Autor Thema: DPHW - Reichsbürger Polizei  (Gelesen 41558 mal)

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Offline dieda

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Re: DPHW macht Ärger in Dresden
« Antwort #30 am: 19. September 2014, 19:33:32 »
Habt Ihr schon die Zeugenunterschriften auf den Gründungsurkunden der "Gebietskörperschaften" dieser komischen "Visionäre" gesehen?

als das sind:
gegeben am 02.05.2014 zu Bärwalde, na das floss wohl Blut:
http://www.sachsen-vision.de/Landgemeinde-Baerwalde.html

u.a. Uwe (Rambo) Wetzig und der Unausprechliche

und hier:
gegeben 16.05.2014 zu Liebertwolkwitz:
http://www.sachsen-vision.de/Gemeindeverbund-Leipzig.html

wieder u.a. Uwe (Rambo) Wetzig und der Unaussprechliche.

Und diese sachsen-vision des Ex- Regionalleiters von Dresden verlinkt nun wieder auf das Kadari des KRD und zur ImmoSachs mit der Wittenberger Könungshalle im Angebot (das Thema hatten wir unlängst hier).

D adaistische I lluminatinnen für die E rleuchtung D es A bendlandes

Tolereranzparadoxon: "Denn wenn wir die uneingeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, (...) dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.“ Karl Popper
 

Müllmann

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Re: DPHW macht Ärger in Dresden
« Antwort #31 am: 19. September 2014, 19:46:14 »
Sachsen Vision ist gegen die von Frühwald propagierten Selbstverwalter.
Die wollen den Staat übernehmen und von innen nach außen drehen.
Und das Schreiben von Volker sollte dringend der betroffenen Polizei zugeleitet werden.
Da ist ja Einiges drin, was gewürdigt werden sollte.
Das ist doch auch die OAZ zuständig, denen traue ich zu, dass sie das schon kennen.
« Letzte Änderung: 19. September 2014, 20:13:01 von Müllmann »
 

Offline Wilki

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Re: DPHW macht Ärger in Dresden
« Antwort #32 am: 19. September 2014, 21:05:35 »
Einer der bei Bärwalde als Zeuge unterschrieben hat, ist der hier http://www.williweise.de/index.php?rub_id=319&det_id=168_66
 

Offline hair mess

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Re: DPHW macht Ärger in Dresden
« Antwort #33 am: 19. September 2014, 22:44:58 »
Da willi weise bemerken:
Zitat
Folgende Stichworte passen zu mir:

 Bachblüten, Standortuntersuchung, finanzielle Freiheit, Rendite, Inflation, Onlinekonferenz, Coaching,
 Gesamheitliches Coaching, Ganzheitlichkeit, Energiemedizin, Nikken, Neways, AloeVery, Noni, Pen Yang,
 Berufsverband freier Geopathologen, Wasserader, Globalgitter, Elektrosmog, HF-Strahlung, HF-Verwirrung,
 Public Health, MPH, §34c, Medizintechnik, Entgiftung, Entschlackung, Heilfasten, Fasten, Umwelttechnologie,
 Kraftstoffsparen, Hautpflege, Nahrungsergänzung, natürliche Ernährung, natürliche Lebensweise,
 naturverträgliches Leben, stressfrei, Quantenmedizin, Frequenztherapie, Ferninfrarottechnologie, FIR, BMP+,
 Hulda Clark, Prognos, Körper-Spiegel-System, Bioenergetische Praxis, Geld, Euro, Reichtum, Wohlstand,
 Wohlbefinden, Weisheit, Dresden, Sachsen, Naturheilkunde, Komplimentärmedizin, Heilen, alternatives Heilen, Gesundbleiben,
Viel fehlt da ja nicht mehr.
Außer vielleicht, Größenwahn, Nervenheilanstalt, Bezirkskrankenhaus . . . Alkoholismus, Anlagebetrug,

Und das allerbeste, das ist ein echter Schwab: http://www.williweise.de/index.php?rub_id=137 Lest mal in der rechten Spalte seine Sparvorschläge.
Fällt Dir nur Unsinn ein und immer,
erzähle nichts, sonst wird es schlimmer.
 

