Speaker 1 Die Gesetze der Bundesrepublik, hören die hier auf an der Grenze? Die hören an der Grenze auf, ja. Aber trotzdem achte ich sie. Ich kenne die Gesetze der Bundesrepublik sehr genau und deswegen achte ich sie. Und wir rufen mich ja auch mal auf die Gesetze der Bundesrepublik. Ich habe gar nichts gegen die Bundesrepublik Deutschland. Es ist eine wunderbare Möglichkeit zur Veränderung. Und das ist ja auch so gedacht. Artikel 146 Grundgesetz sagt ja, dass das Grundgesetz eine Geltung verliert, wenn man sich eine Verfassung gibt. Speaker 2 Und das haben wir gemacht. Und das hat seit 60, 70 Jahren kein anderer gemacht. Also haben wir es gemacht. Speaker 3 Die Grenze, von der der selbsternannte König von Deutschland Peter Fitzek hier spricht, ist sein neues Reich. Wieder in Wittenberg und wieder sammelt er Geld von seinen Untertagen. Viel Geld. Mein Name ist Christina Pohl, ich starte die Aufnahme und wir sind im Verhör. In dieser Folge wieder dabei unser Hofberichterstatter Henrik Neumann. In Folge 1 haben wir erlebt, dass der König eigentlich schon tot war. König von Deutschland, Peter Fitzek. Es lebe der König 2022 war er wieder da und sehr lebendig, oder? Speaker 2 Absolut, sehr lebendig, ja. Ich glaube, man muss ganz klar sagen, die Corona-Pandemie hat ihn sozusagen wieder fast auferstehen lassen. Das hat ihm schon ganz schön Zuspruch und neue Untertanen vor allen Dingen beschert. Speaker 3 Das heißt, er hat neue Kraft gewonnen. Speaker 1 Wo hat er denn seinen neuen Hauptsitz hin verlegt? Also wo hat er dann Speaker 4 residiert? Speaker 1 Er ist weiter in Wittenberg geblieben, ist nur nicht in diesem Krankenhaus gewesen, sondern das war ein großes Areal. Ich glaube, die Adresse ist irgendwie am Alten Bahnhof. Also das ist so ein Häuserkomplex gewesen. Wir haben hier auch ein Foto mal mitgebracht. Speaker 5 Kriegt das doch mal Speaker 2 hier in Speaker 1 die Mitte, dann können wir uns das mal ein bisschen Speaker 5 genauer angucken. Genau, Speaker 4 hier sieht Speaker 1 man das ganz gut. Also ein großes Areal mit einem eigenen Sägewerk. Alles natürlich darauf angelegt. Klar, es ist Staatsgebiet, um autark zu sein. Also da wurde dann selber geschreinert und so. Wie groß ist das? Wie muss man sich das vorstellen? Ich weiß gar nicht, wie viele Hektar das waren. Das ist so, ich würde sagen, es sind so drei oder vier Fußballplätze, wenn man sich jetzt mal so bildlich vorstellt. So viel größer war das nicht. Es war größer, meine ich, als das erste Königreich, also ein bisschen größer als die neun Hektar war es schon. Da gab es ein Haupthaus drauf, dort wurden Seminare abgehalten. Da war aber auch zum Beispiel das Büro von denen drin. Also der Staat hatte ja auch eine eigene Staatskanzlei, dort gab es ein Presseteam. Dort wurde sozusagen auch, wenn Leute in diesen Staat hineingehen wollten und zum Beispiel im Königreich ein Wirtschaftsunternehmen aufmachen wollten, also ein Geschäft, dann konntest du da vorstellig werden. Dann gab es da Leute, die dich da beraten haben, wie man sozusagen an der Steuer der Bundesrepublik vorbei. Ein richtiges Amt mit Speaker 4 Wartelnummern? Ja, genau. Wartelnummern. Speaker 1 So weit würde ich nicht gehen, aber es war schon so ein bisschen wie ein Amt. Da waren die Schreibtische. Also wenn man dann da drin war, da waren dann Schreibtische wie in so einem Großraumbüro aufgebaut. Und ja, der König ist dann von einem zum nächsten gegangen. Ganz wichtig natürlich, der König hatte in so einer Halle eine Riesenfahne, also auch überall überhaupt, natürlich Staatsfahnen hingen da überall, aber so eine riesengroße Fahne, vor der er dann seine Vorträge gehalten hat. Irgendwo in der Ecke war natürlich auch noch eine Klimmzugstange. Da ist der König dann gerne mal vorbeigegangen und hat 300 Klimmzüge gemacht oder so. Wirklich? Ja, kein Spaß. Also es gibt ein Video, wo der König durch sein Königreich führt. Und dann ist da eben diese Stange und dann hängt er sich da dran. Und es sind jetzt nicht 200 oder 300, aber der macht schon sagenhaft viele. Da kam er auch gerade wieder mal irgendwo aus der Untersuchungshaft. Der war ja schon fit. Ich habe mal gesagt, spaßeshalber, das Gefährlichste an Peter Vizek ist sein Pferdeschwanz. Aber der war natürlich schon irgendwie ein Karate-Meister und hat da ganz schön was weggepumpt. Auf diesem Areal haben auch wieder Anhänger gewohnt. Da wurde auch kurz bevor das Ende des vorletzten Jahres geräumt wurde, wurde da auch noch so eine Blockhütte gebaut, wo dann Untertan reinkommen. Speaker 4 Wo hat Speaker 2 denn der König Speaker 1 residiert? Der König hat hier hinten ums Haus herum, da gab es so einen zweiten Anbau mit so einer kleinen Terrasse. Und da oben waren die königlichen Gemächer. Ich habe als das Gelände geräumt wurde vor gut