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Verifizierung:
Was ist das Gegenteil von Diktatur?:
Welche Farbe wird oft mit Sozialismus in Verbindung gebracht?:
Welche Abkürzung steht für die Vereinten Nationen?:

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Zusammenfassung

Autor: Reichsschlafschaf
« am: 22. September 2023, 07:45:47 »

Nach langer Zeit endlich wieder einmal fundiertes Wissen vom Ewigen Bund:








https://www.facebook.com/profile.php?id=100078753322207


 :doh:
Autor: Gerichtsreporter
« am: 5. Dezember 2022, 11:01:03 »

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Autor: Reichsschlafschaf
« am: 18. Dezember 2021, 14:25:11 »

Bleiben Sie ruhig!

Nix gibt's zum seh'n!  ???



Zitat
„REICHSBÜRGER”-SZENE
„Penzliner Runde” sorgt für Argwohn – aber nicht bei der Polizei

Gemeindevertreter wundern sich darüber, dass sich in ihren Räumen plötzlich Leute treffen, die vor gar nicht langer Zeit noch vom Verfassungsschutz beobachtet wurden.

Thomas Beigang

WULKENZIN
Mit den Namen ist das so eine Sache. Die sollen rausgehalten werden aus der Angelegenheit, bitten die beiden Gemeindevertreter den Nordkurier. Schließlich müssten sie auch weiter in der Gemeinde leben und überhaupt, es gehe ausschließlich um die Sache.

Die Sache stinkt ihnen nämlich. Seit einiger Zeit treffen sich einmal in der Woche die Mitglieder der sogenannten Penzliner Runde bei ihnen im Wulkenziner Gemeindezentrum. Mit Genehmigung des Bürgermeisters, der sie, die Gemeindevertreter, dafür aber nicht um Zustimmung gebeten habe. „Wir“, sagt einer, „haben davon nichts gewusst“.

Im Visier des Verfassungsschutzes
Dabei hätten sie das gern gewusst. Denn vor noch gar nicht langer Zeit ist die „Penzliner Runde“ der Reichsbürgerszene zugeordnet worden und befand sich im Visier des Verfassungsschutzes. Im Bericht für das Jahr 2019 hieß es dort wörtlich: „Bemerkenswert widersprüchlich zur eigenen Weltsicht erwies sich die Kandidatur der ‚Wählergemeinschaft Penzliner Runde‘ bei den Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 in Penzlin. Die Wählergemeinschaft ging aus der Reichsbürgerstruktur‚Penzliner Runde‘ hervor, die grundsätzlich das Bestehen der Bundesrepublik abstreitet, aber sich gleichwohl in dieser zur Wahl stellt. Ein Wahlerfolg blieb jedoch aus.“ Als sich die Gruppe im gleichen Jahr im Gutshaus Friedrichsfelde bei Ankershagen traf, zog die Ankündigung sogar einen Polizeieinsatz nach sich: Sechs Polizisten bezogen in der Umgebung zum Gutshaus Stellung. Bei der Beobachtung habe es sich seinerzeit um eine präventive Maßnahme gehandelt, hieß es.

Wulkenzins Bürgermeister Sven Blank hat mittlerweile schon von den Bauchschmerzen einiger seiner Gemeindevertreter erfahren – und gesteht, zunächst von der „Penzliner Runde“ noch nichts gehört zu haben. Er habe sich erst dann über die Gäste belesen, als er von den Problemen erfuhr. Anlass jedoch, die Penzliner aus der Gemeinde zu vertreiben, sieht er nicht.

Unverständnis für das Misstrauen
Der Polizei ist der neue Treffpunkt der Runde bekannt, so eine Sprecherin auf Nachfrage. Dies sei auch nie ein Geheimnis gewesen, sondern offen kommuniziert worden. Der Staatsschutz habe zudem nach gegenwärtigem Stand keine straf- oder ordnungsrechtlichen Verstöße festgestellt, die ein Tätigwerden der Beamten hätte nach sich ziehen müssen, hieß es weiter. Die Polizei, so die Sprecherin, sei in Kontakt zu der Runde in Wulkenzin und sehe, genau wie das zuständige Amt, jetzt „keine Versagensgründe für die Anmietung dort“.

