Speaker 1 Ich komme nicht nach Deutschland zurück, weil in Deutschland wird es ungemütlich und wir müssen über Alternativen sprechen. Speaker 2 Hi Leute, ich bin der Marc, ich habe hier den Michael Ballweg, Gründer von Querdenken, Friedensaktivist, du bist mittlerweile Autor und hast Deutschland verlassen und deinen Rückflug storniert. Und heute reden wir darüber, warum du Deutschland verlassen hast. Schön, dass du hier bist. Speaker 1 Ja, ich freue mich hier zu sein. Wir sind ja in El Salvador, Bitcoin-Land. Ich wollte 2020 meine Weltreise machen. Dann kamen die Corona-Lockdowns. Ich habe mich anders betätigt, habe die Demonstrationen eben organisiert und dachte jetzt, jetzt hole ich meine Weltreise nach. Habe aber auch ganz aktiv natürlich geschaut nach einem Platz, wo ich mich wohlfühle, wo man vielleicht jetzt diese dunkle Zeit, die wir gerade jetzt in Europa spüren seit 2020, vielleicht auch schon ein bisschen vorher, ist, glaube ich, mal eine ganz gute Idee, sich auch andere Länder anzugucken. Gestartet bin ich in Thailand, dann zweiter Stopp bei El Salvador, einfach weil du hier bist und weil mich interessiert hat, wie läuft das in so einem Bitcoin-Land ab. Ich wollte dann eigentlich weiter nach Argentinien noch und mir auch Südamerika angucken, aber es war dann so schön, dass ich gleich gesagt habe, ich bleibe hier. Und warum das so ist, das erzähle ich dir gerne. Speaker 2 Genau, jetzt können wir vielleicht mal darauf eingehen, weil wir haben ja auch schon eine ganze Story, sind wir schon durchgegangen mit den Bankensperrungen und dass man dich halt, sag ich mal, zu Unrecht irgendwie an Pranger gestellt hat. Da werden wir auch nochmal eine Spezialfolge drüber machen, aber mich würde jetzt interessieren, was sind jetzt die Gründe, warum raus aus Deutschland? Wir können ja auch jetzt in Deutschland einfach bleiben. Speaker 1 Nee, also es ist für mich eben so, wir hatten 2020 diese wahnsinnige Aufbruchsenergie. Wir veröffentlichen jetzt auch, oder ich habe jetzt nochmal viel Zeit damit verbracht, nochmal die ganze Zeit zu dokumentieren, dass allen auch nochmal bewusst wird, was das für eine tolle Energie war. Und dann hat sich das aber durch die Zersetzungsmechanismen, durch die Müdigkeit bei den Leuten, durch die staatlichen Repressionen natürlich ein Stück weit zerschlagen. Dann war ich sehr stark beschäftigt mit, ich war erst im Gefängnis, dann Gerichtsprozess, hat fast drei Jahre gedauert, bis heute ist mein Geld beim Finanzamt, weil die einfach sagen, wir akzeptieren das Urteil vom Landgericht nicht, sondern wir sind weiterhin der Meinung, Demonstrationen sind ein Geschäftsmodell. und ich hätte abstruse Gewinne gemacht. Und ich bin ja jemand, ich hatte immer gesagt, aus Freude an Veränderung. Ich bin jemand, der sich gerne verändert und ich finde, Veränderung ist wichtig. Und ich sehe einfach, dass viele auch festhängen in Deutschland und in Europa und sich halt nicht verändern. Ich wurde zwangsbefreit aus dem System, also man hat mir alles genommen. Ich war vorher auch so, dass ich mir natürlich überlegt habe, wie kriege ich jetzt vielleicht noch meine Firma ins Ausland? wie kriege ich mein Haus noch irgendwie in eine LLC oder da gibt es tausende Modelle. Am Ende habe ich inzwischen verstanden, es ist einfach das Allereinfachste, alles loszulassen. Wie gesagt, ich habe den Luxus, ich wurde zwangsevakuiert und es war jetzt für mich natürlich die Frage, wo möchte ich jetzt mich neu verwurzeln und das jetzt nochmal in Deutschland zu tun, das fühlt sich in dieser Zeit einfach so falsch an, weil eben die politischen Rahmenbedingungen und auch natürlich das, was ich erlebt habe, also das Rechtssystem, wie das funktioniert, die Grundrechte, die einfach weiter eingeschränkt werden. Es geht ja mit allen Themen lustig weiter, auch bei dem Thema Frieden. In Europa geht es ja genauso weiter wie mit damals. Die Menschen, die sich gegen Lockdowns gestellt haben, hat man beschimpft, die, die sich jetzt für Frieden einsetzen, werden beschimpft. Und so gibt es ja ganz viele Themen, wo einfach eine Diskursfähigkeit nicht mehr da ist. Und deshalb ist es im Moment nicht dort, wo ich sein sollte. Außerdem haben wir hier immer einen wunderschönen blauen Himmel. Den habe ich in Deutschland lange nicht mehr gesehen und das fehlt mir einfach auch. Speaker 2 Ja, verstehe, verstehe. Das heißt, hast du dann quasi mit diesem System auch komplett, sag ich mal, dich versöhnt und das Kapitel ist jetzt einfach vorbei. Das heißt, es gibt jetzt auch keine Rückkehr mehr. Das ist nicht so, du gehst jetzt mal ins Ausland, sondern das ist wirklich ein Schlussstrich und habe ich das richtig verstanden? Speaker 1 Nee, ich wollte eigentlich jetzt ab Mai nochmal in Deutschland sein, habe jetzt aber vor drei Tagen tatsächlich mein Rückflug-Ticket storniert, weil einfach jetzt mit der ganzen Ölkrise, da reden wir ja nachher vielleicht auch noch ein bisschen ausführlicher