Autor Thema: Betrüger Rico Handta & Rainer Oberüber - Gelberschein.info  (Gelesen 9743 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Gutemine

  • Ehren-Souverän
  • Souverän
  • *******
  • Beiträge: 13748
  • Dankeschön: 36743 mal
  • Karma: 723
  • Auszeichnungen Auszeichnung für 10000 Beiträge Wertvolle Beiträge! Schon 100 "Danke" erhalten Sehr Wertvolle Beiträge! Bereits 1000 "Danke" erhalten! Auszeichnung für 7500 Beiträge Auszeichnung für 5000 Beiträge
    • Auszeichnungen
Eine Freundin von Rainer Oberüber, Martina Schäfer, darf ganz, ganz viel Mimimi in Form eines Leserbriefes zu der ach so grausamen Behandlung veröffentlichen. Klar, nur seinem Erfolg und herausragendem Wissen ist es geschuldet, dass keiner ihn mag und Juliette verschwunden ist.

Zitat
Offener Brief zum Fall Juliette – Wunsch und Wahrheit
Geschrieben am 11. Januar 2021 in Nachrichten   

Liebe Leserinnen und Leser des Wochenblatts, am 24.05.2020 veröffentlichte ich hier als enge Freundin von Reiner Oberüber und seiner Familie einen ersten Artikel zum Fall Juliette. Seitdem vergeht kein einziger Tag, an dem wir nicht intensiv die Vorgänge in Paraguay beobachten und mit größten Anstrengungen gemeinsam versuchen, gegen dieses anhaltende Unrecht vorzugehen.

Unseres Erachtens werden der Öffentlichkeit durch die paraguayischen Medien wichtige Informationen für eine eigene ausgewogene Beurteilung vorenthalten. Uns ist inzwischen deutlich geworden, dass schon zum Zeitpunkt der Festnahmen das Ergebnis des Falls durch eine höchst zweifelhafte Justiz, gekaufte Medien und Demonstranten sowie Teile einer interessengeleiteten Politik festgelegt war. Ich wage zu behaupten, dass die bisherigen Maßnahmen niemals der tatsächlichen Aufklärung des Falls galten. Eher dienten sie bis jetzt dem Drehbuch, wie man trotz der absoluten Unschuld der Inhaftierten durch Rechtsbeugung, Missachtung bestehender Gesetze und sozialen Druck zum gewünschten Ergebnis kommt, nämlich der Enteignung, dauerhaften Inhaftierung und Beseitigung der Beschuldigten. Selbst der Staatspräsident Mario Abdo Benitez war sich schon zu einem frühen Zeitpunkt nicht zu schade, mit Juliettes Großvater, der eine äußerst dubiose Rolle in dem Fall spielt, und mit den Staatsanwälten sowie den polizeilichen Ermittlern persönlich zusammenzutreffen. Spätestens durch seinen Eingriff in dem Fall wurde die Unabhängigkeit der Justiz ad absurdum geführt.

Im letzten Artikel hier las ich, man habe ‚bisher nichts Entlastendes gefunden’. Die Wahrheit ist, dass es auf Basis eines sauberen rechtsstaatlichen Vorgehens nicht möglich ist, etwas ‚Belastendes’ zu finden – weder zum Verschwinden von Juliette noch zum Vorwurf der Kinderpornografie, der drei Monate später hinterhergeschoben wurde. Beide sind unschuldig. Und die paraguayische Berichterstattung nimmt billigend in Kauf, dass es trotzdem ein ‚In dubio pro reo’ nicht gibt.

Im Folgenden ein Beispiel, von denen es viele gibt:

