die Europawahl betreibt die SPD Zürich zum ersten Mal einen richtigen Wahlkampf. Im April lud seine Partei Politiker aus der Schweiz und Deutschland zu einem "internationalen Dialog zur Europawahl" nach Zürich. Ein paar mal waren sie auf der Straße unterwegs. "Alle, die nicht bei drei auf dem Baum waren, haben wir gefragt, ob sie EU-Bürger seien", sagt er. Die wichtigste Botschaft habe gelautet: "Ihr dürft wählen!"

Wissen, dass man wählen darf: Das scheint die große Hürde bei den Exileuropäern zu sein. Nicht nur in der Schweiz wissen viele nicht, dass auch sie das 751-köpfige Parlament mitbestimmen dürfen. Auch wenn sie ihren Wohnsitz in einem anderen EU-Land haben. So haben bei den letzten Europawahlen gerade mal acht Prozent der EU-Ausländer gewählt. Und dies, obwohl sie – im Gegensatz zu den Schweizer Exileuropäern – dafür kaum Hürden überwinden müssen.

Für den Zürcher Politikwissenschaftler Oliver Strijbis ist es darum nicht verwunderlich, dass sich die Parteien nicht um ihre Landsleute im Ausland kümmern. "So gesehen ist es rational, sich um das Wählerpotenzial im Inland zu kümmern", sagt er. "Hinzu kommt, dass die Wahlbeteiligung bei europäischen Wahlen generell niedrig ist. Sie gelten als second order election", sagt er. Das liege daran, dass die politische Kommunikation innerhalb von nationalen Grenzen stattfinde. "Es gibt kaum übergreifende europäische Berichterstattung und nur wenig transnationale Themen. Und die Akteure, von den Politikern bis zu den Journalisten, haben ihren Fokus auf das eigene Land gerichtet", sagt der Politologe.

Das gilt auch für die Schweizer Parlamentarier mit einem EU-Pass. Auch ihnen liegt die 8-Millionen-Einwohner-Schweiz näher als das 400-Millionen-Europa. Kein Einziger der 18 Doppelbürger in Bundesbern hat sich auf Anfrage als Europawähler geoutet.
[close]
https://www.zeit.de/2019/21/wahlberechtigung-europawahl-auslandseuropaeer-drittstaaten


Apropos Patrioten!

Schon die schwule Volksverräterin Weidel vermied es ja, ihre Steuerzahlungen vollständig ihrem Land zugute kommen zu lassen, das sie angeblich so liebt.

Hier ist noch so ein Prachtexemplar (der Originalartikel des Spiegel ist leider nur für Abonnenten, daher sekundär zitiert).

Richard Williamson ist der wegen Holocaustleugnung verurteilte Bischof


Zitat
AfD-Europakandidat managte Millionentransaktionen für Piusbrüder
Stand: 18.05.2019

Eine vermögende Gönnerin vermachte der erzkonservativen Piusbruderschaft eine Erbschaft in zweistelliger Millionenhöhe. Ein Rechtsanwalt, der heute für die AfD zur Europawahl kandidiert, half den umstrittenen Klerikern, Steuern zu sparen.
163
 
Der sächsische AfD-Vizechef Maximilian Krah, der auf Platz drei der AfD-Liste zur Europawahl kandidiert, hat einem „Spiegel“-Bericht zufolge jahrelang millionenschwere Vermögenstransaktionen der umstrittenen Piusbruderschaft getätigt. Das geht aus Unterlagen hervor, die dem Nachrichtenmagazin vorliegen und die Krah dem Magazin bestätigte.

Demnach kümmerte sich der Rechtsanwalt ab 2008 im Auftrag der erzkonservativen katholischen Priestervereinigung um die Übernahme einer Erbschaft in zweistelliger Millionenhöhe, die eine vermögende Gönnerin den Piusbrüdern vermacht hatte.

Im Zuge der Erbschaftsübernahme errichtete Krah eine Firma in Liechtenstein, eine Privatstiftung in Wien sowie eine Aktiengesellschaft in der Schweiz. Die Konstruktion half offenbar dabei, Steuern zu vermeiden, wie es weiter hieß.

