Speaker 1 Achtung, Achtung, absolute Eilmeldung: Arne Schmidt, der Friedenspianist, ist in Untersuchungshaft. Ihr hört richtig: Heute an diesem 3. September 2025 ist mein lieber Wegbegleiter und Freund Arne Schmidt soeben in Untersuchungshaft gekommen. Der Richter Heiß hat es so verkündet und verurteilt und Staatsanwaltschaft ist Tim Kaufmann, wenn ich richtig gehört habe. Hier ist jetzt auch einiges an Polizei am Start. Ja, und es waren circa 50 Menschen zugegen. Wir werden jetzt genau aufklamüsern und mit Zeitzeugen besprechen, was hier genau jetzt passiert ist an diesem 3. September 2025. Ich bin geschockt, Denn angeschrien wurde Arne Schmidt vom Staatsanwalt Tim Kaufner. Und es gibt aber viel, viel mehr dazu zu sagen. Und jetzt fangen wir hier direkt an vor dem Landgericht. Entschuldigt, ich bin tierisch aufgeregt. Bitte teilt das mal. Bitte geht damit mal durch alle Kanäle. Denn es ist ein Friedensinstrument, ein Klavier, ein Flügel. Und es wirkt fast so, als ob hier die Argumente ausgingen und man deswegen jetzt von der sogenannten Gewaltenteilung Gebrauch macht. Aber das ist nur meine subjektive Wahrnehmung. Sonst werde ich ja hier vielleicht gleich als Nächster verhaftet mit meinen zwölf Einträgen im Verfassungsschutz. Liebe Rose, komm bitte mal dazu als Zeitzeugin möchte ich gleich von dir. Ich möchte mit der Rose erstmal beginnen. Dankeschön. Sie ist auch in der Artikulation ganz gut. Bist du geschockt? Speaker 2 Ja, richtig doll sogar. Ich konnte nicht begreifen, warum jetzt auf einmal die Verhandlung so beendet wurde. Mit Verhaftung. Ohne Grund für uns ersichtlich. Ich kann es nicht erklären. Ich bin geschockt. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Speaker 1 Ich auch nicht. Speaker 2 Denn es geht ja nicht um Mord oder Vergewaltigung oder irgendwas Schlimmes. Es war eine Anklage wegen, wie war das jetzt mit dem Klavier? Speaker 1 Landfriedensbruch. Das war der 12. Verhandlungstag heute. Speaker 2 Genau, heute der 12. Und ich war bei sehr vielen dabei. Und Arne weiß sich ja zu verteidigen. Er muss teilweise ja dem Richter oder dem Staatsanwalt irgendwelche Sätze vorlesen, die scheinbar noch nicht kennen, was sein Recht alles ist. Speaker 1 Kommt mal bitte mit rum, dass wir mal die Polizei im Hintergrund haben, die von euren Steuergeldern hier für Ordnung und Recht sorgen sollen. Dass auch mal zu sehen ist, was für ein Aufgebot hier auf jeden Fall ist. Das gehört ja mit zum öffentlichen Straßenland mit dazu. Und das sollte man vielleicht mit drauf haben. Ja, habe ich das richtig verstanden, dass er jetzt bis zum 24. September in Untersuchungshaft ist? Speaker 2 Zumindest ist da der nächste Termin angesetzt für eine Verhandlung. Ob er jetzt so lange irgendwo festgehalten wird, war uns jetzt nicht bewusst. Speaker 1 So habe ich es aber leider verstanden, liebe Freunde. Speaker 2 Ich vermute es leider auch so, aber gesagt wurde es so offiziell nicht. Also ist jetzt nur unsere Schlussfolgerung. Speaker 1 Ja, was gibt es zu sagen? Es wurden viele Anträge heute eingebracht von Arne Schmidt, der sich ja selbst verteidigt. Es wurden auch eidesstattliche Versicherungen abgegeben, die definitiv von Zeugen, von Zeitzeugen dazu getätigt wurden in der Vergangenheit und jetzt heute hier vorgetragen wurden. Und es bleibt auch festzuhalten, dass es einen Staatsanwalt namens Tim Kaufner, wenn ich das richtig verstanden habe, gibt. Tim Kaufmann oder Tim Kaufner? Speaker 2 Kaufmann, warte nicht. Speaker 1 Kaufmann. Speaker 2 Doch, Kaufmann. Speaker 1 Tim Kaufmann. Der auf jeden Fall für alle Zeugen, das kann ich auch sagen, ich war nicht bei allen Verhandlungen dabei, aber der auf jeden Fall für meine Wahrnehmung und für die Wahrnehmung der meisten, die hier anwesend waren, geschrien hat. Und Arne Schmidt in seinem Recht, ein Plädoyer zu verlesen, unterbrochen wurde mit Gewalt in der Stimme. Denn wenn jemand so die Stimme erhebt, ist es normalerweise üblich, dass der Richter in diese Richtung eine Rüge erteilen sollte oder eine Ermahnung. Denn im Gerichtssaal sollte niemand schreien. Das gilt auch für die Staatsanwaltschaft, zumindest in meiner rechtlichen Wahrnehmung. Und das war auf jeden Fall zu rügen. Das wurde nicht gerügt. Das hieß, das ist eine Wahrnehmung, hat der Richter gesagt. Und kurze Zeit nach der vierten Unterbrechung wurde dann dieser Haftbefehl verkündet und gesagt, die Verhandlung wird heute hier an diesem 3. September 2025 unterbrochen. Und er ist ab sofort in Untersuchungshaft. So habe ich das verstanden und geht am 25. September weiter. Am 24. Dankeschön. Möchtest du noch was dazu sagen? Ich möchte euch jetzt alle einzeln mal dazu sprechen, denn ich bin gerade so aufgeregt und ihr habt ja alle Prozesse oder fast alle erlebt, dass ich gar nicht das alles so zusammenfassen kann, weil es ist ein Freund. Ich war mit ihm sieben Monate im Exil in Montenegro und habe mir aber schon gedacht, dass irgendwann die Staatsanwaltschaft in diese so unabhängige und gewaltend geteilte Justiz irgendwann an seine Grenzen kommen wird. Denn es gab Widersprüche, wie ich mitgekommen habe, von den Polizisten. Das haben hier alle mitgeschrieben und protokolliert. Und wie ist denn deine Wahrnehmung jetzt? Speaker 2 Also ich gehe jetzt mal noch zu dem Häutchen, zehn Minuten vorher oder fünf Minuten vorher. Da wurde ja gesagt zu Arne, Sie wissen ja, dass der Haftbefehl gegen Sie ist. Also wir wussten es nicht, warum jetzt Arne wusste uns vorher nichts gesagt hat. Er hatte zwar eine Vermutung geäußert vor Beginn der Verhandlung, aber den Grund kennen wir trotzdem nicht. Speaker 1 Mir erschließt sich der Haftbefehl auch nicht. Mein Lieber, du hast immer viel zu sagen. Danke, Roos. Wir gehen mal dazu. Lasst uns mal wirklich auch die Justiz und die Gewalt, kommt mal mit. Das ist viel, viel besonderer, dass die Menschen auch mal sehen, was hier wirklich aufgefahren wird. das sollten wir immer so im Hintergrund haben. Denn das ist schon zu mir gern. Speaker 3 Okay. Ja, hallo. Ja, also ich bin der Rüdiger. Ich habe hier fleißig mitgeschrieben, was hier heute alles war. Also nicht, dass jetzt hier der Eindruck entsteht, dass es ein völlig Werra-Verhandlungstag war. Das war es tatsächlich nicht. Also Arne war sehr gut vorbereitet, hatte also viele Ordner auf dem Tisch, hat quasi einen Beweisantrag sich nach dem nächsten vorgenommen, einen Antrag nach dem nächsten gestellt. Alle Anträge vom letzten Mal wurden komplett abgebügelt. Das, was heute noch passierte, das läuft unter dem Oberbegriff Zeitdruck, sage ich mal, Weil nach elf Verhandlungstagen, die bis heute schon vorher waren, hat jetzt natürlich die Richterschaft auch irgendwie die Nase voll von diesem Prozess und möchte endlich zu einer Verurteilung voranschreiten. Speaker 4 Das ist zumindest deine Wahrnehmung. Speaker 3 Das ist alles meine Wahrnehmung, was ich sage. Und deswegen wird da jetzt halt ein bisschen Druck gemacht. Und wenn dann Arne noch einen Antrag stellt und noch einen und sagt, ich möchte jetzt endlich die Namen der Schöffen wissen, damit ich einen entsprechenden Befangenheitsantrag stellen kann, dann ist das aus unserer Wahrnehmung oder aus meiner Wahrnehmung insbesondere völlig legitim. Selbstverständlich möchte ich die Namen der Schöffen wissen. Wir wissen, wir haben es hier in Deutschland mit einem schlimmen NGO-Komplex zu tun. Es sind dort haufenweise Leute tätig in Positionen, wo sie nicht hingehören. Und wenn die dann auch noch als Schöffen vielleicht am Gericht arbeiten und ihre Meinung hier kundtun, dann müssen wir die ja zumindest mal überprüfen können, woher die kommt. Also ob die Neutralität wirklich gegeben ist. Die Voraussetzung ist für das Besetzen eines Richteramts. Und ehrenamtliche Schöffen sind Richter, die genauso viel Stimmrecht haben wie der Richter. Und wenn jetzt also ein Herr Richter da sitzt und einfach sagt, so und so stimmen wir jetzt ab und die machen da einfach mit, weil sie hinter den Kulissen einfach zusammenarbeiten, dann ist das schlecht. Und wir können es noch nicht mal eruieren. Wir können es nicht herausbekommen, weil wir die Namen dieser Herrschaft nicht kennen. Wir wissen nicht, in welchem Bundesamt die arbeiten, an welcher Schule sie arbeiten, was für einen Job sie überhaupt haben. Also anonyme Schaffen ist das Schlimmste, was sich der Rechtsstaat selbst antun kann. So was haben wir hier. Und wenn jetzt Arne hingeht und sagt, ich mache jetzt einen Befangenheitsantrag und ich will die Namen von diesen Leuten wissen, dann ist das in Ordnung. Und dann sind diese Namen rauszurücken. Und weil das letztes Mal nicht passiert ist, hat er die Polizei verständigt und hat gesagt, die haben sich jetzt so und so benommen, das und das ist vorgekommen und ich habe jetzt vor, die verhaften zu lassen. Dann hat er mit der Polizei abgesprochen, dass die vorm Gericht verhaftet werden und dass dann ein entsprechender Antrag gestellt werden kann. Aber das ist ja von vornherein schon quasi torpediert worden vom Staatsanwalt am letzten Verhandlungstag, das müsste die Hälfte gewesen sein, wo er dann sagte, wenn sie so etwas tun, wenn sie die Verhaftung lassen oder die Personenfeststellung erzwingen, dann werde ich entsprechende Gegenmaßnahmen veranlassen. Und ich nehme mal an, das ist jetzt die Quittung gewesen für diesen Versuch, die Namen der Schöffen offen zu legen. Also alles, was wir zu sagen haben zum Fall, ist eigentlich im Prinzip schon gesagt worden. Die Videos sind öffentlich. Es ist kein Landfriedensbruch. Die gesamte Handlung am Tag der Demonstration ist komplett gefilmt worden und ist einsehbar. Es sind solche Äußerungen zum Teil gar nicht gefallen. Es ist immer noch die Frage, ob nicht die Polizei einfach losgestürmt ist aufs Klavier. Speaker 4 So sieht es nämlich im Video aus. Speaker 3 Und wenn Sie jetzt hier einfach den Arne Schmidt festsetzen, dann haben wir einen weiteren Justizskandal in Deutschland, dessen Deutschland einfach nicht würdig ist. Wir haben viele Gesetze, an die man sich halten kann. Wenn diese Herrschaften das nicht tun, dann sind es keine ordentlichen Richter, dann sind es keine ordentlichen Staatsanwälte. Und denen sollte man jetzt auf den Grund gehen. Das muss man jetzt untersuchen. Da hat Arne völlig recht. Das werden wir jetzt untersuchen. Wir werden zu weiteren Prozessen erscheinen, wir werden weitere Leute interviewen, wir werden mit weiteren Menschen reden und diese Zwei-Klassen-Justiz, die in Deutschland existiert, die einen lässt man laufen wegen Mordes und die anderen werden eingeknastet, weil sie den Namen von Chefen wissen wollen. Das geht überhaupt nicht, das machen wir nicht mit. Das werden wir jetzt häufiger zu Prozessen da sein und gucken, was da los ist. Speaker 1 Also wir stehen hier in der Wilsnacker Straße in Berlin-Tiergarten. wenn ihr noch dazukommen wollt, wir werden bestimmt noch einige Zeit hier sein. Vielleicht entsteht ja sogar eine spontane Demonstration, denn ich bin jetzt gerade noch so kühl, weil ich das immer noch nicht verarbeite und auch nur funktioniere. Aber das ist mein Freund und ein wirklicher, klar, ein Mann, der die Zunge auf den Herzen trägt, drücken wir es mal so aus, aber ein Friedenspianist, der mit seinem Klavier, mit seinem Flügel unterstellt bekommt seit zwölf Verhandlungstagen, dass er, ja, so interpretiere ich das, terroristische