drum, sehe ich ganz schwierige Zeiten auf Deutschland zukommen. Ich habe jetzt sechs Jahre anstrengendes Programm hinter mir, wurde drei Jahre vom Staat beschäftigt, muss jetzt wie gesagt mein Geld noch zurücklagen. Ich habe es losgelassen, ich glaube, das ist ganz wichtig auch zu verstehen. Ich weiß nicht, ob ich nochmal was zurückkriege oder nicht. Es sind über 600.000 Euro, natürlich wäre es schön. Ich bin aber so vom Menschentyp, ich könnte jetzt kriesgrämig sein und ich könnte darauf warten. dass das kommt, aber ich bin ja Veränderer, ich bin gut ausgebildet, es gibt auch viele Chancen jetzt, also mit IT ist man sowieso ortsunabhängig mit meinen Kenntnissen und von daher ist es für mich einfach gerade, also ich möchte gerne frei leben, ich habe damals gesagt, als ich Querdenk gegründet habe, ich lebe lieber mit wenig Geld in einem freien Land als mit viel Geld in einem unfreien Land Also ich spüre keine Freiheit in Europa, wenn ich auch sehe, wie es mit der digitalen ID weitergeht, wie es mit den Enteignungsgesetzen vorangeht. Es gibt ja, wie Unternehmer gegängelt werden. Also es gibt ja, glaube ich, auf X viele Leute, die darüber berichten, wie es im Ausland ist. Da hat einer geschrieben in Thailand. Er ist jetzt ausgewandert und hat in Thailand in einem Jahr nicht so viel Post von den Behörden gekriegt. Noch nie habe ich Postman gehört. Hier gibt es keine Briefkästen, muss man auch sagen. Aber das ist einfach so, wie man die Unternehmer gängelt. Ich muss auch ganz ehrlich sagen, für mich sind die Unternehmer auch in dieser Zeit, also der Mittelstand in dieser Zeit eine schwere Enttäuschung jetzt, weil irgendjemand muss ja auch diesen Widerstand mitfinanzieren. Es gibt ganz wenig Unternehmer, die sich herausgewagt haben und die eben auch bereit sind, dort finanziell zu unterstützen. Und natürlich bedeutet Veränderung auch, wer sich nicht verändert, wird verändert. Geld ist Energie, bedeutet Handlungsfreiheit. Das heißt, braucht man Energie. Ich finde es schade, dass die ganzen Unternehmer sich da einfach in ihre Bubble zurückziehen oder sagen, Geld verdienen ist das Einzige. Wie gesagt, wenn man mal im Gefängnis, im Freiluftgefängnis lebt und dann einfach nicht mehr reisen kann, vom Staat so an die Kandare genommen wird, dass man eigentlich nur noch weiter im Hamsterrad ist, hat ja auch nichts mehr mit Unternehmerzum zu tun, sondern es ist einfach nur noch ein, ich muss jetzt so brutal sagen, ein davor vor sich hinziehen und auf den Untergang warten und das ist einfach kein Lebensmodell, was ich leben möchte. Speaker 2 Das heißt, das ist quasi diese Angst, die in diesem Raum liegt und eigentlich müsste man ja einfach mal, sag ich mal, die Fakten auf den Tisch hauen, aber das macht halt keiner, weil jeder denkt halt, okay, ich bin abhängig vom System, wenn ich jetzt was sag, dann ist meine Pension weg, dann ist dies weg, das sieht man ja von irgendwelchen Professoren, wo dann einfach die Titel weg sind, von irgendwelchen Leuten, wo dann von mir ist Pensionen weg sind, wo dann, sag ich mal. Speaker 1 Oder bei den Ärzten, wo dann auf einmal die Approbation weg ist, das erleben wir auch. Es gibt jetzt ein neues Portal, was wir machen, politischeverfolgung.de, wo all diese Fälle, auch was in 2020, 2021 bis heute eben passiert, auch dokumentiert sind. Aber es geht ja um die Rahmenbedingungen und die Frage ist ja, wie viel Handlungsfreiheit habe ich und das System in Europa oder zumindest in Deutschland jetzt ist darauf angelegt, den Menschen immer mehr Handlungsfreiheit zu entziehen, Energie zu entziehen. Immer mehr von dem, also ich glaube die Mehrwertsteuer soll jetzt erhöht werden auf 21 Prozent, habe ich jetzt auch mitgekriegt, Renteneintrittsalter soll bis 80 erhöht werden und es tut sich einfach nichts, jeder akzeptiert es, also da kann man dann einfach wirklich nur noch den Schlussstrich ziehen und kann sagen, okay, also ich verstehe, viele sind müde, können nicht mehr, sind vielleicht auch von den sechs Jahren jetzt müde, Aber es gibt einen ganz großen Teil, der 2020, 2021 eben nicht dabei war. Die Rentner hätten gerade allen Grund, auf die Straße zu gehen und sich zu wehren. Also ich meine, wir sehen in Frankreich wird angekündigt, die Rente eventuell von 60 auf 63 zu erhöhen. Dann gibt es eine Riesendemonstration, dann ist das Thema wieder vom Tisch. Wir reden eigentlich jetzt in Deutschland 80, heißt direkt vom Schreibtisch in die Ware. Speaker 2 Also verstehe ich einfach nicht, was da los ist und warum alles so akzeptiert wird, wie es ist. Aber das heißt, du sagst quasi auch das zu erkennen, weil viele analysieren das ja. Es gibt ja auch diese ganzen Professoren. Es gibt mittlerweile selbst die öffentlichen IFO-Institute und was weiß ich, selbst die öffentlichen Mainstream-Medien, die negativ berichten und quasi das analysieren. Aber es reicht quasi nicht, das zu analysieren, sondern man muss dann halt auch, oder anders