Speaker 1 Einer entscheidet alles. Das ist die Idee einer Monarchie. In Deutschland sind Könige und Kaiser seit mehr als 100 Jahren Geschichte. Zum Glück. Aber der Mann, um den es heute geht, der grünt sich selbst zum König und gründet einen Fantasiestaat, das Königreich Deutschland. Noch erstaunlicher ist, der König findet einige tausend Anhänger. Speaker 2 Der Typ ist natürlich ein totaler Menschenfänger. Das musst du ja auch erstmal schaffen zu sagen, ich bin jetzt der König von Deutschland. Und jeder wird doch denken, eine Monarchie brauchst du das wirklich, würdest du jetzt gerne in einer Monarchie leben? Speaker 1 Dahinter steckt die Reichsbürgerideologie. Aber dieser König verbindet es auch noch mit Verschwörungsglauben und Esoterik. Das macht es noch verwunderlicher. Speaker 2 Schon, aber auch faszinierend. Speaker 1 Das Königreich Deutschland wird zu einer der größten Reichsbürgergruppen. Es bricht Gesetze. Der Monarch kassiert Strafen, landet vor Gericht und sogar im Gefängnis. Und er macht trotzdem weiter. Fast 13 Jahre lang. Speaker 2 Das Königreich Deutschland ist ein Aussteigerstaat mit einem sehr von sich überzeugten Herrscher, die es echt über ein Jahrzehnt geschafft haben, der Bundesrepublik auf der Nase rumzutanzen. Speaker 1 Der Fall zeigt, unser Rechtsstaat ist angreifbar. Die Verschwörungsideologen vom Königreich Deutschland haben gezielt Gesetzeslücken gesucht und ausgenutzt. Speaker 2 Ich bin Henrik Neumann, ich bin bei SPIEGEL TV. Ich beschäftige mich mit den Themen organisierte Kriminalität, mit Extremismus, Linksextremismus, aber in den letzten Jahren vor allen Dingen auch mit Rechtsextremismus. Speaker 1 Und ich bin Sandra Sperber. Vor einer Weile hat mir ein Hörer geschrieben und sich eine Firewall-Folge über die Reichsbürger vom Königreich Deutschland gewünscht. weil seiner Meinung nach hier das System versagt und der Rechtsstaat viel zu lange weggeschaut hat. Warum das so ist, das hört ihr heute bei Firewall. Um sechs Uhr morgens bekommt der König Besuch. Vermummte schwerbewaffnete Polizisten stürmen sein Anwesen in Sachsen. Es ist ein Dienstag im Mai dieses Jahres. Und während Dutzende Polizisten anrücken, stehst du da mit einem Kamerateam vor der Tür, Henrik. Speaker 2 Also wir haben einen Tipp bekommen. Wir wussten nur, dass an dem Tag was passieren wird. Wir wussten nicht was. Wir waren auch so ein bisschen überrascht im ersten Moment, weil die schon echt mit großem Geschütz da aufgefahren sind. Das heißt, es war eine BFE, eine Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit. Haben auch immer wieder Schutz gesucht hinter den Mauern. Dann sind die rangepirscht, gab es drei, vier Schläge gegen die Tür, Polizei, Polizei und dann sind die da rein. Speaker 3 Der Verein Königreich Deutschland und weitere Teilorganisationen wurden heute verboten. Speaker 1 Einige Stunden später tritt Bundesinnenminister Alexander Dobrindt vor die Presse. Speaker 3 Dieser Verein, will sich ausdrücklich von der Bundesrepublik Deutschland abspalten, hängt Verschwörungstheorien an, auch antisemitischen Verschwörungstheorien und hat ansonsten ein Wirtschaftsgeflecht, ein kriminelles Wirtschaftsgeflecht, was seit langem im Fokus steht. Speaker 1 Für die Behörden gehört das Königreich Deutschland zur Reichsbürgerszene, also zu einer Bewegung, die glaubt, die Bundesrepublik gibt's gar nicht. Speaker 2 Die sagen, die Bundesrepublik ist eine GmbH oder eine Treuhandverwaltung, dass das immer noch unter der Kontrolle der Alliierten stehen würde. Die sagen auch gerne, dass immer noch eigentlich die Grenzen von 1937 existieren und dieser Staat eigentlich gar nicht legitim ist. Speaker 1 Was natürlich nicht stimmt. Zu den Reichsbürgern gehört auch die Putschistengruppe um Prinz Reus. Dazu gab es auch schon mal eine Firewall-Folge. Der Verfassungsschutz geht davon aus, dass es in Deutschland etwa 26.000 Reichsbürger gibt. Jeder Zehnte gilt als gewaltorientiert. Das erklärt auch, warum die Polizei zu der Razzia im Mai mit einem Großaufgebot anrückt. In mehreren Bundesländern sind insgesamt rund 800 Einsatzkräfte beteiligt. Speaker 2 Der Reichsbürger hat ja das Gefühl, das hier ist mein Territorium, das ist nicht die Bundesrepublik Deutschland. Und wie jedes Land darf ich mich verteidigen. Also wenn ein Polizist auf meinen Grund und Boden kommt, dann darf ich da theoretisch zurückschießen. Speaker 1 Das Königreich Deutschland lehnt Gewalt ab. Das sagt zumindest der selbsternannte König. Ein Mann namens Peter Fitzek. Im Alltag trägt er statt Krone langes, dünnes Haar, meist zu einem Zopf gebunden. Speaker 2 Also Peter Fitzek ist auf jeden Fall ein gemäßigter Reichsbürger, wenn man es mal so sagen will. Das ist jetzt kein James-Bond-Bösewicht. Speaker 1 Bei der Razzia lässt sich der König lächelnd abführen und du konntest ihn sogar noch was fragen. Speaker 2 Peter, wir sind von Spiegel TV. Was sagen Sie zu den Maßnahmen? Speaker 1 Polizisten bringen Peter Fitzek in einen Bus. Vorher hat er noch gesagt, rechtswidrig wie immer. Wie immer, weil das nicht seine erste Razzia ist. Jahrelang haben Behörden versucht, die Aktivitäten des Königreichs zu stoppen. Mehr oder weniger erfolglos. Aber dieses Mal ist etwas anders. Die Strafverfolger haben ihre Einschätzung geändert. Sie scheinen Fizek nun für wirklich gefährlich zu halten. Er ist zwar kein Bösewicht, der sein Staatsgebiet mit Waffen verteidigt, aber ein Verschwörungsideologe und vor allem ein verurteilter Wirtschaftskrimineller. Speaker 2 Das Königreich Deutschland hat es geschafft, wirtschaftliche Strukturen aufzubauen, Geldflüsse aufzubauen, wo nicht mehr klar ist, wer eigentlich was bezahlt. Und am Ende des Tages sind sie vor allen Dingen für die Leute, die ihr Geld in das Königreich Deutschland stecken, sehr gefährlich, weil da am Ende immer steht, dass das Geld alles weg sein kann. Und so ist es jetzt auch passiert. Speaker 1 Peter Fitzek hat Gesetzeslücken gesucht und Regeln gebrochen. Warum er von seinen Anhängern Millionen einsammeln konnte und das über viele Jahre, darum geht es in dieser Folge von Firewall. Kapitel 1. Peter, Menschensohn des Horst und der Erika. Speaker 4 Jetzt ist der Augenblick