einem Jahr später nochmal mit jemandem gesprochen, der einen Schlüssel hat. Wir waren dann auch auf dem Gelände und haben es nochmal angeguckt. Da lag dann irgendwie überall noch die, ja da lagen Urkunden rum und und und. Speaker 2 Hat er nicht aufgeräumt Speaker 1 oder aufräumen Speaker 2 lassen? Ja, Speaker 1 das war so ein bisschen, ich sag mal, das heißt ja Polizei oder durchsuchungsbedingte Unordnung, Speaker 2 wenn eine Speaker 1 Razzia kommt, dann durchsucht die Polizei und die konnten dann, glaube ich, noch einiges an Hab und Gut rausschleppen. Da war aber sozusagen, also diese ganzen Garagen standen auch wirklich noch voll mit Werkzeug, eben Urkunden, Flyer, Fotos, Aufkleber von Königreich Deutschland, all sowas lag da noch rum, Nummernschilder von Königreich und eben kam dann ein Nachbar, der hatte einen Schlüssel für die königlichen Gemächer gehabt. Er ist dann nicht mit uns hochgegangen, so weit hat er sich nicht aus dem Fenster gelehnt, weil natürlich der König wusste, wer da den Schlüssel noch hat. Hat uns aber erzählt, dass eben der König Hals über Kopf dann auch oben offenbar raus sei und er hat das gar nicht königlich hinterlassen. Also da muss es wohl ziemlich unordentlich gewesen sein, da irgendwie Küche, Matratzen irgendwie rumgelegen haben. Da hat der Hofstadt nicht aufgeräumt. Ja, da ist offenbar, ja, also der Nachbar, der sagte, das sah aus wie Kraut und Rüben und das sei überhaupt nicht königlich gewesen. Okay, aber auf diesem Foto sehen wir zwei große Kräne und sehr viele Menschen. Was ist da los? Da ist gerade mal wieder ein Tag der offenen Tür. Also das war 2022, also gerade so post-Corona. Die Kräne, die die eigentlich haben, um da eben ihre Holzarbeiten zu machen, waren sozusagen abgestellt. Da hingen, glaube ich, überall Königreich Deutschland-Flaggen dran. Und an dem Tag waren, es waren wahrscheinlich ein bisschen über 100, Interessierte, die sozusagen zum Tag der offenen Tür gekommen sind und sich da informieren wollten. Das war kurz vorher oder zumindest vor der Pandemie, da gab es mal so eine Schwächelfase des Königreichs. Da hatte man das Gefühl, es ist ruhig um die geworden. Zumindest was wir so recherchieren konnten zu dem Zeitpunkt, wir hatten die deutlich weniger Zulauf. Speaker 2 Und Speaker 1 Corona hat dann natürlich dazu geführt, dass die einen unglaublich großen Zulauf bekommen haben. Weil natürlich die Leute, die wie sie dann selber da gesagt haben, auch vor Ort, die in der Diktatur der BRD, in der Corona-Diktatur Speaker 2 sich... sich diesem Speaker 1 Staat nicht mehr zugehörig fühlen. Und die Politiker, die da oben, die haben nach Alternativen gesucht. Ich bin jetzt zum ersten Mal hier. Ich hör mir das jetzt auch erst mal an. Haben Sie da schon ein bisschen was recherchiert im Speaker 2 Internet? Nein, Speaker 1 eigentlich noch gar nicht. Aber ich hab zu viel Mist erlebt in unserer Gesellschaft, deswegen informiere ich mir jetzt mal ein bisschen was anderes. Aufhebung von Grundgesetzen in der Politik. Manchmal nervt es mich ein bisschen. Wenn man wirkliche Veränderungen hervorbringen will, schnell und effizient, dann muss es starke Männer geben, die eine Richtung anweisen. Wenn man die nicht hat, sondern einen Pool von lauter Vollidioten, dann wird man nie irgendetwas Großes erreichen können. Da kommen Leute hin, die eben eine andere Staatsform suchen und vor allen Dingen eine gewaltfreie Staatsform. Und das ist ja schon was, was Peter Fitzek immer wieder gesagt hat, sie distanzieren sich von Gewalt. Und ich glaube, das ist auch so ein Knackpunkt, warum der dann gerade nach Corona so einen großen Zulauf hatte. Da kamen natürlich totale spinnerte Leute hin, wo du wirklich gesagt hast, okay, denn die sind schon fernab der Belehrung. Da kamen wirklich auch Leute hin, die wirklich gedacht haben, vielleicht ist das ein Ausweg. Und die tun ja auch nichts. Also wir tun ja nichts Böses, wenn wir hier hinkommen. Und so war es an dem Tag der offenen Tür auch so, dass Peter Fitzek seine Rede, die ja dann hier unten auf dem Foto sieht man, da ist ein großer Platz und da waren Bierbänke aufgebaut und so, und da waren dann so irgendwie 100, 150 Leute. Und Peter Fitzek begrüßt die dann natürlich wieder mit einem Hemd, wo das Königreich-Emblem drauf ist. Und er beginnt das eben, heute sind wir alle hier ungeimpft, ungetestet, ohne Maske, weil das braucht man alles im Königreich. Weil ja nicht, Corona ist ja sowieso wie alles bei Peter Fitzek durch das Licht und durch seine Gabe heilbar. Und deshalb braucht man sich vor Corona gar keine Sorgen machen. Dieser Tag der offenen Tür, warum ist der für ihn so wichtig? Ja, letztlich braucht das Königreich Geld und Geld kriegt das Königreich nur über Anhänger. Und von da an sind solche Tage wie diese immens wichtig, die