Ron Bachmann, einer der Protagonisten der Penzliner Runde, schüttelt den Kopf. Er verstehe das Misstrauen nicht, sagt er auf Nordkurier-Nachfrage und lädt ein, an den Treffen teilzunehmen und sich selbst ein Bild zu machen.

https://www.nordkurier.de/mueritz/penzliner-runde-sorgt-fuer-argwohn-aber-nicht-bei-der-polizei-1846378712.html

Autor: Reichsschlafschaf
« am: 14. Oktober 2021, 09:56:32 »

Das tu' ich jetzt mal hierher, obwohl es in mehrere andere Fäden auch passen könnte.

Aber im Fadentitel steht halt der olle Bismarck.
(Kann ja auch verschoben werden.)

Warum man jemand, der als Diktator von der Geschichtswissenschaft beschrieben wurde, weil er an der Verfassung vorbeiregierte, wenn es ihm in den Kram paßte, ein Denkmal bekommen soll, ist mir unverständlich.

Erst recht unverständlich ist mir, wenn ein SPD-OB so etwas verteidigt.




Zitat
BAUTZEN
13.10.2021 10:05 Uhr

Bautzen: Noch mehr Kritik an Bismarck-Denkmal
Nach dem Sorbischen Institut meldet sich nun auch die Domowina zu Wort. Sie bezeichnet Bismarck als Feind der Menschenrechte.

Bautzen. Nach dem Sorbischen Institut hat sich nun auch die Domowina zu Wort gemeldet – und die Pläne der Stadt Bautzen, das Bismarck-Denkmal im Bautzener Stadtwald auf dem Czorneboh wieder zu errichten, kritisiert. Der Hauptausschuss des Bautzener Stadtrates hatte vor Kurzem ohne Gegenstimme und mit nur zwei Enthaltungen beschlossen, dass der AfD-nahe Verein Bautzener Liedertafel das Denkmal wieder aufbauen - und der Stadt schenken darf.

Spoiler
„Wir bedauern die Entscheidung des Hauptausschusses des Stadtrates“, sagt Dawid Statnik, Vorsitzender der Domowina. Die europäischen Völker hätten sich „gottseidank vom Denken Bismarcks verabschiedet, dass Krieg Teil der Politik ist“, erklärt Statnik. „Deshalb wollen wir Bismarck nicht einmal geschenkt haben“, sagt er.

Domowina hofft, dass die Stadt von den Plänen ablässt
Bismarck sei außerdem ein Feind der Menschenrechte gewesen, die heute Maßstab der Gesellschaft sind. Wenn die Stadt neue Denkmäler errichten wolle, so wünscht Statnik, sollten diese vielmehr für den gleichwertigen Umgang mit Menschen unterschiedlicher Herkunft stehen. Er hoffe, dass die Stadt von dem Vorhaben ablasse – und nennt die Kritik des Sorbischen Instituts „berechtigt“.

Jenes hatte sich zu Beginn der Woche mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit gerichtet – und darin die Pläne der Stadt kritisiert. „Mit Bestürzung und Unverständnis nehmen wir den Beschluss zur Kenntnis“, schreiben Hauke Bartels, Direktor des Sorbischen Instituts, und Friedrich Pollack, Leiter der Abteilung Kulturwissenschaften, in dem Brief. Das Sorbische Institut distanziere sich ausdrücklich von der Entscheidung, teilen die Verfasser mit.