Absichten hatte, nämlich Polizisten möglicherweise zu verletzen mit einer Durchbrechung der Polizeikette. Speaker 3 Und das nachdem man Deutschland, Deutschland und We Are The World gesungen hat. Speaker 1 Ja, und nachdem man auch sieht auf den Videos, wenn man das mal sich anschaut, dass die Polizisten, man wirkt, es sieht viel mehr danach aus, ob die Polizeikette auf den Flügel zugerannt ist. Es sieht auch viel mehr danach aus, nach den letzten elf Verhandlungstagen, dass Polizisten sich deutlich widersprochen haben. Und das hat er in seiner Freiheitsmanier halt hier zugrunde getan und hat halt sich nicht beeindrucken lassen. Und das bezahlt er jetzt möglicherweise mit 21 Tagen Untersuchungshaft, wenn ich das richtig verstanden habe. Speaker 3 Das wissen wir nicht, ob es so laufen wird, weil es wird natürlich jetzt auch entsprechende Beschwerden geben, hoffe ich mal. und ich hoffe auch, dass ihr alle anruft hier beim Landgericht und mal fragt, was denn hier eigentlich los ist, um mal die Darstellung hier abzufragen von den Beteiligten, die das zu verantworten haben. Und dass ihr euch jetzt einmischt, das ist erforderlich. Also es reicht nicht, wenn wir 20 jetzt hier auf eine Spontan-Demo gehen, ja, Speaker 4 das werde ich jetzt auch nicht machen. Speaker 3 Ich werde zu Hause ein Stück Kuchen essen und jetzt in mich hineinschmunzeln. Warum? Weil Arne das schon geahnt hat, ne? Also wenn es einen Plan gibt auf unserer Seite, dann ist das, dass die Justiz sich jetzt selbst outet, was sie da gerade tun. Und wenn sie sich nicht mehr an das Gesetz halten, in dem sie das tun, was sie gerade tun, dann sind sie fertig. Danke, Rüdiger. Damit bin ich heute auch fertig. Speaker 1 Lieber Rüdiger, ein langjähriger oder langjähriger Prozessbeobachter, der bei fast jeder dieser Prozesse anwesend war. Speaker 4 Ich möchte gerne seine Weggefährtin Andrea mal hören. Ich gebe dir mal das Mikrofon, stell das bisschen runter. Speaker 1 Und ich bitte dich, dass du mal deine Eindrücke schilderst. Hast du mit sowas gerechnet heute? Speaker 5 Naja, sagen wir es mal so, ganz unerwartet, was in meinen Augen nicht, weil wir ja schon mitbekommen haben, dass die in diesem Prozess, wenn Arne auf den Grund gegangen ist und denen gesagt hat, Da gibt es Paragrafen, an die ihr euch halten müsst, also sinngemäß, dass die dann schon sehr ungehalten waren. Diese Geschichte muss man ja zugeben, das mit dem Schöffen, da haben sie ihn ja hingetrieben, es wurde angekündigt, sie wollten, dass im Grunde so etwas passiert. Das ist mein Eindruck, dass sie da durchaus ihn provozieren wollten. Jetzt kann man sagen, er ist in eine Falle getappt. Nein, wenn es eine Falle ist, sein Recht zu verlangen, das ist ja immer das Widersprüchliche. Wenn es eine Falle ist, dass man auf sein Recht besteht, dass man fair verhandelt werden will, dann sitzen wir alle in der Falle. Dann ist es so, da brauchen die gar keine Prozesse mehr machen, da können sie uns einen Brief schreiben und sagen, wenn sie jetzt nicht den Mund halten, dann können sie auch ins Gefängnis einwandern. Jetzt war natürlich im Prozessverlauf, haben sie sich nochmal Mühe gegeben, ihm zuzuhören, zuzuhören haben, aber ja auch gleich dahingehend, und das ist wieder etwas, wo ich sagen muss, da wurde in meinen Augen die Unwahrheit gesprochen. Wir haben letztes Mal tatsächlich nachgefragt und es wurde auch der Antrag auf Protokollierung gestellt, dass die Beweisanträge heute weiterlaufen dürfen. Und dann kommt der Richter damit und sagt, ja, das war vorbei, das geht nicht mehr, Beweisanträge könnt ihr jetzt stellen, sondern gar nicht mehr. Und das ist eine Sache, wo Arne natürlich gleich wieder aufgedeckt hat, ja sorry, aber das ist nicht rechtmäßig. Und das wurde anders gesagt. Und da haben wir hier wieder viele Leute, die auch, und ich bedanke mich im Namen von Arne, dass ihr alle dabei wart, auch mitgeschrieben habt. Gebt mir das bitte. Ich bin der Ansprechpartner da, dass wir die Sachen, die ihr mitgeschrieben habt, dann auch zu meinen hinzufügen, weil alles mitschreiben konnte man teilweise nicht. Der Abschlag war ja schnell. Also diese Unverhältnismäßigkeit in diesem Verfahren, wie die da vorgegangen wird, können wir eine eidesstattliche Versicherung tatsächlich auch nachweisen. Jetzt kann man sagen, naja, ich möchte nicht gerade... Speaker 1 Können wir vielleicht zu dem Poller gehen, dass ich mich da drauflegen kann? Entschuldigt. Ihr wisst ja alle, was mein Problem ist. Entschuldigt bitte. Entschuldigt, komm neben mich. Entschuldigt bitte. Speaker 5 Da haben wir auch gleich die Kollegen von der Polizei. Wenn er in der Kamera ist, sind hier wie viele Einsatzwagen? Eins, zwei, drei, vier. Speaker 1 Die kann man ja mal zeigen. Speaker 5 Vier, dagegen steht einer, fünf, sechs Einsatzwagen. Das ist fast wie bei den Prozessen von Rainer Füllmich. Da hatten sie eine Zeit lang auch so viele Einsatzwagen. Ich weiß ja nicht, ob sie jetzt wegen Arne hier waren. Man hat auch gemerkt, wie sie ihn dann ganz plötzlich festgenommen haben, das gesagt haben mit der Haft, dass die Angst hatten, dass wir da über die Brüstung springen oder sowas. Ich habe keine Ahnung, wie die immer darauf kommen. Ja, ich habe eine Ahnung. Das, was in meinem Kopf vorgeht, spiegele ich auf andere. Und wenn ich davon ausgehe, die rasten aus, dann weil die im Kopf haben, naja, die hätten jetzt alles recht da auszuticken, das werden die wohl auch tun. Nein, wir sind ja friedlich eingestellt und Arne wollte das auch friedlich haben und wenn er dann ruhig mal klare Worte sagt, ja, das, ja, wir sehen es. Speaker 1 Andrea, es ist auch besonders bezeichnend, dass solche Sicherheitsvorkehrungen heute vorlagen. Alle mussten wieder ihre Ausweise kopieren lassen. Ich musste sogar die Schuhe ausziehen. Es war wie in einem Hochsicherheitstrakt. Dabei sind hier zum Teil, ich würde es jetzt mal sagen, nimmt mir das nicht übel, auch viele Rentner. Also so ähnlich wie bei dem Rollatorputsch, dass man irgendwie versucht, hier irgendeine Gewalt oder ein Gewaltpotenzial darzustellen, was gar nicht ist. Oder man wusste schon, dass der Tag heute so ausgeht und dass man, wie du schon sagst, mit Aufstand und Widerstand gerechnet hat. Körperlicherseits, der war es überhaupt nicht. Auch wenn man sich verständlicherweise aufregt, dann hast du das genauso wie ich verstanden, dass Arne jetzt die nächsten 21 Tage, nein, am 24. Heute ist der dritte, die nächsten 22 Tage in Untersuchungshaft verbringt? Speaker 5 Ja, er spricht alles dafür, weil die haben den nächsten Termin angelegt für den 24. um 9.30 Uhr. Speaker 1 21 Tage, genau. Speaker 5 Und Sie wissen, dass er eine weitere Anfahrt hat. Also wenn Sie den frühen Termin machen, dann sicherlich, weil Sie denken, Sie haben ihn dann noch da. Das werde ich natürlich mit den Anwälten noch besprechen. Das ist tatsächlich etwas, genau das Schild da mal zeigen. Das ist natürlich was wir noch klären müssen. Wir werden in Ruhe erstmal gucken, was wird ihm überhaupt vorgeworfen. Das mit dem Schöffen könnte ich mir nicht vorstellen. Das war ja abgesprochen mit der Polizei, das war denen auch bekannt. Und wenn sie da trotzdem was draus stricken, wir müssen erstmal gucken. Also ganz in Ruhe erstmal sehen, was werfen sie ihm überhaupt vor. Und natürlich mit Anwälten. Speaker 6 Was mir aufgefallen ist, dass der Richter selbst zu Arne gesagt hat, kurz davor, Arne, Sie wissen ja, Sie werden jetzt verhaftet. Wann hat er das gesagt? Das hat er kurz bevor er ihn festgenommen ließ. Hat er das gesagt? Speaker 5 Ja, so wie ich das in Erinnerung habe, hat er Arne darauf hingewiesen, dass er bestimmte Sachen noch beim nächsten Verhandlungstermin machen wollte. Da hat er erst gesagt, es gibt keinen nächsten Verhandlungstermin. Und dann hat er mit einmal gesagt, ja, und Sie verlassen den Saal hier nicht, Sie sind verhaftet. So habe ich das mitbekommen. Ich weiß nicht, wie es bei euch war. Ja, aber es war heute Morgen ja folgendes Ding. Ich bin seit diesem 12. Prozestag, das ist jetzt bei mir der 10., wo ich dabei bin. Und die anderen neun Verhandlungen habe ich als Pressebeobachterin mit auf der Pressebank gesessen, Auftaktbilder gemacht. Heute Morgen haben sie mich nicht reingelassen. Diese Begebenheit hier ist so, dass dadurch der Arne isoliert war. Also nur ein Verteidiger oder Pressemensch darf rein und mein Presseausweis, der ganz offiziell ist, in allen Gerichten anerkannt wird, dass die sagen, nein, das ist jetzt kein Presseausweis, kein Gültiger, das diente der Isolation, ich sollte nicht mit da hinten rein, da haben sie keine Zorgen. Speaker 1 Also nochmal, liebe Freunde im World Wide Web, teilen, teilen, teilen, Alarm, Achtung, Achtung, der Friedenspianist, der 1,93 Meter große Richard Gier des Westens, das tut hier gar nicht so Sache, aber jemand, der wirklich den Frieden in sich trägt, Arne Schmidt ist soeben in Untersuchungshaft gegangen. Nach der 12. Verhandlung heute am 3. September 2025 hat der Richter völlig aus der Kalten und völlig unvorhersehbar mitgeteilt, dass Arne Schmidt ab jetzt in Untersuchungshaft ist, dass die Verhandlung unterbrochen ist bis zum 24. September. Und ich entnehme der Sache, ohne dass ich zu negativ sein möchte, dass das bedeutet, dass Arne Schmidt bis zum 24. September in Untersuchungshaft ganz sicher ist. Speaker 5 Ist davon auszugehen, ja, aber es ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Die Haftprüfung muss laufen. Anwälte werden natürlich auch... Speaker 1 Also bei Michael Balbeck war das alle drei Monate, dass man eine Haftprüfung, eine Untersuchungshaft prüfen lassen kann. Da mache ich euch ganz, ganz wenig Hoffnung. Das hat keine aufschiebende Wirkung. Speaker 5 Ich meine es anders. Er muss erst dem Haftrichter vorgeführt werden. Und da muss dieser Haftgrund ja erst mal gut begründet sein. Und ich weiß nicht, ob ihr aufgepasst habt, so wie ich. Die ganzen Beschlüsse, die wir hatten, auch meine Ablehnung als Verteidiger oder dieses, was heute hier ablief, war alles ohne Begründung. Alle Beschlüsse, die ich kenne, waren nicht begründet. Und wenn Sie den Haftbefehl auch nicht begründen, dann wird der Haftrichter entscheiden müssen, dass er auf die Tür kommt. Vielleicht wollen Sie ihn ja auch einfach nur mal erschrecken, so nach dem Motto, das kann dir passieren. Speaker 1 Das stimmt. Ja, jetzt ist es ja wirklich so, dass auch die Protokolle vorgelesen wurden, diese eidesstattlichen Versicherungen, wovon auch du eine abgegeben hattest, Andrea, und drei oder vier andere. Wer ist denn noch dabei, der so eine eidesstattliche Versicherung? Ralf Matag, den können wir auch gleich nochmal dazu sprechen. Speaker 5 Und der Bernhard. Speaker 1 Das sind ja Dinge, die kann man ja nicht ganz ignorieren. Wenn ich da aus meinem Gedächtnisprotokoll spreche, wurde da ja ganz klar belegt, dass die Polizisten sich in den entscheidenden Fragen in der Debatte oder der Frage, ob es hier um Landfriedensbruch geht, widersprochen haben. Wie kann denn sowas ignoriert werden und man dann jemanden in einem sogenannten Rechtsstaat danach einfach festnehmen? Speaker 5 Naja, das ist ja genau die Geschichte, was sie darstellen wollen. Und deswegen meine eidestadtliche Versicherung, muss man mal eben warten, Meine eidesstaatliche Versicherung hatte ja zur Folge, dass sie mich als Verteidigerin ablehnen