zu sagen, die Erleuchtung reicht nicht, man muss erleuchtet handeln. Speaker 1 Genau, man muss ins Tun kommen und man muss eben auch Entscheidungen treffen und man muss vor allem unbequeme Entscheidungen treffen. Und ich meine, im Buddhismus gibt es diesen schönen Spruch, alles Leiden kommt aus der Anhaftung. Das heißt, solange ich an allen Dingen, meinem Haus, meinem Auto, was weiß ich, der Umgebung, Job, angehaftet bin und dann eben nicht bereit bin, das loszulassen. Und ich muss nochmal sagen, auch das, nachdem allem, was ich erlebt habe, würde ich es genau so wieder machen. weil das Leben ist für mich jetzt trotzdem gut und besser geworden und ganz anders als früher, aber schön und man darf sich doch überraschen lassen, was das Leben alles noch zu bieten hat und muss nicht 50 Jahre lang vielleicht in derselben Mühle sein, nur um dann am Ende des Lebens festzustellen, okay, das und das habe ich jetzt alles verpasst. Speaker 2 Ja, ich sage das auch immer, wenn man zum Beispiel in einer Beziehung ist mit einer Frau oder einem Mann oder was auch immer, dann lässt man sich auch nicht von dem jahrelang schlagen, sondern irgendwann sagt man halt einfach, okay, es reicht. Und das sehe ich so ein bisschen ähnlich. Speaker 1 Wobei, da gibt es auch viele Kandidaten, die ewig feststecken und dann alles mit sich machen lassen. Also das ist, glaube ich, die große Herausforderung dieser Zeit. Es kommen ja viele, also digitale ID, CDBC, Wirtschaftskrise. Es kommen ganz, ganz viele Herausforderungen. Eignung vielleicht, wurde ja angekündigt da von dem Münchner Oberbürgermeister, dass man darüber nachdenken müsste. Und da muss man sich jetzt einfach entscheiden. Und es gibt zwei Entscheidungen. Wenn man Deutschland verändern möchte, dann muss man das massiv auf der Straße tun und dann gleichzeitig aber in die Veränderung gehen. Demonstrationen haben halt eine sehr tiefgehende Wirkung, weil sie ein Gemeinschaftsgefühl erzeugen und weil sie den Menschen Energie geben, weil ich eben nicht alleine daheim sitze. und weil ich vor allem auch Hilfe kriege, mich mit anderen austauschen kann. Sonst hätten sie mich ja nicht so angehen müssen, dass ich das verbunden habe. Aber das Energieprinzip ist da ein ganz entscheidendes. Und dann aber auch in die Veränderung gehen. Dann einfach auf die Demonstration zu gehen, zu erwarten, dass sich irgendwas verändert. Ich gehe wieder zur Arbeit, zahle weiter meine Steuern, finanziere mit meiner Lebensenergie. Auch mit deinem Geld. Genau, das ist halt meine Lebensenergie. Also da sind wir jetzt gleich bei Bitcoin. Also ich finde es so schade, dass die Menschen, also das Einzige, was man sich nicht mit Geld kaufen kann, ist Lebenszeit. Aber die Menschen tauschen ihre Lebenszeit gegen etwas, was aus dem Nichts erzeugt wird. Das ist eigentlich die Ironie. Und ja. Speaker 2 Ja, spannend. Und wir kommen jetzt auch gleich zu den positiven Sachen. Also es hat ja auch sehr, sehr viele positive Effekte, wenn man aus Deutschland rauskommt. Aber du hast jetzt auch gesagt, okay, du siehst dann sehr, sehr dunkle Zeiten auf Deutschland zukommen. Da kommen jetzt Lockdowns, Wirtschaftskrise und so weiter. Was hast du damit gemeint? Speaker 1 Ja, also es ist ja so, dass dieses Spiel, was seit 2020 läuft oder die Veränderung, die ist ja, sagen wir mal, nicht abgeschlossen, sondern die war ja nur ein erster Schritt. Wenn wir jetzt aufs Geldsystem gucken, sehen wir natürlich, dass das Geldsystem massiv in Bedrängnis ist. Es wird immer mehr Geld gedruckt. Wir haben Kriege. Ich lege allen das Buch 1984 ans Herz. Das steht schon da. Kriege sind einfach da, um Produktivmittel zu vernichten, damit sie der Bevölkerung entzogen werden. Dass man alles zerstören kann. Und dann habe ich wieder den nächsten Stimulus, indem ich alles, was zerstört bin, wieder aufgebaut bin. Ich glaube, der Iran-Krieg hat inzwischen 40 Milliarden. Eine Null zu wenig. Speaker 2 Doch, kann schon sein. Aber das sind ja nur die offiziellen Kosten. Inoffiziell, wenn du mit Langfristwirkung bist. Auch wie bei Corona, da sagt man, okay, der Schaden ist das und das. Aber die sind ja bis noch zehn Jahre später dramatisiert. Speaker 1 Reine Rüstungskosten sind schon dann in der Ukraine. Da gab es ja dieses Paket von 500 Milliarden, 800 Milliarden von der EU. Die Zahlen sind inzwischen so groß, da wird einem ja schwindlig. Früher hat man ja noch in Millionen gedacht. Das hat sich alles in einer Geschwindigkeit entwickelt. Und jetzt eben, also die Ölzufuhr ist erloschen. Die EU hat sich entschieden, auch da gibt es ja keinen Widerspruch von der Bevölkerung, zu sagen, nein, wir möchten keine Ressourcen aus Russland. Haben lieber die AKWs gesprengt. Genau, wir haben die AKWs gesprengt. War heute ein schöner Tweet von der Lin Alten, die gezeigt hat, wie das verrückt ist, wirklich auf, ich glaube, auf Null runter. Speaker 2 Ja, also da sieht man so den Buckel, wie es so hoch geht, immer