gekommen, um den neuen Staat zu gründen. Speaker 1 Die Geschichte von Peter I. und seinem Königreich beginnt Mitte September 2012. Speaker 4 Erhebt eure Herzen. Wir erwarten die Souveräne. Speaker 1 Es ist ein wirklich absurd anmutendes Kostümspektakel. Ein Zeremoniemeister, ein roter Thron und mittendrin mit pelzbesetztem Umhang Peter Fitzek. Er lässt sich von einigen hundert Anhängern zum König krönen. Speaker 5 Hiermit schwöre ich den heiligen Eid, dem Schöpfer allen Seins. Speaker 1 Das alles meinen die absolut ernst, also auch die Rolle des Königs. Speaker 2 Ja, dem ist die absolut ernst, ja, ja, klar. Ich habe mal eine E-Mail dahin geschrieben, Interviewanfrage, wir würden gerne mit Herrn Peter Fitzek sprechen. Da haben die mir zurückgeschrieben, es gibt keinen Herrn Peter Fitzek im Königreich Deutschland. Es gibt nur Peter, Menschensohn des Forsts unter Erika, Peter der Erste. Speaker 1 Den Grundstein für seine Königskarriere legt er 2009. Da meldet Fitzek einen Verein an. Er soll Neudeutschland e.V. heißen. Ein bisschen hört man das aus dem Namen schon raus, dass er unzufrieden ist mit der Bundesrepublik oder jedenfalls was anders machen will. Er versucht es in der Zeit erstmal demokratisch. Fizek tritt als Parteiloser bei der Oberbürgermeisterwahl von Wittenberg in Sachsen-Anhalt an. Und bei der Bundestagswahl 2009 als Direktkandidat. Beide Male bekommt er 0,7 Prozent der Stimmen. Speaker 2 Und es ist relativ wenig bekannt über ihn aus der Zeit. Der ist ein gelernter Koch, der hat mal eine Karate-Schule gehabt. Ich glaube, er war auch mal der Chef von der Videothek. Also der hat jetzt weder ein großes adeliges Blut als eine große politische Vorerfahrung, die mir jetzt eigentlich dazu legitimiert, dieses Amt einzugehen. Speaker 1 Fizek gründet eine Art Esoterikladen. Der wird sowas wie die Keimzelle des Königreichs. Darüber lernt er seine ersten Anhänger kennen. 2013 hat Fizek Spiegel TV davon erzählt. Speaker 6 Das nannte sich damals Lichtzentrum Wittenberg. Ich hatte damals schon gedacht, ich wollte ein bisschen mehr Licht in die Welt bringen auf deutsch dieser. Und da habe ich mit einem 22 Quadratmeter Laden angefangen. Und viele Leute sind nicht gekommen, um was zu kaufen, und die haben einfach nur mit mir reden wollen. Und dann bin ich mit diesem kleinen Laden heute so groß geworden. Das war der erste Anfang. Speaker 2 Er erzählt dann davon, dass Leute, die eigentlich quasi totgeweiht waren, die an Krebs erkrankt sind, zu ihm gekommen sind, wo Ärzte gesagt haben, es gibt nur noch ein paar Tage. Und dann hat Peter die Hand aufgelegt und dann haben die noch Monate und Jahre weitergelebt. Speaker 1 Behauptet Fitzsack jedenfalls. Das ist der Esoterikanteil des Königreichs. Dann kommen Verschwörungsmythen dazu. Speaker 2 Er erzählt immer wieder von einer großen jüdischen Endzeit-Sekte, die hinter allen großen Kriegen steht. Damit meint er die Chabat, die jüdische orthodoxe Chabat-Gemeinschaft. Er baut dann so Gedankenspiele auf, dass die jüdische Endzeit-Sekte damit Geld machen würde. Solche Sachen erzählt er. Also es ist schon ganz klar antisemitisch und verschwörungstheoretisch. Speaker 1 Obendrauf kommt noch politische Unzufriedenheit. Fizek wird 1965 in der DDR geboren. Am System der Bundesrepublik ärgert ihn später vor allem das Steuersystem. Speaker 2 Er sagte immer, das kommt dem Gemeinwohl überhaupt nicht zugute und deshalb hat er diesen Staat gegründet. Er wollte einen Staat gründen, wo alles dem Gemeinwohl zugute kommt. Speaker 1 Das klingt erstmal nach einer sehr schönen Idee. Ich finde, es widerspricht ein bisschen dem Begriff Königreich, aber an sich erstmal eine Idee, mit der man sicherlich Leute gewinnen kann. Speaker 2 Ich glaube, deshalb hat es auch so lange so gut geklappt. Und deshalb hat er auch so wenig Feinde, weil er nie gesagt hat, wir gehen jetzt mit Waffengewalt gegen irgendwen vor. Sondern weil er eigentlich eine schöne Idee hatte. Der Kern ist natürlich schon, dass Peter Fitzek auch ein ganz schönes Leben haben wollte. Weil er sich natürlich aus der Staatskasse bedient hat. Speaker 1 Anfangs ist noch von Basisdemokratie und Mitbestimmung die Rede. Dabei hat das Königreich eine Verfassung, in der ziemlich klar steht, wer wirklich dort das Sagen hat. Speaker 2 Ich habe mal ein Stück aus der Verfassung mitgebracht. Da ist es eben in Artikel 5 so geregelt, dass es wortwörtlich heißt, jedes Gesetz bedarf zu seiner Gültigkeit der Zustimmung des Königs. Dem König steht das Recht der Begnadigung, der Milderung und Umwandlung von rechtskräftig zu erkannten Strafen und der Niederschlagung eingeleiteter Untersuchungen zu. Da merkst du natürlich schon, eigentlich ist der König der Leinentscheider. Speaker 4 Das Volk erklärt sich. Speaker 7 Wir wählen euch Peter Fitzek zu unserem obersten Neue. Speaker 1 Das klingt völlig albern. Aber wie gesagt, bei der Krönung sitzen ein paar hundert Leute im Raum und finden einen König offenbar gar nicht verwunderlich. Und dabei scheint auch die Person Peter Fitzek eine Rolle zu spielen. Speaker 7 Er zeigt einem, wo man selbst vielleicht noch schwache Punkte hat. Speaker 1 Das erzählt 2012 ein Anhänger von Fizek auf dessen YouTube-Kanal. Wir haben seine Stimme mit künstlicher Intelligenz verfremdet. Speaker 7 Und er hilft einem, so jedenfalls hilft er mir, ein besserer und artiverer Mensch zu werden. Speaker 1 Der Mann war nach eigener Aussage erst bei der Bundeswehr, hat diese Laufbahn aber aufgegeben. Dann ist er dem Königreich beigetreten. Speaker 7 Ich habe all meine Zelte abgebrochen, um diese Vision, die Peter Fizek hat, zu verwirklichen. Speaker 1 Für diese Vision nutzt der König das Gelände eines ehemaligen Krankenhauses. Er macht es zu seinem ersten Staatsgebiet. Das liegt in Sachsen-Anhalt und ist neun Hektar groß. Zum Vergleich, der Vatikan ist fünfmal größer. Peter Fitzek beginnt, alles Mögliche aufzubauen, was es auch in einem echten Staat gibt. Zum Beispiel eine Art Bürgeramt, das eigene Nummernschilder, Pässe und Führerscheine ausgibt. Es gibt auch einen Schlagbaum und Grenzanlagen. Im Jahr nach der Gründung führt Vizek Spiegel TV über sein Gelände. Speaker 6 Eine Sache, die den Menschen