Autor Thema: Maras Welt - Martina Altunel - Eine Hilfeseite für Reichsbürger  (Gelesen 30693 mal)

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Offline Gutemine

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Offline Gutemine

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http://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Nach-Gerichtsurteil-Polizei-muss-Raeumung-eines-baufaelligen-Hauses-in-Litzelstetten-vollstrecken;art372448,8867823

Spoiler
Nach Gerichtsurteil: Polizei muss Räumung eines baufälligen Hauses in Litzelstetten vollstrecken

Ein Polizeieinsatz in Litzelstetten sorgt weiterhin für Gesprächsstoff im Ort. Vorausgegangen waren Urteile des Konstanzer Amtsgerichts, eine Wohnung am Sankt-Katharinen-Weg zu räumen. Der Bewohner habe sich geweigert auszuziehen und sich mit weiteren Menschen in dem Gebäude verbarrikadiert, erklärte die Hauseigentümerin Wobak nun auf Anfrage des SÜDKURIER.

Für die städtische Wohnungsbaugesellschaft (Wobak) stand fest, das Haus abzureißen. Eine Sanierung sei aufgrund der Bausubstanz nicht mehr infrage gekommen, heißt es weiter. Das Vorhaben stehe nicht in Zusammenhang mit der neuen Ortsmitte, die in Litzelstetten errichtet wird. Bis auf einen 84-jährigen Mann waren weitere Mieter aus dem Anwesen am Katharinen-Weg bereits ausgezogen, und auch dem Verbliebenen sei eine Ersatzwohnung in besserem Standard angeboten worden. "Wir setzen niemanden auf die Straße", erklärt die Wobak. Die Verhandlungen seien langwierig gewesen. In der Wohnung hätten zwischenzeitlich weitere Personen gelebt, ohne dass ein Mietverhältnis bestanden habe, und das Haus sei verbarrikadiert gewesen. Aufforderungen, diesen Zustand zu beenden, sei der Mieter nicht nachgekommen.
Verhalten Beklagter erinnert an sogenannte "Reichsbürger"

Die Wobak kündigte wegen massiver Verstöße den Mietvertrag und musste ein Zivilverfahren anstreben. Hierbei sei es zu weiteren Problemen gekommen, erklärt das Amtsgericht. Eine gütliche Einigung sei im Ansatz gescheitert. Ein sachliches Gespräch sei nicht möglich gewesen, weil ein Beklagter das Gericht als zuständige Instanz nicht akzeptiert habe. Bei einer Verhandlung im Gerichtssaal hätten Beklagte Einlasskontrollen verweigert, sie hätten ein Messer bei sich getragen, blickt ein Sprecher des Amtsgerichts zurück. Dieses Verhalten erinnert an jenes der sogenannten Reichsbürger. Sie leugnen die Existenz der Bundesrepublik; Grundgesetz und hoheitliche Institutionen hätten keine Berechtigung, dagegen berufen sie sich auf die Fortexistenz des Deutschen Reichs.

In zwei rechtskräftigen Urteilen sind die Bewohner des Hauses am Katharinen-Weg zur Räumung verurteilt worden. Der Gerichtsvollzieher musste dies vollstrecken. Nach den vorangegangenen Erfahrungen und weil er weitere Probleme befürchtete, bat er die Polizei um Amtshilfe. Sie rückte mit einer Einheit des Polizeipräsidiums Einsatz aus Göppingen an und musste sich gewaltsam Zutritt zum Haus verschaffen. Der Mieter kam in einer Übergangswohnung der Stadt unter. Mitglieder der mit ihm in Verbindung stehenden Gruppe lehnen den Begriff Reichsbürger ab, im Gespräch nutzen sie allerdings das Vokabular. Die Zwangsräumung habe einzig stattgefunden, weil Teile dieser Bewegung in dem Haus vermutet worden seien. Sie hätten in der Wohnung nicht gewohnt, sondern hätten den 84-Jährigen im Alltag unterstützt.
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Offline Noldor

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Zitat
Sie hätten in der Wohnung nicht gewohnt, sondern hätten den 84-Jährigen im Alltag unterstützt.

Ich werde mich mal hier verbarrikadieren.

Ich unterstütze nur das Parlament und die Regierung im Alltag.  ;D
Wenn der Hirntod wirklich ein Zeichen für das Lebensende wäre,
dann müsste man bei uns ganze Bevölkerungsgruppen begraben.

Dieter Nuhr
 

Offline Gutemine

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Jo Conrad wäre nicht Jo Conrad, wenn er nicht auch noch was zu Konstanz machen würde.