mehr die Kernkraft nach oben ging und dann auf einmal so zack. Speaker 1 Genau. Und also es geht ja nicht nur um Öl, es geht um Öl, Gas, dann kommen die Vorprodukte, Helium, Nafta, was eben für ganz viele Vorprodukte notwendig sind. Dann haben wir Kerosin und ja, in Europa ist es noch relativ ruhig, aber ich traue dem Frieden nicht. Ich glaube einfach, also wir haben es gesehen, dass in Australien die ersten 500 Tankstellen einfach zugemacht worden sind. Wir sehen, dass in den asiatischen Ländern verschiedenste Lockdown-Maßnahmen eingeführt werden, von wegen ich darf nur noch einmal pro Woche Auto fahren oder ich darf, muss im Homeoffice arbeiten etc. Und da muss ich ehrlich sagen, für den zweiten Lockdown habe ich jetzt keine Lust. Und wenn ich jetzt nach Europa kommen würde, dann hätte ich natürlich viel Programm, hätte auch an vielen Demonstrationen teilgenommen und wäre da viel unterwegs gewesen. Aber wenn es dann eben nur heißt, ja, entweder gar kein Sprit mehr oder Tankstellen, Quatsch, mit geradem Kennzeichen nur noch montags, dienstags und freitags fahren und sonntags sowieso autofrei. Das ist einfach nichts, was für mich im Moment lebenswert ist. Speaker 2 Ja, okay, verstehe. Das heißt, hast du dann quasi auch so intuitiv das Gefühl? Fühlt sich das so ähnlich an wie vor Corona? Weil viele Leute, die ein gutes Gespür hatten, die wussten damals ganz genau, was jetzt passiert. Und es gibt dann halt die Leute, die den Kopf verstecken und sagen, das wird schon gehen. Speaker 1 Hast du da so ein ähnliches Gefühl? Also ich habe tatsächlich genau das gleiche Gefühl wie 2020, wo ich dann gesagt habe, hier stimmt was nicht und hier kommt was Blödes auf uns zu. Und tatsächlich vertraue ich das sehr genau in meinem Bauchgefühl. Ich habe natürlich die Fakten auch untermauert. Es gibt einen super Artikel, vielleicht können wir den auch verlinken, wo einer mal so gesagt hat, wie sich die Lieferketten entfalten. Auch ein Institut. Habe dann mit der KI eben immer gegengecheckt, was sind noch für Ereignisse. Für mich war die zu optimistisch noch. Es hört sich halt, da geht es bis Herbst und man hätte noch Zeit. Ich sehe es inzwischen nicht mehr so optimistisch. Und wir wissen ja auch nicht, wie sich das im Iran weiterentwickelt. Ich glaube, heute wurde jetzt gerade der Suezkanal gesperrt oder eine andere Straße. Also von daher, wenn die ganzen Transportketten zum Erliegen kommen, wo soll das noch herkommen? Speaker 2 Aber der Energie-Lockdown, denkst du, dass das quasi wirklich das Thema ist? oder ist das quasi wieder diese Ablenkung, um natürlich andere Tools einzuführen? Weil diesen Energie-Lockdown gibt es ja auch jetzt die Überlegung, ist natürlich eine Verschwörungstheorie, aber wir hatten viele Verschwörungstheorie. Ja, genau, wir brauchen neue. Ja, ja, also genau, man könnte ja in Deutschland ganz einfach die Steuern wegmachen und so weiter. Dann hätte man relativ easy da, sag ich mal, für Entlastung gesorgt. Speaker 1 Wir haben auch Braunkohle, also es gäbe schon Ressourcen in Deutschland, die man verwenden könnte. Speaker 2 Genau, aber es ist ja auch immer so ein gutes Tool, dass man dann quasi so ein Mittel hat, so wie du vorher schon gesagt hast, um zum Beispiel eine digitale ID einzuführen. Ich habe es jetzt gesehen, in Sri Lanka läuft es genau so. Du kannst an die Tankstelle gehen, kannst mit dem QR-Code abscannen. Wer keinen QR-Code hat, der kriegt auch nichts. Kriegt nichts, genau. Das heißt, so wirst du quasi in diese Mittel reingeloggt. Das heißt, du bist dann quasi nachher in dieser Situation, da sagt man, nein, ist nicht verpflichtend, war damals auch alles nicht verpflichtend. Aber wenn du halt nicht mitmachst, dann kriegst du nichts. Und damals war es halt, dann konnte ich halt keine Bratwurst essen, konnte ich nicht ins Restaurant und jetzt kannst du halt dein Auto nicht mehr füllen. Speaker 1 Ja gut, wir kennen ja die große Vision für 2030 im Sinne von, du wirst nichts besitzen und glücklich sein. 15-Minuten-Städte und genau, das wird im Hintergrund eingeführt und dazu braucht man natürlich eine Bevölkerung, die in Angst lebt, die vielleicht auch beschäftigt ist, einfach mit Überleben. Weil ich sage mal, jetzt vielleicht mal den Schwenk zu El Salvador zu machen, also wir leben hier immer noch in einem Entwicklungsland und hier ist es so, hier wird aktiv an der Stromversorgung gebaut. Und da erlebt man einfach mal einen Tag Stromausfall, der ist angekündigt. Aber man weiß dann auch, was es heißt. Das heißt eben, keine Toilettenspülung geht mehr, es kommt kein Wasser mehr aus dem Wasserhahn. Kommunikation hat weiter funktioniert. Aber wenn es jetzt über zwei, drei Tage gehen würde, kein Licht mehr. Also man merkt schon, wie viel am Strom hängt und wie viel man dann auch beschäftigt ist, einfach mit kleinen Dingen und überleben. das eignet sich natürlich perfekt um dann die anderen dinge im hintergrund einzuführen bei