zum Nachdenken bringt. Speaker 2 Das ist natürlich auch dieser Reichsbürgerdenke. Und auch wenn er da jetzt nicht mit Waffengewalt vorgeht, entzieht er sich natürlich komplett den Gesetzen der Bundesrepublik, macht seine eigenen Gesetze. Speaker 1 Und dabei kommt noch eine Besonderheit von Peter I. ins Spiel. Seine seltsame Liebe zu Paragraphen. Das heißt, er bricht nicht einfach Gesetze, sondern er versucht Schlupflöcher zu finden. Paragraphen zu seinen Gunsten umzudeuten. Speaker 2 Und deshalb sagt er, er ist der größte Fan eigentlich der Verfassung. Er ist der größte Fan der Gesetze der Bundesrepublik Deutschland, weil er immer wieder diese Schlupflöcher findet und guckt, wo ist denn eine Lücke in diesem System. Speaker 1 Zum ersten Mal versucht er das bei der Staatsgründung. In einer alten Version des deutschen Grundgesetzes heißt es nämlich in Artikel 146, dieses Grundgesetz verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist. Dabei dachte man eigentlich an eine künftige Wiedervereinigung, nicht an Peter Fitzek, der einen Fantasiestaat gründet. Speaker 2 Er hat auch mal zu mir gesagt, das würde ihm das Recht dazu geben. Das sieht natürlich das Bundesinnenministerium und jetzt auch der Generalbundesanwalt ganz anders. Da sagt man natürlich, das ist ein ganz klassischer Staatsfeind. Der erkennt die Bundesrepublik nicht an, der erkennt die Gesetze der Bundesrepublik nicht an. Speaker 1 So weigert sich Fitzek damals zum Beispiel für seinen Esoterikladen, Steuern zu zahlen. Wieder studiert er dafür die Gesetze der Bundesrepublik und findet ein Schlupfloch. Das sogenannte Lichtzentrum sei ein gemeinnütziger Verein, also kein Laden. Speaker 6 Das Ordnungsamt hat mehrmals versucht, ihnen zuzumachen, aber ich bin kein Unternehmer, sondern ich bin jemand, der ausschließlich allnötige Einnahmen, die mir mein nütziger Zweck zur Verfügung stellt. Speaker 1 Nächstes Beispiel, der Führerschein. Fizek gibt ihn 2012 ab, freiwillig. Dann stellt er sich selbst einen eigenen Königreich-Führerschein aus. Fizek argumentiert, er habe mit der Rückgabe nicht auf das Recht verzichtet, ein Auto fahren zu dürfen. Speaker 2 Was natürlich alles dazu geführt hat, dass wenn Peter Fizek in eine Verkehrskontrolle gekommen ist und er dann seinen Führerschein des Königreichs Deutschlands gezeigt hat, dass das natürlich zu Verfahren geführt hat. Ich glaube, der wurde, ich weiß nicht, es gab 28 Strafverfahren gegen den irgendwie wegen Fahren ohne Führerschein. Er war da auch unbelehrbar. Speaker 1 Er lehnt die Bundesrepublik ab, hat staatsfeindliche Ansichten und die Behörden, die nervt er. Speaker 2 Das ist natürlich ein irrer bürokratischer Aufwand. Das kostet auch den Steuerzahler unendlich viel Geld. Speaker 1 Reichsbürger machen sowas oft gezielt. Mit seitenlangen Faxen, unendlichen Anfragen oder eben vielen Verfahren überlasten sie die Behörden. In Sicherheitskreisen heißt das Paper Terrorism. Aber sind Fitzek und seine Untertanen wirklich gefährlich? Aus Sicht der Behörden damals offenbar nicht. Speaker 2 Ich glaube, sehr lange wurden die als Spinner abgetan, aber auch als Spinner, die keinem wehtun. Lass die mal machen. Speaker 1 Auf die Fans von Fitzek muss das wie eine Bestätigung gewirkt haben. Und es befeuert ihre Vision von einem anderen Deutschland. Speaker 2 Dadurch, dass die Bundesrepublik auch so lange nicht reagiert hat, hatten die natürlich auch das Gefühl, guck mal, solange du nicht gewaltsam irgendwas machst, scheint es ja wirklich zu gehen. Peter Fitzek hat jetzt eine neue Idee und diese fußt auch zumindest aus der Logik von Peter Fitzek auf den Gesetzen der Bundesrepublik. Also wir dürfen sogar das machen. Speaker 1 Und so arbeitet Peter Fitzek weiter an seinem angeblichen Gemeinwohlstaat. Er findet Wege, wie er ans Geld seiner Bürger kommt. Das bringt dem Königreich Millionen. Peter Fitzek bringt es in den Knast. Kapitel 2 – Engel Speaker 6 Was ist denn das hier? Das ist nichts anderes als ein Tauschmittel. Genau wie der Euro. Sie können glauben an dieses Papier oder an anderes Papier. Speaker 1 Peter Fitzek zieht bunte Scheine aus einem Geldbeutel. Engel steht darauf. Es ist die Abkürzung für ein neues Geld erzeugt Leistungsbereitschaft oder auch ein neues Geld erweckt Liebe. Diese Engelscheine sind die Währung seines Königreichs. Bei einer Infoveranstaltung im Juni 2013 wirbt er vor etwa 50 Leuten für den Engel. Speaker 6 Aber wenn Sie so ein Ding in der Hand haben, in der Tasche haben, sind Sie schon für ein einziges Mitglied. Und damit können Sie steuerfreie Schäfte machen. Völlig egal. Speaker 2 Die Idee von Peter Fitzek war schon sehr früh, dass er gesagt hat, wir brauchen ein eigenes Geldsystem und wir müssen uns aus dem Geldsystem der Bundesrepublik verabschieden. Und er hat dann eben die Engelsmark, später hieß das dann, glaube ich, nur noch die E-Mark gegründet. Es war auch ein Weg, sich zu bereichern. Also der Clou der E-Mark war, dass wenn du einmal Geld in Engel umgetauscht hast, kannst du es nicht zurück in Euro tauschen. Du musstest, selbst wenn du eine Kleinigkeit wie ein Souvenir für ein paar Engelscent kaufen wolltest, musstest du Geld tauschen. Und dann, glaube ich, sofort 50 Euro in 50 Engel und du konntest nicht mehr zurücktauschen. Das war so ein bisschen der Trick, dass er da an Kohle gekommen ist. Speaker 1 Aber diese Tauschgeschäfte sind Peanuts im Vergleich zu Fizeks nächster Idee. Speaker 6 So gab es dann am 16. September, ein Jahr nach der Staatsgründung, die Eröffnung der Königlichen Reichsbank in Wittenberg. Und wir haben dann in der Innschaft Wittenberg eine richtig fette Bank aufgemacht. Also 200 Quadratmeter oder größer war das ja ein Gebäude. Speaker 1 Peter Fizek geht unter die Banker. Anfangs nennt er es Königliche Reichsbank. Später gibt es eine Kooperationskasse und eine Gemeinwohlkasse. Diese Pseudobanken werden in dem Fall noch eine entscheidende Rolle spielen. Speaker 2 Das war schon so ein bisschen wie Sparbücher. Also die Leute konnten da ihre Gelder einlagern. Das ist natürlich alles in Deutschland total illegal. Du kannst nicht einfach eine Bank aufmachen und Gelder einsammeln, wie du willst. Das hat er auch