Offline BlueOcean

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Re: DPHW macht Ärger in Dresden
« Antwort #34 am: 20. September 2014, 01:04:47 »
Es reicht langsam Herr Schöne! @Admins bitte sichern und weitergeben!
http://volkerschoene.de/wp-content/uploads/Kolumne-September-der-Faschisten-2014.pdf

Brrr, solche Emanationen erinnern mich mit ihren arrogant selbstgerechten Wahnsystemen an Zeiten als ein paar sehr wirre Linke sich für besonders revolutionär hielten, nur weil sie ein Maschinengewehr im Schrank hatten. Wenn die so weiter machen, können sie demnächst die Braune Armee Fraktion gründen.
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Müllmann

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Re: DPHW macht Ärger in Dresden
« Antwort #35 am: 20. September 2014, 07:39:51 »


können sie demnächst die Braune Armee Fraktion gründen.

Haben sie doch schon, nennt sich DPHW und Waffen wurden bei denen auch bereits entdeckt.
 
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Offline DerDude

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Re: DPHW macht Ärger in Dresden
« Antwort #36 am: 20. September 2014, 10:32:48 »
Zitat
Reichsbürger muss nicht in U-Haft
Nach der spektakulären Flucht vom Gericht zum „Italienischen Dörfchen“ ermittelt die Polizei gegen den Freitaler BMW-Fahrer.

Uwe W. aus Freital hat Glück gehabt, dass der Kripo-Beamte nur leicht verletzt wurde. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden sagte, aufgrund der geringen Verletzungsfolgen habe die Behörde keinen Haftbefehl gegen den 51-Jährigen beantragt. Gegen W. werde jedoch nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Am Donnerstag hat W. versucht, vor einer Polizeikontrolle zu fliehen. Als Beamte des Operativen Abwehrzentrums (OAZ) den Mann vor dem Justizzentrum am Sachsenplatz überprüfen wollen, fuhr der 51-Jährige laut Polizei überraschend los. Ein Beamter (37) sei zu W. ins Auto gesprungen, um ihn aufzuhalten. Dennoch fuhr W. rund eineinhalb Kilometer. Erst am Terrassenufer stoppte der BMW Kombi vor dem „Italienischen Dörfchen“. Eine Zivilbeamtin bedrohte W. mit ihrer Pistole, schrie ihn mehrfach an, das Lenkrad loszulassen, und nahm ihn fest. Der Kripobeamte erlitt eine kleine Schürfwunde am Bein. Er sei nicht „mitgerissen“ worden, wie es anfangs befürchtet worden war, sondern habe sich im BMW befunden – mehr oder weniger mit W. auf dem Fahrersitz.
Links zum Thema

    BMW-Fahrer mit vorgehaltener Waffe gestoppt

Bei Uwe W. handelt es sich um einen sogenannten Reichsbürger. Die Bewegung erkennt Gesetze und Institutionen der Bundesrepublik Deutschland nicht an. Vor der Kontrolle war W. bei einer Zwangsversteigerung im Amtsgericht Dresden. Es ging um ein Anwesen in Bärwalde im Landkreis Meißen, wo auch W. einen Wohnsitz hat. Uniformierte „Reichsbürger“, die sich als „Deutsches Polizeihilfswerk“ (DPHW) ausgaben, hatten dort im November 2012 einen Gerichtsvollzieher angegriffen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt seitdem gegen das DPHW wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung. Möglicherweise war dieses Ermittlungsverfahren auch der Anlass für die Kontrolle W’s. (lex)

http://www.sz-online.de/nachrichten/reichsbuerger-muss-nicht-in-u-haft-2932880.html
That rug really tied the room together.
Achtung, dass ist ein Spaß muss sein ich schmeiß mich weg Holla die Bolla jetzt habe ich mich eingenässt© Satire-Account!
 

Offline BlueOcean

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Re: DPHW macht Ärger in Dresden
« Antwort #37 am: 20. September 2014, 11:14:15 »
Aha... dazu mal eine Frage an unsere Juristen,

ab wann oder wo qualifiziert sich so ein Verhalten zu dem Tatvorwurf von (versuchter?) Freiheitsberaubung? Wenn ich jemanden, der vielleicht noch freiwillig eingestiegen ist, wider Willen nicht mehr aussteigen lasse und durch die Landschaft kutschiere sollte das doch (ab irgendeinem plausiblen Punkt) so gewertet werden, oder?
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Offline kairo

Re: DPHW macht Ärger in Dresden
« Antwort #38 am: 20. September 2014, 11:18:24 »
Immerhin hat er den Polizisten nicht zum Einsteigen genötigt. Der hat ja noch nicht mal die Tür ordentlich zugemacht.
 