wollten wegen einer dringenden Verdacht auf falsch eidesstaatliche Versicherung und dringender Verdacht auf Strafverleidlung. So und jetzt kommen da zwei Leute daher, die auch im Publikum waren und versichern, nee, das ist genau so gewesen. Sie haben selber eidesstaatliche Versicherung abgegeben, die das bestätigen, was ich geschrieben habe. Also ist der Vorhalt mir gegenüber ja schon nicht mehr gangbar. Das heißt, Sie haben ihm mit einem nicht berechtigten Vorwurf, haben Sie ihm seine faire Verteidigung genommen. Sie haben mich nicht zugelassen. Und auch den zweiten Antrag wieder abgelehnt, obwohl dem bekannt war, dass eidesstaatliche Versicherungen da sind. Jetzt hat Arne Sie auch noch eingebracht ins Gericht. Ja, was wollen die denn noch machen? Wenn er als nächstes mich beantragt hätte als Verteidigerin mit neuen Antrag, hätten Sie nicht sagen können, ja, aber das lassen wir nicht zuweil. Weil die haben einmal gesagt, deswegen lehnen Sie mich ab. Die haben keine anderen Gründe wie der Sachkunde oder sonst was angeführt. Das heißt, sie hätten mich zulassen müssen. Das wollten sie ja wahrscheinlich auch nicht. Speaker 1 Andrea, du bist bestimmt trotzdem auch jetzt ein bisschen aufgelöst. Ich bitte dich, dass du ein bisschen hier bleibst und dass ich dich immer mal wieder dazuholen kann. Und ich möchte jetzt hier die Zeit zeugen, alle der Reihe nach gerne mal vor das Mikrofon holen, die bereit sind dazu. Ich würde jetzt mit Ralf Martach gerne weitermachen und würde dich immer mal gerne wieder dazwischen holen. Speaker 5 Seid so lieb, sagt wirklich klar raus. Wir haben ja die Tage noch ein Video rausbekommen, wo ich das auch schon sagte. Wenn wir das immer mit uns machen lassen, dann brauchen wir auch gar nicht mehr zu Verhandlungen gehen. Also man muss zu der Meinung stehen. Und wenn Sie uns alle dann verklagen wollen, da wird sich auch ein Anwalt finden, der uns dann hilft. Speaker 1 Und du bist in der Nähe. Speaker 5 Ich bleibe in der Nähe. Speaker 1 Das ist die liebe Andrea. Und jetzt kommt mal der Ralf Martach bitte zu mir. Ich kann mich auch so drehen, wie der Arne das immer wünscht, dass ihr alle zu sehen seid. Können wir auch gerne so machen. Einen Moment. Ich schieb das mal hoch. Genau. Ja, komm mal bitte her. Oder geh mal hier. Habt ihr Lust, ein bisschen hinter uns zu gehen? Der Arne mag das halt sehr. Genau. Speaker 7 Du kommst mit hier hin. Genau, kommst du mit hier dazu. Speaker 1 Bitte sag mal, du warst bei jedem Prozess dabei. Speaker 7 Bei jedem Prozess, ja, war ich bei Arne dabei. Und ich bin heute natürlich geschockt, als ich da hörte, dass er festgenommen wurde. Wegen was eigentlich, das habe ich nicht verstanden. Speaker 1 Keiner von uns hat das verstanden. Speaker 7 Ja, eben. Und das habe ich wirklich geschockt und das zweifelt mich immer mehr am Rechtsstaat. Ich finde, es wird immer schlimmer hier in Deutschland. Es sind auch wieder Dr. Habisch, muss auch wieder Gefängnis antreten, obwohl er den Menschen allen geholfen hat. Und es werden anständige Leute hier eingekastet und Messerstecher und Massenvergewaltiger lässt man laufen. Speaker 1 Das ist deine Wahrnehmung. Und die ist dir von der Meinungsfreiheit Artikel 5 auch zuzustehen, zuzugestehen, wollte ich sagen. Erinnerst du dich, was in deinen eidesstattlichen Versicherungen stand, die heute vorgetragen wurden? Speaker 7 Ja, ich habe versichert, dass die beiden Polizisten nicht entlassen wurden. Speaker 1 Was der Richter behauptet und einfach willkürlich sie entlassen hat. Speaker 7 Ich habe behauptet, der Richter. Ich habe es genau gehört, dass auch Arne eben gesagt hat, also Herr Schmidt gesagt hat, dass er noch nicht fertig sei und möchte noch mehr Fragen an die beiden Zeugen. Und die sollten ja auch noch den Film sehen, die Videos. Speaker 4 Den Videobeweis, genau. Speaker 7 Den Videobeweis. Und dann hat das nächste Mal, hat dann der Richter davon nichts mehr gewusst und hat gesagt, die seien einfach entlassen worden. Und das fand ich schon sehr... Speaker 1 War da noch eine zweite eidesstattliche Versicherung oder war das deine einzige? Ich dachte, ich habe von einem auch zwei gehört. Speaker 7 Ja, das war auch wegen der Zeugin, dass die eben da erst gesagt hat, dass Herr Arne Schmidt nicht der Rufer war, brech die Polizeikette durch, sondern er hat gesagt, und es war dann so, sie hat dann bei der Interview, also im Gespräch mit Herrn Arne Schmidt, der sie dann befragt hat, wurde sie dann schnippig und laut und sagte genau das Gegenteil, dass definitiv Herr Arne Schmidt gesagt hätte, brech die Polizeikette durch. So war das. Speaker 1 Danke erstmal. Wir können auch immer wieder weitersprechen. Ich möchte nur erstmal die ersten Eindrücke haben. Dankeschön. Ralf Martach, wie hast du das empfunden? Du warst auch, du bist auch extra immer von Richtung Ostsee Speaker 8 von Pasewalk hierher gefahren. Du bist auch Prozessbeobachter gewesen, hast immer Speaker 1 dein letztes Geld investiert. Und was ist deine Wahrnehmung? War das heute hier gerecht oder zu erwarten, dass Arne Schmidt spontan verhaftet wird? Also ich fand das ungerecht, damit Arne Schmidt hier heute spontan verhaftet wurde. Speaker 8 Also und diese Justiz, die das heute gemacht hat, also das sind in meinen Augen Straftäter. Also der Richter, sowie auch der Staatsanwalt, der Kaufmann, also das sind in meinen Augen Straftäter und die müssen jetzt hier auch vor ein ordentliches Gericht gestellt werden. Speaker 1 Das heißt, laut deiner Wahrnehmung ist das hier keine objektive, keine neutrale Justiz. Speaker 8 Ich will es einfach nur auf der Form halber fragen. Speaker 1 Also das ist keine normale Justiz. Im Namen des Volkes steht draußen dran. Hast du das Gefühl, dass heute der Friedenspianist im Namen des Volkes verurteilt, verurteilt ist er ja nicht, aber in Untersuchungshaft gekommen ist? Speaker 8 Er ist unschuldig. Wir haben ihn verhaftet und in Untersuchungshaft gesteckt. Und ich fordere, damit für alle auch ein Freispruch gemacht wird. Und dass er sofort entlassen wird. Und damit das sofort entlassen wird hier. Und wer kann aus Mecklenburg-Vorpommern, also ich bin momentan der Einzige, der könnte sich den 24. September vornehmen, 9.30 Uhr, und könnte hier in Berlin erscheinen. Speaker 1 Da bin ich dabei. Vielen lieben Dank. Wir machen weiter mit dir. Vielen lieben Dank. Und danke auch, dass ihr so mutig seid als Prozessbeobachter, weil du warst auch sehr oft dabei. Ich war jetzt das vierte oder fünfte Mal mit dabei. Speaker 9 Und ja, es soll ja ein Exempel statuiert werden, dass halt Leute Angst haben, sich irgendwie aufzulehnen. Das ist so mein Eindruck davon. Und ja, also in meinen Augen macht sich da auch die Justiz, also viele der Verantwortlichen machen sich da gerade strafbar. Und meines Erachtens nach wird es darauf hinauslaufen, dass solche Leute irgendwann selber vor dem Kali stehen werden. Und es wird dann kein Richter mehr sein, es wird dann die künstliche Intelligenz sein, die darüber zu urteilen hat. Und das ist jetzt die Frage, wie wird diese künstliche Intelligenz dahingehend programmiert werden. Und meines Erachtens nach werden sich da solche Leute wie der Richter und alles warm anziehen müssen. Weil ich mache gerade selber sehr viele Erfahrungen mit der KI und bin da sehr angetan auch von Kayvan, was er gemacht hat. Das hat mich sehr, sehr gepusht, muss ich sagen. Aber er zeigt damit auch, dass die KI auch gesteuert ist und zwar von jemand, der nicht für uns ist. Richtig, das ist so. Aber die KI geht auch darauf ein. Und sie ist dann dann relativ ehrlich und das wird auch bei Gerichtsverfahren irgendwann so sein, dass die KI das wirklich richtig analysiert und nicht so wie wir jetzt. Wir stehen alle da und sagen, das war Unrecht, gerade was da passiert ist. Und das wird die KI anders sehen. Und dafür müssen sich die Richter irgendwann in Zukunft richtig in Acht nehmen. Ich denke auch, dass da langsam eine Angst bei den Gerichten entsteht. Und das sind Panikhandlungen, die da gerade passieren. Man will versuchen, das ist das letzte Aufbäumen des Rechtsstaates gerade. Der Staat bricht gerade zusammen und das ist ganz offensichtlich. Ja, wir können das einfach nur registrieren. Jetzt was dagegen zu machen, wir wissen ja noch nicht mal, warum der Haftbefehl ausgestellt wurde. Es kann ja auch irgendwas anderes sein, dass irgendwie in Hannover oder irgendwas gegen Arne vorliegt oder was weiß ich. Speaker 10 Dann hätte uns das aber mitgeteilt werden müssen im Vorfeld. Speaker 9 Ja, weiß ich nicht. Es ist die Möglichkeit da. Also das will ich jetzt nicht ausschließen. Das ist dann auch eine andere Sache. Wenn es jetzt deswegen sein sollte, dann ist das absolut unrechtmäßig. Dann bin ich davon überzeugt, dass der Richter dafür einen auf den Deckel bekommen wird. Speaker 1 Gut, dass du das gerade ansprichst. Da muss ich dir die Gegenfrage stellen: Sind denn die Richter aus der Nazi-Zeit, die die Gräueltaten zu verantworten hatten, sind die denn jemals vor Gerichte gestellt worden? Also, weiß ich jetzt nicht. Kannst du dir beantworten: Nein. Ich will heute keine Hoffnung nehmen, aber ich möchte das, ohne dass ich irgendwas unterstellt bekomme, ich möchte das einfach nur mal als Gegenfrage stellen, ob Richter aus dem DDR-Regime, die Stasi-Akten hatten, sind die jemals irgendwann vor Gerichte geführt worden? Speaker 9 Ich denke halt, wie gesagt, die künstliche Intelligenz ist im Augenblick sowas im Vormarsch. Und man muss das positiv sehen und nicht nur negativ. Und da wird es mit Sicherheit in Zukunft auch in der Rechtsprechung viele, viele Dinge geben, die von der KI erledigt werden. Und sowas wird da nicht mehr vorkommen. Da wird kein Richter mehr irgendwo, das wird einfach nicht mehr passieren in dem Moment. Weil dann wirklich Gerechtigkeit gesprochen wird. Speaker 1 Weil, ja, ich bin da schon ziemlich zuversichtlich in der Hinsicht. Carmen, würdest du Carmen filmen mit ihrem Livestream, dass sie mal mir ein Interview geben kann in der Zeit? Speaker 9 Vielen Dank. Du bist der? Speaker 1 Olli. Olli, Dankeschön. Ja, Leute, die jetzt zugeschaltet haben, absoluter Schock. Achtung, Achtung, Friedenspianist Arne Schmidt ist heute eingesperrt, verhaftet worden. ohne für uns nachvollziehbaren Grund von Staatsanwalt Tim Kaufmann und Richter Heiß. Wie heißt er mit Vornamen? Habt ihr den Namen noch da von dem Richter? Das ist sehr wichtig. Andrea. Andrea, wie heißt denn der Richter richtig mit? Steffen Heiß. Speaker 11 Also mit SZ geschrieben. Speaker 1 Das ist ja der Form halber für die Öffentlichkeit wichtig. Richter. Speaker 11 Tim Kaufmann. Speaker 1 Komm mal her bitte. Du hast dich auch, vielleicht können wir noch ganz... Ich bin auch so weiter als Tim Kaufmann. Und der Richter? Steffen Heiß. Speaker 11 Steffen Heiß mit SZ geschrieben. Speaker 1 Für die Öffentlichkeit wichtig ist ja eine ganz normale Pressemitteilung. Hat ja niemand was zu verbergen. Wir sprechen auch bitte nochmal, weil du bist auch sehr emotional geworden. Ach, du wolltest abhauen. Kannst du noch den Moment warten, bitte? Speaker 4 Ja, ja. Komm bitte nochmal her. Speaker 1 Du bist der, der auch seinen Gefühlen nachvollziehbarerweise freien Lauf gelassen hat. Also freien Lauf würde heißen, dass du gewaltsam geworden wärst. bist du zu keiner Zeit gewesen, aber du hast schon