immer ganz offen erzählt, wenn wir ihn danach gefragt haben. Kriegt jeder, der in die Kasse einzahlt, auch wenn er will, sein Geld wieder zurück? Wenn er das möchte und wir es leisten können, Speaker 6 wird es nach den Bedingungen der qualifizierten Nachrangabrede, die wir haben, also unseres Kapitalbelastungsvertrags, wird es dann zurückgezahlt. Wenn wir es wollen und wenn wir es können. Und wenn es da ist, natürlich, warum denn nicht? Aber wenn Sie es wollen, das ist ja schon... Natürlich, das muss ja so sein, sonst wäre es ja Bankgeschäfte. Das wäre ja ganz übel. Speaker 1 Bankgeschäfte will er das also irgendwann nicht mehr nennen. Dieses Interview hast du einige Jahre nach der Reichsbankgründung geführt. Und da hat Vizek längst Probleme mit den Behörden. Die werden nämlich schnell auf seine Pseudobank aufmerksam und statten im Königreich unangenehme Besuche ab. Speaker 6 Wir haben mittlerweile die vierte Razzia erlebt. Und bei der vierten Razzia, da wurde sich alles mitgenommen, was man sich noch vorstellen kann. Vom dreckigsten Plastikstuhl bis zur Schaufel, sag ich mal, so nenn ich Gartengeräte, Werkzeuge. Speaker 1 2015 erzählt Fizek in einem Interview mit der dubiosen Plattform Extrem News vom Vorgehen der Behörden. Speaker 6 ... um grundsätzlich zu zerstören, was bis jetzt aufgebaut wurde. Aber das wird denen dauerhaft nicht gelingen. Das bin ich mir ganz sicher. Speaker 2 Also der deutsche Staat will natürlich nicht, dass Geld aus dem deutschen Staat herausgezogen wird. Es geht auch darum, dass der deutsche Staat zum Beispiel Anleger bei Banken versucht zu schützen. Das alles ist natürlich bei Peter Fitzeggs Bank ungeschützt. Also wenn du da anlegst und das Ganze geht dann bankrott oder das Königreich wird jetzt, wie es jetzt passiert ist, verboten, die Gelder beschlagnahmt, dann sind die Gelder der Anleger weg und das will sozusagen der deutsche Staat nicht. Speaker 1 Fitzegg macht trotz der Razzien weiter. Er benennt seine Geldinstitute um, Gemeinwohlkasse statt Reichsbank. Und er findet neue rechtliche Konstrukte. Hauptsache das Geld fließt fürs Königreich und letztlich vor allem für König Peter I. Speaker 2 Wir haben später mal einen von diesen Verträgen vorgelegt bekommen, die du unterschreiben musst, wenn du dein Geld in diese Bank reinbutterst. Ich glaube, es gab 600 Anleger. Der hat in der Nacht von kürzester Zeit über 1,7 Millionen Euro eingesammelt. Und in diesem Vertrag stand, ich kann daraus mal zitieren, die Verwendung der Mittel liegt vollständig im freien Ermessen des Kapitalempfängers, also des Königreichs Deutschlands. Der Hauptzweck der Kapitalüberlassung besteht in erster Linie in der Unterstützung der Ziele des Kapitalempfängers. Der Kapitalüberlässer nimmt bewusst das Scheitern des Königreichs Deutschlands und den Totalverlust der Euro-Gelder in Kauf. Speaker 1 Einerseits schlau, Fizek versucht so der Bankenaufsicht BaFin zu entkommen. Weil das klingt ja nicht mehr nach Bankkonto, sondern eher nach einer Schenkung fürs Königreich. Andererseits für seine Anhänger, die ihm da Geld überlassen, auch ein unglaublicher Scam, oder? Speaker 2 Ein Scam ist der falsche Begriff, weil im Scam hast du immer so das Gefühl, dass du irgendwo betrogen wirst. Und das hat er ja nicht gemacht. Er hat ja immer ganz offen gesagt, ich nehme euer Geld, wenn das hier alles mal scheitert und wir das nicht aufrechterhalten können, dann ist die Kohle weg. Ich glaube auch deshalb hat er sozusagen geschafft, so lange das weiterzumachen, weil die Leute nie das Gefühl hatten, dass Peter ein ungerechter König ist, sondern er hat ja immer genau das gemacht, was er eigentlich gesagt hat und niemand wurde zu irgendwas gezwungen. Speaker 1 Warum schenken Leute einem selbsternannten Monarchen ihr Geld? Ein Jahr nach der Staatsgründung hat ein Kollege von Spiegel TV mit einem ehemaligen Bürger des Königreichs gesprochen. Dieser Aussteiger hat anfangs an die Idee eines besseren Deutschlands geglaubt. Speaker 8 Seit vielen Jahren schon war ich auf der Suche nach Antworten für die gesellschaftlichen Probleme in philosophisch-politischer Hinsicht, für meine persönlichen Vorstellungen und für die Gesellschaft. dachte ich, diese Organisation oder gerade diese Bewegung macht am meisten, weil sie die Umsetzung, praktische Umsetzung in Angriff genommen haben. Zumindest haben sie das behauptet. Speaker 1 Und so kassiert Peter I., Menschensohn des Horst und der Erika. Schon die Einbürgerung in sein Reich kostet Geld 397 Euro. Dafür gibt es immerhin auch einen Einbürgerungstest mit Fragen zur Verfassung des Pseudostaats. Nächste Einnahmequelle, Seminare des Königreichs. Speaker 2 Das ging dann teilweise zwischen 50, aber auch für ein Wochenende bis 300, 400 Euro. Also da ist schon ordentlich was zusammengekommen. Peter Fitzek hat auch selber Bücher verfasst, die wurden dann aber auch für horrende Summen verkauft. Von 200 bis 700 Euro gab es da, glaube ich, Bücher. Dann gab es eben diese Kapitalüberlassung. Also der wusste schon ganz gut, wie er Geld macht und das hat immer schon ganz gut funktioniert. Speaker 1 Bis zum Juni 2016, da wird der König festgenommen. Ein Dreivierteljahr später scheint es so, als verliere Peter Fitzek das Katz-und-Maus-Spiel mit den Behörden. Speaker 6 Das, was hier passiert, ist Faschismus. Speaker 1 Das Landgericht Halle verhängt eine Haftstrafe gegen den König wegen unerlaubter Bankgeschäfte. Von den 1,7 Mio. Euro seiner Anhänger hat er laut Staatsanwaltschaft 1,3 Mio. für eigene Zwecke verwendet. Dafür soll Peter Fitzek drei Jahre und acht Monate in den Knast. Ein psychiatrisches Gutachten attestiert ihm manipulatives Verhalten und eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Er sei aber voll schuldfähig. Speaker 2 Peter Fitzek war dann auch im Gefängnis, allerdings immer noch in U-Haft. Und er ist dann in eine Revision gegangen. Und er ist dann wirklich bis vor das Bundesverfassungsgericht gezogen und hat dort auch Recht bekommen. Nicht insofern, dass er es nicht veruntreut hat, sondern dass in dem Verfahren in Halle nicht klar formuliert wurde, ob es sich hier um illegale Bankgeschäfte handelt. Speaker 1 Also doch wieder ein Sieg im