Immer wieder wird in den Medien an die Kinderpornografie-Anklage erinnert. Die Staatsanwaltschaft berichtete im Juli höchst medienwirksam: „Wir haben ihn jetzt wegen Kinderpornografie angezeigt.“ Und dann: „Wir haben 24.000 Fotos auf seinen verschiedenen Datenträgern gefunden.“ Manchmal war sogar von 80.000 Bildern die Rede. An keiner Stelle wurde jemals klargestellt, dass es sich bei den Aussagen um zwei völlig verschiedene Sachverhalte handelte und dass die tausenden von Fotos nur gewöhnliche Reise- und Familienerinnerungen waren. Alle Medien haben bis jetzt diese manipulative Verknüpfung der Aussagen kritiklos übernommen und im Sinne einer Vorverurteilung ausgeschlachtet. Die Wahrheit: Die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft spricht nur von genau 2 Bildern. Auf diesen Fotos ist das verschwundene Kind in völlig harmlosen familiären Situationen nur nicht vollständig bekleidet zu sehen – normale, persönliche Erinnerungsfotos, wie sie jede Familie zigfach besitzt. Monatelang verhinderte die Staatsanwaltschaft trotz mehrfacher Aufforderung des Verteidigers die Vorlage der Bilder. So konnten sie das Auffliegen des ganzen Schwindels bis zu einer Anhörung im November, bei der erstmals auch ein deutscher Konsul anwesend war, hinauszögern. In der ganzen Zeit konnten die Medien unterstützt von gekauften Demonstranten in Ruhe ein extremes, stigmatisierendes Bild von Reiner zeichnen, das mit der Realität überhaupt nichts zu tun hat. Über den aufgeflogenen dreisten Schwindel dagegen berichtete bis jetzt niemand.

Auf unsere Nachfrage bei den paraguayischen Medien, unter welchen Voraussetzungen zumindest einmal neutral über den Fall berichtet werden könnte, wurde uns eine Summe von 50.000 Dollar genannt. Oder es wurde von vornherein abgewunken, weil man den hohen Druck der Gegenseite befürchtete. Das einseitige öffentliche Bild führte unter anderem dazu, dass (so eine Aussage eines Mithäftlings gegenüber seinem Anwalt) „Reiner in allen 11 paraguayischen Gefängnissen schon mit gewetzten Messern erwartet werde“. Inzwischen sind die beiden Inhaftierten schon mehrfach in andere Gefängnisse verlegt worden, damit geplante Mordanschläge verhindert werden konnten.

Unter fadenscheinigen Begründungen und mit haarsträubender Rechtswillkür wird von Seiten der Justiz seit Monaten alles getan, um Reiner und Juliettes Mutter möglichst lange in Untersuchungshaft zu behalten, inzwischen 8 ½ Monate und ohne ein sichtbares Bemühen um eine echte Aufklärung.

Für die lückenlose Fortsetzung der Untersuchungshaft von Reiner und Juliettes Mutter um weitere 6 Monate wurde jetzt schon gesorgt, durch neuerliche, der Öffentlichkeit bisher vorenthaltende absurde Anzeigen. Die normalerweise zur Neutralität verpflichtete Richterin hat Anzeige wegen Missachtung einer richterlichen Anordnung erstattet. Hierbei geht es um die Abgabe von Körperproben. Zur Wahrung der körperlichen Unversehrtheit ist eine solche Abgabe nach dem Paraguayischen Recht immer freiwillig. Die Richterin selbst hatte die Freiwilligkeit zuvor im Verfahren bestätigt. Zudem stellt sich natürlich die Frage, wie eine solche Probe zur Aufklärung der Anklagepunkte ‚Verletzung der Aufsichtspflicht’ (die Reiner im übrigen ohne familienrechtliche Verantwortung nicht hatte) und bei dem sogenannten ‚Besitz kinderpornografischer Bilder’ beitragen soll. Es wird meines Erachtens überdeutlich, dass sich die Menschen in Paraguay nicht auf geltende Gesetze berufen können, wenn Staatsanwälte und Richter geneigt oder aufgefordert sind andere Interessen zu vertreten.

Ich mutmaße, dass Reiners legales und sich gut entwickelndes Immobilienprojekt in Emboscada nicht allen gefallen hat. Es ist mehr als transparent, dass es einflussreiche Kräfte in Paraguay in einem starken und wahrscheinlich korrupten Netzwerk gibt, die Reiner möglichst für immer loswerden wollen.

Wir haben trotz allem Grund zur Hoffnung, dass es uns gelingen wird, mit Hilfe der beteiligten Strafverteidiger, des mittlerweile involvierten deutschen Auswärtigen Amtes und der deutschen Botschaft alsbald eine Wende einzuleiten. Ich persönlich hoffe für dieses Jahr, dass Juliette bald doch noch unversehrt gefunden wird und dass in Kürze Wahrheit und Gerechtigkeit siegen werden. Wir jedenfalls werden mit unseren Anstrengungen nicht nachlassen.

Martina Schäfer
https://wochenblatt.cc/offener-brief-zum-fall-juliette-wunsch-und-wahrheit/
"Der Pfarrer predigt nur einmal!"
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: Staatstragender, Neubuerger, Goliath