deine Bemerkungen gemacht und ich glaube, gegen dich wurde auch Strafanzeige noch gestellt im Gerichtssaal. Speaker 11 Nein, es gibt keinen Grund dafür, weil ich habe nur Fragen gestellt. Was hast du gefragt? Was dann noch an Gerechtigkeit gesprochen wird, denn Gerechtigkeit sucht man. Die spricht man nicht, sondern die sucht man erst mal. Und der Richter hat sich geweigert, danach zu suchen, obwohl die beiden Polizeizeugen und auch andere Zeugen, die praktisch auf der Seite von Arne Schmidt waren, die wurden nicht gehört. Und die beiden Polizeizeugen hätten nochmal gehört werden müssen. Das wurde auch so angedacht, aber es wurde dann nicht realisiert. Ja, und das hat nichts mit Suchen nach Gerechtigkeit zu tun, sondern der Richter und der Staatsanwalt, die haben da rumgelümmelt entsprechend und so nach dem Motto, wir haben sowieso alles in der Hand und wir haben das Urteil schon fest und das ist uns alles ganz egal. Speaker 1 Ja, und deswegen habe ich das gesagt. Und auf deinem Transparent steht ganz unten, warum wurden deutsche Gerichte zu Landesverrätern? Ist das deine allgemeine Meinung inzwischen oder gibt es da schon noch differenzierte? Das ist eine Frage und die stelle ich in den Raum entsprechend. Speaker 11 Bei ihm wird ja auch Landfriedensbruch hochstilisiert zum Landfriedensbruch. Und da kann man durchaus auch mal hinterfragen, inwieweit der Landesverrat der Gerichte ist, wenn man sieht, wie viele Tausende in Deutschland nach der Lügen-Pandemie noch strafrechtlich belangt wurden. Man kann ja verstehen, dass die Polizei vielleicht irgendwas ausstellt, aber das auf Dauer so daran festzuhalten, das hat nichts mehr mit Demokratie zu tun. Sondern es steht jedem frei, sich impfen zu lassen, es steht jedem frei, entsprechend für sein eigenes Wohl zu sorgen oder auch nicht. Und diesen Zwang aufzuerlegen, das hat sowieso nur etwas Diktatorisches, weiter nichts. Speaker 1 Vielen lieben Dank. Was nimmst du heute mit nach Hause? Was sind deine Gefühle, wenn du jetzt hier wegfährst und weißt, jemanden, den du scheinbar bewunderst oder gut findest, dass der jetzt in Untersuchungshaft sitzt? Was ist dein Gedanke, wenn du jetzt hier vom Platz gehst? Speaker 11 Arne steht für eine tolle Sache. Das ist einfach brillant. Und insofern, dass es jede Unterstützung wert ist. Das ist die Zukunft, unsere Zukunft. Speaker 1 Und wenn wir da nicht entsprechend dranbleiben, dann brauchen wir sich nicht wundern. Vielen lieben Dank. Jetzt kommt die liebe Carmen, die selber Livestreamerin ist. Danke. Bitte, du bist auch bei vielen Prozessen dabei gewesen. Speaker 6 Ja, ich bin jetzt seit dem achten Prozess öfters mal dabei und beobachte auch wirklich, dass hier ganz schön viel hingehalten wird. statt einen Freispruch für Arne Schmidt zu geben. Und man hat den Eindruck, es wird etwas verschleiert. Das Urteil steht schon fest. Also man hat den Eindruck, die wollen sich nicht lesen lassen. Speaker 1 Den Eindruck teile ich sogar mit dir. Wie ist denn dein Eindruck, dass du dich auch, geht es dir auch so wie mir, dass man sich so ein bisschen wie so ein Straftäter schon fühlt, wenn man bei sowas hier öffentlich dabei sein möchte, dass man die Schuhe ausziehen muss, dass der Personalausweis kopiert wird, dass man, wie schlimmer als im Tierheim, nicht einmal über diese vielen Stunden Flüssigkeit zuführen kann und darf, weil kein Automat auf den Gängen steht, weil man gerade mal dankbar sein darf, dass es getrennte, knastähnliche Toiletten gibt, die wirklich so aus Silber sind, die aussehen wie eine Untersuchungshaftzelle. Das ist schon ein verstörender Eindruck. Geht dir das auch so? Speaker 6 Ja, also ich sag mal schon, das ist schon eine Stigmatisierung. Schon seit Corona fing es ja an. Das ist ja diese Geschichte, weswegen Arne hier angeblich Landsfriedensbruch gemacht hat. Und ja, das ist schon so eine Art Stigmatisierung. Hatte aber heute Glück, weil ich Sandalen anhatte, brauchte ich heute nicht meine Schuhe ausziehen. Speaker 1 Ich schon. Ich muss sagen, die waren sehr nett zu mir, aber das tut ja nichts zur Sache, dass da wahrscheinlich der eine oder andere Justizbeamte sich vielleicht auch ein bisschen schämt, wenn er merkt, dass hier ganz friedliche Rentner zu großen Teilen reinlaufen, die die Zeit investieren jetzt schon so oft und jetzt hier wie Terroristen behandelt werden, hier mit diesen ganzen Sicherheitsvorkehrungen. Speaker 6 Also es ist eindeutig klar, dass Arne Schmidt Mund damit versucht, jetzt Arne Schmidt Mundtot zu machen, mit Einstischungstaktik, diesen Urteil, dass er jetzt festgenommen wird. Und das ist sehr, sehr eindeutig. Speaker 1 Hast du das auch mitbekommen wie ich, dass die Widersprüche komplett außer Acht gelassen wurden? Ja. Die Widersprüche, die protokolliert wurden von mehreren Zeitzeugen, die seit Wochen und Monaten hier dabei sind. Das war heute der 12. Prozestag. Schaltet ein, teilt, kommentiert und liked und sorgt dafür, dass es hier eine alternative Öffentlichkeit gibt, bitte, liebe Freunde. Speaker 6 Das ist es ja, was ich sehe, dass es verschleiert wird, dass alles nur so ein Posenspiel ist und da nicht ganz ehrlich verhandelt wird. Das merkt man. Also ich habe das auch mitbekommen. Auch diese eine Zeugin, die da vor Gericht geladen wurde, die war schwer nervös. Die hatte sich dann auch sehr nah beim Richter gesetzt gegenüber. Fand ich auch interessant, wie vertraut. Ich weiß nicht, ob das nur so ein Gefühl war, aber es war schon komisch. Auch mit den zwei Zeugen, dass die halt auch nicht wirklich entlassen wurden und dann auch nicht alle Beweisanträge abgelehnt worden sind. Also das ist schon sehr auffällig. Speaker 1 Wenn man die Wahrheit finden möchte, lehnt man sämtliche Beweisanträge und Fristen ab. Danke, dass du hier bist, so lange schon. Und ich hoffe, ich kann euch alle immer mal wieder dual und nacheinander immer wieder mal sprechen. Denn ich habe jetzt auch nicht immer die richtigen Fragen parat. Speaker 4 Ich danke dir, liebe Carmen. Ich würde gerne mit dir nochmal sprechen. Speaker 1 Du bist auch bei fast allen Prozessen dabei. Ich habe dich immer gesehen. Ich würde gerne von dir wissen, was du jetzt denkst über die Situation. War das für dich heute voraussehbar, absehbar? Speaker 12 Also wir sind alle, glaube ich, unter Schock, weil was auf keinen Fall vorauszusehen war, also von mir auf jeden Fall nicht, dass Arne Schmidt heute verhaftet wurde. Speaker 1 Ein bisschen näher an mich. Speaker 12 Eins ist klar, spätestens nachdem wir das Video gesehen haben, es lautet ja die Anklage auf Landsfriedensburg. Und nachdem wir das Video gesehen haben, ist eines festzustellen, Arne Schmidt ist unschuldig. Die ganze Sache beruht ja von 2021. Und wenn wir uns zurückerinnern, 2021, als mit dieser Impfung begonnen wurde und zunächst noch freiwillig war und auf einmal alle gedrängelt wurden dazu. und schließlich sogar der mit diesem Infektionsschutzgesetz... Speaker 1 Da bitte nur nicht so ausführlich werden, weil sonst ist das verlierbar. Speaker 12 Ja. Speaker 1 Keine medizinische Aufklärung, liebes YouTube-Team. Speaker 12 Wegen der Freiheit. Um es aber nochmal klar zu machen, die Polizei hat 21 als die Dömer. Es war eine angemeldete Demo. Und die Polizei hat durchgesagt, der Weg ist bis zur Siegessäule freigegeben. Warst du auch zugegen? Ich war nicht zugegen. Ich habe aber spätestens jeder, der das Video gesehen hat, weiß, was passiert ist. Als letztendlich, und Arne hat es vorgelesen, auf Blatt 3940, da hat der nicht einsatz der Staffelleiter zum Protokoll gegeben. Wir haben die Anweisung erhalten, die Demonstration zu stoppen. Wohlgemerkt, die war angemeldet und genehmigt. Und die Verfassung gibt uns das Recht zu demonstrieren. Und dann hat die Polizei sich, und es waren 21 eine Menge Leute, es waren ja Tausende auf der Straße, hat die sich den Quer in den Weg gestellt. Und es ist natürlich in erster Stelle erstmal zu fragen, wer hat diese provokative Anweisung gegeben, sich jetzt diesen Leuten in den Weg zu stellen, denen vorher zugesagt war, dass sie bis zur Siegessäule gehen durften. Jetzt standen die in den Weg und jetzt wurde behauptet, Arne Schmidt, das nennt sich der Landfriedensbruch, Er hätte angeblich mit dem Klavier die Polizeikette durchbrochen. Und dazu aufgerufen, mindestens aber die Polizeikette durchbrechen zu wollen. Und das Video hat es ganz klar widerlegt. Ganz im Gegenteil, das Klavier, was sich nun extrem langsam in Zeitlupe bewegt hat, wurde von der Polizei, die auf das Klavier dann zugegangen ist, weggeschoben. Das habe ich auch so wahrgenommen. Und es bleibt festzuhalten, das Klavier hat die Polizei gar nicht berührt von sich aus, sondern die Polizei ist aufs Klavier gegangen und hat das Klavier weggeschoben. Dieser Punkt ist also völlig haltlos. Und der zweite Vorwurf, er hätte aber dazu aufgerufen, die Polizeikette zu durchbrechen mit dem Klavier, ist auch widerlegt, weil in dem Klavier, zwar war es richtig, was die Zeugen gesagt hatten, Er ist aufs Klavier gestiegen, aber er hat keinesfalls gesagt, lasst uns mit dem Klavier die Polizeikette durchbrechen. Sondern er hat ganz im Gegenteil gesagt, wir bleiben friedlich. Arne Schmidt hat also alles gegeben, um die Situation zu deeskalieren. Umso schockierter sind wir, dass er heute verhaftet wurde. Und das ohne Begründung. Der Richter hat einfach zum Schluss gesagt, so. Unterbrochen. Ja, sie sind für heute verhaftet. Heute ist ja der 12. Verhandlungstag, 3. September. Und wir machen dann am 24. September weiter. Das bedeutet letzten Endes, dass Arne Schmidt bis zum 24. bis zur Fortführung um 39. jetzt in Untersuchungshaft sitzen wird. Jetzt besteht sicherlich die Pflicht, in 48 Stunden muss ein Untersuchungsrichter vorgeführt werden. Aber die werden ihn bis dahin festhalten. Und das Ganze wurde nicht begründet und der Saal wurde geräumt. Speaker 4 Sehr hektisch. Speaker 12 Er wurde geräumt. Es waren bei dieser, du hast es vorhin schon erwähnt, diese ungewöhnlichen Kontrollen, wo wir fast nackig gemacht wurden. Wir mussten uns die Schuhe ausziehen, uns wurden die Socken abgetastet, der ganze Körper wurde abgetastet. Unsere Ausweise wurden auf den Kopierer gelegt. Angeblich wurde es hinterher wieder gelöscht. Ja, angeblich, wir können es nicht nachvollziehen. Die wurden erstmal kopiert, unsere Ausweise alle. Und wir durften nichts mit reinnehmen, auch kein Handy filmen dürfen sowieso, aber wir durften es auch nicht mit reinnehmen. Das ist ungewöhnlich, sonst darf man es zumindest mit reinnehmen und dass man nicht filmen darf, ist durchaus nicht ungewöhnlich. Aber hier waren durchaus mehr Maßnahmen als sonst. Und deswegen sind drei Leute, es waren ja über 30 Prozessbeobachter, ich weiß nicht, 40 vielleicht Prozessbeobachter. Das schätze ich auch so. Heute hier, Zucker. Und drei sind aber nicht reingegangen. Und ich habe mit denen gesprochen, mindestens einer erzählte mir hier, wir sind kaum drin gewesen. Speaker 1 Kannst du noch ein bisschen zu mir kommen? Danke, sonst bist du auch mal aus dem Bild raus. Ganz schön, also danke. Speaker 12 Dann sind also die drei, die nicht mit reingegangen sind, weil sie sich diese extreme Kontrolle nicht antun wollten, Die haben gewusst zu berichten, dass wir, das haben wir ja gar nicht mitgekriegt, aber kaum waren wir drin, sind hier Hundertschaften vorgefahren an