Spiel Fizek gegen den Rechtsstaat. Gut ein Jahr nach dem Urteil kommt der König wieder frei. Vor dem Gefängnis stehen schon einige Untertanen bereit. Speaker 9 Ein wundervolliger Tag mit allem. Nach ein Jahr, zehn Monaten unschuldig und Untersuchungshaft, endlich wieder frei. Speaker 2 Da sieht man auch wieder Peter Fitzek, wie gewieft er ist. Als er da zwei Jahre im Knast saß, hat er sich natürlich alle Paragrafen draufgebracht und hat immer wieder geguckt, wo ist jetzt das Schlupfloch im Gesetz, dass es vielleicht dann doch kein Bankgeschäft ist. Speaker 1 Trotzdem ist das Königreich geschwächt. Der Herrscher war zwei Jahre verhindert. Seine Vision von einem legalen Zwergstaat bröckelt nach den Razzien bei seinen Pseudobanken und dem Gerichtsprozess. Und auch sein Staatsgebiet ist weg. Sein Gelände wurde verkauft und geräumt. Wer sich ein bisschen über Fizeks Königreich informiert, sollte spätestens jetzt verstehen, dass das alles doch nicht so legal ist. Speaker 2 Ich hatte mal das Gefühl, dass denen da echt viele Anhänger abgelaufen sind. Dass so ein bisschen aus dem Tritt gekommen ist oder eingeschlafen ist, diese Idee. Die waren nie ganz tot, aber die hatten zumindest nicht mehr so einen Zulauf. Speaker 1 Aber dann kommt Corona. Speaker 10 Wednesday Adams hier. Versuchst du deine innere Leere wieder mit morbidem Gossip für Soziopathen zu übertönen? Ich hab da was Besseres. Zum Beispiel diese qualitativ hochwertige Aufnahme von Erde, die in ein Grab geschaufelt wird. Unheimlich gut. Speaker 11 Wednesday, die zweite Staffel. Teil 1, jetzt ansehen. Teil 2, ab 2. September. Nur auf Netflix. Speaker 1 Kapitel 3, Tage der offenen Tür. Speaker 6 Corona ist eine Möglichkeit, man könnte sagen, alles unter dem Vorwand dieser Pandemie umzustrukturieren. Speaker 1 Herbst 2021. Das ist die Zeit der Corona-Impfdebatte. Diverse Lockdowns sind überstanden und ich glaube, man kann sagen, die Pandemie nervt die allermeisten. Peter Fitzek versucht das für seine Anliegen zu nutzen. Mit Corona hat er einen neuen Verschwörungsmythos im Repertoire. Speaker 6 Ist Corona nun die Drang seit der Endzeit? Viele glauben, dass das so ist. Und ich glaube auch, dass das so ist. Speaker 2 Zu der Zeit war es ja eh so, dass vor allem in der Post-Corona-Zeit, dass viele von der BRD als Diktatur gesprochen haben, dass viele die Politiker und die da oben in Anführungsstrichen als ihre Feinde angesehen haben, die ihnen irgendwelche Gesetze aufoktroyieren wollen. Und da wurden plötzlich unglaublich viele Tage der offenen Tür beim Königreich gemacht. Speaker 12 Ich bin im Gemeindeutag, Fünft-Hein-Deutschland. Ich habe das bemerkt, da gibt es keine Beschränkungen. Die sind immer drei Unregeln, ungeimpft, ungetestet und unmaskiert laufen hier rum. Ja, und das soll auch so bleiben. Speaker 1 Ungeimpft und ohne Maske. Fizek fischt bei diesem Tag der offenen Tür im Milieu der Corona-Skeptiker und Querdenker. Er profitiert vom Frust nach rund zwei Jahren Pandemie. Es gibt eine Umfrage von Anfang 2022 zur Zufriedenheit mit dem politischen System. Demnach ist damals weniger als die Hälfte der Deutschen uneingeschränkt zufrieden mit der Demokratie. Speaker 2 Und da sind dann ganz, ganz viele Leute gekommen, die, glaube ich, sonst nicht erreicht hätte, wenn es die Corona-Pandemie nicht gegeben hätte. Und da kamen wirklich ganz normale Leute, Familien hin, die wirklich eine andere Art von Systemen gesucht haben. Speaker 13 Ich bin jetzt zum ersten Mal hier. Ich höre mir das jetzt auch erst mal an. Speaker 2 Und haben Sie da schon ein bisschen was recherchiert im Internet? Speaker 13 Nein, eigentlich noch gar nicht. Aber ich habe zu viel Mist erlebt in unserer Gesellschaft, deswegen informiere ich mir jetzt mal ein bisschen was anderes. Aufhebung von Grundgesetzen in der Politik. Manchmal nervt es mich ein bisschen. Speaker 12 Einige Kommentare geben, bitte. Speaker 13 Alles Gute. Speaker 1 In der Zeit der Lockdowns entdeckt das Königreich ein neues Geschäftsmodell. Gefrustete Ladenbesitzer oder Gastronomen können dem Staatsgebiet beitreten. So umgehen sie Corona-Regeln. Also jedenfalls in der Logik von Peter Fitzek. Speaker 2 Dann gab es einen Sticker an der Tür und da stand dann drauf, hier endet jetzt die Bundesrepublik, hier beginnt das Königreich Deutschland. Natürlich am Ende des Tages alles illegal und wurde dann auch oft irgendwann durch die Behörden untersagt. Das ist dramatisch. Also da sind auch wirklich Existenzen kaputt gegangen, weil die sich dieser Idee angeschlossen haben und gedacht haben, naja, was der König sagt, das wird ja schon stimmen. Der weiß ja, was er macht. Speaker 1 Fizek behauptet ja immer, dass er die BRD zwar ablehnt, aber sich an ihre Gesetze hält. Damit wirkt er nicht so radikal wie andere Reichsbürger. Der Verfassungsschutz geht davon aus, dass in der Szene etwas mehr als 5 Prozent rechtsextrem sind. Dagegen wirkt Peter I. lange Zeit eher harmlos. Speaker 2 Er hat immer gesagt, er ist unpolitisch, man darf eigentlich gar keinen wählen. Ich glaube, dass der an vielen Stellen von den Radikalen nicht ernst genommen wird, dass die sagen, das ist ein Spinner. Ich glaube, das ist aber auch sein großer Vorteil, dass er eben genau zwischen diesem Radikalen und dem normalen Mittelstandsbürger irgendwie agiert. Speaker 1 Also kein klassischer Fall für den Verfassungsschutz, der Plan, kein Putsch oder sowas. Trotzdem ist da von Anfang an das antisemitische Verschwörungsgeschwurbel. Und in der Corona-Zeit scheint Peter Fitzek auch noch weiter nach rechtsaußen zu rücken. Er trifft den sogenannten Volkslehrer Nikolai Nehrling. Das ist ein Rechtsextremist, der unter anderem wegen Volksverhetzung verurteilt wurde. Der König ist offenbar ein Fan. Speaker 14 Hallo liebe Leute, der Volkslehrer wünscht sich Volkskraftwochen und dass der König mal so richtig baden geht. Speaker 1 Eine Art Eisbade-Challenge für Nazis und Reichsbürger. Speaker 14 Ich gehe ganz langsam rein. Speaker 1 Und Fitzek macht mit. Speaker 14 Also in dem Sinne, Volkskraftwochen voraus. Speaker 1 Fitzek spricht auch eine radikale Wahlempfehlung aus. Speaker 6 Also nicht AfD wählen und schon gar nicht Altparteien. Wenn