Die Entscheidung zeuge von Geschichtsvergessenheit. „Der Beschluss hebt eine historische Persönlichkeit auf den Sockel, die nicht im Geringsten als positiver Bezugspunkt der Erinnerungskultur einer demokratischen, solidarischen und weltoffenen Gesellschaft taugt“, heißt es in dem Brief.

Sorben unter Bismarck unterdrückt
Vor allem für eine Kommune, die sich zum Miteinander von Deutschen und Sorben bekennt, sei das Ganze ein „aus der Zeit gefallener, schädlicher Akt“. Bismarcks Politik falle in die Zeit eines autoritären, nationalistischen Obrigkeitenstaates. Sie habe sich gegen Katholiken, Liberale, Sozialdemokraten – und auch nationale Minderheiten gerichtet. „Die preußische Politik gegenüber sorbischen, polnischen, dänischen und französischen Staatsbürgern war durch permanentes Misstrauen und anhaltende Repressionen gekennzeichnet“, berichten die Verfasser.

Die Sprachen der Angehörigen seien im öffentlichen Raum verboten worden, unter anderem im Schulunterricht. Betroffene seien überwacht, inhaftiert, enteignet oder ausgewiesen worden.

Das Sorbische Institut bezeichnet deshalb das Denkmal als „Trojanisches Pferd“. Die Einrichtung warnt davor, dass sich dieses „als Kult- und Gedenkort für Rechtsextreme, Reichsbürger und sonstige Demokratieverächter“ herauskristallisieren könnte.
[close]

https://www.saechsische.de/bautzen/lokales/bismarck-denkmal-sorbisches-institut-zeigt-sich-bestuerzt-ueber-bautzens-plaene-5544031.html

https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/bautzen/bautzen-hoyerswerda-kamenz/streit-bismarck-denkmal-czorneboh-oberlausitz-100.html


Machen sie wieder eine Metallsammlung?

 :facepalm:
Autor: Reichskasper Adulf Titler
« am: 4. August 2021, 21:36:55 »

Ob er auch die Negativerfolge hamerscher Bemühungen erwähnt hat?
Autor: Seb
« am: 4. August 2021, 15:44:16 »

Aus einem Bericht über ein Treffen des XI. Armeekorpsbezirk / Cassel am 24. Juli 2021:
Zitat
Ralph erbrachte einen sehr Interessanten Vortrag über die Germanische Heilkunde von Dr. Ryke Geerd Hamer. Der Vortrag war ein sehr schöner Einstieg in die Grundlagen der Germanischen Heilkunde, die zur einer eigenen Vertiefung in das Thema einlädt.
https://www.hilfsdienst.net/aktuell-details-11/14-akb-treffen-des-xi-akb-in-der-region-weimar.html


In anderen Berichten war auch schon mal von Lichtgebeten, Borax und Hochfrequenztherapie die Rede.


Autor: echt?
« am: 22. Juni 2021, 08:48:05 »

Ist das die Nordhalbkugel?
Autor: Wildente
« am: 10. Juni 2021, 10:44:27 »

Währenddessen hat Radon ein bisschen Pech bei seinem Versuch, Georg Friedrich zum Geburtstag zu gratulieren und ihn zur Amtsübernahme aufzufordern. Die Haupszufahrt ist gesperrt und jetzt will er sich durch den Wald zur Burg durchschlagen. :facepalm:

Autor: kairo
« am: 10. Juni 2021, 10:06:26 »

Wenn man das liest kann ich mich nicht des Eindrucks erwehren, dass der VHD nie bei Georg Friedrich nachgefragt hat, was er über den VHD und dessen Ziele denkt. Auch kann man sich fragen, ob eine Legitimierung über BGB überhaupt rechtlich zulässig ist. Wahrscheinlich benötigt man da ganz spezielle Rechtskenntnisse, um das zu bejahen.