Aber da sieht man die beiden Reichsbürger jetzt mal wenigstens live und in Farbe.

 

Offline dtx

Nur mal eine kurze Bemerkung zu der Sache:

Wenn man einen Mitte-Siebzig-Jährigen in so eine Ruine einziehen läßt (denn so, wie die Fenster aussahen, war diese Hütte schon vor zehn Jahren definitiv unbewohnbar), muß man sich nicht wundern, wenn der mit Mitte achtzig nicht "Hurra" schreit und noch (ein paar) mal umziehen will. Der Spruch, daß man einen alten Baum nicht verpflanzen solle, war schon in der Kinderzeit dieses Wohnungsbau-Chefs Allgemeingut. Jede Autobahnleitplanke hat für mich mehr Sozialkompetenz als die städtische Wohnungsbaugesellschaft, der er seinen Stempel aufdrückt.

Wenn die Stadt damals keine Lust hatte, die Bude gleich abzureißen, sondern erstmal noch weitere zehn Jahre Kasse machen wollte, dann hätte sie da so geschickt kombinierte Studenten-WG's reinsetzen können, daß deren Mitglieder bis zum Abriß ihr Studium beendet haben. Damit hätte sie erheblich mehr Kohle gescheffelt und am Ende kein SEK auf einen einzelnen Rentner loslassen brauchen.   
 

Offline kairo

Aber da sieht man die beiden Reichsbürger jetzt mal wenigstens live und in Farbe.

Welcher von den beiden ist der über 80jährige?
 

Offline Gutemine

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Aber da sieht man die beiden Reichsbürger jetzt mal wenigstens live und in Farbe.

Welcher von den beiden ist der über 80jährige?

Der in der Mitte. ;)
 

Offline Happy Hater

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Ich möchte hier noch eines festhalten:

Es scheint ja wieder einmal genau so ein typischer Fall zu sein, in dem die Spinner genau falsch herum darstellen, wer schuld daran ist, dass der alte Mann nun diese Wohnung verlassen musste, welche zwangsgeräumt wurde.

Von Verschwörungstheoretikerseite wird die Geschichte so dargestellt: Die bösen Wohnungseigentümer haben sich mit dem Unrechtsstaat BRD verschworen, um einen unschuldigen alten Mann aus seiner Wohnung zu werfen.

So wie es sich allerdings nach dem veröffentlichem Urteilsauszug und den Darstellungen in den Medien anhört, gab es wohl massive Verletzungen des Mietvertrages und durch pseudojuristische Spinnereien wie etwa eine Weigerung das Gericht "anzuerkennen" auch keine Chance auf eine gütliche Einigung, die dem Bericht nach scheinbar vom Eigentümer der Immobilie angestrebt wurde.

Ganz am Anfang sagt dieser Manfred im Video (Jo Conrad Interview) ja auch, dass er für den alten Mann den "Schriftverkehr" mit dem Vermieter erledigt hat.

Es sieht also so aus, als wäre wieder einmal ein verletzliches Mitglied unserer Gesellschaft Opfer der irren Pseudojuristen und ihrem Drang zu Konfrontation und Selbstdarstellung geworden.

Nicht die "böse Wohnbaugesellschaft" und die "böse BRD" sind schuld, dass dieser Mann zwangsgeräumt wurde, sondern die Pseudojuristen, die ihm eingeredet haben, dass er auf Gerichtsbeschlüsse und Urteile nicht reagieren muss, anstatt ihm wirklich zu helfen, in der Wohnung bleiben zu können.

Es ist einfach nur widerlich, wie diese Gestalten das Leben anderer Menschen schwerer machen, nur um ihre Spinnereien ausleben zu können.

 
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Offline dtx

Von Verschwörungstheoretikerseite wird die Geschichte so dargestellt: Die bösen Wohnungseigentümer haben sich mit dem Unrechtsstaat BRD verschworen, um einen unschuldigen alten Mann aus seiner Wohnung zu werfen.

Mit etwas Nachdenken hätte man den alten Mann schon vor zehn Jahren eine Wohnung angeboten, aus der er Zeit seines Lebens nicht mehr ausziehen muß. Wenn die WOBAK natürlich ihren gesamten Bestand hat vergammeln lassen wie diese Bruchbude, dann ist das egal, da hättest Du Recht ...
 