Speaker 2 mal sagen dass hier ist ja viel viel einfacher weil hier brauchen wir keine heizung genau sag ich mal mir ist gar nicht aufgefallen dieser strom war weil er schnell ich zum beispiel das würde dann wahrscheinlich hier in s aber erst nach zwei drei tagen oder so genau deutschland bricht halt gleich alles zusammen weil hier funktioniert auch viel noch mit bargeld und sei das gibt es ja alles in deutschland gar nicht aber zum beispiel was ich spannend fand die who hat auch so ein bericht herausgegeben das müsste auch jetzt schon zwei drei jahre alt sein da haben die halt auch angekündigt hey, man hat ja letztes Mal diese Maßnahmen so einfach akzeptiert. Das heißt, beim nächsten Mal wird man diese Maßnahmen noch einfacher akzeptieren, wenn man das quasi schon gewohnt ist. Speaker 1 Genau. Und es gibt ja tatsächlich Menschen, die rufen jetzt auch schon aktiv nach Energie-Lockdowns wieder. Es sind die gleichen Verdächtigen wie damals. Also die, die diese Zero-Initiative bei Zero-Covid gemacht haben, die machen jetzt hier Lockdowns. Wir sehen jetzt nicht die Johns Hopkins University, sondern ein paar andere Institute. Speaker 2 Das IEA, das International Energy Agency, die sind immer ganz, ganz spannend dabei. Die haben auch so einen 10-Punkte-Plan veröffentlicht. Speaker 1 Ja, genau. Und haben schon irgendwie eine Excel-Liste, wo sie praktisch Bonuspunkte verteilen, wer am meisten Lockdowns macht. Ich glaube, es kam noch die ICC hinterher, die International Chamber of Commerce. Und die hat auch gesagt, es kommt die größte Wirtschaftskrise aller Zeiten und wir müssen jetzt praktisch Lockdowns machen. Ich weiß jetzt nicht, wie Lockdowns eine Wirtschaftskrise lösen sollen, aber das können uns ja die Spezialisten erklären. Speaker 2 Ja, Christine Lagarde hat auch heute im Interview darüber gesprochen, es wird nicht kürzer, sondern es wird mehrere Jahre Energieengfässe geben. Also auch die EZB spricht darüber, die Zentralbanken, die wissen es auch. Und ja, auf jeden Fall würde ich sagen, man soll das nicht ignorieren. Speaker 1 Nee, ich sage nur mal, man soll das nicht nur ignorieren, deshalb habe ich das gerade mit dem Stromausfall erwähnt. Man muss sich einfach mal bewusst machen, wie abhängig wir von Energie sind in Europa oder in Deutschland. Und man muss sich jetzt aktiv darauf vorbereiten. Also mal jetzt noch einen Kanister Sprit holen, ist nicht verkehrt. Ein paar Lebensmittel daheim haben, wissen, wo die nächste Quelle ist, wo man Wasser hat. Vielleicht eine Regentonne aufstellen. Also man kann die Klospülung natürlich auch mit dem Wassereimer bedienen. War, sagen wir mal, in meiner Zeit, wo ich groß geworden bin, auch ganz normal. Das war damals aus Sparsamheitsgründen. Die, die älter sind, die kennen aus den 1970er Jahren noch die Sonntagsfahrfahrt. Und ich würde es einfach nicht auf die leichte Schulter nehmen, weil die machen das und die sind so gemein. Und es wird nicht so sein, dass es angekündigt ist, meiner Meinung nach, sondern es wird so sein, dass es einfach an einem Tag auf den anderen keinen Sprit mehr gibt. Und dann ist es einfach da. Deshalb, wer vorbereitet ist, kommt besser durch die Krise. Und es gibt auch jetzt noch die Möglichkeit, sich ein Flugticket zu buchen, zu sagen, ich nehme meinen Rucksack. Du lebst immer noch aus einem Rucksack, seit mehreren Jahren. Bei mir ist es so, ich brauche immer ein bisschen Technikequipment. Bei mir ist nicht nur ein Rucksack, bin ich ganz so ultramobil. Aber man sollte sich ganz bewusst überlegen, wie will ich jetzt die nächsten Jahre leben. Du hast gesagt, wir werden ja nicht angelogen in der Form. Speaker 2 Das ist das Geile. Die sagen das quasi ganz offen. Die sagen auch, okay, wir wollen Desinformation stoppen, hier Engpässe in der Jahre, wir wollen Leute einschränken usw. Wir haben Surveillance-Tools, die aufgebaut werden usw. Speaker 1 Wir machen zum dritten Mal die Abstimmung in der Chat-Kontrolle. Leider ist wieder abgelehnt worden. Da hat der Merz gesagt, gut, dann mache ich eine Initiative für Deutschland, Speaker 2 das muss man für Deutschland einführen. Genau, der Merz sagt, wir wollen die Kunden der Leute mobilisieren. Der spanische Premierminister sagt einfach, ja, wir wollen jetzt quasi, dass niemand mehr sich anonym ins Internet stellen darf. Und Merz hat es übrigens auch gesagt, klar, die Pflicht wollen wir nicht. Genau, ja, also von daher, ich würde sagen, ein Ehrenhaus, möglichst schnell raus. Genau, und dann gibt es da Möglichkeiten, weil jetzt kommen wir quasi von dem Part, man muss ja das Problem verstehen, aber es gibt ja auch Lösungen. Kann man da vielleicht mal drauf eingehen. Ja, klar. Also, es ist so, ich bin ja die Bank. Speaker 1 Das heißt, ich habe noch ein Basisbankkonto in Deutschland gehabt, was praktisch aber ein Pfändungsschutzkonto war. Das heißt, da das Finanzamt ja dauernd noch gepfändet hat, weil sie eben immer wieder neue Gewinne