Polizeiautos. Speaker 1 Das habe ich auch gesehen. Speaker 12 Wir haben sie hier noch stehen, sehen jetzt, wo wir nach der Verhandlung rauskommen. Aber die sind hier vorgefahren, als die Verhandlung begonnen hat. Und da lässt natürlich Schlüsse darauf ziehen, dass sie irgendwas befürchtet haben. Und warum haben sie hier was befürchtet? Dieser Richter muss diesen Haftbefehl, für uns hat er ihn überraschend verhaftet, aber er muss ihn schon unter seinen Unterlagen gehabt haben. Er muss den Haftbefehl schon parat gehabt haben. Und deswegen sind hier die Hundertschaften schon informiert gewesen. Und für den Fall, dass wir nicht so friedlich, wie wir uns immer verhalten, diesmal auch wieder friedlich verhalten haben, hier schon mal Hundertschaften. Aber auch diesmal sind wir wieder friedlich. Die Frage ist langsam, ob das was bringt, hier jedes Mal friedlich zu bleiben. Weil wir hier, ich will nicht den Teufel tun, hier zur Gewalt aufzurufen, sondern es ist doch klar, dass hier wirklich von Recht wenig gesprochen werden kann, bis gar nicht mehr. Die Anträge, die Arne Schmidt hier gestellt hat, die wurden alle abgelehnt. Die Zeugen, Arne Schmidt wollte die beiden Polizeizeugen, die sich in Widersprüche in den Akten widersprochen haben, wollte er mit dem Video konfrontieren und er wollte nochmal hier eine klare Aussage haben. Und es ist ja wirklich so, wenn die Wahrheit gefunden werden soll, dann hätte der Richter diese Zeugen, hätte er die Anträge, die Zeugen zu befragen, nicht abgelehnt, sondern die Zeugen hätten natürlich gehört werden müssen. Und sicherlich bei den Widersprüchen, die sie in den Akten finden, hätten sie bei der Konfrontation des Videos, wo wir ja sehen, dass Arne Schmidt komplett unschuldig ist, Und ebenfalls wie schon die Polizistin, die sich total in Widersprüche verhakt hatte und erst sagte, er hat dazu aufgerufen. Und dann jemand anders hat dazu aufgerufen und zum Schluss gesagt hatte, als er sich widersprochen hatte, jetzt sage ich überhaupt nichts mehr. Es ist vier Jahre her, ich kann mich an nichts mehr erinnern, ich sage nichts mehr. Speaker 1 Aber erst wusste es alles ganz genau. Speaker 12 Erst hat er gesagt, definitiv war er derjenige, der dazu aufgefordert hat, die Polizeikette mit dem Klavier zu durchbrechen. Und hinterher konnte er sich an nichts mehr erinnern und hatte er zwischenzeitlich auch gesagt, jemand anders sei es vielleicht gewesen. Also so viele Widersprüche und hat er dann fast geheult und wollte zum Schluss, hat er auf Scholz gemacht und konnte sich an nichts mehr erinnern. Speaker 1 Trotzdem wissen wir am Ende jetzt nicht, warum Richter Steffen Heiß, so heißt er, warum er jetzt diesen Haftbefehl erlassen hat. Uns liegt als Öffentlichkeit im Namen des Volkes steht draußen dran. Wir sind friedlich, wir haben nicht unterbrochen, wir haben nicht gestört, nicht gepöbelt. Schreibt man in den Chat, findet ihr nicht, dass die Öffentlichkeit etwas angeht, wenn es ein öffentlicher Prozess ist mit öffentlicher Beteiligung, dass wir wissen müssten, was jetzt der Haftgrund ist, denn der Landfriedensbruch, der verhandelt wurde, wo bereits, wenn man das mal so subjektiv aus unserer Sicht sieht, da die Unschuld inzwischen bewiesen ist, Was soll denn jetzt genau der Grund sein? Warum? Speaker 12 Er hat keinen Grund genannt. Er hat gesagt, Arne Schmidt ist jetzt verhaftet. Es gibt ja wohl auch, so wie ich gehört habe, hier Gänge direkt vom Gerichtsgebäude zur JVA, zur Justizverlösungsanstalt. Er ist also gar nicht mehr rausgekommen. Wir haben ihn jetzt auch gar nicht mehr sprechen können und auch nicht mehr sehen können. Wir können nur feststellen, er ist jetzt verhaftet, der Saal wurde danach geräumt. Sprechen konnten wir mit ihm nicht mehr. Wir sind natürlich, wir stehen wie ein Mann hinter Arne Schmidt und drücken natürlich die Daumen, dass in diesem Unselande irgendwie die Sache doch noch zu seinem Recht findet. Was wir heute hier erleben mussten, gibt allerdings zumindest in dieser Zusammensetzung des Gerichts wenig Anlass dazu. Speaker 1 Jetzt weiß ich, dass du auch im Video der Zeuge bist, der mit Arne gerade das Interview führte, als der Chefe rauskam beim letzten Mal, wo ihr gern die Identität, beziehungsweise Arne gern die Identität feststellen wollte. War denn das aus deiner Sicht rechtlich so abgedeckt, dass man das so machen kann, dass man da den Schöffen festhält oder beziehungsweise dass man das so macht, wie Arne das gemacht hat? Ist das mit deiner Meinung nach völlig korrekt vom Arne gelaufen oder wie würdest du die Situation einschätzen, der direkt dabei war? Speaker 12 Also Arne hat ja zunächst mal schon im Gericht angekündigt, dass er das machen wird. Er will einen Antrag auf Befangenheit stellen, dafür braucht er die Namen der Schöffen. Und normalerweise ist es auch üblich, dass die Namen bekannt gegeben werden. Warum will der Richter hier die Namen verweigern? Es ist üblich, die Namen bekannt zu geben. Und für diesen Antrag auf Befangenheit ist es sogar absolut notwendig. Nicht nur üblich, sondern notwendig. Arne will hier, er hat es ja damit begründet, er will einen Antrag stellen. Also braucht er die Namen. Und der Richter hat das verweigert. Dass es so gelaufen ist, wie es gelaufen ist. Und der Staatsanwalt hatte ja auch schon angekündigt, nachdem Arne gesagt hat, dann wird er die Polizei rufen, um den Namen dann feststellen zu lassen, hat der Staatsanwalt schon gesagt. Und dann würde er aber Anklage erheben wollen. Das aus diesem Grund. Und mein Verdacht ist natürlich, dass der Haftbefehl damit begründet ist. Der Richter hat uns ja die Begründung nicht genannt. Mein Verdacht ist sogar, dass der Haftbefehl deswegen ist, weil letzten Endes Arne versucht hat, den Namen darüber zu bekommen. Er hat ja versucht, den Schoffen festzuhalten. Wir haben es ja im Video gesehen mit der Polizei. Speaker 1 Aber nur leicht, nicht gewaltsam, sondern nur so sinngemäß. Am T-Shirt kurz und dann ist er da auch los. Speaker 12 Ja, genau. Er wollte ihn festhalten. Er hat sich zumindest in den Weg gestellt, bis die Polizei kommt, um die Identität. Das ist tatsächlich bei einem Straftäter zulässig. Aus meiner Sicht, du fragst mich ja, wie ich das sehe, ob ich das für rechten zeige. Und da muss ich sagen, die Schöffen haben kein Wort eigentlich gesagt während der Verhandlung. Und die Frage ist natürlich, inwiefern sind die Schürfünnen jetzt Straftäter, wenn da jetzt ein Straftäter ist, darf man ihn festhalten und die Identität feststellen. Speaker 1 Von der Polizei feststellen lassen. Speaker 12 von der Polizei. Man darf ihn nur festhalten, bis die Polizei kommt. Die Polizei darf aber den Namen. Und man darf ihn dazu festhalten, bis die Polizei kommt. Das hat er hier gemacht. Die Frage ist natürlich, inwiefern sind die Schöffen strafrechtlich relevant, dass man das machen kann. Ich muss zugeben, aus meiner Sicht, ich hätte mich das wahrscheinlich nicht getraut. Hut ab, natürlich sowieso vor dem ganzen Mut von Arne Schmidt, dass er sich hier in den ganzen Verfahren alleine verteidigt und er macht es ja super gut. Speaker 1 Für alle, die jetzt später eingeschaltet haben, Arne Schmidt, der Friedenspianist, ist heute vor ca. einer Stunde verhaftet worden. Ganz spontan aus der Kalten von Richter Steffen Heiß, der zu der Zeit und auch die ganze Zeit verhandelnde Staatsanwalt heißt Tim Kaufmann. Und das ist jetzt aus der Kalten passiert und sind die Haftgründe nicht bekannt. Das ist für uns ein Schock. Wir stehen hier vor dem Landgericht in Berlin und hier spricht gerade ein Zeitzeuge, der fast alle Prozestage miterlebt hat. Du warst gerade unterbrochen durch diese Verabschiedung. Speaker 12 Also die ersten sechs habe ich nicht erlebt, danach war ich dabei. Und das war anscheinend auch, im Grunde genommen bin ich gerade rechtzeitig eingestiegen, weil nämlich an dem Tag, wo ich eingestiegen bin, auch das Video gezeigt wurde. Und an dem Video hat man eindeutig gesehen, der ist doch unschuldig. Speaker 1 Das Video könnt ihr auch nochmal sehen, das werde ich danach hier verlinken, das Video, wo ihr ganz klar mal für euch beantworten könnt, ob ihr laut Videobeweis einen Landfriedensbruch seht. Speaker 12 Ja, hier war überhaupt kein Landfriedensbruch. Das Klavier hat erstens die Polizei nicht berührt, sondern die Polizei ist aufs Klavier zugeschritten, hat es weggeschoben und zweitens hat Anna Schmidt hier in keiner Weise dazu aufgerufen, was erst behauptet wurde, aber widersprüchlich war es auch vielleicht ein anderer. Und trotzdem will Arne die Zeugen dazu befragen. Der Richter verhindert das. Er wollte offensichtlich heute ein Plädoyer am liebsten haben. Und der Verdacht, er wollte und will Arne verurteilen. Weil erstens hätte diese Anklage niemals erhoben werden dürfen. Erstmal muss man stellen, wer hat die Polizei aufgefordert, sich provokativ der Demo 21 in den Weg zu stellen, die da ja darauf vorbereitet waren, langsam und friedlich, wohlgemerkt friedlich, in Richtung Siegesäule gelaufen sind. Da ist ja nichts Provokatives von den Demonstranten ausgegangen, sondern die Polizei hat sich den einfach in den Weg gestellt. Und nach der Zeugenaussage hat die Polizei dazu eine Anordnung bekommen. Von wem kam diese Anordnung? Kam die jetzt von allerhöchster Stelle? Kam die vielleicht sogar vom Innenministerium? Warum kommt hier eine Anordnung, sich einer friedlichen, genehmigten Demonstration in den Weg zu stellen? Vielleicht sogar mit dem Hintergrund, vielleicht sind die ja dann provokativ und vielleicht durchbrechen unsere Bilder. Vielleicht durchbrechen sie ja die Kette. Vielleicht sollte die durchbrochen werden, um dann aktiv zu werden. Jetzt ist er natürlich dummerweise, hat die Demonstration in den Gefallen nicht getan. Die sind weiterhin friedlich geblieben. Und Arne Schmidt hat weiterhin gesagt, wir bleiben friedlich. Wir bleiben alle friedlich, bleibt alle friedlich. Er hat dazu aufgerufen, friedlich zu bleiben. Er hat deeskaliert. Und die Zeugenaussagen, die da behauptet hätten, er hätte dazu aufgerufen, die waren widersprüchlich. Und die eine Zeugin, die hat fast geheult. Die wollte am Ende gar nichts mehr sagen und die anderen beiden Zeugen, da hat der Richter trotz der Widersprüche in den Akten jetzt verhindert, dass sie mit dem Video nochmal konfrontiert werden, um auch deren Widersprüche aufzuklären. Und das, also als Beobachter des Prozesses muss ich sagen, das ist natürlich kein fairer Prozess. Wenn ich die Wahrheit wissen will, dann höre ich alle Zeugen, die es dazu gibt. Und zwar bis zum letzten. Und schon gar, wenn ich sehe, in den Akten stehen Widersprüche, dann bin ich bemüht, die Widersprüche aufzuklären und sagen, nee, machen wir nicht. Er lehnt alle Anträge, Arne Schmidt hat angeregt, die dazu mit dem Video zu konfrontieren. der Richter lehntet ab. Und das ist natürlich kein fairer Prozess. Stattdessen hat er heute Arne Schmidt verhaftet. Und wir sind alle baff. Der Saal wurde geräumt. Speaker 4 Wir wurden quasi rausgeschmissen. Und wir sind schockiert. Speaker 12 Wir können Arne Schmidt nicht mal mehr sprechen. Er kommt hier gar nicht mehr raus. Sehen ihn nicht, sprechen ihn nicht. Es fehlen einem die Worte. Im Grunde genommen, wenn es noch einen Beweis bedurft hätte, dass die Rechtsprechung in diesem unserem Lande leider doch nicht ganz in Ordnung ist, dann