Leute von seiner Idee zu überzeugen und die Leute dann auch davon zu überzeugen, ihm ihr Geld zu überlassen. Also da geht es um Kapitalüberlassung, er verstrickt das auch oft mit der Mehr davon, dass das Bankenkartell zuschlagen wird, Speaker 4 dass die Enteignung Speaker 1 kurz bevor steht. Also es gibt zum Beispiel eine Rede, da sagt er, dass die Leute bestenfalls ihr Eigentum wie Wohnung und so dem Königreich überschreiben sollen, weil der Tag der Enteignung steht kurz bevor und dann sei ja besser, wenn das Königreich Besitzer wäre, beziehungsweise Eigentümer wäre und die Leute dann aber noch Besitzer bleiben würden. Also sozusagen überschreibt mir alles, ihr dürft weiterhin da wohnen, aber der Staat kann euch nichts wegnehmen. Der Knackpunkt dahinter ist natürlich, und das macht das Königreich so gefährlich, die Anleger haben keine Sicherheit. Das sind Heilsversprechungen, das sind die Versprechungen des Königs. Du überschreibst mir dein Eigentum, bleibst Besitzer, aber Eigentümer auf dem Papier bin ich. Wenn es hart auf hart kommt, dann ist nur das Versprechen, dass Peter Fitzek sagt, du darfst hier weiter wohnen. Wenn du aber in Unglade von Peter Fitzek fällst, habe ich ihn auch mal gefragt. Ja, dann ist es am Schluss schon Peter Fitzek, der da entscheidet, der König, der entscheidet, ob du da bleiben darfst. Und darin besteht natürlich eine riesengroße Gefahr. Entscheidet er denn auch allein über das Geld oder gab es da sowas wie ein Rat? Hat er sich beraten lassen von Finanzberatern oder von Bankleuten? Es ist so, dass er für seine Staatsbank und Ähnliches auch Leute gehabt hat, die Buchhaltung angeblich machen und Speaker 4 die als Staatssekretäre Speaker 1 vorgestellt werden. Am Ende des Tages merkt man aber auch, wenn man mit den Anhängern und dem engen Kreis von Peter Fitzek spricht, dass Peter Fitzek schon derjenige ist, der da die meisten Paragrafen im Kopf hat, der die Gesetze im Kopf hat. Ich glaube nicht, dass am Ende des Tages irgendwer den König überstimmen kann. Am Ende entscheidet Peter Fitzek. Peter Fitzek hat immer gesagt, ich gebe nur das Mittel und ich gebe hier nur eine Plattform. Aber als zum Beispiel dann mal ein Rat gegründet werden sollte und so, da fand er das natürlich überhaupt nicht witzig. Es hieß dann immer wieder, dass Peter Fitzek das ja nach eigenen Aussagen die Gelder nur ausgeben wollte zum Allgemeinwohl und Peter Fitzek ja gar kein Gehalt sich selber auszahlen würde. Und der ehemalige Anwalt, der ehemalige Bewohner, der da ziemlich nah dran war, der hat gesagt, naja, am Ende des Tages braucht er sich auch kein Gehalt auszahlen, wenn er eh alles aus dem Pott nimmt. Es gibt auch keine Buchhaltung und das ist dann so eben, dass Peter Fitzek immer wieder wohl in die Bank gegangen ist. Man konnte ihm das nachweisen, 28 Mal, glaube ich, ist er in die Bank gegangen und hat dann da immer wieder Geld rausgeholt zwischen 1.500 und 350.000 Euro. Und die hat er ausgegeben für alles Mögliche. Konnte man am Schluss nicht so ganz nachweisen. Und Peter Fitzek hat selber darüber auch nie Angaben gemacht. Auch vor Gericht hat er immer gesagt, naja, ich beklaue mich ja nicht selber. Also er hatte schon Selbstverständnis davon, dass die Gelder, Speaker 2 die ihm überlassen werden. Ich bin das Königreich. Speaker 1 Er ist das Königreich, er entscheidet. Und die Gelder, die da reinkommen, die sind auch dafür da, dass er das entscheiden kann. Und wie ist das denn, wenn man jetzt hier so wohnt, als Staatsbürger, vielleicht sogar für ihn arbeitet? Womit verdient man da sein Geld? Also wovon lebt man? Es gibt verschiedene Stadien sozusagen, wie nah du da rankommst. Es gibt einen engen Kreis, die werden auch nach Aussage von Peter Fitzek auch bezahlt. Das ist dann so, dass er, ich glaube, er nennt das eine mildtätige Gabe, das sind irgendwie zwischen 150 und 400 Euro, wurde uns mal erzählt. Er zahlt die teilweise in Euro aus, teilweise aber auch in seiner eigenen Währung in Engel. Es gibt ein Video von einem Kollegen von der Mitteldeutschen Zeitung, der hat mal mit Angehörigen aus dem engsten Kreis gesprochen. Das ist der eine, der da zum Beispiel gesprochen hat, das war Martin Schulz, heißt der. Der ist sowas wie der Vizekönig, der, ja, sag ich mal, spaßeshalber Spitzname Pudel wird er in der Szene genannt, weil er eben, ja, man da so gesagt hat, der Pudel des Königs sei, das Schoßhündchen. Der hat zum Beispiel erzählt von seinen Anfängen, das ist ein ehemaliger Soldat, und der erzählt, als er ins Königreich eingetreten ist, da habe er sich mit Peter Fitzek zusammengesetzt und dann haben wir darüber gesprochen, was brauchst du eigentlich und so viel würde er dann auch bekommen. Ich wusste, dass ich alle Kraft, die mir zur Verfügung stellt, in den Aufbau dieser Strukturen setzen