Wirklich ganz besonders spezielle, wie man sie vor allem bei unserer werten Kundschaft findet. Da allerdings der VHD eine staatliche Einrichtung sein soll, kann er nicht den Regeln des BGB unterliegen (woher hat das Ding wohl seinen Namen?), und ein Angehöriger einer einstmals noch so illustren Familie kann als reiner Privatmann auch nicht darüber verfügen.
Autor: Seb
« am: 10. Juni 2021, 09:18:38 »

Ich bin vor längerem über den Vaterländischen Hilfsdienst gestolpert.
Interessant fand ich, wie der Hilfsdienst sich selbst legitimiert:
Zitat
Das BGB (sowohl das gültige von 1900 als auch das geltende von heute) gewährt Deutschen das Recht und die Pflicht, „das Geschäft [nämlich das des VHD] so zu führen, wie das Interesse des Geschäftsherrn mit Rücksicht auf dessen wirklichen oder mutmaßlichen Willen es erfordert“. 4 Das heißt, selbst im Falle, daß Georg Friedrich derzeit anders darüber dächte: da der Kaiser ein vererbliches Amt ist, kann dessen „wirklicher oder mutmaß­licher Wille“ objektiv anhand der Verfassungsurkunde und der preußischen Gesetze bestimmt werden.
Quelle [1]

Wenn man das liest kann ich mich nicht des Eindrucks erwehren, dass der VHD nie bei Georg Friedrich nachgefragt hat, was er über den VHD und dessen Ziele denkt. Auch kann man sich fragen, ob eine Legitimierung über BGB überhaupt rechtlich zulässig ist. Wahrscheinlich benötigt man da ganz spezielle Rechtskenntnisse, um das zu bejahen.
In der Fußnote ist § 679 BGB angegeben. Im aktuellen BGB findet man dort das zitierte nicht. Man findet es in § 677 BGB. [2]


Auf der "Netzseite" des VHD kann man nachlesen, wer dahintersteckt:
Zitat
Im Bewußtsein um die tatsächlichen Verhältnisse des deutschen Staatsangehörigkeitsrechts wurde im Mai des Jahres 2018 durch den preußischen Staatsangehörigen Sascha das Preußische Institut1 (PI) ins Leben gerufen.2 Kritische Stimmen Angehöriger auch anderer Bundesstaaten veranlaßten ihn dazu, im August 2018 die Plattform Bismarcks Erben (BE)3 mit der Zielsetzung zu gründen, Bundesstaaten­angehörige zusammenzuführen und sie zu vernetzen, um die Deutsche Frage zu lösen.
...
Im August 2019 verarbeitete Sascha seine Erkenntnisse bezüglich des Belagerungszustandes gemäß Art. 68 der Reichsverfassung, bezüglich des Personalausweises von 1916 und des Vaterländischen Hilfsdienstes zum legitimen Lösungs­ansatz für die Wiederherstellung der Handlungsfähigkeit des Deutschen Reiches.
...
Die VHD-Orga bekräftigte wiederholt mehrheitlich, daß Sascha als Gründer des Preußischen Instituts, von Bismarcks Erben und des Ewigen Bundes, sowie aufgrund seines Wissensschatzes weiterhin die Position des VHD-Generaldirektors bekleiden müsse.
[3]


bei Bismarcks erben kann man eine Vorstellung von Sascha nachlesen, u.a dies:
Zitat
Meine Mutter gab mir als Knaben den Vornamen Sascha. Das war vor etwas mehr als vierzig Jahren. Zwischenzeitlich bin ich zum Mann erwachsen, aber man nennt mich immernoch so. In der BRD sozialisiert, mit vielen Wohnsitzwechseln von Kindesbeinen an, führte mich die Liebe 2004 nach Mitteldeutschland. Die Wohnsitzwechsel blieben. Seit dem Jahr 2015 lebe ich nun auf einem ritterschaftlichen Gut im Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin, zweitausendundfünfhundert Meter von der Grenze zum Königreich Preußen entfernt.