berechnet haben, war dieses Konto eigentlich so gut wie nicht benutzbar. Und deshalb habe ich eigentlich, seit ich aus dem Gefängnis rausgekommen bin, zum größten Teil mit Bargeld und Bitcoin gelebt. Bargeld deshalb, also für direkte Transaktionen und Bitcoin braucht man eben, klar, wenn ich Geld über die Entfernung schicke, jetzt einmal mal die Zahlungsfunktion, praktische Nutzen. Und ja, dann bin ich hierher nach El Salvador gekommen und es ist tatsächlich so, man kann hier einfach mit Bitcoin bezahlen. Also man braucht, man muss sich jetzt keine Gedanken machen, das ist ja die große Herausforderung, wenn man debankt ist, wie bekomme ich denn Bargeld? Also das ist einfach immer die große Herausforderung gewesen. Und man kann ja auch nicht, sag ich mal, mit 20.000, 30.000 Euro im Koffer, mit Bargeld oder mit Gold oder mit Silber durch die Gegend reisen. Das ist einfach total unpraktiv. Also erstens ist gar nicht möglich. Und zweitens ist es natürlich auch vom Risiko viel zu groß. Und dann war die schöne Erfahrung, hier in El Salvador anzukommen und zu sehen, ich bin endlich mal wieder frei. In der Form, ich muss mir jetzt nicht Gedanken darüber machen. wo kriege ich jetzt meine thailändischen Bahtherr, wir waren ja vorher in Thailand, da ist mit Bitcoin gar nichts und dann muss ich sagen, das Land hat eine ganz besondere Energie die Natur ist wunderschön die Menschen sind freundlich, man merkt hier eine Aufbruchstimmung ich würde sagen, in Deutschland spürt man eine Abrissstimmung, hier spürt man eine Aufbruchstimmung Spanische ist eine Sprache, die man lernen kann im Gegensatz zu Thai. Und das waren so die ersten Erfahrungen. Und dann natürlich viele tolle Menschen hier, die, sagen wir mal, alle sich frei machen und sagen, wir wollen jetzt, sagen wir mal, auch mithelfen, die Welt ein Stückchen besser zu machen. und wenn wir das in unserem Heimatland nicht mehr machen können, dann machen wir es halt dort, wo wir willkommen sind. Und alleine die Einreise im Flughafen in San Salvador war schon ganz anders, als man es aus anderen Ländern kennt. Freundliche Beamte, freundliche Menschen, die einen begrüßen. Man hat noch nicht das Thema digitale Überwachung komplett. Fingerabdrücke waren, glaube ich, ich weiß aber gar nicht. Speaker 2 Nee, bei mir nicht. Speaker 1 Ja, okay. Speaker 2 In den USA war das wahrscheinlich, wo du durchgereist bist, oder? Speaker 1 Wir sind nicht über den USA gereist, aber in Thailand ist ja auch mit Fingerabdrücken und mit Foto und allem drum und dran inzwischen. Speaker 2 Aber das heißt, es kann auch ein Vorteil sein, in dieser Zeit jetzt tatsächlich explizit in nicht hochentwickelte Länder zu gehen, weil man dann auch nicht diesen Kontrollapparat hat. Speaker 1 Genau, das ist praktisch eine ganz bewusste Entscheidung. Ich habe es ja in Thailand gesehen, Thailand ist ja wesentlich weiterentwickelt. Und dort gab es aber auch diese drei Millionen Bankkontenkündigungen. Dort ist das Thema digitale ID ganz weit vorne. Die Menschen werden auch kriminalisiert. Wir mussten als Tourist unser Visum verlängern und dann waren die Beamten da sehr unfreundlich. Wir mussten zwei Stunden fahren. Also man hat sich nicht wirklich so willkommen gefühlt. Auch wenn das Land wunderschön ist und die Menschen toll sind, wäre es jetzt für mich kein Land, um auf Dauer zu leben. Und diese Aufbruchsstimmung, die ich hier spüre, die habe ich tatsächlich dort auch nicht gespürt. Also es ist auch energetisch, also es ist eine ganz besondere Energie hier. Man sieht ja hier im, kann ja sagen, wir sind im Quattro Amigos. Speaker 2 Beim Jens, da könnt ihr auch unten, gibt es den Code 4 Amigos, also Quattro ist Spanisch 4. 4 Amigos, könnt ihr mal vorbeikommen. Instagram mit Code Bitcoin Hotel gibt es immer den Best Price, könnt ihr mal vorbeischauen. Speaker 1 Und man kann dann wahrnehmen, wie die Menschen hier ankommen und wie sie dann nach zwei Wochen... Bei dir auch. Ja, wie sich das Gesicht aussieht. Also wenn ich dich jetzt sehe, das ist ja ganz anders, wie wo du gekommen bist, Speaker 2 weil es fällt ja wirklich dieser Ballast hier ab. Ja, genau. Speaker 1 Und ja, das Leben ist einfach hier, aber du hast ja schon gesagt, es kommt der Frucht-Lkw morgens, man ist mit Früchten versorgt. Man kriegt hier alles, was man haben möchte. Also auch wenn man, sagen wir mal, westlichen Standard haben will, ist auch kein Problem. Man muss es halt wollen. Ich habe mich bewusst dafür entschieden, wenn ich in so ein Land gehe, dann will ich auch landestypisch leben. Und wir brauchen jetzt nicht alles, was es in Deutschland gibt. Aber es ist nicht so, dass es jetzt ein totales Entwicklungsland gibt. Also man kann auch, es gibt Baumärkte, die sind super ausgestattet. Also man kriegt Werkzeug. Es ist nicht so, dass man jetzt alles aus Europa mitbringen muss. Speaker 2 Wie siehst du dieses Thema? Weil viele Leute sagen jetzt, okay, der Michael Ballweg, der macht