wollte. Das war das für mich so. Das, was ich tatsächlich brauche, das habe ich angesprochen. Was ich nicht brauche, wozu soll ich etwas holen, was ich brauche? Ich hatte nie das Gefühl gehabt, dass ich, wenn ich mal irgendwas wirklich Wichtiges bräuchte, dass ich das nicht bekommen hätte. Speaker 2 Also du Speaker 1 hast gedacht, wenn jetzt diese fiktive Situation kommt und du wärst zu Peter gegangen, als sie sagt, du, ich muss jetzt unbedingt nach Paris fliegen, weil... Dann hätten wir gemeinsam eine Lösung gefunden. Die innere Wahrheit, und das wird in dem Interview auch klar, ist, dass der sehr asketisch, fast schon mönchshaft, wie er selber sagt, gelebt hat. Also er hat auch nicht viel von diesem Staat dann genommen, weil er gesagt hat, seine Idee war ja auch, alles in diesen Staat zu setzen. Und wozu würde er dann Geld aus diesem Staat herausziehen wollen? Das würde dann ja nicht dem Allgemeinwohl zukommen. Also man hat sich da auch dann sehr gönnerhaft wieder gestellt. Jetzt kommt dann die Frage, ob er denn, wenn er mal in Urlaub fahren wollte oder so, dann da auch Geld für kriegen würde. Dann hat er so ein bisschen rumgedruckst, das wäre möglich bestimmt, wenn man mit Peter Fitzek redet. Und am Schluss kommt dann raus, dass er mal eine Reise irgendwie nach Thailand gemacht hat. Und da hat er sich aber dann nicht von Peter Fitzek Geld leihen können, sondern von irgendwelchen anderen Freunden. Also so gönnerhaft war das nicht. Und es ist wohl dann auch schon so, dass Peter Fitzek da ganz klar sagt, okay, du musst mir schon für, wenn du jetzt mal essen gehen willst oder so, musst du mir das schon erklären, wofür du eigentlich das Geld brauchst. Aber sonst so Kost und Logis war da umsonst? Speaker 4 Viele Speaker 1 von denen, genau, also nicht alle, aber viele von denen haben auch im Königreich selber gewohnt. Und die brauchten dann keine Miete zahlen oder so. Speaker 2 Und Essen trinken? Speaker 1 Gab es oft auch, dass da Gemeinschaftsessen gab Speaker 2 und so. Speaker 4 Und das wurde Speaker 1 dann halt einfach aus der Kooperationskasse genommen, also aus dem Pott für alle. Von daher sind diese 1,3 Millionen Euro, die Peter Fitzek da in dem Verfahren vorgeworfen wurden für Untreue, wahrscheinlich durchaus auch genau für solche Sachen draufgegangen. Und von daher ist es ja immer so, dass Peter da auch immer wieder gesagt hat, naja, ich habe das ja gar nicht veruntreut. Ich habe es ja genau dafür genommen, wofür ich es gesagt habe, für unseren Staat, für die Angehörigen. Aber der Hofstadt wurde ja offensichtlich eher mickrig bezahlt. Also die Frage ist ja, wo kommt die ganze Kohle her? Wer hat das Geld da reingepumpt in diesen Staat? Ja, also es gibt da natürlich so, wenn man sich das anhört, es gibt noch einen zweiten, sehr engen, auch einen Gründungsmitglied des Königreichs. der hat mal in einem Interview gesagt, dass er sich mit Peter, er hat vorher, glaube ich, eine Ausbildung zum Lackierer Speaker 4 gemacht, Autolackierer, Speaker 1 und dass er sich mit Peter zusammengesetzt habe und dann habe er sein Lackierer-Gehalt gekriegt. Als ich hergekommen bin, da hatte ich mir gedacht, okay, du gehst jetzt in eine neue Ausbildung, Speaker 4 sozusagen. Speaker 1 Ja, so war das für Speaker 4 mich. Ich lerne Speaker 1 jetzt was Neues und helfe. Und da habe ich dann mir gedacht, ja, okay, könnte man das ja so wie das Lehrlingsgehalt nehmen. Dann haben wir darüber gesprochen und dann haben wir halt so viel, wie ich damals bei der Lehre bekommen Speaker 4 hatte, so Speaker 1 viel hatte ich dann halt als Milti-Di-Geraden bekommen. Weil das hatte genau gereicht so für mein Leben, was ich alles so brauche. Konnte auch mal ins Kino gehen. Was verdient ein Lackierer? 900 Euro? Speaker 4 In der Ausbildung. Speaker 1 Ja, Speaker 6 vielleicht, wahrscheinlich ein bisschen weniger. Auf jeden Fall scheint es so zu sein und das hat eben auch Harry Ziegengagel bemängelt. Speaker 1 Der Anwalt, ne? Speaker 2 Der Anwalt, Speaker 1 dass Peter Fitzek offenbar deutlich mehr Geld für sich rausnimmt, als für seine Angestellten am Schluss übrig bleibt. Das ist ja auch in einem königlichen Staat so, nicht? Speaker 2 Also ein König, Speaker 1 der seinen Untertanen besser leben lässt als sich selbst, das habe ich auch noch nicht von gehört. Speaker 2 Das stimmt, Speaker 1 das stimmt. Speaker 2 Von da an nur Speaker 1 logisch eigentlich. Ja, absolut, absolut. Aber woher kam das ganze Geld? Das frage ich mich jetzt. Also irgendwie muss da ja, wenn es um Millionen geht, muss da ja Geld in dieses System reingepumpt worden sein. Ja, das stimmt. Es war vor allen Speaker 6 Dingen, scheint da richtig viel Kohle zusammenzukommen, eben in dieser Post-Corona-Zeit. Und das würde schon damit, weil wir mit unseren Recherchen sich