Zwischen 2008 und 2013 war Krah sowohl Mitglied des Verwaltungsrats der Liechtensteiner Firma als auch des Stiftungsvorstands in Wien. Krah sagte dem „Spiegel“, es sei damals darum gegangen, „eine elegante und verschwiegene Möglichkeit zu finden, das Erbe im Sinne der Bruderschaft zu verwalten“.

Nach langen Gesprächen mit den Finanzbehörden sei das Geld schließlich bei der Wiener Privatstiftung angekommen, so Krah – wie geplant steuerfrei. Auch in der Affäre um den britischen Geistlichen Richard Williamson, einen Bischof der Piusbruderschaft, war Krah demnach als Anwalt aktiv.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article193737945/Maximilian-Krah-AfD-Europakandidat-managte-Millionentransaktionen-fuer-Piusbrueder.html

https://www.merkur.de/politik/afd-europakandidat-managte-einst-millionentransaktionen-fuer-piusbrueder-zr-12298691.html

https://www.zeit.de/news/2019-05/18/bericht-afd-europakandidat-managte-einst-millionentransaktionen-fuer-piusbrueder-20190518-doc-1gm0fw

https://www.spiegel.de/plus/wie-ein-afd-spitzenmann-der-piusbruderschaft-beim-steuersparen-half-a-00000000-0002-0001-0000-000163955831
« Letzte Änderung: 19. Mai 2019, 11:42:12 von Reichsschlafschaf »
„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)

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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1534 am: 19. Mai 2019, 11:47:36 »
Geil, die AfDer als Handlanger der Kurie... kann man sich nicht ausdenken. Wie stecken wir das den Truther- und Reichi-Kreisen?
 
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1535 am: 22. Mai 2019, 20:05:14 »
Streit um Adelstitel „von Anhalt“ AfD-Prinz aus Bayern räumt Fehler ein

Nu isser wech!

Also, wie immer: Man hat das begehrte Pöstchen nicht gekriegt und jetzt stellt man überrascht einen "Rechtsruck" fest. 

Als falscher Prinz kann er sich ja jetzt zur falschen Fürstin gesellen ...   :whistle:


Zitat
AUSTRITT AUS DER PARTEI

„Zu starker Rechtsruck“: Der Prinz verlässt die AfD

von Veronika Ahn-Tauchnitz

Die AfD im Oberland verliert eines ihrer schillerndsten Mitglieder. Constantin Leopold Prinz von Anhalt (71) tritt aus der Partei aus.

Bad Tölz-Wolfratshausen/Tegernsee – „Es gefallen mir etliche Dinge nicht mehr“, sagt der Tegernseer, der bei der Bundestagswahl 2017 im Wahlkreis Bad Tölz-Wolfratshausen/Miesbach als Direktkandidat für die AfD antrat und 9,9 Prozent der Stimmen holte. Dass der „soziale Bereich total vernachlässigt wird“, stößt dem Unternehmer beispielsweise sauer auf. Als äußerst problematisch empfindet er aber vor allem „den starken Rechtsruck der Partei. Das will ich nicht. Das ist eine Entwicklung, die ich nicht mittrage.“ Er habe sich immer eher als Vertreter der Mitte gesehen, betont von Anhalt.
Spoiler
Seit 2014 war er Mitglied der AfD. Am Dienstag schickte er seine Austrittserklärung ab – „aus persönlichen und politischen Gründen“, sagt er. Zurückgezogen aus der ersten Reihe der Partei im Oberland hatte sich der Tegernseer aber schon früher. Ende 2017 hatte von Anhalt nicht mehr für den Vorsitz im Kreisverband Oberbayern Süd kandidiert. Seine Nachfolge trat Anne Cyron aus Rosenheim an. Übernommen hatte der Tegernseer den Kreisvorsitz erst Ende 2016 – begleitet von allerlei Wirbel. Er ersetzte damals den Königsdorfer Mario Buchner, der im Streit aus der Partei ausgetreten war.