Offline physik durch wollen

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Re: DPHW macht Ärger in Dresden
« Antwort #39 am: 20. September 2014, 11:26:21 »
Vielleicht § 265a StGB SCNR :D
Angst und Unmöglichkeit sind aus meinem Wortschatz gestrichen
 

Offline Das Chaos

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Re: DPHW macht Ärger in Dresden
« Antwort #40 am: 20. September 2014, 12:08:05 »
Aha... dazu mal eine Frage an unsere Juristen,

ab wann oder wo qualifiziert sich so ein Verhalten zu dem Tatvorwurf von (versuchter?) Freiheitsberaubung? Wenn ich jemanden, der vielleicht noch freiwillig eingestiegen ist, wider Willen nicht mehr aussteigen lasse und durch die Landschaft kutschiere sollte das doch (ab irgendeinem plausiblen Punkt) so gewertet werden, oder?

Da wird dann schon sehr um die Ecke gedacht (gut das können wir Juristen auch recht gut).

Wie schon bei den in vorigen Beiträgen ins Spiel gebrachten Mordvorwürfen handelt es sich doch im Strafrecht immer nicht nur um die Erfüllung des objektiven Tatbestandes, sondern es muß immer ein entsprechender Vorsatz vorliegen (aka subjektiver Tatbestand).

Wir müssen also immer fragen: wollte Uwe W. den Beamten töten, oder ihn seiner Freiheit berauben. Da das in der Verhandlung immer darauf hinausläuft, dass der Angeklagte behauptet: "das wollte ich doch gar nicht" hat man die Rechtsfigur des bedingten Vorsatzes entwickelt. Hier wird zuerst geprüft ob die Tathandlung geeignet war den Tatbestand zu erfüllen und anschließend ob dem Täter aufgrund seiner Handlungsweise bewußt sein musste, dass er den Tatbestand bei Fortführung seiner konkreten Handlungsweise erfüllen würde.
Angewandt auf die ursprünglichen Vorwürfe des Mordversuches hätte man also fragen müssen: hatte Uwe W. erkannt, dass er das Leben des Beamten gefährdet? Nach den neueren Informationen war das Leben des Polizeibeamten niemals in Gefahr. Das Tötungsdelikt ist somit jedenfalls vom Tisch.
Bei dem Tatbestand der Freiheitsberaubung fehlt es mir schon von vorne herein an einem entsprechenden Tatvorsatz, denn es ist ersichtlich, dass es Uwe W. nicht darauf ankam den Beamten in irgendeiner Weise festzusetzen. Darüber hinaus hate der Polizist vermutlich noch seine Dienstwaffe, die er verdienstvollerweise offenbar nicht einsetzte. Uwe W. konnte auch deshalb nicht die Absicht gehabt haben den Polizisten seiner Freiheit zu berauben.
Die Tatvorwürfe der Körperverletzung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte dagegen sind unproblematisch, wobei bei der (vorsätzlichen!) Körperverletzung der bedingte Vorsatz zum Zug kommen dürfte.
Beim Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gehe ich davon aus dass sich der Zivilbeamte ausgewiesen hat. Wenn nicht, kommt es auf die Umstände an, ob Uwe W. erkennten konnte, dass er der Staatsmacht gegenüber stand.
In orientalischen und westlichen Schöpfungsmythen ist der Drache ein Sinnbild des Chaos, ein gott- und menschenfeindliches Ungeheuer

Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel, und siehe, ein großer, roter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner Offenb. 12,3
 
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Müllmann

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Re: DPHW macht Ärger in Dresden
« Antwort #41 am: 20. September 2014, 13:13:17 »
Angewandt auf die ursprünglichen Vorwürfe des Mordversuches hätte man also fragen müssen: hatte Uwe W. erkannt, dass er das Leben des Beamten gefährdet? Nach den neueren Informationen war das Leben des Polizeibeamten niemals in Gefahr. Das Tötungsdelikt ist somit jedenfalls vom Tisch.