decken, dass man ja gemerkt hat, dass der plötzlich extrem viel Zulauf gekriegt hat. Speaker 1 Peter Fitzek hat nämlich plötzlich die Idee gehabt, zu dezentralisieren, also nicht mehr nur ein Königreich zu haben, sondern ganz viele Königreiche. Und dann hat er Gemeinwohldörfer gegründet. Das sind ja kleine Aussteiger-Enklaven, alles so ein bisschen nach dem Schema F, wie wir es schon erzählt haben. Da hat er Schlösser gekauft, das Wolfsgrüner Schlösschen in Eibenstock war das, glaube ich. Sieht man das Speaker 2 da an unserer Tafel auch, ne? Ich sehe ein Schloss auf jeden Fall. Ja, zwei siehst du sogar. Zwei sogar. Speaker 1 Genau, das eine ist Speaker 4 mit dem... Drei? Speaker 1 Ja, das ist so klassisch ein Lebensgut, das eine. Aber das Wolfsgrüner Schlösschen sozusagen ist hier. Das ist im Albenstock. Das war oben auf so einem Berg. Auch echt ein tolles Anwesen. Ich glaube, 2,3 Millionen hat das gekostet. Das hat nicht Peter Fittig selber gekauft, sondern das, ja, kommen wir vielleicht gleich nochmal drauf, da hat er dubiose Möglichkeiten genutzt, um das zusammenzukriegen. Aber im Kern war es so, dass er eben seinen Anhängern versprochen hat, dass sie in ihr Gemeinwohldörfer investieren können und dann darin leben können. Und da gab es dann Staffelungen, dass so einige haben 20.000, 30.000. Ich glaube, du musstest mindestens 20.000 Euro zahlen dafür, dass du in einem Gemeinwohldorf leben und arbeiten Speaker 4 darfst. Wenn Speaker 1 du nur leben wolltest, 150.000. Wen der da angesprochen hat, war vor allem Familien und Rentner. Und den Speaker 4 Rentnern, Speaker 1 wie den Familien auch, hat er das Versprechen gemacht, dass sich natürlich jemand um dich kümmert. Wir haben da E-Mails gesehen, wo zum Beispiel eine Rentnerin dann gesagt hat, sie hat drei Wohnungen, glaube ich, gehabt. Sie will 300.000 all ihr Geld investieren, weil sie eh das Geldsystem kurz vorm Zusammen und Kollaps-Stehen sieht. Und zum anderen auch in dieses Gemeinwohldorf kommt, weil sie natürlich die Idee hatte, da kümmert sich wer um mich irgendwann. Also auch so eine Art Rentenabsicherung, Altersabsicherung, wenn du niemanden mehr hast. Solche Leute sind da hingekommen. Und was ist denn denen passiert? Also gab es diese Dörfer dann wirklich? Speaker 2 Diese Dörfer Speaker 1 gab es, genau. Also Peter Fitzek hatte eins in Berwalde, das Berwalder Schlösschen. Speaker 4 Das ist hier so mit Speaker 1 so einem grünen Dach. Da waren wir auch eben dann das Wolfsgrüner Schlösschen. Und er hatte in Halsbrücke ein Lehnsgut. Das waren diese Aussteiger-Enklaven. Die hat er wirklich gegründet. Da hat er auch Kaufverträge unterschreiben lassen zum Teil. Meist hat er die nicht selber unterschrieben. Die sind dann oft alle in die Stiftung Königreich Deutschland übergegangen. Und da sind dann die Untertanen eingezogen. Also in Wolfsgrüner Schlösschen zum Beispiel, da waren wir mal einen Tag, da war da gerade Tag der offenen Tür. Er hat es genannt, eine Vision wird Tat, haben die es, glaube ich, immer genannt. Also sozusagen die Vision des Königs wird heute in die Tat umgesetzt. Und dann sind da ganz viele Untertanen gekommen, die mal in zum Beispiel dieses Wolfsgrüner Schlösschen einziehen wollen. Und die haben dann angefangen, da aufzuräumen. Und Peter Fitzek hat nie irgendwie für irgendwelche Immobilien, um die zu renovieren, Geld bezahlt, sondern sind immer die Untertanen gekommen, eben seine Vision wird Tat. Das Ganze sollte mal, glaube ich, ein Seminarhaus werden, ein Gesundheitshaus. Die haben dann da angefangen, haben das total schick gemacht und so, bis dann irgendwann der Fiskus dahinter kam, wie eigentlich die Gelder zustande gekommen sind, um das eben zu kaufen. Weil natürlich hat man sich auch gefragt, woher hat er eigentlich Geld, diese Villa für 2,3 Millionen sich anzuschaffen? Speaker 2 Ja, Speaker 1 woher? Er hat es auch da wieder von seinen Untertanen, er hat es diesmal geschickt gemacht, also wir haben ja schon mal gesagt, Peter Fitzek merkt immer, wenn er irgendwo eine Razzia hat oder so, was habe ich falsch gemacht und was kann ich jetzt besser machen, um sozusagen mein Ziel zu erreichen. Und in dem Fall hat er es so gemacht, dass er seinen Untertanen gesagt hat, sie sollen zum Teil die Gelder sofort an den Verkäufer zahlen, also nicht erst ans Königreich, sondern an den Verkäufer und da haben wir Auskontoauszüge gesehen, da sind mal 20.000, mal 30.000, ich glaube sogar einmal 200.000 Euro geflossen. und die sind gar nicht erst über ein Konto vom Königreich gegangen, sondern direkt an den Verkäufer. Der Hintergrund da ist natürlich, dass man verschleiern will, wie die Geldzahlungen sind. Und Peter Fitzek will natürlich, das ist das Allergrößte und das Allerwichtigste, dass der Staat ihm nicht wieder irgendwas wegnehmen