Hach, Immaterialgüterrecht. Ein ehemaliger Schulfreund nimmt 400 € pro Stunde als Patentanwalt. Und dazu dann Rechtsstreitigkeiten, die sich jahrzehntelang hinziehen.
Anwälte im Sozialrecht jobben dafür nebenher in der Kneipe, um die Kanzlei zu finanzieren.
Ein ehemaliger Chef hat, außer sehr viel Geld zu haben und Urlaub in der Sonne zu machen, nur wenige Hobbys. Aber weil das Leben sonst ja zu entspannt wäre, beschäftigt er mit Vorliebe Anwälte. Die Patentgeschichten sind da sogar noch harmlos. Die laufen tatsächlich mehr oder weniger autonom, weil er das mit seinen Patentanwälten wohl so besprochen hat. Die schicken halt Rechnungen, er zahlt und sie machen den Rest. Aber er klagt allgemein gerne - und ja, mit manchen Sachen hatte er Recht. Wenn ein Unternehmen wirklich Mist abliefert, dann darf man das kritisieren und versuchen, über den geforderten Preis nachzuverhandeln. Das ist legitim. Aber wenn man dann nicht Tage, Wochen oder Monate, sondern Jahre mit Begehungen, Gutachten und Gerichtsverhandlungen zubringt, jede Farbnase akribisch notiert, dabei Mitarbeitende einbindet, die mit dem Projekt strenggenommen nichts zu tun haben, weil eigentlich in einer anderen seiner Firmen eingestellt … Hm, schwierig. Mitarbeitende als Verfügungsmasse.
Und da fangen die Anwälte natürlich an, sich einen Ast zu freuen und haben vermutlich auch kein großes Interesse daran, ihm das auszureden. Dann heißt es eher: Und noch mal eine Runde, diesmal rückwärts! Fahren Sie mit! Spaß und Freude für die ganze Familie.