Anhand der ursprünglichen Schilderung war ich davon ausgegangen, dass der Polizist halb auf der Motorhaube gehangen hat. Sprich dass Uwe W. direkt auf ihn zugefahren ist. Abr jetzt sieht es ja so aus, dass der einfach losgefahren ist und der Polizist dummerweise noch einen Fuß im Auto hatte. Da ist von einer Tötungsabsicht natürlich nicht auszugehen.

Habe mich vielleicht auch etwas in die falsche Richtung lenken lassen, habe grad vorher eine Besprechung einer Staatsexamensarbiet gelesen, wo es um eine ähnliche Konstellation ging. Da ist ein Autodieb durch die Verkehrskontrolle durchgebrettert um nicht des Dienstahls überführt zu werden, die Jacke des Polizisten blieb am Spiegel hängen und der wurde mitgeschleift. Hier lagen die Mordmerkmale vor. Und an eine ähnliche Konstellation habe ich anfänglich bei der Dresdener Aktion gedacht.
 

Müllmann

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Re: DPHW macht Ärger in Dresden
« Antwort #42 am: 20. September 2014, 13:35:52 »
Frühwald und seine Aussenministerin müssen auch wieder ihren Zinken in die Sace reinhängen und versuchen den vermeindlichen Erfolg der Entlassung von Uwe W. für sich zu verbuchen:

http://staseve.wordpress.com/2014/09/20/bundesstaat-freistaat-sachsen-bekanntmachung-firmen-der-polizei-der-bundesrepublik-nicht-fur-naturliche-personen-und-lebendige-menschen-zustandig/

Müssen natürlich auch gleich wieder den Namen des Polizeibeamten ins Netz plärren (der Name der Beamtin hätte mich jetzt mehr interessiert  ;) ). Seit wann heißt die Birgit eigentlich jetzt wieder Hilbig? Hat ihr Mann jetzt endgültig die Faxen dicke gehabt?
 

Offline dieda

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Re: DPHW macht Ärger in Dresden
« Antwort #43 am: 20. September 2014, 14:41:48 »
Moin und erstmal Danke für news und die juristischen Erläuterungen des Chaos.

Um den Fall und die Irrtümer hier nochmal zu erläutern, mit solchen Formulierung warf die Presse selbst um sich::

Radio Dresden verkündete am 18.08. wörtlich:
Zitat
Polizisten 1,6km mitgeschleift

Der 51-Jährige ist nach ersten Informationen von Spezialkräften des Operativen Abwehrzentrums am Parkplatz vor dem Landgericht angesprochen worden. Er widersetze sich der Kontrolle, trat aufs Gaspedal und schleifte einen Polizisten 1,6 Kilometer weit mit. Der Beamte hielt sich von außen am Lenkrad fest und konnte das Auto am Italienischen Dörfchen stoppen. Eine zweite Polizistin eilte hinzu und nahm den Mann mit gezogener Pistole fest. Ihr Kollege kam mit Prellungen und Verletzungen an Knien und Ellbogen ins Krankenhaus.

Und das Wurschblatt SZ- Online schrub auch dazu gleich hinterher:
Zitat
Unmittelbar zuvor hatte der Mann gegen 9 Uhr einen Kripo-Beamten mehr als einen Kilometer mitgeschleift.

Nach Polizeiangaben widersetzte sich der 51-Jährige einer Kontrolle und gab Gas. Offenbar blieb der kontrollierende Beamte an dem dunklen BMW mit Pirnaer Kennzeichen hängen. Erst nach deutlich über einem Kilometer sei es gelungen, den 51-jährigen anzuhalten, sagte eine Polizeisprecherin gegenüber sz-online. Das war unmittelbar vor dem „Italienischen Dörfchen“ in der Dresdner Innenstadt. Eine Zivilbeamtin stand an der offenen Fahrertür des BMW, bedrohte den Fahrer und schrie ihn an, das Lenkrad loszulassen.
(...)
...verhängnisvolle Fahrt...
(...)
Der 37-jährige Beamte des Operativen Abwehrzentrums (OAZ) erlitt zahlreiche Schürfwunden und Prellungen und musste in eine Klinik gebracht werden. Der 51-Jährige wurde in Polizeigewahrsam genommen. Angeblich prüft die Staatsanwaltschaft, ob sie einen Haftbefehl beantragt.

"blieb hängen", "mitgeschleift", "verhängnissvolle Fahrt", "zahlreiche Prellungen und Schürfwunden", "kam in ein Krankenhaus"...