Eine meiner Personen wird als selbständiger Unternehmer, Arbeitgeber, Krankenversicherungsbeitragszahler, Einkommens-, Umsatz-, Grund- und Kfz-Steuerpflichtiger geführt. Seit Januar 2016 wurde mir diese Person aber zusehends fremd, denn ich entdeckte eine andere Person, die mich faszinierte. Ich begann unglaublich viele Bücher zu lesen, ich verschlang sie förmlich und mit jeder Zeile, die ich las, wurde diese andere Person größer, stärker, ja mächtiger, bis daraus ein waschechter Preuße erwachsen ist. Als Mensch identifiziere ich mich schon eine Weile vollkommen mit dieser Person, ich betrachte sie nicht als Maske sondern als einzig richtige Haltung für einen rechtschaffenen und ehrlichen Mann.
[4]


Bei youtube ist der VHD auch:
https://www.youtube.com/channel/UCirdKZf268v0l4BRfklAddA



[1]
https://www.hilfsdienst.net/legitimation-des-vhd.html
oder
Broschüre des VHD, Seite 11 (pdf-Datei: https://www.hilfsdienst.net/files/vhd/herunterladen/Broschuere_Vaterlaendischer_Hilfsdienst.pdf)

[2]
https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__677.html
https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__679.html

[3]
https://www.hilfsdienst.net/wiedererweckung-des-vhd.html
oder
Broschüre des VHD, Seite 9 + 10 (pdf-Datei: https://www.hilfsdienst.net/files/vhd/herunterladen/Broschuere_Vaterlaendischer_Hilfsdienst.pdf)

[4]
https://bismarckserben.org/preussen/gruender.php


Autor: Alois
« am: 23. Februar 2021, 12:24:08 »

Wilhelm Darius von Was ist dran an... pinkelt Sascha ans Bein.



Nach einer Pinkelpause geht es irgendwann weiter.
Autor: Gutemine
« am: 14. Januar 2021, 16:51:01 »

Der "Vaterländische Hilfsdienst" soll wohl zur "Privatarmee" des Gauklers werden. Natürlich wollen sie auch Polizeiaufgaben übernehmen. Allerdings: "Sascha" ist doch rausgeworfen worden, oder?  :scratch:


Spoiler
Donnerstag, 14. Januar 2021
von Andreas Landauer
 
 
„Armeekorps-Bezirke“: Reichsbürger planen groß
Hunderte Reichsbürger haben sich zusammengeschlossen, um das Deutsche Kaiserreich neu aufzubauen. Dazu haben sie den "Vaterländischen Hilfsdienst" gegründet. Zu den Aufgaben sollen auch Polizeieinsätze gehören.

Melde dich jetzt freiwillig zum Vaterländischen Hilfsdienst und beteilige dich an der Reorganisation des Vaterlandes!“ So steht es auf Flugblättern und Postkarten einer neuen bundesweiten Gruppierung aus der Reichsbürgerszene, Interessenten sollen sich bei einer Dresdner bzw. einer Berliner Telefonnummer melden. Der „Vaterländische Hilfsdienst“ (VHD) orientiert sich dabei an einem Gesetz aus dem Ersten Weltkrieg, das Männer im Alter zwischen dem 17. und 60. Lebensjahr, die nicht als Soldaten dienten, zur Arbeit in kriegswichtigen Betrieben verpflichtete.

Weil im Glauben der Reichsbürger der Kriegszustand niemals aufgehoben und Wilhelm II. als Deutscher Kaiser niemals abgesetzt worden sein soll, sollen damalige Gesetze bis heute gelten. Im vergangenen Jahr wurde deshalb der VHD neu aufgebaut. Mit ihm soll das Kaiserreich, im Wording der Reichsbürger der „Ewige Bund“, wieder handlungsfähig gemacht werden.
Einsatz als „Polizeivollstreckungsbeamte – überall, wo Bedarf besteht“

Inzwischen haben sich im gesamten Bundesgebiet mindestens 13 VHD-Regionalgruppen, sogenannte „Armeekorps-Bezirke“, gegründet. Auf Gruppenfotos dieser „Armeekorps-Bezirke“ sind jeweils zwischen 10 und 30 Erwachsene zu sehen, die trotz Corona-Pandemie weder Maske tragen noch Abstände einhalten.