Politische Zukunft im liberalen Lager
Seinen Rückzug aus dem Kreisvorstand nur ein gutes Jahr später hatte von Anhalt damit begründet, dass er sich auf die Landtagskandidatur vorbereiten wolle. Doch die AfD schickte im Herbst 2018 stattdessen Cyron als Direktkandidaten ins Rennen, die über die Liste den Sprung ins Maximilianeum schaffte. Von Anhalt blieb nur die Bewerbung für den Bezirkstag. Möglich, dass auch dies letztlich zum Bruch führte.

Von Anhalt begleitete zwar noch die Trennung des landkreisübergreifenden Kreisverbands in zwei eigenständige Gruppen für Bad Tölz-Wolfratshausen und Miesbach. Aber nun sei Schluss, sagt er.

„Ich werde allerdings politisch weiter aktiv bleiben“, kündigt der Prinz an, dessen Adelstitel beziehungsweise dessen Echtheit immer wieder für Diskussionen gesorgt hatte. Seine politische Zukunft sehe er eher im liberalen Lager. Hier würden gerade Gespräche laufen.
[close]
https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/bad-toelz-ort28297/zu-starker-rechtsruck-prinz-vom-tegernsee-verlaesst-afd-12307962.html
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1536 am: 25. Mai 2019, 15:02:28 »
Was war eigentlich die Woche los?

Nix?

Man hat uns doch das wöchentliche Schauspiel einer Wahl zum Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages versprochen?

Und was war?

Hab ich was verpaßt oder war ein Feiertag, den ich nicht mitgekriegt hab oder wie?
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1537 am: 29. Mai 2019, 16:10:08 »
Was ist jetzt los? jetzt wird die afd schon von Moskau als "rechtsradikal" bezeichnet?

Zitat
"Dieser 'Vogelschiss' hat uns 27 Millionen Menschenleben gekostet"

Aber da hat man den Gauleiter doch total mißverstanden?
Oder er hat es nicht gesagt.
Oder er hat es so nicht gesagt.
Oder so nicht gemeint.
Oder irgendwas ...


Zitat
RUSSLAND
Moskau watscht die AfD ab

Rechte Parteien wie die AfD in Deutschland oder die französische Rassemblement National gelten weithin als die größten Putinfreunde im Westen. Doch in Moskau bleibt der Jubel über ihre Erfolge bei der Europawahl aus. Im Gegenteil: Ein staatlicher TV-Sender etikettiert die Parteien sogar als rechtsradikal.

von Maxim Kireev
Spoiler
Im Vorfeld der Europawahl warnten Experten vor russischen Einmischungsversuchen – und verwiesen auf eine geänderte Taktik des Kreml: Nach dem Skandal um Cyberattacken bei der amerikanischen Präsidentschaftswahl 2016 sei man vorsichtig geworden und versuche stattdessen lieber rechte Parteien im Wahlkampf zu stärken, die als russlandfreundlich gelten, erklärte IT-Sicherheitsexperte Sandro Gaycken, der unter anderem die Bundesregierung berät. Auch die EU-Kommissare Věra Jourová und Julian King warnten kurz vor dem Urnengang vor russischer Einmischung.

Wenn ihre Annahme stimmt, müsste die Freude in Moskau derzeit besonders groß sein. Schließlich haben rechte Parteien in vielen Ländern Europas bei der Wahl am vergangenen Wochenende gut abgeschnitten. Die AfD, die in Sachsen und Brandenburg die meisten Stimmen holte, oder die französische Rassemblement National, die an der Partei des Präsidenten Emmanuel Macron vorbeizog, sprechen sich klar gegen Russland-Sanktionen aus.

AfD handelt nicht in Moskaus Interesse
Doch die Reaktionen auf die Erfolge der rechten Parteien bleiben in Russland verhalten. Der "russlandfeindliche Konsens" im Europaparlament werde nun zwar geschwächt, sagte etwa Konstantin Kossatschew, der den außenpolitischen Ausschuss im Föderationsrat (dem russischen Pendant zum Bundesrat) leitet. Trotzdem werde alles beim Alten bleiben. Auch sein Vize Andrej Klimow warnte vor zu großer Freude angesichts der rechten Erfolge: "Diese Menschen handeln nicht in Moskaus Interesse, sondern im Interesse ihrer eigenen Politik- und Finanzgruppen und der eigenen Staaten und Nationen". Der staatliche Fernsehsender Perwyj TV ging noch weiter. Er bezeichnete Parteien wie die Lega Nord aus Italien oder die AfD als rechtsradikal.