es sich sehr ganz einfach. Ich kann ja auch einfach auswandern. Aber ich will für mein Land kämpfen. Speaker 1 Ja, die Frage ist immer, und das muss ich halt sagen, ich sehe ja, wie viel auf der Straße los ist. Also ich habe 2025 noch eine Demonstration gemacht in Berlin. Da ging es um, ob die Polizeigewalt gerechtfertigt war und die Demonstrationsverbote in 2020. Und da waren ungefähr 200 Leute da in der 3-Millionen-Stadt. Jetzt hat der Xavier Nadu, glaube ich, eine Demo gemacht in Berlin auch wieder. da waren ungefähr 3000 Leute da. Und ich habe das vorhin auch gesagt, ich sehe einfach, also die eine Seite hat Thinktanks, die sind super finanziert mit Milliarden, die können den ganzen Tag sich irgendwelche Schweinereien überlegen. Der große Erfolgsfaktor von Querdenken war am Ende, es kam im Gerichtsprozess raus, dass ich das alles bezahlt habe, dass es bei uns ein Büro gab, wo wir arbeiten konnten, wo wir jedes Mal treffen konnten, dass wir IT-Infrastruktur hatten und ich sehe einfach nicht, dass, also mein Geld ist weg. Ich habe im Moment keins, sondern, sagen wir mal, große Demonstration zu organisieren, Veränderungsprozesse mit zu begleiten. Es kostet einfach unheimlich viel Geld und da sehe ich nicht, dass im Moment die Menschen in Deutschland dazu bereit sind. Speaker 2 Man sieht ja auch, dass sobald quasi der Faktor Ballweg weg war, hat das natürlich extrem geleidet. Und das sehe ich halt oft so, dass halt was funktioniert und es ist ja eigentlich auch dezentral strukturiert geworden, aber es braucht halt trotzdem die Energie, die dahinter steht. Es braucht halt irgendjemand, der wohl halt schon auch ein bisschen guckt, dass er Gas gibt. Speaker 1 Genau, und der auch bereit ist, die finanzielle Verantwortung zu übernehmen und wenn das halt nicht gegeben ist. Und deshalb, also für mich ist es im Moment so, im Moment, oder ich möchte meine, oder ich investiere meine Energie in Dinge, wo ich das Gefühl habe, dass es vorangeht. Und dass man natürlich auch eine Chance hat. Und also, ich muss auch sagen, auch der Widerstand, wenn man den jetzt so nennen will, ich nenne es eher die Veränderungsbewegung, ist ja auch sehr zersplittert. Da gibt es sehr viele Egos, die, sag ich mal, einfach nur ihre eigene Agenda durchdrücken wollen. Es gibt viele, die, sag ich mal, dann auf einmal 2022 rausgesprungen von Anfang an schon gegen Corona gewesen und machen dann irgendwelche Geschäftsmodelle dahinter. Ist alles nicht meint, sondern ich habe eine ehrliche Freiheitsbewegung damals gemacht, die mich am Ende viel Geld gekostet hat, aber wie gesagt, das war es alles wert. Nur wenn ich jetzt nicht sehe, dass jemand anderes da oder andere Menschen, also wir haben so viel, Der Mittelstand ist immer noch das Rückgrat Deutschlands. Den Mittelstand wollte man mit Corona zerstören. Man wird ihm jetzt mit den Energieloktranz den Rest geben. Dann ist der Mittelstand weg und dann ist es ja so praktisch, die Großkonzerne gemeinsam mit den Regierungen werden im Kooperatismus, das sehen Sie ja in den USA, wie die ganzen Großkonzerne beim Trump sich immer einladen lassen und dann jeder drückt seinen Teil der Agenda durch. Das beste Mittel gegen diese Art von Faschismus sind dezentrale kleine Unternehmen, Unternehmer, die noch Unternehmer sind, die Dinge unternehmen, die Risiko tragen. Und das sehe ich halt in Deutschland gerade alles nichts. Und von daher, ich habe auch eine Verantwortung mir gegenüber oder jeder Mensch hat erstmal eine Verantwortung sich gegenüber. Das heißt, eine gewisse Speaker 2 Selbstliebe, das ist quasi auch ein Akt aus Selbstliebe, kann man das so sagen? Ja, Selbstliebe und Speaker 1 auch Selbstverantwortung, also ich kann ja erst, also Nächstenliebe heißt ja immer, liebe deinen Nächsten wie dich selbst, aber wenn du zu dir selber nicht gut bist, wo soll das dann herkommen? Und am Ende muss ich ja erstmal auch wieder in der Lage sein, für mich selber zu sorgen. Speaker 2 Würdest du sagen, dass du jetzt wieder mehr in deiner Kraft bist? Speaker 1 Ich bin jetzt wieder sehr viel mehr in meiner Kraft, als ich, also die drei Jahre, war natürlich anstrengend und ermüdend und sage ich mal, von heute, also aus dem Gefängnis rauszukommen, Haus weg, Firmen weg, alles weg. Also Geschichte ist ja anders. Es klingelt morgens um sieben und neun Monate später kommst du einfach aus dem Gefängnis raus und alles ist weg. Und das ist halt erstmal eine Sache, die auch anstrengend ist. Da haben mich viele Menschen unterstützt, da freue ich mich auch und da bin ich sehr dankbar dafür, für diese Zeit, aber ich glaube, dass es jetzt in dieser Zeit wichtig ist, dass wir mit den Menschen, mit denen wir uns jetzt hoffentlich in den letzten vier Jahren gut kennengelernt haben und gesagt haben, wenn die nächste Krise kommt, dann ist das meine Peergroup, auf die ich mich verlassen kann, wo auch persönliche Konflikte zurückgestellt werden, wo man einfach sagt, okay, wir