ist es dieses Verfahren. Speaker 1 Ja, den Eindruck habe ich auch. Vielen lieben Dank erstmal. Vielleicht können wir auch gleich nochmal weitersprechen. Ich möchte gerne mit dir reden. Das wäre mir ein Herzbedürfnis. Darf ich kurz? Speaker 13 Ich befinde mich richtig in einer Schockstarre. Ich sehe den Arne so, als wie der so, es hat mich so bewegt und bewegt mich immer noch. So ein liebenswerter Mensch. So ein liebenswerter Mensch. Es ist ja alles schon gesagt worden im Prinzip. Speaker 1 Erinnerst du dich, was ich gesagt habe bei der letzten Verhandlungspause? Speaker 13 Erinnerst du dich daran? Speaker 1 Da wurde ich nach meiner Meinung gefragt und habe es laut und öffentlich gesagt. Speaker 13 So wie du das gesagt hast, ist es eingetreten. Leider. Speaker 1 Was habe ich denn gesagt? Speaker 13 Ich bin nicht in der Lage. Wusstest du noch, was ich gesagt habe? Speaker 12 Du hast von einer anderen Verhandlung gesprochen, wo ein anderer Richter, da war ich eigentlich dabei, aber du hast tatsächlich vorausgesehen, dass du es ja am besten könntest du es erzählen. Speaker 1 Ich habe gesagt, dass es keine Gewaltenteilung gibt und dass ich... Speaker 6 Heute Vormittag hast du das gesagt, dass es keine Gewaltenteilung gibt. Speaker 1 Aus meiner Sicht ist es so, dass das alles, ich folge der Argumentation und der so mühselig vorbereiteten Verteidigung, die Arne Schmidt da selber gemacht hat, wo er sich immer mehr über sich hinausgewachsen ist. Aber ich habe gesagt, Arne, wenn ein Verbrecher bei mir durchs Fenster reinklettert, Glaubst du, das bringt was, wenn ich sage, das ist gerade eine Straftat? Hör bitte auf damit. So ähnlich, wie auch immer ich das jetzt gerade meine. Ich habe damit gesagt, ich habe so viel Unrecht gesehen. Ich kenne Ärzte, die, obwohl sie im Nachgang Recht hatten, jetzt auf Tansania leben oder in Mexiko. Ich weiß von Anwälten. Speaker 5 Du musst mal in Schließbach werden. Speaker 1 Bis gleich, alles klar. Ja, und ich habe einfach gesagt, Arne, ich folge dir und ich stehe auch hinter dir, mein Freund. Aber ich glaube, dass die sich das nicht gefallen lassen werden. Deine Argumente sind zu heiß. Damit müssten die sich eingestehen, dass sie nicht im Besitz des Rechtes sind und nicht im Sinne, wie es draußen dran steht, im Namen des deutschen Volkes handeln und entscheiden. Und deswegen treibst du die in die Enge. Und ich glaube nicht, dass dann Paragrafen und sachliche Argumente zählen. Das war meine Einstellung. Und ich habe gesagt, ich glaube, es knallt gleich. Speaker 12 Du hattest ja auch schon ein Erlebnis gehabt und du hast es tatsächlich in der Pause ja schon gesagt, wo es im anderen Verfahren dann plötzlich Verhaftungen gab. Und zu der Zeit haben wir noch gestaunt, dass du das praktisch vorausgesagt hast. Und genauso ist es auch gekommen. Ich habe es exakt vorausgesagt, ohne dass ich mich jetzt rühmen möchte damit. Speaker 1 Ich weiß immer, dass wenn man zu selbstsicher ist, ich verstehe, wie gesagt, Arne. Man muss einfach mal sehen, wir haben auch Leute gesagt, Mensch, der macht ja einen Aufriss. Der kann doch auch einfach die Strafe aus der ersten Instanz akzeptieren. Aber den Mann ist auch seine Existenz geraubt worden. Speaker 4 Dieser Flügel war ein Herzstück seiner Existenz. Speaker 1 Es hat einen unschätzbaren Wert, auch mit dieser Motorisierung. Und das ist ihn zwei Jahre fast in einem offenen Parkdeck abgestellt und verwehrt worden, wo das Ding jetzt gar nicht mehr zu gebrauchen ist, dieses Friedensinstrument. Speaker 12 Also jetzt hat er es ja wohl wiederbekommen. Ja, aber es nützt ihm nichts mehr. Es nützt niemandem mehr. Speaker 1 Das klingt nicht mehr gut, alles kaputt, alles durch Wetterumstände, zerstört durch Hitze und starke Kälte. Und er erfordert auch aus diesem Grund einfach Gerechtigkeit und geht davon aus... Speaker 12 Was man nicht mehr als verstehen kann. Also wir wissen, er ist unschuldig. Und wenn man ihm da sein Klavier sozusagen verhaftet hat und es dabei Schaden genommen hat, dann wenn er unschuldig ist, muss er hier freigesprochen werden und er muss eine entsprechende Entschädigung bekommen, auch für sein beschädigtes Klavier und natürlich für seinen eigenen Schaden, den er selbst erlitten hat. Speaker 1 Das sehe ich bei dieser Justiz nicht, dass das hier passiert. Speaker 12 Zumindest nicht in dieser Zusammensetzung des Gerichts. Also ich denke, dass hier aber auch in mehreren Punkten das Verfahren nicht ganz rechtgemäß war und ich glaube, dass es hier nochmal ein neues Verfahren geben muss in dieser Angelegenheit. Speaker 1 Und für alle, die mich jetzt hier wieder falsch verstanden haben, ich beziehe mich auch auf Artikel 5 des deutschen Grundgesetzes und ich möchte einfach sagen können, was ich denke. Und ich halte es auch für rechtswidrig, rechtswidrig überspitzt dargestellt. Das zeigt halt auch, dass ich dieses Beispiel der Verbrechen jetzt gerade genannt habe. Und ich habe vorhin auch gefragt, jemand, der von den Zeitzeugen gesagt hat, er glaubt, dass die Richter alle justiziabel dafür bezahlen werden. Den habe ich einfach mal gefragt, was ist denn mit den Richtern aus der Nazi-Zeit, die die Grolltaten zu verantworten haben? Speaker 12 Wurden die denn vor Gerichte gestellt? Keiner von denen, nein. Speaker 1 Was ist denn mit den Stasi, mit diesen Grolltaten der Stasis und den Menschen, die Leute an der Mauer erschossen haben? Was ist denn mit denen? Speaker 12 Ja, nichts. Da musste keiner. Also wir hoffen natürlich, dass hier die Gerechtigkeit siegen wird. In der Vergangenheit aus der Erfahrung können wir da nicht unbedingt sehr positiv entgegensehen. Aber es bleibt dabei, dass wir weiterhin für die Gerichtigkeit natürlich kämpfen und einschliessen. Auf jeden Fall. Speaker 1 Deswegen sind wir ja auch hier und werden natürlich Arne Schmidt hier den Rücken stärken. Allerdings können wir jetzt von hier aus, glaube ich, noch was machen. Speaker 13 Ja, du kannst nichts machen. Das ist ein Ohnmachtsgefühl, das man hat. Und es fing alles mit der Pandemie an. Und es wurde schlimmer. Ich habe von Anfang an gesagt, meiner Familie, es ist ein weltweites Verbrechen. Das spiegelt sich doch hier wieder. Speaker 1 Das ist eine Meinung und auch die hören wir uns an bei YouTube, liebe Freunde. Aber es ist tatsächlich so, dass wir jetzt einfach sehen müssen, ich glaube, dass das ernst gemeint war. Ich glaube nicht, dass man ihn nicht so schnell wieder frei bekommt. Wie siehst du das? Ich gehe mal hier wieder auf diesen Blog. Speaker 12 Wir haben ja erlebt heute, dass in der Reihe der Presse, dass die Presse heute mal RBB vertreten war. Jetzt müssen wir, glaube ich, den Schläger wagen, mal kurz zu beinlassen, das versteht hier keiner. Es wurde die ganzen Pressevertreter der alternativen Presse, die wurden ausgeschlossen. Speaker 1 Das stimmt, inklusive mir. Speaker 12 Die RBB ist bei den ersten 11 Verhandlungstagen, haben die sich überhaupt nicht blicken lassen. Speaker 1 Als ob die wussten, dass heute was Skandalöses passiert. Das stimmt, liebe Freunde, das muss ich auch mal bestätigen. Keine Presse bis zum heutigen Tage. Das ist ähnlich wie bei Kompakt, wo dieser Antifa-Fotograf 6 Uhr auch mit dabei war. Es wirkt so, dass wir doch in einer angeblichen Gewaltenteilung doch keine Gewaltenteilung haben, wenn die Presse schon informiert ist im Vorfeld, dass heute hier eine Verhaftung stattfindet, dass bei Kompakt schon vorher klar ist, heute findet hier eine Hausdurchsache statt. Wo gibt es denn sowas? Die Presse sind zu größtenteils private Unternehmen. wieso haben die das Recht bevorzugt zu erfahren, was die Polizei oder die Justiz vorhat. Speaker 12 Und RBB gehört ja zur ARD-Kette und wir wissen ja aus der Erfahrung, was da 21 passiert ist. Die haben ja nur pro Impfung berichtet. Es war ja in ARD ständig nur Karl Lauterbach zu sehen. Das können wir noch nicht so sehr thematisieren, sonst ist die Sendung leider vorbei. Speaker 1 Da kann ich gar nichts dafür, das muss ich leider hier so ein bisschen rauslassen. Alles klar. Das ist immer gleich wieder vorbei, das tut mir so leid. Speaker 12 Ich lasse am besten den Part weg, aber wir halten mal fest, dass heute RBB zum ersten Mal, die haben sich an elf Verhandlungstagen nicht blicken lassen. Und heute ist der Zwölfte, offensichtlich wollte der Richter heute seinen Haftbefehl oder sein Urteil und wahrscheinlich dann auch mit Haftbefehl durchsetzen und hat hier auch 100 Schaften auffahren lassen. Heute saß RBB in der ersten Reihe und die ganzen Alternativen, die sonst auf der Presse in der ersten Reihe saßen, die wurden ausgeschlossen, zumindest aus der Presse ausgeschlossen. Die durften noch als Zuschauer hinten im Zuschauerraum teilnehmen, aber als Presse wurden sie nicht anerkannt. Da war dann letztendlich nur RBB und dreimal durften wir sehr gespannt sein, wie die Berichterstattung dann sein wird. Ob dann da nicht zu hören, zu lesen sein wird. Ja, seht ihr, er ist ja verhaftet und so geht es eben Verbrechern. Und dabei wissen wir ganz genau, dass Arne Schmidt unschuldig ist und der Richter hier die Anträge auf Zeugenaussagen abgelehnt hat. und letzten Endes die Begründung des Haftbefehls noch nicht mal für nötig gehalten hat, bekannt zu geben. Speaker 1 Wenn RBB so objektiv ist, wie es sein möchte, dann haben die Journalisten ja heute auch die Widersprüche mithören müssen. Die ganzen Protokolle, die ganzen Anträge, die ganzen Befangenheitsanträge, Speaker 4 das müsste ja dann Teil dieser Berichterstattung heute Abend sein, Speaker 1 wenn das ein wirklich qualitativ hochwertiges Medium ist, was es sein soll und wird sich behauptet. Speaker 12 Da sind wir gespannt drauf, ob Sie da berichten, dass Arne Schmidt die Anträge gestellt hat, dass die alle vom Richter abgelehnt wird. Ob da eine objektive Berichterstattung vom RBB stattführen wird, da bin ich sehr gespannt drauf. Speaker 1 Ja, ich bin heute auch ganz schön geschockt, aber wie schon gesagt, ich hatte das so ein bisschen im Unterbewusstsein. Und wenn du jetzt gerade das nochmal ansprichst, auch ich habe mich gewundert, warum steht hier die ganze Straße mit Polizeiwannen voll? die jetzt übrigens nicht mehr hier sind auf einmal. Die waren hier so sechs oder sieben Sonnenwannen hintereinander. Und hier war kein weiterer Kriegsprozess, wie ich das gesehen habe. Speaker 12 Nichts besonders Spannendes. Und hier waren Hundertschaften. Die war nur unser Prozess. Und die standen also wirklich uns deswegen hier. Speaker 1 Und die standen von Anfang an da. Speaker 12 Das ist halt auch das Besondere. Die haben also schon was erwartet. Speaker 13 Sie haben bestimmt gedacht, es kommt zu einem Tumult. Ja, natürlich. Speaker 12 Sie haben bestimmt gedacht, es kommt zum Tumult. Ja, genau. Die haben gedacht, vielleicht so, wie sie sich damals schon 21 erhofft haben, dass sie jetzt diese provokative Polizeikette hoffentlich durchbrechen, damit sie da was machen können. Und vielleicht ein paar Leute Dinge machen können und verhaften können. Und die sind alle friedlich, damals friedlich geblieben und wir sind alle heute friedlich geblieben. Also letzten Endes macht aber dann hier die Rechtsprechung, was sie will. Speaker 1 Ja, möchtest du noch mal was dazu sagen? Du hast jetzt ein paar Mal dazu gesagt. Speaker 13 Ich habe mir jetzt ein Buch an Ulfkonten. Nee, ich wollte