ihr was machen wollt, dann freie Sachsen. Speaker 1 Das ist eine rechtsextreme Splitterpartei, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Speaker 2 Ich glaube nicht, dass der jetzt unbedingt will, dass eine rechtsextremistische Partei an die Macht kommt, sondern ich glaube, es geht ihm vielmehr darum, dieses System auszuhöhlen. Speaker 1 Egal mit welchen Mitteln, auch wenn es Wahlwerbung für Rechtsextreme ist. Peter Fitzek schafft es jedenfalls in der Corona-Zeit, sein Königreich wiederzubeleben. Er bekommt Zuspruch von Rechtsaußen und bei Querdenkern. Allerdings macht sich der König dadurch auch Feinde. Und die arbeiten am Untergang des Reichs. Kapitel 4. Der Anfang vom Ende. Das Schloss Beerwalde liegt in einer idyllischen Gegend mit vielen Seen. Von Dresden aus fährt man Richtung Osten, etwas mehr als eine gute Autostunde, bis zur Schlossallee 1. Das Gebäude ist vergleichsweise jung, rund 100 Jahre alt und trotzdem imposant. Es hat drei Stockwerke und einen Turm. 2022 steht Schloss Beerwalde zum Verkauf. In der Zeit geht es ja wieder aufwärts mit dem Königreich und Peter Fitzek hat einen neuen Plan. Speaker 6 Wir sind gerade dabei, ein Dorfprojekt zu machen, wo wir einfach überlegen, wir kaufen ein sehr großes Gelände oder erwerben es, wo wir dann sagen, da machen wir also ein Projekt, wo man sehen kann, dass eine autonome, autarke, regionale Dorfversorgung möglich ist. Speaker 1 Und so übernahm sein Königreich 2022 das Schloss Beerwalde. Kostenpunkt 1,3 Millionen Euro. Fizek verspricht, dort Selbstversorgerstrukturen aufzubauen, vom eigenen Kindergarten bis zum Krankenhaus. Das Geld dafür sammelt er bei seinen Anhängern. Speaker 6 Und wenn ihr wollt, dann könnt ihr jetzt den Käfig verlassen, der der Bundesrepublik Deutschland heißt, in die Freiheit gehen. Wir gemeinsam schaffen das. Speaker 2 Du bindest natürlich damit die Menschen dann ganz eng an ihn. Da sind auch viele junge Familien hingezogen. Ich glaube, für ihn war das schon auch eine Art und Weise von Reichssicherung. Speaker 1 Dafür überlassen ihm einige Anhänger horrende Summen. Fizek spricht im Interview mit Spiegel TV sogar ganz offen über seine Einnahmen. Speaker 6 Eine Millionärin beispielsweise hat mir ganz explizit 200.000 Euro geschenkt und insgesamt 7,5 Kilo Gold zum Beispiel. Aber den Leuten ist dann schon klar, dass die nicht im Grundbuch zum Beispiel stehen? Das ist den Leuten völlig egal. Die Leute verlassen sich auf mein Wort. Und wenn ich denen sage, ich lasse die nicht im Regen stehen, dann ist das so. Speaker 1 Aber hier geht es ja nicht nur um König Peters Gnaden, sondern vor allem um die Frage, ob das alles rechtens ist, was das Königreich da tut. Die Strafverfolger halten Fitzek damals offenbar nicht für einen gefährlichen Rechtsextremisten. Aber er stand ja schon mehrfach wegen unerlaubter Bankgeschäft und anderer Wirtschaftsdelikte vor Gericht. Speaker 2 Die größte Gefahr vom Königreich Deutschland, die ausgeht, ist nicht, dass die mit Knarren loslaufen, sondern die größte Gefahr ist, dass die Gelder der Leute, die sich dem Königreich anschließen, weg sind. Dass alles Ersparte weg ist. Speaker 1 Schloss Bärwalde stand schon länger zum Verkauf. Das Gelände ist etwas heruntergerockt. Aber dafür gibt es ja das Volk. Speaker 2 Das hat Peter Fitzek dann so gemacht, dass er zum Vision-Wirt-Tat-Tagen eingeladen hat. So haben sie es, glaube ich, genannt. Also seine Vision in die Tat umsetzen. Und da kamen dann Anhänger, die in diesen Dörfern wohnen wollten und haben dann da renoviert. Speaker 1 So hat der König jetzt also wieder ein stattliches Anwesen und Staatsgebiet. Die Behörden hatten ja das erste Gelände der Reichsbürger geräumt. Und es bleibt nicht bei Schloss Behrwalde. Das Königreich Deutschland kauft noch mehr imposante Immobilien. Eine ehemalige Fabrikantenvilla, einen alten Gutshof, ein leerstehendes Hotel, verteilt über mehrere Bundesländer. Speaker 2 Er hat dann irgendwann gesagt, okay, wenn wir nicht mehr zum Beispiel in Lutherstadt-Wittenberg an einem Punkt in unserem Krankenhaus, unseren Staat gründen können, dann machen wir weiter und wir dezentralisieren und machen es damit wieder noch schwerer, noch mehr Aufgaben für die Behörden dahinterher zu kommen. Und das hat er dann auch gemacht. Er ist dann dazu übergegangen, Gemeinwohldörfer zu gründen und seine Idee eher noch radikaler werden zu lassen, sich an vielen Stellen mit vielen Leuten aus diesem System zu ziehen. Speaker 1 Dazu kommt eine verworrene Eigentümerstruktur. Auch da hat Peter Fitzek offenbar dazugelernt. Seine Organisation gründet jede Menge Untervereine. Die heißen unter anderem Lebensglück e.V. oder Erneuerte Vereinte Nationen oder Staatsbetriebsschmuckatelier Goldenes Zeitalter. Speaker 2 Und am Schluss war gar nicht mehr klar, wenn zum Beispiel irgendwelche Immobilien gekauft wurden, dann hat es nicht mehr das Königreich Deutschland als Verein gekauft, sondern hat es irgendeinen Verein gekauft, der ganz anders heißt, der aber im Kern trotzdem zum Königreich gehört. Und dadurch sind Geldflüsse von Person A nach Person B gegangen, von Verein A nach Verein B. Teilweise haben die Anhänger selber Gelder gezahlt, wenn die irgendwelche Immobilien gekauft haben. Da war es, glaube ich, auch teilweise gar nicht mehr so leicht durchzuschauen. Fizek hatte immer so eine Kladde, wo er manchmal was reingeschrieben hat, aber da war überhaupt nicht mehr klar, wo geht eigentlich das Geld hin, weil die hatten auch gar keine Buchhaltung. Speaker 1 Doch dann taucht eine Gruppe auf, die das mit dem Durchblick in Sachen Finanzen ändern will. Sie will Fizek schaden, weil er in der Szene der Querdenker und Rechtsextremen mitmischt. Speaker 2 Das war Anonymous Deutschland, Anonymous Germany. Das ist ja sozusagen, um das einmal einzuordnen, ein loser Zusammenschluss von ganz vielen Hackern. Also da gibt es ja nicht einen großen, der alles orchestriert oder so. Und es gab eine Zeit, gerade in dieser Corona, Post-Corona, Verschwörungstheoretiker-Zeit, da haben die sich eben Verschwörungstheoretiker vorgenommen. Speaker 15 Das Königreich Deutschland passt da in so weit rein, dass es der Ankerplatz, wo diese