kann. Also eine Razzia soll da, wenn die passiert, die sollen nicht dem Königreich das wegnehmen können. Und das wird natürlich deutlich schwieriger für den Fiskus oder für die BaFin zum Beispiel, die Finanzbehörde und die Aufsichtsbehörde für Bankgeschäfte, wenn plötzlich Zahlungen von ganz vielen verschiedenen Richtungen kommen, es ist nicht mehr klar, sind das jetzt Überlassungen, sind das Schenkungen. Speaker 4 Aber irgendjemand Speaker 1 muss ja im Grundbuch stehen. Also irgendjemand muss ja offiziell dieses Haus gehören. Das stimmt. In dem Zuge ist es so, dass in dem Kaufvertrag jemand stand, der Marco Ginzel heißt. Wir haben da mal ein bisschen recherchiert. Ich fahre jetzt zu Peter und schaue, ob er schon wach ist. Also, komm mit. So, ah, Peter hier. Wir haben jetzt in den letzten Tagen vermehrt Anfang bekommen. Marco Ginzel ist, ja, also, er war zeitweilig, hieß es mal, er sei die rechte Hand des Königs. Ich habe so ein bisschen das Gefühl, es war so ein bisschen das Mädchen für alles. Marco Ginzel kommt eigentlich aus der Schweiz. Der war sowas wie die rechte Hand des Königs. Der hat mal ein PR für den gemacht. Der ist aber auch immer wieder mit der Staatskasse in Erscheinung getreten. Bei diesen Gemeinwohldörfern war der eine führende Position, weil er eben in Kaufverträgen aufgetreten ist. Und er war zum Beispiel auch in Berwalde so etwas wie der Hausherr, wenn der König nicht da war. Und Peter Fitzek hat es insofern diesmal sehr geschickt gemacht, dass er die Leute, die in diese Gemeinwohldörfer gezogen sind, Kapitalüberlassungsverträge hat unterschreiben lassen. Und in diesen Verträgen war ein Passus, den würde ich mal zitieren, da kriegt man dann mal das Gefühl dafür, wie er sich abgesichert hat. Da stand schwarz auf weiß drin, die Verwendung der Mittel liegt vollständig im freien Ermessen des Kapitalempfängers. Der Hauptzweck der Kapitalüberlassung besteht in erster Linie in der Unterstützung der Ziele des Kapitalempfängers. Der Kapitalüberlasser nimmt bewusst das Scheitern des Königreichs Deutschlands und den Totalverlust der Euro-Gelder in Kauf. Speaker 6 Das heißt also, der hat Geld eingesammelt in ganz großem Stil von den Leuten und hat denen auch schon gesagt, vielleicht ist die Kohle auch komplett weg. Speaker 1 Also die Leute wussten, worauf sie sich einlassen, aber woher weißt du all das? Woher hast du diese Dokumente? Natürlich zum einen gehen die ja relativ offen damit um, zum anderen gab es ein Hack von Anonymous Deutschland, Anonymous Germany. Die haben die Server illegalerweise vom Königreich Deutschland gehackt und waren ziemlich lange da drauf unterwegs und haben sich angeschaut, was eben in diesen E-Mails steht. Man konnte sich das nicht vorstellen, dass es da irgendwie einen Mann gibt, der es schafft, doch wirklich so viele Leute zu begeistern, so viele Leute unter seine Fittiche zu nehmen, die den Leuten Geld aus der Tasche ziehen. Da sind eben solche Sachen wie dieser Kapitalüberlassungsvertrag, den ich gerade zitiert habe, drin gewesen. Da waren aber vor allen Dingen auch wirklich viele Kontoauszüge, wo man wirklich mit offenem Mund da stand und gesagt hat, ey, wie kann es sein, dass jemand einfach mal 200.000 Euro Richtung Königreich überweist oder für eine Immobilie überweist, das dann im Königreich im Grundbuch gehört. Die Hacker haben, glaube ich, die Aktion TINFOL genannt, also übersetzt Aluhut. Und das hat wirklich zum ersten Mal einen ziemlich tiefen Einblick gegeben, wie Peter Fitzsäcks Geldsystem eigentlich funktioniert, woher er eigentlich die Kohle bekommt und wie er es immer wieder schafft, solche großen Immobilien zu kaufen. Die haben eigentlich die Aufgabe erledigt, die die Bundesanstalt für Finanzwesen hätte erledigen müssen, oder? Das stimmt, natürlich, klar. So gesehen schon. Ich glaube aber, dass natürlich die vielleicht ein Stück weit den Vorteil hatten, dass sie eben illegal handeln konnten und sozusagen dadurch der Anfangsverdacht sehr schnell erhärtet wurde. Speaker 6 Was sich ja auch in den ganzen Prozessen, auch in dem Prozess, wo es um die Veruntreuung ging, herausgestellt hat, ist, dass Peter Fitzek ein Geflecht von Zahlungswegen Speaker 1 offenbar aufgebaut hat, die man sonst eigentlich eher irgendwie aus der organisierten Kriminalität, aus der Geldwäsche kennt. Speaker 4 Also dass Speaker 1 verschiedenste Vereine aufgebaut wurden, wo man nicht mehr wirklich klar durchblicken konnte, welche Zahlung gehört jetzt eigentlich zum Königreich, welche Zahlung gehört zu einem Verein, der dann wieder irgendwie hintenrum zum Königreich gehört. Also es gibt ein ganzes Konstrukt, die sind auch alle Teil dieses Verbotsverfahrens. Da geht es um, ich weiß gar nicht, über 20 weitere Vereine, die damit anhänglich sind, wo auch nicht sofort