Welche Aufgaben die VHD-Mitglieder übernehmen sollen, ist auf einer Website beschrieben: Sie können von der Leitung des VHD „in allen Bereichen des staatlichen Lebens und Wirkens eingesetzt werden: In Wirtschaft und Produktion, in Landwirtschaft und Verwaltung, selbst als Polizeivollstreckungsbeamte – überall, wo Bedarf besteht.“

Was passieren kann, wenn Reichsbürger hoheitliche Aufgaben ausüben wollen, zeigte sich 2012 im sächsischen Bärwalde. Damals versuchten uniformierte Reichsbürger des „Deutschen Polizei Hilfswerks“ einen Gerichtsvollzieher zu fesseln und gefangen zu nehmen. 13 Personen wurden daraufhin wegen gemeinschaftlicher Freiheitsberaubung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und dem Missbrauch von Amtszeichen zu mehrmonatigen Haftstrafen verurteilt.
Mit Reichsfahnen zu Kaiser-Wilhelm-Denkmal

Ob VHD-Mitglieder bereits versucht haben, ihre Vorstellung von Staatsgewalt auszuüben, ist nicht bekannt. Veröffentlichte Aktivitäten beschränken sich bisher auf Treffen mit Kaffee und Kuchen, Vorträge über die Illegitimität der Bundesrepublik Deutschland und dem Aufstellen von Grablichtern mit VHD-Emblem zum Volkstrauertag.

Ein bundesweites Treffen Anfang August beschäftigte die Polizei. Am Kaiser-Wilhelm-Denkmal stellten die Beamten etwa 20 Personen mit verschiedenen Flaggen, darunter der Reichsflagge, sowie einem Banner mit der Aufschrift „Deutschland kommt zu sich – komm einfach mit“ fest. Die Polizei löste die nicht angemeldete Versammlung auf. Bei den Teilnehmern, die aus mehreren Bundesländern angereist waren, wurden ein Messer, ein Tierabwehrspray und Betäubungsmittel gefunden.

Ganz oben in der Hierarchie des VHD steht ein „Generaldirektor“, das Pseudoamt bekleidet aktuell ein Mann, der als „Sascha“ Vorträge und Reden hält. In einer seiner Reden, die er bei einer Demonstration am 19. November 2019 in Berlin gehalten hatte, sagte er bewundernd über Otto von Bismarck: „Er war der Mann, der erkannt hat, wo die Gefahr der Demokratie liegt und er war der erste, der sie bekämpft hat.“
Fachkollegien zu „Militärverwaltung“ und „Staatsanwaltschaft“

„Sascha“ ist, so steht es auf der Website des VHD, Gründer weiterer Strukturen in der Reichsbürgerszene, darunter „Bismarcks Erben“ und das daran angeschlossene „Preußische Institut“. Dieses wird als Struktur von Reichsbürgern und Selbstverwaltern im Bericht des Verfassungsschutzes Mecklenburg-Vorpommern für 2019 erwähnt.

Neben den „Armeekorps-Bezirken“ sollen Fachkollegien Gesetze aus dem Kaiserreich recherchieren. Dazu gehören zum Beispiel die Kollegien „Traditionelles Handwerk“ und „Manneszucht“, aber auch „Polizeirecht“, „Militärverwaltung“ und „Staatsanwaltschaft“. Auf der Grundlage der Arbeit dieser Kollegien soll das Kaiserreich „reorganisiert“ - und damit in letzter Konsequenz die Bundesrepublik Deutschland abgeschafft werden.
[close]
https://www.endstation-rechts.de/news/armeekorps-bezirke-reichsbuerger-planen-gross.html
Autor: Gutemine
« am: 11. Januar 2021, 11:22:06 »

Der "Vaterländische Hilfsdienst" (VHD) von "Bismarcks Erben" bzw. dem "Ewigen Bund" mit ihrem Gauklerfürsten fällt mal wieder unangenehm auf. Man will wohl unbedingt endlich eine "schlagkräftige Truppe" zusammenstellen und hofft, mit Visitenkarten klappt das.