Leute, die in diesen Bann hineingezogen waren, ihr Zuhause finden oder beziehungsweise ihr Zuhause finden wollen. Speaker 1 Das ist ein Hacker von Anonymous. Mit dem konntest du ein Interview führen, Henrik. Wir haben seine Stimme mit künstlicher Intelligenz verändert. Er will nicht erkannt werden, weil das, was die Gruppe mit dem Königreich Deutschland gemacht hat, illegal ist. Speaker 15 Anfangs wurde eine Marktplattform von denen gehackt, Kadari. Das muss man sich so vorstellen, wie so eine Mischung aus Amazon und eBay Kleinanzeigen. Das Besondere daran ist halt, dass dort nicht mit der normalen deutschen oder europäischen Währung gezahlt wird, also in Euro, sondern da wird auch schließlich in der Währung des Königreichs Deutschlands bezahlt. Speaker 1 Dieses Amazon für Reichsbürger nennt sich Kadari, Kauf das Richtige. Von dort aus verschaffen sich die Anonymous-Hacker Zugriff auf den Server des Königreichs. So finden sie Mitgliederlisten, Infos über Pseudo-Versicherungen, die der König anbietet. Und die Hacker schauen sich die Reichsbank und die Gemeinwohlkasse genauer an. Also Fizeks wichtigste Einnahmequellen, seine Geldgeschäfte. Speaker 15 Wir reden da wirklich im Millionenbereich. Es gibt Leuten, die zahlen 500.000 ein. Und es gibt auch Leute, die zahlen gar kein Geld ein, sondern überschreiben einfach ihr Eigentum. Also das ist auch richtig krass, wenn eine Familie ihr Haus dem Königreich überschreibt und die das dann natürlich irgendwie sich in den Grundbüchern eintragen lassen, auch wieder über verschiedene Scheinpersonen und denen das Kapital dann halt als Immobilie zur Verfügung steht. Speaker 2 Das war echt das erste Mal nach wirklich einem Jahrzehnt, dass man überhaupt mal gesehen hat, Wie funktionieren eigentlich diese Geldflüsse? Weil vorher war das immer so, dass da wenig Leute drüber gesprochen haben. Und als wir es dann schwarz auf weiß gesehen haben, war ich schon ein Stück weit erstaunt. Speaker 1 Vor allem beleuchten die Hacker Fizeks Tricks. Sie können detailliert nachvollziehen, wie das Königreich versucht, Geld an Finanzbehörden vorbeizuschleusen. Und was die Reichsbürger tun, um ihre Geldströme zu verschleiern. Speaker 15 Das heißt zum Beispiel, wenn man ein Konto bei der Gemeinwohlkasse aufkriegt, eine Kontoverbindung von irgendeinem Mitglied und der nimmt dann das Geld sozusagen für das Königreich entgegen. Was danach mit dem Geld passiert, das kommt immer so darauf an, wie schnell es dann auf andere Konten verschoben werden kann. Manchmal soll aber auch direkt damit irgendwas gekauft werden, zum Beispiel Sachgüter wie zum Beispiel Holz oder Baumaterial und so was. Das wird dann teilweise auch sofort davon gekauft, damit das Geld halt auch sofort wieder aus irgendwelchen Büchern, wenn sie in Oberfarben sind, verschwindet. Speaker 1 Auch da hat das Königreich seine Strategie im Vergleich zu den Anfangsjahren verändert. Quasi optimiert, um die Behörden noch besser auszutricksen. Die Anonymous-Aktivisten kommen leichter an Informationen als Behörden wie die Bankenaufsicht BaFin. Denn die Hacker brauchen ja keinen Anfangsverdacht oder Durchsuchungsbeschluss. Sie durchsuchen die Datenbanken einfach illegal. Speaker 2 Diesen Vorteil haben die Ermittlungsbehörden nicht. Ich glaube, wenn die BaFin sich in solchen Verfahren dann das Königreich angeschaut haben, haben die sich natürlich nicht alle Untervereine angeschaut und haben natürlich oft nicht mitgekriegt, wer zahlt denn da eigentlich für die Gelder. Wenn also Lieschen Müller als Anhängerin des Königreiches Geld nicht erst ans Königreich überweist, sondern direkt an den Verkäufer eines vermeintlichen Schlösschens, dann ist das für so eine Ermittlungsbehörde natürlich total schwer, weil du nicht weißt, dass Lieschen Müller das gezahlt hat. Speaker 1 Und Ermittlungsbehörden dürfen bei Lieschen Müller auch nicht einfach so reingucken, was sie sich kauft. Hacker machen das dann unseres. Speaker 2 Total. Die konnten halt illegal da reingehen. Und deshalb glaube ich, dass für die Ermittlungsbehörden dieser Hack total interessant war und da möglicherweise dann auch Informationen abgreifen konnten. Speaker 1 Im November 2023 machen die Ermittler ernst. Es ist wohl der Anfang vom Ende des Königreichs. Speaker 2 Es gab dort einen großen Schlag. Es gab Razzien in allen verbliebenen Enklaven in diesen Gemeinwohldörfern. Und da war es zum ersten Mal so, dass einige dieser Immobilien, vor allen Dingen die, die dem Königreich als Verein gehört haben, dass die beschlagnahmt wurden und geräumt wurden. Speaker 1 Es geht den Behörden darum, Beweise zu sichern. Polizisten nehmen Datenträger und Fantasiedokumente mit. Sie finden Bargeld und Goldbahn im Wert von mehr als 360.000 Euro und 60 Schuss Munition. Der König verliert die meisten seiner Anwesen. Speaker 2 Das war absolut drastisch. Das war zum ersten Mal nach einem Jahrzehnt, wo wir gesagt haben, okay, ich glaube, es geht zu Ende. Zum ersten Mal schafft die Bundesregierung es, dem an die Existenz zu gehen. Und die Existenz sind eben die Immobilien. Speaker 6 Aufgrund dessen haben wir natürlich etwas verminderte Infrastruktur gegenwärtig. Aber wir werden auf jeden Fall weiter für euch da sein. Wir ziehen das durch, egal was da ist. Und wenn wir in Maschinen-Gewährläufe gucken, wir hören damit nicht auf. Speaker 1 Peter Fitzek bleibt ein Gutshof in Halsbrücke in Sachsen. Dort hat er einen Mittelsmann als Besitzer eingesetzt. Darum bleibt dieser Gutshof erstmal Staatsgebiet. Vorerst. Speaker 2 Ich bin dann kurz darauf nach Halsbrücke zu diesem Lehnsgut gefahren. Das hast du auch schon gemerkt, zu diesen Tagen der offenen Türen, die die ja gemacht haben, zu den Seminaren kamen echt nur noch wenig Leute. Dieser ganze Platz war nur eine Handvoll Leute, noch da, wo sonst immer irgendwie, keine Ahnung, 50 Anhänger rumgewuselt haben, war nur eine Handvoll Leute und dieser Schlag war schon massiv. Speaker 1 Was der Hofstadt nicht weiß, der Verfassungsschutz arbeitet schon am nächsten Schlag gegen das Königreich. Speaker 2 Ein Vermand hatte mir das mal erzählt, dass die schon über Monate gesammelt, gesammelt, gesammelt haben und dann eigentlich nur noch drauf