Offline Gutemine

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Andreas aus dem Hause Woehrle vs. Finanzamt Heilbronn
Verteidiger: Cliff Radke

Der Prozessbericht ist der absolute Hammer, er zeigt nämlich, dass Martina selbst nicht einmal für 1 Cent verstanden hat worum es geht. Aber: Sie ist die große Leuchte.  :facepalm: :facepalm:

Außerdem: wir sind böse!!!!

Zitat
"Sonnenstaatland als Recherche-Ergebnis!?!
Vom Verfassungsschutz gesponsert

Die Verhandlung selbst begann Axel Müller dann mit einem Zitat von der Facebook-Seite Sonnenstaatland, einer vom Verfassungsschutz Berlin gesponserten Diffamierungsorganisation. Desweiteren verlas er noch einen Text, den andreas in einem Forum schrieb.

Das verwunderte uns schon sehr, zumal dies ja nur bestätigte, dass andreas an das glaubt, was er vertritt und den ganzen Fall dort nur aus seiner Sicht geschildert hatte, was ja nicht verboten ist. Dabei geht es hier ja darum, ihm einen Betrug anzulasten. Das war daraus nicht zu erkennen. Meiner Meinung nach, handelte es sich hierbei um eine reine Verhöhnung einer ganzen Bewegung (WeRe-Bank). Hier würde ich sagen: Thema verfehlt!

http://www.maras-welt.de/2016/08/31/handgreiflichkeiten-rausw%C3%BCrfe-und-zeugenmanipulation-willkommen-im-landgericht-ravensburg-in-der-welt-des-axel-m%C3%BCller/Zu dem Prozess haben wir hier schon ein paar Sachen:https://forum.sonnenstaatland.com/index.php?topic=2556.msg80701#msg80701https://forum.sonnenstaatland.com/index.php?topic=2411.msg94139#msg94139[facebook]https://www.facebook.com/Sonnenstaatland/photos/a.388332987889339.91877.388213067901331/971333399589292/?type=3[/facebook]

https://picload.org/image/rrpwaawc/marasweltprozessberichtravensb.png

So langsam könnte man Anwalt Radtke wirklich als offiziell verstrahlen Reichsbürger gebührend belohnen. ;)
« Letzte Änderung: 1. September 2016, 10:50:45 von Gutemine »
 
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Offline Mr. Devious

Moment, Moment, ich krieg das gerade nicht zusammen. Handelt es sich da um zwei Prozesse?

Andreas hat mit dem Finanzamt Heilbronn zu tun. Seine Verhandlung war am Dienstag, und dort wurde auch schon ein Urteil verkündet.

Mara berichtet vom Landgericht Ravensburg. Diese Verhandlung war für Montag, 29. August, angesetzt und Mara berichtet von einem Fortsetzungstermin am 19. September.

Auch erwähnt Mara einen Bundesbankexperten, von dem Andreas nichts schreibt.
Was heißt hier Gegenargument? Ich brauch kein Gegenargument, ich bin ja selber dagegen! (Gerhard Polt, Ein verärgerter Enzyklopädist)
 

Offline Gutemine

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Ich habe vergessen den Bericht von der "Lügenpresse" zu verlinken. Vielleicht wird es dann klarer.

Von dem Prozess mit Urteil weiß ich jetzt auch mal gar nichts. Gab es da nochmal was? Hast Du da mehr?
 
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Offline Mr. Devious

Wie bin ich Depp auf Heilbronn gekommen? Der Bericht muss von der erstinstanzlichen Verhandlung vor dem Amtsgericht Ravensburg handeln.
« Letzte Änderung: 1. September 2016, 12:52:42 von Mr. Devious »
Was heißt hier Gegenargument? Ich brauch kein Gegenargument, ich bin ja selber dagegen! (Gerhard Polt, Ein verärgerter Enzyklopädist)
 

Offline Gutemine

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Nein, das hier ist die 2. Instanz. Steht auch so im Zeitungsartikel. Heilbronn stimmt aber auch...irgendwie ;)

Andreas selbst schreibt von Heilbronn. Fakt ist aber wohl (das passt auch von den Daten), dass in Ravensburg verhandelt wird/wurde.

Ob er seine Herkunft erst mal verschlleiern wollte? Ob es sich da nur um einen Tippfehler von ihm handelt.

In Ravensburg geht es auf jeden Fall um Andreas aus dem Hause Woehrle. ;)

 
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Offline Mr. Devious

Ich meinte den Bericht, in dem von einem Urteil die Rede war. Das war erste Instanz. Die aktuellen Berichte betreffen natürlich das Berufungsverfahren.
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