Auf den ersten Blick scheint dies überraschend. Schließlich haben kremlnahe Politiker früher durchaus die Nähe dieser Parteien gesucht. 2017 empfing der Vorsitzende des russischen Parlaments, Wjatscheslaw Wolodin, die damalige AfD-Vorsitzende Frauke Petry in Moskau. Im vergangenen Jahr war Wladimir Putin als Gast auf der Hochzeit von Österreichs Außenministerin Karin Kneissl, die zwar parteilos amtierte, jedoch ursprünglich von der rechtspopulistischen FPÖ für den Posten nominiert wurde.

Moskau zeigt sich kühl
In jüngster Zeit jedoch hatte der Kreml etwas weniger Zuneigung gezeigt. So ließ sich Putins Sprecher Dmitrij Peskow in der Ibiza-Affäre in Österreich kein Wort der Unterstützung für den Ex-FPÖ-Vizekanzler Heinz Christian Strache entlocken. "Ich kann das Auftauchen des Videos nicht bewerten, weil das nichts mit dem russischen Präsidenten oder der Regierung Russlands zu tun hat", kommentierte Peskow.

Manche glauben sogar, im Umfeld des Kremls ein Umdenken wahrzunehmen, was den Flirt mit Europas Rechten angeht. Zu den größten Kritikern dieser Allianz gehört unter anderen Veronika Kraschennikowa, ehemalige Duma-Abgeordnete der Kremlpartei Einiges Russland und heutige Leiterin des Instituts für Außenpolitische Studien und Initiativen. Kraschennikowa, die nach wie vor im Obersten Rat der Partei sitzt, glaubt nicht an die Russlandfreundlichkeit der Rechten. "Die AfD kritisiert die Sanktionen aus Opportunismus, weil sie sich von den herrschenden Parteien abheben will", sagt die Politikerin. Ebenso seien die Lega Nord in Italien und die österreichische FPÖ seit Jahren in der Regierung und stimmten für die Erhaltung von Sanktionen.

 "Dieser 'Vogelschiss' hat uns 27 Millionen Menschenleben gekostet"
Die größten Differenzen sieht Kraschennikowa jedoch in der Frage der Werte. "Wenn Gauland sagt, die NS-Zeit sei nur ein Vogelschiss in der Geschichte, dann hat uns dieser Vogelschiss 27 Millionen Menschenleben gekostet. Wir können mit solchen Leuten nichts gemeinsam haben". Das gleiche gelte in der Islamfrage. "Wir haben 25 Millionen Muslime in Russland und leben seit Jahrhunderten zusammen. Wenn jemand in Russland die AfD-Positionen zum Islam wiederholen würde, dann würde er auf die Spaltung des Landes hinarbeiten und müsste sich vor dem Gesetz verantworten", so die Politikerin.

AfD-Aussteigerin Schreiber klärt die Russen auf
Laut Kraschennikowa hatten viele in der russischen Elite nur oberflächliche Informationen über die AfD und andere rechte Parteien. "In einigen Machtorganen lag es auch an der Inkompetenz und am Opportunismus", sagt sie. Zuletzt habe es jedoch, zumindest bei Einiges Russland, keine Kontakte auf höchster Ebene mehr gegeben.

Vor einigen Wochen sorgte Kraschennikowa dafür, dass die Dresdner AfD-Aussteigerin Franziska Schreiber vor der russischen Gesellschaftskammer auftreten durfte. Die Institution hat zwar keinen wirklichen Einfluss, ist jedoch eine Art Sammelbecken für handverlesene Mitglieder der Zivilgesellschaft und der politischen Elite – Menschen, die dem Kreml gegenüber loyal sind und dennoch öffentlich Kritik üben dürfen.