gehen jetzt gemeinsam durch diese schwere Zeit, wo man so ein bisschen erweiterte familie hat ich glaube das ist das was es jetzt braucht und ja wenn die menschen bereit sind sich zu verändern wenn es menschen gibt die bereit sind es zu finanzieren dann kann man wieder Speaker 2 darüber nachdenken dinge zu organisieren und das war doch schon ein ganz gutes schlusswort das heißt was würdest du denn jetzt zum beispiel leuten sagen jetzt vielleicht enttäuscht sind jetzt vielleicht gehofft haben okay der michael der kann doch jetzt doch vielleicht noch mal was starten oder so, oder das war doch so toll in diesen 2020er, äh, damals in diesen Demos. Ja. Da hast du ja auch extra so einen Film darüber gemacht, um das jetzt nochmal zusammenzufassen. Vielleicht kannst du da zum Schluss noch kurz drauf eingehen, wie vielleicht das einzuschätzen ist. Speaker 1 Also wir haben jetzt nochmal intensiv daran gearbeitet, einfach das Video zu machen über Querdenken von 2020 bis 2026. Es ist nochmal, ich sag mal, ein Geschenk für mich an alle, die damals mitgemacht haben, auch ein Dankeschön an alle, die damals mitgemacht haben. es ist ein Mut machen an die Erinnerung, wenn wir uns zusammentun, wenn wir die Spaltung überwinden, wenn wir die Grabenkämpfe überwinden, das ist ja das, wofür Querdenken damals stand und bis heute noch steht, wenn wir gemeinsam arbeiten und gemeinsam die Veränderung machen und gestalten, dann können wir das tun, weil wir sind viel, viel mehr, wir haben immer noch die Kraft und die Energie, wir sind noch nicht komplett enteignet, wir haben noch Ressourcen, Es gibt noch Unternehmer, die potent sind und die das machen können. Wenn wir das schaffen, dann bin ich auch mit dabei, aber ich habe immer gesagt, verlasst euch nicht auf mich, dass ich Demonstrationen organisiere. Ich habe Querdenken von Anfang an dezentral aufgebaut. In der Spitzenzeit waren es ja bis zu 40 Städte. Vielen ist dann die Puste ausgegangen, weil sie eben keine finanzielle Unterstützung hatten, aber auch, weil sie natürlich vom System massiv angegangen wurden mit Hausdurchsuchungen, mit Strafbefehlen etc. Das heißt, ja, es braucht eine neue Bewegung, aber wir sind ja auch nicht dumm. Wir haben jetzt ja gelernt, wir haben gesehen, was sind die Erfolgsfaktoren. Das heißt, wir brauchen auch eine Infrastruktur, wir brauchen Ausdauer, wir brauchen auch Planung. All diese Dinge, sagen wir mal, sind 2020 natürlich über die wöchentlichen Demos nebenbei passiert. Es ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Ein System, was in der Endphase ist, wehrt sich mit allem, was es hat. Und am Ende werden wir sehen, wo wir 2030 landen. Speaker 2 Vielleicht müssen wir alle Käfer fressen und sind eingesperrt. Speaker 1 Ja, also diese Woche war mein größtes Schockereignis. Das will ich vielleicht auch noch zum Schluss sagen. Also ich mache da X auf und sehe dann die Melania Trump mit einem Roboter ins weiße Haus laufen. Und dann verkündet sie ganz stolz, dass jetzt alle Lehrer ersetzt werden sollen durch Roboter. Und dann sehe ich dann, um das Video zu finden, später wieder habe ich mal gesucht nach Trump und Robot. Und dann habe ich gesehen, es gab auch eine Gruppe Teachers for Trump. Also das muss jetzt auch bitte eine Lektion sein an alle. Es gibt keinen Erlöser und keinen Retter, sondern wir sind alle für uns selbst verantwortlich. und ich würde wirklich sehr vorsichtig sein, auch mit der Hoffnung, nenne ich es jetzt mal vorsichtig, in Parteien in Europa, dass die uns retten. Erstens sind die parlamentarischen Prozesse so langsam, dass der ganze Antagram schon umgesetzt ist und zweitens hat man es ja bei Trump gesehen, wie schnell sich vom angeblichen Friedensstifter und ich beende alle Kriege in der Welt der größte Kriegsweiber geworden ist, den es jetzt gibt. Warum das so ist, weiß ich nicht. Auf jeden Fall heißt es, nehmt bitte die Verantwortung für euch selber wahr. Es ist etwas Wunderschönes, für sich selbst verantwortlich zu sein, Entscheidungen zu treffen. Die, die mutig sind, packt einen Rucksack, sucht euch ein schönes Ziel aus und nutzt einfach die Chance, um die Welt zu erkunden. Die, die noch angebunden sind daheim über verschiedene Tentakel, die einem im Rücken helfen, überlegt euch, wie werdet ihr den Tentakel los und wie möchtet ihr die nächsten Jahre leben? Und dann trefft Entscheidungen, springt einfach und lasst euch vom Universum überraschen. Speaker 2 Sehr schön, Leute, dann schreibt unten in die Kommentare, habt ihr den Koffer schon gepackt oder was hält euch noch in Deutschland? Würde ich mich natürlich freuen. Haut auch dem Michael einen Like-Button rein und wir verlinken natürlich alles von dir, dein Social Media, deine Querdenkenseite und so weiter. Du hast ja mittlerweile auch ein Buch geschrieben, das werden wir auch verlinken. Und ja, Leute, wir sehen uns. Bis dann. Peace out. Danke, Michael. Speaker 1 Bis dann. Tschüss. Sehr nice. Gut.