Königreich Deutschland drin steht, sondern da steht dann irgendwie immer Gemeinwohl drin und, und, und. Und du checkst es am Anfang gar nicht. Und das ist, glaube ich, der Knackpunkt, den die BaFin ganz lange so ein bisschen verschlafen hat, dass sie sich immer sehr auf Peter Fitzek und sein Konto irgendwie konzentriert haben, aber gar nicht geguckt haben, was passiert da drumherum. Und Ginzel zum Beispiel, der in einem Kaufvertrag steht beim Wolfsgründer Schlösschen, der ist dann sozusagen in den Fokus der Ermittler gekommen. Da war auch nicht ganz klar, die Gelder, die der bezahlt hat, kamen dann, oder sollen, so heißt es, von irgendwelchen Konten gekommen sein, weil er Schirmherr von verschiedenen Stiftungen war. Das ist also alles auch völlig undurchsichtig. Und Ginzel hatte, glaube ich, am Anfang sogar noch versucht, dagegen zu klagen. Heute ist es aber so, dass der dem Königreich den Rücken gekehrt hat. Also auch er... Ein Aussteiger. Speaker 6 Ja, ihm Speaker 1 ist dann offenbar auch irgendwann klar geworden, sein Kopf ist jetzt in der Schlinge, Speaker 4 weil die Speaker 1 Baffin und die Ermittlungsbehörden dann gesagt haben, ja, Herr Gensler, jetzt erklären Sie mal eigentlich, wo kommt die Kohle her? Und da scheint ihm dann sein großer Monarch und sein großer Gebieter Peter Fitzek jetzt auch nicht so unbedingt geholfen zu haben. Ich kann mal ganz kurz Speaker 6 zitieren. Ich habe den, der ist in der Schweiz, bei ihm wurde auch übrigens jetzt in dem Zuge des Verbotsverfahrens, als wir morgens bei der Razzia waren, wo Peter Fitzek festgenommen wurde, auch durchsucht in der Schweiz. Und ich hatte ihm kurz vorher noch mal eine E-Mail geschrieben, weil ich eben gehört habe, dass die gebrochen hatten, Speaker 1 um ihn zu fragen, ob er uns nicht ein bisschen was erzählen Speaker 4 will über das Königreich. Speaker 1 Und daraufhin hat er in einer E-Mail mir zurückgeschrieben, die ich nicht zitieren soll. Da ich schon genug mit sozialen Herausforderungen zu tun habe, die mit der Zeit im Königreich zusammenhängen, möchte ich abschließen und mir ein neues Leben aufbauen. Ich bin froh, dass ich ein neues Kapitel in meinem Leben beginnen kann. Und ich möchte in keinerlei Zusammenhang mit dem Königreich Deutschland stehen. Das hat natürlich ja sozusagen der Generalbundesanwalt jetzt vielleicht ein bisschen anders gesehen. Die haben wir ihm da nochmal durchsucht. Die sozialen Herausforderungen werden wahrscheinlich damit zu tun haben, dass er irgendwelche Gelder zurückzahlen Speaker 2 muss. Ja, Speaker 1 also es ist so, dass es auch noch eine Adresse gibt, eine Meldeadresse, die letzte Meldeadresse in Deutschland von Herrn Ginzel. Da war ich mal. Das ist eine Ruine. Da hat der Mann auf jeden Fall nie gewohnt. Also das ist so, wir haben mit der Nachbarin gesprochen, die hat gesagt, da gibt es einen Briefkasten, da war auch ein Briefkasten, da standen glaube ich acht verschiedene Firmen dran, die alle aber, wenn du sie durchgoogelst, schnell mit dem Königreich in Verbindung gebracht werden können. Und das kennen wir eigentlich eher wirklich aus organisierter Kriminalität, aus David Verschleiert, wer, wo ist, die sagte, da kommt hin und wieder meiner vorbei, der würde da den Brief abholen und dann sei er weg. Das aber als letzte bekannte Mailadresse zu haben in Deutschland und nachweislich da nie gewohnt zu haben, das ist natürlich schon, wo man auch als Ermittlungsbehörde sich fragt, ist da nicht ein bisschen mehr hinter. Jetzt könnte man ja auf der anderen Seite auch sagen, wenn die Leute das unterschreiben, dass sie ihm das ganze Geld schenken, auch auf die Gefahr hin, dass sie das nie wiedersehen, sind sie doch eigentlich selber schuld. Wo ist eigentlich das Problem bei der ganzen Sache? Naja, das könnte man natürlich sagen, dass die Leute Dummheit schützt sozusagen vor Strafe nicht oder schützt vor Bankrott nicht. Nichtsdestotrotz ist es natürlich so, dass auch die Bundesregierung und auch Deutschland als Staat eine gewisse Sorgfaltspflicht für seine Untergebenen sozusagen hat. Also das ist zum Beispiel Teil dieser Frage gewesen bei den illegalen Bankgeschäften. Warum stört denn eigentlich die Bundesregierung so oder warum stört überhaupt den deutschen Staat so, wenn der da irgendwie Gelder annimmt? Und der Hintergrund ist natürlich, dass solche Bankgeschäfte und Annehmen von Geldern immer mit einer Verantwortung einhergeht. Was passiert eigentlich mit diesem hart erwirtschafteten Geld? Und die Bundesregierung schützt zum Beispiel Banken wie die Sparkasse oder so. Da sind deine Gelder ein Stück weit geschützt. Sind natürlich bei jemand wie Peter Fitzek überhaupt nicht. Da geht es auch um eine Resilienz unseres Geldsystems. Also was ist, wenn ganz viel Kohle aus diesem Geldsystem herausgezogen