Ja was assoziert denn da jeder, der nicht selbst dabei war: natürlich einen hilflosen Polizisten, der sich mit einer Hand gerade noch so am Lenkrad festhalten kann und der bei wilder Fahrt, mit den Knieen über das Pflaster liegend, mitgezerrt und schwer verletzt wird.

Aber gleich heute verkündet diese SZ schon den nächsten handfesten Unsinn:
Zitat
Es ging um ein Anwesen in Bärwalde im Landkreis Meißen, wo auch W. einen Wohnsitz hat.

Nein, es ging um Wetzigs eigene Hütte im Freital, Heimatblick 15. Recherchieren nennt sich so was, falls die Blinsen in der Redaktion diesen Begriff noch nicht kennen sollten!

Dass diese SZ ein ausgemachtes Wurschtblatt war und ist und sich langsam immer mehr zum reinen "Zentralorgan des SC Dynamo Dresden entwickelt", weiß in Dresden eigentlich ohnehin jeder, aber in Ermangelung anderer oder besserer Informationsquellen vor Ort sind wir langsam wieder im "Tal der Ahnungslosen" angekommen.  :scratch:

Allein gefühlte 60% aller Informationen dieser Proll- Postille drehen sich eh nur noch rund um Dresdens großartigen aber drittklassigen Hooligansportverein, den sich die Stadt meint, unbedingt leisten zu können, inklusive der horrenden Kosten für die ständigen Polizeieinsätze und das überteuerte und bereits mehrfach teilweise abgesoffene neue Stadion, in dass die Stadt eben und Jahr für Jahr fast eine Mio extra reinbuttern muss, während in den Schulen der Putz von den Wänden fällt.

Die eine Hälfte der Dresdner und Umländer wünscht sich schon längst diesen blöden Verein mit allem Drum und dran auf den Mond oder ersatzweise nach Seifhennersdorf und die andere Hälfte ist eben Fußballfan, der Riss in der Bürgerschaft dieser Stadt ist nicht nur nach dem Debakel mit der Waldschlösschenbrücke sehr, sehr tief.

Aber ein kleines bisschen journalistische Sorgfalt sollte doch wohl möglich sein, oder ist sind diese Fußballvereine inzwischen schon längst die wahre und heimliche Besatzungsmacht diese Landes, also die, von denen Frühwald und Consorten immer schwafeln! Selbst spiegel-online bringt ja ständig irgendwelchen Fußballsch***. Das ist ja langsam schlimmmer als zu Zeiten des 9. Parteitags der SED... ;)

Aber bei solchen scheinbar unbedeutenden Pressemeldungen schon solche grobe Schnitzer! Kein Wunder, dass sich nur der Frühwald freut.
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Tolereranzparadoxon: "Denn wenn wir die uneingeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, (...) dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.“ Karl Popper
 
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Offline EWHL

OT: Re: DPHW macht Ärger in Dresden
« Antwort #44 am: 20. September 2014, 16:26:58 »
Dass diese SZ ein ausgemachtes Wurschtblatt war und ist und sich langsam immer mehr zum reinen "Zentralorgan des SC Dynamo Dresden entwickelt", weiß in Dresden eigentlich ohnehin jeder, aber in Ermangelung anderer oder besserer Informationsquellen vor Ort sind wir langsam wieder im "Tal der Ahnungslosen" angekommen.  :scratch:

Hach ja, wie recht du hast... auch wenn ich seit anderthalb Jahrzehnten nicht mehr in Sachsen wohne, aus alter Neugier lese ich die "SZ" immer mal wieder bei Heimatbesuchen oder online, und es graut mir. Dass eine Lokalzeitung nun nicht der Hort großen Journalismus ist, weiß ich selbst, aber was dieses Käseblatt so abliefert, ist immer öfter der reine Hohn.  :(

Aber den SGD (eieiei...) könnt ihr gerne behalten, der Landkreis Löbau-Zittau (ach nee, ist ja alles GR mittlerweile) hat auch ohne diese kriminellen "Fans" genug Spinner aufzubieten. ;)

EWHL

EDIT: Tippfehlerquote verringert.
EDIT2: Zur "SGD (eieiei)"-Erläuterung: http://www.myvideo.de/watch/5999950/Kalkofes_Mattscheibe_Dynamo_Dresden
« Letzte Änderung: 20. September 2014, 16:28:58 von EWHL »
 
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