Das kann ich mir richtig bildlich vorstellen, wie WE am Samstag bei 30° zur Polizeiwache um die Ecke pilgert, etwas vom "Polizeiakt" fabuliert und seine Anzeige erstattet. Warum geht er bei so wichtigen Fällen von Landesverrat nicht gleich zur Staatsanwaltschaft? Da kann er auch das Ding mit dem Haftbefehl klären.
Was ich aus Walters Pamphleten herausdestilliere, ist, das wohl einige seiner Sockenpuppen Drohmails mit dem Absender "Feenheer" fabrizieren, die ihm mit "Tod und Teufel" drohen, vielleicht auch ein angeblicher Einwurf einer Patrone. Da die Foristen hier eher in die Kategorie "Wehrdienstvermeiden" fallen, und auch deren Jagdtrieb aufs nichtweibliche Getier eher schwach ausgeprägt sein wird, kommen als Täter nur seinesgleichen in Frage. Leider kann man bei Eichelburg inzwischen nicht mehr zwischen Dichtung und Wahrheit unterscheiden, das ist inzwischen ein Einheitsbrei geworden. Ob es die ominöse Patrone wirklich gab, ob er das Ding sich selbst eingeworfen hat oder einer seiner Kumpane, ob überhaupt eine Anzeige erstattet wurde, ist völlig schleierhaft.
Der Mann begreift nicht einmal, das alle angeblich so exclusiven Informationen aus dem "Polizeiakt" von ihm selbst, aus seinen PDF-Beiträgen und von seiner Webseite stammen. Nach zwei, drei Wochen scheint die Vergangenheit bei ihm zu verschwimmen, und die ewige Schleife von euphorischen Crashankündigungen und einem eher depressiv angehauchten Verschiebungswahn wiederholt sich aufs neue. Früher lagen Monate zwischen den Iterationen, heute sind es nunmehr Tage.
Drei Fragen bleiben:
- Ist der "Polizeiakt" eigentlich weiblich und nackert?
- Wie lautet das Aktenzeichen des Vorgangs?
- Gibt es Erschwerniszulage für den braven Beamten, der sich jetzt alle meine Ergüsse hier im Forum durchlesen muss?
Es wäre Ironie des Schicksals, wenn der Vorgang schlussendlich auf meinem Schreibtisch im BVT landet mit dem Hinweis: "Hier, kümmer dich drum, du bearbeitest doch die
Causa Eichelburg, wir haben offenbar einen Durchstecher im Amt".
Jetzt, wo so intensiv ermittelt wird, zwingen mich meine Handler zu folgender Verschleierung (das tue ich ausgesprochen ungern, aber um die drückenden Immobilienkredite abzuzahlen, brauche ich den Job): "Ich arbeite selbstverständlich nicht im österreichischen BVT, vor dessen hingebungsvoll schaffenden Beamten ich den größten Respekt habe." Und wenn Waldi nicht sofort lieb ist, schreibe ich ihn persönlich in den nächsten Verfassungsschutzbericht ;-).