Ein Kind zum Verteilen einzusetzen läuft sicher unter "echtem Kinderschutz" oder so ähnlich. Die Plagen sollen einfach auch was für "ihre Zukunft" tun. *würg*
Vermutlich sollen sie aber nur schon mal üben wie das dann ist mit dem Werbung austragen um die Haushaltskasse der Eltern aufzubessern.


Spoiler
Chronik
Reichsbürger instrumentalisieren Kind
11. Januar 2021 Magdalena Zimmermann   Schreibe einen Kommentar

Bad Waldsee, Dezember 2020. In mehreren Straßen verteilen Reichsbürger »Visitenkarten«, die auf ihre Organisation aufmerksam machen sollen. Mindestens ein Kind soll an der Verteilaktion beteiligt gewesen sein.

Eine Meldung über den Vorfall ging an Allgäu ⇏ rechtsaußen. Demnach seien in der letzten Dezemberwoche in einigen Straßen von Bad Waldsee »Visitenkarten« der Reichsbürger-Organisation VHD verteilt worden. Mindestens ein circa 10-jähriges Kind soll bei der Verteilaktion mitgewirkt haben.

Das Polizeipräsidium Ravensburg bestätigt, dass die Flugschriften in Bad Waldsee und im Bereich Altshausen aufgetaucht sind. Eine Einschätzung erfolge derzeit durch das Landeskriminalamt, weshalb die Polizei hierzu noch keine Angaben machen könne.
»Reorganisation des Kaiserreiches« im »Kriegszustand«

Nach Auffassung des VHD »befindet sich das Deutsche Reich immer noch im Kriegszustand.« Die Reichsbürger wollen eigenen Angaben zufolge die »Reorganisation des Kaiserreiches« und einen »Neuaufbau […] des Reichs« vorantreiben.

Auf Anfrage erklärte das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg, die mit VHD abgekürzte Gruppierung werde dem Milieu der »Reichsbürger« und »Selbstverwalter« zugeordnet. Weiter heißt es dort: »Der VHD entfaltet seit Anfang 2020 zunehmende Aktivitäten sowohl im digitalen Raum als auch realweltlich. Beispielsweise werden Flyer verteilt, um die eigenen ideologischen Überzeugungen zu verbreiten.«
LKS
[close]
https://allgaeu-rechtsaussen.de/2021/01/11/bad-waldsee-reichsbuerger-instrumentalisieren-kind/
Autor: Reichsschlafschaf
« am: 27. Oktober 2020, 11:34:10 »

Das tu ich jetzt mal hierher.
Wenn nicht passend, eben verschieben.


Zitat
Renitenter „Reichsbürger“ und Holocaust-Leugner
Von Anton Maegerle
27.10.2020 -

Der in Mecklenburg-Vorpommern lebende Schweizer „Reichsbürger“ Bernhard Schaub hat sich einer polizeilichen Vorladung verweigert. Der Polizeibehörde teilt er mit, dass das „Deutsche Reich“ der „eigentliche Staat der Deutschen“ sei und ihn nicht mit Strafverfolgung bedrohen würde.
Spoiler
In einem Schreiben an „Liebe Freunde, Bekannte und Gesinnungsfreunde“ hat der in Nossendorf-Annenhof wohnende notorische Holocaust-Leugner Bernhard (Benno) Schaub (Jg. 1954) vor wenigen Tagen darüber informiert, dass er „von der Firma ‚Polizei’“ eine „Einladung“ (für den 30. September) erhalten habe. Demnach sollte er sich wegen seines Flugblattes „Merkel muss weg – Es lebe der Kaiser!“ auf dem Polizeiposten vernehmen lassen wegen „Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole“. Schaub kurzerhand: „Natürlich ging ich nicht hin sondern schickte der Polizei die gebührende Antwort“.