Schreibers Rede wurde später vom auflagenstarken Magazin "Expert" abgedruckt. Darin warf die Dresdnerin Teilen der AfD Nähe zum Nationalsozialismus vor. Die Alternative für Deutschland könne weder für Russland noch für andere Länder ein verlässlicher Partner sein, so Schreiber.

Mit solchen Auftritten hofft Kraschennikowa, noch mehr Menschen im Umfeld von Wladimir Putin von der Gefahr von Rechts zu überzeugen. "Für Russland ist es gut, wenn die EU, zwar reformiert, aber dennoch bestehen bleibt – sonst steigt wieder die Gefahr von Konflikten wie im 20. Jahrhundert. Dafür müssen wir mit den alten Kräften wie CDU und SPD zusammenarbeiten", mahnt die Russin.
[close]
https://www.mdr.de/nachrichten/osteuropa/politik/afd-absage-aus-moskau-100.html
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1538 am: 29. Mai 2019, 17:18:23 »
Diese Einschätzung aus Moskau und den Kommentar zu Gaulands Vogelschiss kann ich nur voll und ganz unterschreiben.

Ich möchte jedoch anmerken, dass z. B.: Marie Le Pen mindestens einmal bei Vladimir Putin zu Gast war.
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1539 am: 29. Mai 2019, 17:26:33 »
Die Sympathie von Altnazis für Russland war eh immer schizzo. Wie kann man Putin hoch leben lassen und gleichzeitig den Landser lesen?
Ich bremse nicht für Nazis!
 
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1540 am: 29. Mai 2019, 17:28:42 »
Die Sympathie von Altnazis für Russland war eh immer schizzo. Wie kann man Putin hoch leben lassen und gleichzeitig den Landser lesen?

Das wollte mir auch nie so richtig in den Kopf. Vielleicht ist dass ein Produkt des Antiamerikanismus.

Es soll allerdings auch in Russland Bewegungen geben, die durchaus Sympathien für Nazis hegen Allerdings hatte ich nie Zeit dem nachzugehen.
Vom SchlafSchaf gefressen.
 
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1541 am: 29. Mai 2019, 17:49:08 »
Vielleicht hängt das auch mit der latenten Sehnsucht der Rechten nach einem "starken Mann" zusammen. Putin versteht es sehr gut, diesem Ideal zu entsprechen.
Er ist gebildet, macht eine gute Figur, ist reserviert und es gelingt ihm trotzdem, die Menschen für sich einzunehmen. 

Er versteht es ausgezeichnet, sich in Szene zu setzen, zum Beispiel beim Sport oder bei Outdooraktivitäten. Putin mit nacktem Oberkörper auf einen Pferd löst bei einem
verfettenen ungepflegen Nazi Glücksgefühle und feuchte Unterhosen aus. Der smarte Neu-Rechte dagegen bewundert diese Performance und fragt sich, warum seine AfD
nur über Gaulands altes Sakko und seine Kravatte mit Tiermotiven wahrgenommen wird und insgesamt den Duft eines altdeutschen Wohnzimmers verströmt.

Für Putin ist das einfach. Der kuckt sich die Rechten und Nazis in Europa an, reibt sich die Hände und denkt: "Nützliche Idi0ten". :facepalm:

Es genügt nicht, sich keine Gedanken zu machen. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
 
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1542 am: 29. Mai 2019, 17:54:09 »
Die Schizophrenie macht durchaus auf mehreren Ebenen Sinn:

Russland und die slavischen Völker gelten in der rechten Szene als weniger betroffen von den "Makeln der Moderne". Das bezieht sich auf alles, von Politik über Rollenverteilung zwischen Mann/Fraubis hin zur Rolle von Streitkräften, Naturverbundenheit etc.