gewartet haben, haben sie jetzt genug, um das Verbot so weit auf sichere Füße zu stellen, dass es ihnen eben nicht wieder kippen wird. Speaker 1 Am Ende finden die Verfassungsschützer gleich eine Reihe von schweren Verstößen gegen das Grundgesetz und das Vereinsrecht. Damit begründen sie ein Verbot des Königreichs Deutschland und seiner zahlreichen Untervereine. Speaker 2 Es besteht der Verdacht der Bildung einer kriminellen Vereinigung. Da ging es auch um Volksverhetzung, aber eben im Kern um diese wirtschaftskriminellen Aspekte. Genau deshalb, glaube ich, haben die so lange überlebt, weil sie eben nicht die rumlaufenden, schießenden, mordenden Reichsbürger sind, sondern sie sind halt wirtschaftskriminelle. Speaker 1 Mitte Mai diesen Jahres schlagen die Ermittler dann zu. Das ist die Razzia in Halsbrücke, von der ihr schon ganz zu Beginn dieser Folge gehört habt. Fast 13 Jahre hat es gedauert seit der Staatsgründung. Fast 13 Jahre Behördenhickhack, Razzien, Untersuchungshaft und zahlreiche Verfahren. Jetzt werden Fizek und drei Mitstreiter verhaftet. Und dieses Mal scheinen es die Strafverfolger sehr ernst zu meinen. Speaker 2 Er wurde von Beamten des BKA abgeführt, wo wir auch erstaunt waren. Es ging für den direkt nach Karlsruhe. Also da geht es direkt zu, ja, der Generalbundesanwalt ermittelt. Speaker 1 Das heißt, das ist ganz hoch aufgehängt. Das ist nicht irgendeine lokale Polizeibehörde, sondern das ist... Höher geht es nicht mehr. Genau, höher geht es nicht mehr. Speaker 2 Das ist schon richtig, da haben die richtig aufgefahren. Und ich glaube, Peter Fitzek hat es an dem Morgen selber überhaupt nicht überrissen. Weil er kennt Razzien und ich glaube, er dachte eigentlich, dass er jetzt nach Halle in Untersuchungshaft geht, wo er auch schon öfter war. Ich glaube, der hat nicht überrissen, dass jetzt eigentlich die ganz große Keule kommt. Und der kommt jetzt in den gleichen Knast wie Terrorverdächtig, wie die Leute, die irgendwie mit dem Lkw in Menschenmengen fahren. Und da war ich schon erstaunt. Speaker 1 Damit sind endgültig alle Immobilien und das Vermögen des Königreichs Deutschland beschlagnahmt. Sprich, das Geld, das Anhänger im Glauben an den Fantasiestart oder im Vertrauen auf Fizeks rechtliche Tricks gespendet haben, das ist futsch. Speaker 2 Die Kohle ist weg und die sitzen jetzt auf der Straße. Und ich habe mit jemandem gesprochen, der dann bei einer dieser Razzien rausgeflogen ist, weil die Bundesrepublik Deutschland das beschlagnahmt hat. Und der hat aber jetzt nicht Hass auf Peter Fitzek, sondern die sagen jetzt, die blöde Bundesrepublik Deutschland hat uns ja alles weggenommen. Und das ist natürlich immer mit diesem Verbotsverfahren. Ich bin da kein großer Fan von, weil natürlich am Ende des Tages oft so ist, selbst wenn du sozusagen der Schlange den Kopf abschlägst, bleibt am Schluss was übrig. Also die Anhänger, die bleiben ja da. Und die Anhänger haben nicht das Gefühl, sie haben was falsch gemacht, sondern haben das Gefühl, dass der Staat jetzt da was falsch gemacht hat. Und haben da möglicherweise größeren Hass noch darauf. Speaker 1 Die Frage ist, was jetzt mit Peter Fizek passiert. Also wird er sich noch weiter radikalisieren? Bislang hat er jede Auseinandersetzung mit dem Staat genutzt, um sich neue, vermeintlich bessere Tricks auszudenken. Man könnte auch sagen, er hat sich immer weiter in seine wirre Reichsbürgerideologie hineingesteigert. Speaker 2 Der wird jetzt in den Knast gehen und er wird dann irgendwann wieder rauskommen. Und dann kann er noch gar nicht anders als weitermachen. Ich habe schon gesagt, ich habe wie Phantomschmerzen. Speaker 1 Was machst du jetzt um sechs Uhr morgens, wenn du nicht wieder bei einer Reichsbürger-Razzia stehst? Speaker 2 Ja, es war schon immer, wie gesagt, ich war da nur Zaungast, aber es war schon immer echt skurril und es war schon immer spannend. Und er hat natürlich auch auf alles immer eine Antwort gehabt und ich hatte immer für alles eine doofe Frage. Von daher war ich an dem Tag, als er dann weggegangen ist. Ich war schon fast ein bisschen auch geknickt, auch wenn es im Kern natürlich, muss man ganz klar sagen, ist er der Bundesrepublik und den Gesetzen auf der Nase herum getanzt, wie es selbst in meiner Recherche-Karriere, Und ich mache sonst viel mit organisierter Kriminalität und so, wie das wenig Leuten geglückt ist. Speaker 1 Das war die dritte Staffel von Firewall. Wir hören uns im September wieder. Am besten abonniert ihr Firewall in eurem Podcatcher, um das nicht zu verpassen. Wenn ihr in unserer Sommerpause noch mehr über das Königreich Deutschland hören wollt oder Fans von True Crime seid, dann empfehle ich euch Im Verhör von Spiegel TV. Im Verhör gibt es als Podcast oder auf YouTube. Da könnt ihr auch einige Ausschnitte aus den Interviews sehen, die Henrik mit Peter Fitzek geführt hat. Ich verlinke natürlich im Verhör und ein paar Spiegel-TV-Reportagen über das Königreich Deutschland auch in den Shownotes. Für diese Folge sage ich danke an Henrik Neumann, der mir hier im Studio von seinen langjährigen Recherchen zum Königreich Deutschland erzählt hat. Mitgearbeitet an diesem Podcast hat Jaird Schmidke, Konzept Käthe Bergmann, redaktionelle Abnahme Benjamin Braden. Die Firewall-Musik und die Postproduktion kommt von Philipp Fackler. Besten Dank außerdem an Sue Sparrett, Julia Gars, Ruth Lampen und Andrea Sauerbier. Wenn ihr Themenwünsche für die nächste Staffel von Firewall habt, dann schreibt es gerne in die Kommentare bei Spotify. Da gibt es auch eine Umfrage, welche Themen ihr euch wünscht oder mailt an podcastfirewall at spiegel.de oder schreibt mir auf Instagram. Mein Name ist Sandra Sperber. Wir hören uns hoffentlich im September wieder. Speaker 16 Was bewegt Deutschland? Was verändert die Welt? Die wichtigsten Nachrichten des Tages analysiert von der Spiegel-Redaktion. Morgens und abends ordnen wir die relevanten Ereignisse für Sie ein. Kompakt, tiefgründig und meinungsstark. Die Lage, das tägliche Newsbriefing vom Spiegel, finden Sie auf spiegel.de, Apple, Spotify und überall, wo Sie am liebsten Podcasts hören. Abonnieren Sie die Lage, um keine Folge zu verpassen.