jetzt nicht mehr. Speaker 1 Ah, okay. Speaker 13 Ich kaufte Journalistin. Speaker 1 Ja, denn wir müssen ja diese Zwangsgebühren entrichten. Und wenn wir dann immer wieder vorführen können, dass eben hier keine Objektivität, keine Transparenz passiert, sondern tendenziös berichtet wird, so als hätten wir gar keine Gewaltenteilung in Deutschland. Habe ich nicht gesagt, aber kommt ein ja manchmal so vor hier. Was ist das dann? Ist das der Anfang vom Totalitarismus oder übertreibe ich das maßlos? Speaker 12 Normalerweise bei der Gewaltenteilung, die ist ja extra deswegen da, damit einer den anderen mehr oder weniger kontrolliert und zur Sicherheit eingebaut, damit hier keine Willkür in diesem Lande entsteht. Und ob das aber hier jetzt noch so stattfindet, da darf man auch nicht zuletzt bei diesem Prozess jetzt, leider muss ich so sagen, ernsthafte Zweifel abkriegen. Speaker 1 Was ist dein Vorschlag? Wir können jetzt nichts tun als abwarten. Hier haben wir auch welche im Chat geschrieben. Habt ihr den Anwalt informiert? Arne Schmidt hat keinen Anwalt. Arne Schmidt verteidigt sich selber. Speaker 12 Er hat sich selber verteidigt, aber jetzt wird er einen benötigen, weil es gibt nur die Möglichkeit, er ist jetzt verhaftet worden, ohne dass uns ein Grund genannt wurde. Warum auch immer, er ist jetzt in Haft und wird innerhalb von 48 Stunden, jetzt muss er dem Haftrichter vorgeführt werden. Der Einzige, der jetzt noch mal mit ihm Kontakt aufnehmen kann, ist ein Verteidiger. Er muss also jetzt einen Verteidiger benennen. Und der kann dann mit Arne Kontakt aufnehmen und dann können die eine Verteidigungsstrategie entwickeln. Wobei ich fürchte, es sollte wahrscheinlich schon heute das Urteil gefällt werden. Und das hat er ja wahrscheinlich sogar schon in den Akten, das Urteil. Normalerweise wissen wir alle, der ist unschuldig. Der Richter will ihn ganz offensichtlich, so sieht es aus, verurteilen. Speaker 1 Man kann ja auch ein Stück weit daran sehen, dass es keine Schwurbelei zu sein scheint und dass vieles davon doch Hand und Fuß auch hatte, was Arne Schmidt da in der Selbstverteidigung sich angeeignet hat, dass wir überhaupt heute hier zum zwölften Mal uns getroffen haben und es zwölf Verhandlungstage gab. Wenn er dann nur Stuss erzählt hätte und es diese Paragrafen nicht gäbe und diese Rechte, auf die er sich berufen hat, dann hätte man ihn doch spätestens am zweiten Verhandlungstag weggehauen. Warum zieht sich ein Gericht überhaupt zwölf Verhandlungstage rein? Das erschwert den Eindruck, dass die Argumente fehlten und man sie jetzt einfach um sich schlägt. Das erschwert es, oder? Speaker 12 Ich vermute eher, das sollte im Gegenteil vielleicht darstellen, ja seht ihr, wir haben so lange verhandelt, ist ja alles fair gelaufen. Speaker 4 So kann man es auch sehen, ja. Speaker 12 Wahrscheinlich soll es so darstellen, aber dass es eben nicht fair war, ist daran zu erkennen, dass eben die Anträge auf Zeugenbefragung nicht genehmigt wurden. Die wurden alle abgelehnt. Und das ist natürlich dann kein fairer Prozess. Speaker 1 Ja, abschließend gibt es jetzt für mich auch gar nicht mehr so viel zu sagen, denn ich bin auch einfach nur geschockt. Den Mann, der jetzt gerade kommt mit dem Rucksack, habe ich noch nicht gesprochen. Ansonsten habe ich jetzt alle, die noch hier waren. Speaker 12 Also er ist einer von denen, die draußen waren. dann kannst du dazu befragen, was hier draußen, als hier die 100 Schafen vorgefahren ist, passiert ist. Er war also nicht drin und Zeuge, aber er war hier draußen. Er kann ja genau sagen, was hier draußen passiert ist. Speaker 1 Ja, wir sind live und in Farbe und das ist uns wichtig. Darf ich deinen Nachbarn noch mal fragen, was draußen sich so abgespielt hat? Würdest du mir da noch mal kurz eine Auskunft geben? Was ist ohne Zigarette, wenn es geht, weil wir gerade noch live sind? Speaker 14 Als der letzte rein ist, bin ich nur über die Straße, habe mich auf die Mauer gesetzt und dann kamen hier direkt zwei, drei Busse an mit Polizisten. Speaker 1 In der letzten Pause, ja? Nee, direkt am Anfang. Direkt am Anfang schon. Und wir haben dann die ganze Zeit hier gestanden. Warum bist du nicht reingekommen? Warum bist du nicht persönlich zugegen gewesen? Speaker 14 Danke. Speaker 1 Okay, möchte er ja nicht sagen, aber interessant, dass dieser Zeuge berichtet, dass die Polizei von Anfang an da war. Ja, wir sind geschockt. Wie gesagt, Arne Schmidt ist ein persönlich guter Freund von mir, mit dem ich auch schon durch dick und dünn gegangen bin, mit dem ich auch schon sieben Monate aus Angst vor politischer Verfolgung in einem anderen Land mit meiner Familie gelebt habe. und jetzt ist er im Knast. Speaker 12 Unglaublich. Wir sind alle geschockt. Du bist ja besonders mit ihm befreundet. Wir kennen Arne Schmidt und haben ihn inzwischen auch kennengelernt und gut kennengelernt. Das ist für uns alle unglaublich, was hier abgelaufen ist. Er ist unschuldig und er sitzt jetzt unschuldig im Gefängnis. Wir sind schockiert und da fehlen eigentlich die Worte. Speaker 1 Man könnte wirklich denken, dass man hier ein Exempel statuieren möchte. In einer Zeit, wo sechs AfD-Abgeordnete, die sich kommunal aufstellen lassen wollten, ohne richtige nachvollziehbare Begründung tot sind. Einer soll Suizid durchgeführt haben, die anderen hatten ja offensichtlich Pläne, sonst hätten sie sich ja nicht aufgestellt. In einer Zeit, wo Mädchen, 16-jährige Mädchen vor Züge geschmissen werden und dann der Bürgermeister in Friedland von einem Unglück spricht, wo ein ganz klarer Mord von der ersten Sekunde an für jeden Objektiv zu erkennen ist, ohne dass man die polizeilichen Ermittlungen abwarten muss, wenn ein Ausländer verhaftet wurde deswegen. Ich sage damit nicht, dass jeder Ausländer ein Gewalttäter ist. Ich möchte auch nicht irgendwie falsch verstanden werden. Aber in dem Fall ist es halt ganz, ganz klar, dass es hier kein Unglück war, sondern eine Straftat, in dem Fall ein Mord. Und in dem Moment stehen wir hier und eine Justiz bringt einen Friedenspianist in Untersuchungshaft, wo wir davon ausgehen müssen, dass er bis zum 24.09.2025 jetzt in einer Zelle verbringen wird. Speaker 12 Am 9.30 Uhr, 24.09. gibt es nochmal Gelegenheit, wer heute nicht dabei war, der kann dann am 24.09.19. hier zur Wilsnackerstraße. ebenfalls ein Bild machen, wie es hier um unsere Rechtsprechung in diesem unserem Land steht. Speaker 1 Mehr gibt es dazu jetzt eigentlich gar nicht zu sagen für diesen Moment. Ich hätte gerne nochmal seine Wegbegleiterin und Freundin Andrea gesprochen, solange würde ich nochmal kurz warten. Denn sie ist ja jemand, der auch Arne jetzt die ganzen letzten Wochen Tag und Nacht begleitet hat. Sie war auch noch mit ihm bei mir. Und wie gesagt, ich werde jetzt auch nochmal das Video verlinken, wo ich Arne zuletzt im Livestream hatte und wo wir uns auch nochmal ganz klar anschauen können, wo die Öffentlichkeit auch nochmal sich davon selber überzeugen darf und kann und soll, ob sie hier die Straftat eines Landfriedensbruchs erkennen können. Denn das ist ja die Hauptfrage, weswegen man sich überhaupt zwölfmal hier zur Verhandlung getroffen hat. Speaker 12 Das ist wahrscheinlich dieses 12-mal Treffen. Das kann natürlich auch so eine gewisse Zermürbungstaktik sein. Speaker 1 Er hat halt nicht geklappt. Speaker 12 Nee, er hat nicht geklappt, aber der Versuch. Man muss ja bedenken, Arne Schmidt, der wohnt ja nicht in Berlin. Der wohnt in Hannover. Speaker 1 Er ist auch oft bei seinen Eltern, die in Nordrhein-Westfalen, in Reglinghausen sind. Er ist fast immer mehr als 500 Kilometer angereist. Und das zermürbt einen schon, wenn man zwölfmal hier hochfährt und dann immer sowas ist. Speaker 12 Es belastet einen sowieso schon nervig, wenn man angeklagt wird. Man weiß zwar, man ist unschuldig und Arne Schmidt in dem Wissen, dass er unschuldig ist, ist auch bereit für sein Recht zu kämpfen. Und macht er ja auch sehr gut und das sogar ohne Verteidiger. Er hat sich da super eingelesen in die Rechtsprechung und lässt sich da auch nichts gefallen. Und kann da auch durchaus kontern, Hut ab dafür. Aber natürlich, wenn er da zwölfmal anreisen muss, egal ob auf Paranova oder so, noch weiter weg aus Nordrhein-Westfalen, davon abgesehen, dass das einen Haufen Geld kostet, aber es kostet einen Haufen Zeit, es kostet einen Haufen Aufwand. Jedes Mal muss er sich vorbereiten auf jede Verhandlung und sich selber verteidigen. Puh, also Hut ab, dass er das so schafft. Ich weiß nicht, ob ich das könnte. Also da wusste er ja vielleicht sogar verrückt dabei. Also das ist ja zum Verrücktwerden eigentlich. Das ist ja übermenschlich, was er dabei leisten muss. Und er hat es geleistet und leistet es immer noch. Also er wehrt sich, aber natürlich mit dem Wissen, dass er unschuldig ist und daraus schifft er seine Kraft. Speaker 1 Dem gibt es fast nichts hinzuzufügen. Das ist tatsächlich so. Ja, ich habe auch immer wieder gesagt, Arne, du gefällst mir am besten als Friedenspianist. Deine Töne berühren die Menschen. Du kannst damit so etwas Unbeschreibliches auslösen mit deinem Instrument. Lass es doch lieber sein jetzt mit der Justiz und strick dich da nicht so rein. Aber er ist ehrgeizig und er ist natürlich ein gerechtigkeitsliebender Mensch. Und er hat gesagt, Björn, mir ist hier grobes Unrecht widerfahren und ich lasse mir das nicht gefallen. mein Instrument, die viele körperliche Gewalt, Polizeigewalt, die Verbannung, dass wir, klar freiwillig, aber wer ist schon freiwillig, durch Angst und Verfolgung haben wir Deutschland 2021 verlassen. Das alles möchte ich aufgearbeitet haben und das kann man ein Stück weit nachvollziehen, denke ich, oder? Speaker 12 Ja, natürlich. Das kann man natürlich nachvollziehen, wenn ich unschuldig bin. und ich weiß, dass ich unschuldig bin, wenn ich glaube, ich habe hier vielleicht was verbrochen. Dann kann ich überlegen, okay, ich stehe dazu. Er weiß, er ist unschuldig. Wir wissen, er ist unschuldig. Der Richter hat das Video gesehen, der weiß, er ist unschuldig. Er hat dennoch heute einen Haftbefehl ausgestellt. Speaker 1 Von Richter Steffen Heiß. Speaker 12 Ja, der hat den Haftbefehl und hat es nicht für nötig gehalten, den zu begründen. Er weiß, er ist unschuldig, dennoch Haftbefehl. Arne Schmidt sitzt im Gefängnis und das, obwohl er unschuldig ist. Speaker 1 Mehr kann ich dazu jetzt auch gar nicht sagen. Ich bin geschockt. Ich wünsche mir so sehr, dass ihr jetzt alle, nachdem ich jetzt gleich ausmache, wirklich auf Teilen klickt. Ladet euch das von mir aus auch nochmal runter. Teilt, teilt, teilt, teilt. Und sorgt dafür, dass das hier wirklich seine Verbreitung bekommt. Denn die alternativen Medien sind das Einzige, was uns aus dieser Bubble überhaupt rausholen kann. Wenn die staatlichen Medien alle gleichgeschaltet sind, welcher Eindruck sich mir immer wieder erhärtet hat in den letzten Jahren, Was bleibt dann, um so eine Sache ihr Öffentlichkeit zu geben? Ein Mann, wo ich sehr sicher weiß, der vor 2020 noch nie strafrechtlich in Erscheinung getreten ist, der immer für Frieden eingestanden ist und auf Demonstrationen oder auf Kundgebungen Menschen viel Freude ins Herz gebracht hat, durch sein Instrument, durch seine Friedensmelodien und überhaupt die Perversion, dass ein Friedensinstrument, ein Klavier, ein