- politisch war/ist Russland geprägt von autokratischen Staatsformen, "große Männer" gab es immer, Russland war am mächtigsten unter diesen. Parlamentarismus wird als nebensächlich angesehen und der politische Gegner der Mehrheit darf beliebig krimminalisiert und diffamiert werden. Zivilgesellschaftliches Engagement ist pfui, insbesondere wenns gegen die starken Männer geht... da finden sich Rechte gern wieder
-Rollenverteilung: Die Familie und die Unterordnung der Frau, bzw. die Herausstellung des Mannes ist in Russland wieder weitverbreitet. Machotum ist gesellschaftlich akzeptiert, wahre Männer klären ihre Probleme untereinander und gemeinsam gegen die Miliz. Gestützt wird das konservative Rollenbild durch eine wiedererstarkte orthodoxe Kirche, die eine extreme Symbiose mit der herrschenden Politik eingegangen ist. Der Männlichkeitskult auf der einen Seite und der religiös verbrämte Konservatismus (die Religion wird nur vorgeschoben) sind auch Dinge, die bei rechten Verteidigern des christlichen Abendlandes gut ankommen.
-Machtpolitik: Putin sammelt die Rechten auch mit seinem rigorosen Einsatz von Machtmitteln hinter sich. Mit dem Überfall auf die Ukraine und dem massiv propagierten Einsatz in syrien steht er als "erfolgreicher Kriegsherr" da. Dass diese Einsätze einerseits mit horrenden Verlustzahlen, die massiv verheimlicht werden bezahlt sind erwähnt niemand. Auch in Syrien wird auf eine Art und Weise gekämpft (Propagandaeinsatz weniger gelenkter Waffen, Alltag ist unterschiedloser Einsatz von ungelenkten Waffen, Flächenbombardements, C-Waffen). Dass in allen Fällen nur soviel Menschen und Material wie unbedingt nötig sind um Niederlagen zu vermeiden sehen die Rechten auch nicht. Weder in der Ukraine, noch in Syrien hat Russland "gesiegt", es hat lediglich dafür gesorgt, dass die eigenen Proxies nicht verlieren.
- Naturverbundenheit: Siehe Anastasia-Bewegung und die Stereotype von Putin (bei Leonidas erwähnt) plus das Bild vom Russen, der gern angelt und generell viel draußen ist. Der Mythos der endlosen Flüsse und Wälder, ein Körperkult in Verbindung mit dem Mann/Fraubild.

Alles in allem ist es der Schein, den Russland/Putin sehr effizient aufbaut. Die Nachrichtenportale bieten das, was der gemeine Rechte gern hören/lesen/sehen will. Da gibts antiwestlichen Rants, Verschwörungstheorien, Russia Stronk! Putin great! Meldungen , Fakenews aller Art, also maßgeschneidert für den durchschnittlichen ♥♥♥en. Widersprüche werden mit noch größeren Lügen/sensationen überdeckt, Rückzieher gibts niemals, im Zweifel ist der politische Gegner/der Westen/die Linksgrünversifften/Emanzen/die Anderen eben an allem schuld. Passt wie A*sch auf Eimer.
« Letzte Änderung: 29. Mai 2019, 17:56:41 von Schreibtischtäter »
 
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1543 am: 29. Mai 2019, 18:54:08 »
Die Sympathie von Altnazis für Russland war eh immer schizzo. Wie kann man Putin hoch leben lassen und gleichzeitig den Landser lesen?

Das erinnert mich an den Applaus, den die Altnazis nach dem Sechstagekrieg oder dem Jom-Kippur-Krieg an Israel gespendet haben.

Nicht, weil sie die Juden plötzlich so sehr geliebt hätten, sondern weil das wohl in der Härte so war, wie sie das kannten.
(Außerdem hatten die Israeli gebrauchte deutsche K98k und deutsche Panzer aus dem II. Wk., das wußte ich damals aber noch nicht.)
„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)

„Wenn die verdorbenen Leute sich zusammentun und dadurch eine Macht werden, dann müssen die anständigen Leute nur das gleiche tun. So einfach ist das. (Leo Tolstoi, Krieg und Frieden)
 
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1544 am: 29. Mai 2019, 19:14:52 »
Und ich dachte, dass "Jom Kippur" sowohl Sühne als auch Versöhnung bedeuten, und die Nazis allein wegen der Zweideutigkeit applaudierten.
Nie geraten die Deutschen so außer sich, wie wenn sie zu sich kommen wollen. (Tucholsky)
Manchmal ist etwas leiser schon viel lauterer als laut.(G.H.)
 
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