Mit Datum vom 8. Oktober will Schaub dem zuständigen Polizeibeamten F. des Polizeipräsidiums Neubrandenburg in einem fünfseitigen Schreiben mitgeteilt haben, dass er als Schweizer Bürger „Angehöriger eines souveränen Staates, nämlich der Schweizerischen Eidgenossenschaft“ sei. Das sei jedoch bei F. „nicht der Fall: Der Staat, dem Sie theoretisch angehören, ist das Deutsche Reich, das aber mangels Organen nicht handlungsfähig ist (und das übrigens das Flugblatt, das Sie möglicherweise meinen, auch nicht mit Strafverfolgung bedrohen würde). Der ‚Staat’, in dessen Namen Sie mich beschuldigen – die BRD -, existiert als souveräner Staat gar nicht, und er hat auch keine Staatsangehörigen.“ Abschließend gibt Schaub kund: „Die BRD ist – wie die verflossene DDR - kein deutscher Staat, sondern ein völkerrechtswidriges Konstrukt der Sieger des Zweiten Weltkrieges. Der eigentliche Staat der Deutschen ist nach wie vor das Deutsche Reich.“

„Der BRD ihre Scheinlegalität entziehen“

In dem behördlicherseits beanstandeten Flugblatt „Merkel muss weg - Es lebe der Kaiser!“ hatte Schaub ausgeführt, dass die aktuell rechtsgültige Verfassung nicht das Grundgesetz, sondern die Reichsverfassung des kaiserlichen Deutschlands sei. Der kaisertreue „Reichsbürger“ will die „fremdbestimmte BRD“, die „aus dem Hintergrund“ vom „‘Tiefen Staat‘ durch Figuren wie Bill Gates und George Soros“ geführt werde, durch das „eigenständige Deutsche Reich unter Leitung seines Kaisers“ ersetzen. Schaub, gebürtiger Berner, ehemaliger Rudolf-Steiner-Lehrer, dann Holocaust-Leugner und heutiger völkischer Siedler, gibt sich in seinem Schreiben an die „Liebe(n) Freunde, Bekannte und Gesinnungsfreunde“ dem Wunsch hin, dass die Präsidentenwahl in den USA am 3. November „die Stunde der Entscheidung“ sei, Trump gewinne und „seine Agenda zur Befreiung durchziehen“ könne. Als Folge müssten die Deutschen „der BRD durch Volksaufklärung ihre Scheinlegitimität entziehen, ihr gegenüber den zivilen Ungehorsam ausüben und zugleich Trump, Putin und Johnson auffordern, dem Reich die Reorganisation zu ermöglichen, die Souveränität zurückzugeben und endlich Frieden zu schließen.“

Aus Sicht von Schaub ist es „auch nicht so wichtig, wie das erneuerte Staatswesen heißt und ob es ein Kaiserreich sein wird.“ Entscheidend sei „der Wille zur Souveränität“. Schaub hoffnungsvoll: „Das System wackelt; wir können es jetzt stürzen - aber nur, wenn wir ihm den finalen Stoß versetzen, ihm den geistigen Degen in den Rachen bohren.“
[close]
https://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/renitenter-reichsb-rger-und-holocaust-leugner

Als Beschuldigter braucht er da vermutlich auch nicht hinzugehen?
Autor: Gutemine
« am: 11. Oktober 2020, 16:35:30 »

Die Erben haben mal wieder eine Videobotschaft an die Nation ...

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