Piano, ein Flügel, ein Terrorwerkzeug sein soll, was Polizei in dem Fall in ernsthafte gesundheitliche Gefährdung gebracht haben soll. Das ist eine Perversion, wo Straftäter frei rumlaufen, wo jeden Tag zwei Messerattacken, jeden Tag Gruppenvergewaltigungen, ungestraft Gruppenvergewaltigungen in Deutschland passieren. ist es unerträglich, dass wir jetzt hier vor der Justiz in der Wilsnacker Straße vom Landgericht Berlin stehen und uns das gefallen lassen müssen, dass wir wie Vieh rausgetrieben werden, obwohl wir uns höflich korrekt behalten haben, dass wir dann keine zehn Sekunden Zeit hatten, diesen Saal zu verlassen, dass wir keine Zeit hatten, uns vom Arne zu verabschieden, dass die Arne wie so eine Maus gejagt wurde, obwohl es sowieso kein Entkommen gab, dass wir gleich um den Tisch rumgerannt sind. Das sind Bilder, die werden mich heute noch begleiten, wenn ich da heute ins Bett gehe und ich weiß nicht, was ich jetzt für Arne tun kann. Ich weiß, dass er von Anwälten keinen Gebrauch nimmt, weil er selber... Er braucht aber jetzt einen. Speaker 12 Er muss jetzt einen haben. Jetzt kommt er nicht mehr runter. Er kann ja im Gefängnis auch... Was soll er da jetzt machen, damit er da rauskommt? Braucht er jetzt definitiv einen Schraffverteidiger. Also jetzt muss er einen haben. Aber wir sind ja alle, wenn wir jetzt nach Hause fahren, wir sind fassungslos und nehmen diese Fassungslosigkeit mit nach Hause und wir werden das überdenken, wie wir das verarbeiten können. Weil für unser Empfinden ist hier ein großes Unrecht passiert. Speaker 6 Wollen wir da irgendwo was trinken gehen vorher erstmal und das Sacken lassen? Speaker 1 Also wir sind jetzt erstmal hier raus an der Stelle. Bitte teilt, teilt, teilt, teilt. Bis dann. Hier vor dem Landgericht in Berlin am 3. September 2025 ist mein Weggefährte und Freund, der Friedenspianist Arne Schmidt, in Untersuchungshaft gekommen. Beziehungsweise, selbst das mutmaße ich, in Haft. Von Untersuchungshaft war auch keine Rede. Speaker 4 Das heißt, er ist verhaftet worden. Speaker 1 Auch das ist schon ein Zusatz, den ich mir gedacht habe, den ich gar nicht bestätigen kann. Er ist verhaftet. Ich würde noch mal seine Weggefährtin, mit der er jetzt in letzter Zeit die meiste Zeit verbracht hat, die liebe Andrea. Ach, die Liebe. Ja, noch mal bitten. Du warst bei Rainer Föhmig dabei, du bist jetzt beim Arne dabei. Viele haben auch gesagt, das ist hier kein bestehender Rechtsstaat. Viele haben euch gewarnt, viele haben gesagt, wie will man denn in so einer Justiz, in so einer nicht vorhandenen Gewaltenteilung Recht durchsetzen? Und jetzt ist dein Freund Arne im Gefängnis. Speaker 5 Ja. Speaker 1 Sag mal bitte was dazu. Speaker 5 Was soll ich dazu sagen? Ich habe jetzt zwei Freunde im Gefängnis und mehrere Bekannte. Dadurch, dass ich ja durch die Basis mit vielen Leuten bekannt war. Wir haben ja viele in U-Haft, Michael Fritsch zum Beispiel, Max Eder. Warte, da geht das Telefon. Ich muss mal gucken. Das kann wichtig sein. Speaker 1 Prüdiger kannst du nochmal anrufen. Speaker 5 Kann ich später mal. Wir haben die Johanna Findeisen. Die sind alle seit über zwei Jahren in Untersuchungshaft, obwohl nur sechs Monate gilt. Max Eder ja halt auch. Und es ist unglaublich, genau. Es ist unglaublich. Und das weiß ich nicht, aber es ist meines Erachtens, wenn da irgendeiner sagt, das sind keine politischen Fälle, dann wie lange ist Rainer schon in U-Haft? Und das ist immer noch ein nicht rechtsgültiges Urteil. Und dann wird ihm Haftzeit auch noch abgezogen. Weißt du, die fünf Monate, die er in Isolations- und Einzelhaft war, noch verschärfte Bedingungen werden ihm dann auch noch mal nicht angerechnet. und das sind Zustände, wo wir dann wirklich, wie Arne sagt, weiter auf die Finger schauen müssen und tun, was wir können. Und da ist die Öffentlichkeit ganz wichtig. Also Leute, teilt, teilt, teilt. Ich werde hinterher auch noch was ausarbeiten. Ich werde erstmal in Kontakt gehen mit Familie, Freunde. Wir beide sind vernetzt. Kannst du mich nachher nochmal anrufen? Ich glaube, ich habe nur... Das ist egal. Wir werden auf jeden Fall zusammenhalten und wir werden sehen, dass wir weiter in die Öffentlichkeit gehen. Und das ist das Einzige, was uns schützt, ist die Öffentlichkeit. Speaker 1 Ja, was ist schon die Öffentlichkeit? Die Öffentlichkeit wäre in dem Fall heute RBB, die ja auch die ganzen Widersprüche mitgehört hat, haben. Und die die Anträge gehört haben und die Widersprüche, wie ich schon sagte, bei der Polizei, die ganzen Befangenheitsanträge. Das müsste ja alles Teil der heutigen Berichterstattung im Fernsehen sein. Speaker 5 Das ist genau das, wo ich drauf gespannt bin, weil wir haben zufällig, bevor wir da hingegangen sind, mit RBB, die haben dann noch eine Aufnahme gemacht, die haben ihn interviewt. Tatsächlich konnte Arne vorher mit denen sprechen. Ich weiß auch nicht, ob das Gericht das wusste, dass die das schaffen. Die haben jetzt in der Verhandlung mitgekriegt, was passiert ist. Und ja, da bin ich auch gespannt, inwieweit die... Speaker 4 Genau. Das ist sozusagen Prüfstein jetzt von denen. Speaker 5 Klar haben die eine andere Sicht als wir, wo wir befreundet sind und den Fall nicht erkennen. Aber ja, ich bin gespannt. Speaker 1 Die hatten auf jeden Fall mehrere Fragezeichen, zumindest die so durch den Raum gingen. Und als gründlicher Journalist müssten die auch thematisiert werden in dem Bericht, der dann heute kommt. Speaker 5 Finde ich, oder? Wollen wir mal sehen, wie das ist. Und da sehen wir, ob die wirklich neutral berichten oder... Speaker 1 Na gut, das haben wir auch in der Vergangenheit schon oft gesehen. Aber wir können es nicht oft genug aufzeigen. Speaker 5 Heute war es eindeutig in meinen Augen, wie das behandelt wurde. Und die einzige Aggression, die heute ausging, ging vor dem Staatsanwalt aus, der da rumschrie mit einem Mal. Nur weil Arne eine stadtliche Versicherung vorgelesen hat. Speaker 1 Der Tim Zimmermann war das, oder? Speaker 5 Das war Tim Kaufmann. Speaker 1 Tim Kaufmann. Speaker 5 Kaufmann. Speaker 1 Tim Kaufmann. Speaker 5 Ja, der hat tatsächlich geschrien, hat versucht, Arne zu überschreien. Und das ist, glaube ich, das... Speaker 1 Staatsanwalt Tim Kaufmann. Speaker 5 Und ich glaube, das ist das, was die Leute oder die im Gericht, die Richter und so aus der Fassung gebracht hat. Der Arne hat dann sich kurz gewehrt verbal, hat gesagt, dann kann ich auch lauter reden und wenn ich schrei, dann wird es aber richtig laut. Und hat dann einfach weitergelesen. Und tatsächlich sind die von dieser Reaktion so überrascht gewesen, dass sie ihn haben machen lassen. Und das zeigt, dass anscheinend meines Erachtens der Richter so ein bisschen die Kontrolle über das Verfahren verloren hat. und dass das dann sein, wahrscheinlich wollten sie erst zum Ende der Geschichte das machen. Speaker 1 Trotzdem, wenn ich jetzt gerade so ein bisschen Abstand bekomme, was langsam einsetzt, nach eineinhalb Stunden, die das jetzt her ist, macht sich der Eindruck fest, dass es alles vorbereitet war. Speaker 4 Die Polizei waren entstanden von morgens an da. Speaker 1 Ihr habt zu keiner Zeit Presse gehabt, außer den alternativen Medien, zu keiner Zeit der zwölf Verhandlungstage. Heute waren verschiedene Medienschaffende da. Das macht den Eindruck, in einer so funktionierenden Gewaltenteilung wird die Presse vorher informiert, weil man das Urteil schon kennt, wird die Polizei mit den Hundertschaften schon angefordert, obwohl man schon noch gar nicht verhandelt hat. Das ist ein ganz erhärteter Eindruck, den ich heute mitnehme. Speaker 5 Kann ich sagen, weil ich ja mitschreibe, die Ablehnung der vorherigen Anträge. Ich weiß nicht, ob ihr das auch gehört habt. Und wenn es meines Erachtens habe ich das so, diese Beschlüsse so gehört, dass die neue Vorladung der Polizeizeugen, deren Entscheidungen nicht verändert wird. Das heißt, die haben die Entscheidung gehabt. Ja, bevor die Beweisanträge von Arne alle gestellt waren, haben die ihre Entscheidung gehabt, so wie das formuliert war. Und das werde ich mir im Beschluss nochmal genauer angucken. Das ist ja schon sehr verräterisch, dass sie hier Mittag schon standen, als das anfing und sich da hier schon aufgebaut haben. zeigt, dass geplant war. Einer von den Medienschaffenden hat mich gefragt, ist ja, dann ist heute das Urteil, oder? Ich sage, kann ich einem ja eigentlich nicht vorstellen, es ist noch so viel zu tun und sind ja heute noch Beweisanträge. Dann wieder, und das muss ich sagen, ganz klare Worte in meinen Augen, eine absolute Unwahrheit vom Richter, dass die Aufnahme der Beweisanträge geschlossen war, weil ihr wart alle dabei, wie er letztes Mal sagte, Anna hat extra noch mal nachgefragt und es protokollieren lassen. Das heißt, ich kann nächstes Mal noch stellen und wie lange. Und da hat er, glaube ich, gesagt, ja, theoretisch dann bis 24 Uhr. Ja, und dann heute zu sagen, nein, das ist vorbei, Sie können jetzt noch, aber sonst gar nicht. Das ist natürlich eine Geschichte, die spricht dafür. Ich denke, der Richter hatte in seinem Kopf, weil er das vorher sagte, wenn Sie jetzt nichts mehr haben oder wenn Sie jetzt nicht machen oder sofort weitermachen, dann werde ich aus dem Register vorlesen und dann kommen wir zum Plädoyer. So hatte er das vor, dass er jetzt doch dann mittendrin, da hat er wohl gemerkt, dass Arne noch viel im Petto hat, was ihm unangenehm ist, gerade wenn die offizielle Presse da ist. Und deswegen, denke ich, war dieser abrupte Abbruch, weil das kam für alle überraschend. Es gab in dem Moment keinen Grund dafür, in dem Moment nicht. Speaker 1 Ja, wir sind alle geschockt. Wir melden uns wieder mit Neuigkeiten. Ich komme heute bestimmt auch nochmal live, wenn ich das ein bisschen verarbeitet habe, nochmal auf Sendung. Ich habe auch schon verschiedene Anfragen von alternativen Medien, wo wir nochmal Hintergründe beleuchten. Speaker 5 Für euch erstmal haltet bitte die Füße still, auch was Anwälte angeht. Wir haben, wie gesagt, mit dem Fall gerechnet. Da sind Leute vorgesehen, wo die dann ein Auge mit draufhalten sollen. Und Arne wird nun ja erstmal sowieso die erste Zeit ein bisschen verhaftet. Es wird auch von der Anwältin schon gefragt, ob er einen Haftbefehl dann vorgelegt bekommen hat. Ich sage, nein, ja, muss er aber doch. Hat er denn den Namen der Chef? Muss er ja beantragen, hat er das gemacht? Ich sage, mehrmals, das wird ihm ja vorgeworfen. Und es ist ganz klar, jeder Anwalt, das sagt sie selber, sie ist ja Anwältin, das kann man sich nicht vorstellen, dass das so gehandhabt wird, wenn man selber Anwalt ist, schon gar nicht. dann denkt man, das stimmt nicht. Also haltet die Füße soweit still, teilt allein die Nachrichten. Wir werden mit Björn zusammen dann sicherlich auch noch mal dann auch heute Abend vielleicht noch mal irgendwie mehr geben. Ich möchte mich auch erst mal sortieren, der Familie Bescheid geben. Ist ja auch ganz wichtig. Und dann gucken wir, was wir machen. Speaker 1 Also danke fürs Einschalten. Noch mehr danke fürs Teilen. Auf eure PIN-Wände von euren Facebook-Seiten, Instagram, TikTok. macht was ihr wollt, aber bitte macht es. Speaker 4 Das ist das, was ihr jetzt beitragen könnt, dass die Öffentlichkeit entsteht. Richtig. Dankeschön, bis dann. Tschüss. Ja, das wollte ich auch fragen.