wird? Kriegt man das eigentlich noch gefangen? Und das sind alles so Punkte, die eben in diesem Verbotsverfahren drin sind. Und letztlich ist es natürlich auch so, dass die Leute, das hat dann immer der Verfassungsschutz zum Beispiel gesagt, wenn ich gesagt habe, Peter Fitzek, ist der denn jetzt gefährlich? Da sagen die, naja, das ist halt schon gefährlich, wenn du mit all deinem Ersparten da reingehst und das Ersparte möglicherweise von heute auf morgen weg ist. Und jetzt muss man auch so sehen, die haben Razzien überall gemacht, diese ganzen Gemeinwohl-Dörfer sind alle beschlagnahmt, die sind alle zu. Die Leute, die da gewohnt haben, sitzen auf der Straße und haben wohl möglich vorher noch ihre letzte Eigentumswohnung verkauft, damit sie irgendwie Peter Fitzek 150.000 Euro geben können. Und die sitzen jetzt auf der Straße. Und ich habe auch immer mit einem von denen gesprochen, der das Irrsinnige ist, die geben ja nicht Peter Fitzek die Schuld. Die geben ja der Bundesrepublik Deutschland die Schuld. Speaker 2 Warum? Speaker 1 Ja, die kamen ja, was Peter Fitzek, wir haben da ja nur friedlich gewohnt. Was habt ihr denn gegen das, was wir da machen, Speaker 6 sagen die. Ich habe all mein Geld hier reingegeben, Peter Fitzek, und wir wollten einen schönen Gemeinwohlstaat aufbauen. Und jetzt kommt der böse Staat, Bundesrepublik Deutschland, und macht uns unseren Traum kaputt. Speaker 1 All mein Geld ist beschlagnahmt. Wie soll ich jetzt weitermachen? Was sagt denn Peter Fitzek dazu? Du hast ihn doch schon mal gefragt, oder? Ja, also Peter Fitzek sagt natürlich, dass er schon alles dafür tun wird und das Königreich Deutschland sich immer um seine Untertanen kümmern wird, dass da man sich keine Sorgen machen braucht. Das war natürlich auch ehrlich gesagt jetzt alles vor dem Verbot, weil man muss sich jetzt natürlich schon klar machen, dass ein Herr mit dieser Verhaftung und dem Verbot geht, dass alles, was mit dem Königreich Deutschland zu tun hat, auch verboten ist. Also alle Untergruppen, alle Vereine, die es da gibt. Und wenn Peter Vizek jetzt erstmal das Verfahren gemacht wird, da weiß ich nicht, wer den Start jetzt erstmal weiterleitet. Also ich war schon echt, als ich jetzt im letzten Jahr rumgefahren bin und überall versiegelte Türen vorgefunden habe, in diesen Projekten, die er sich da 2020 und folgend aufgebaut hat, wo die Leute wirklich da ja alle sehr enthusiastisch auch an die Tat gegangen, in die Tat geschritten sind. Da war ich schon erstaunt, habe mich gefragt, ey, was machen die jetzt eigentlich alle, wo sind die jetzt eigentlich alle? Die sitzen dann zum Teil auf der Straße. Eine Sache wollte ich noch sagen, die nicht ganz uninteressant sind, weil unsere Informationen in Bezug, dass zum Beispiel jemand wie Herr Ginzel in so einem Kaufvertrag steht, dass der in so einem Kaufvertrag steht, hieß es ganz lange, dass Peter Fitzek das machen würde, um zu verschleiern, dass das Königreich Deutschland Immobilien kauft. Also sozusagen der Verfassungsschutz und ähnliche meinten immer, naja, da steht immer jemand anders drin, weil Peter Fitzek ist bekannt und die Leute wollen nicht ins Königreich verkaufen. Meine Recherchen zeigen aber ein ganz anderes Bild. Also zum Beispiel beim Wolfsgrüner Schlösschen im Albenstock. Da waren wir an diesem Tag da, als dort Speaker 6 aufgeräumt wurde. Und da kam irgendwann so ein älterer Mann zu mir und hat uns angepöbelt, so Hausverbot und weg und hat da rumgepöbelt. Speaker 1 Wer sind Sie denn? Hey, hey, hey, nicht die Kamera anfassen. Ihr Bruder, ist dem egal, dass der an Fizek verkauft? Fizek trifft sich mit Holocaust-Leugnern, der trifft Speaker 2 sich Speaker 4 mit Rechtsextremien. Der verkauft das Speaker 5 nicht an Speaker 1 mir. Der muss sich richtig erkundigen. Ja, der verkauft es an den Herrn Ginzel. Das weiß ich nicht. Ich weiß das nicht, aber an Fizek tut er es nicht verkaufen. Aber ans Königreich Deutschland, oder? Das weiß ich doch nicht. Ich bin nicht der Besitzer. Ich soll bloß nach dem Rechten schauen, dass sich unerlaubte Leute hier auf das Grundstück machen. Haben Sie verstanden jetzt? Okay. Und dann hat sich relativ schnell herausgestellt, dass das der Bruder des Verkäufers ist. Das heißt, also der wusste genau, an wen der da verkauft. Gleiches gilt für das Schloss im Berwalde. Da habe ich mit dem ehemaligen Besitzer gesprochen. Ein alter Mann, der konnte das nicht mehr bewirtschaften, der musste verkaufen. Ich glaube, der hat zehn Jahre versucht, das zu verkaufen. Er hat sogar der Stadt angeboten, dass die da irgendwie ein Altenheim reinbauen. Aber niemand wollte es kaufen. Und dann kam Peter Fitzek und hat gesagt, oh, der ist ein bisschen spinnert, der Fitzek. Irgendwie hat er aber auch erzählt, dass er da einen Staat gründen will. Er sagt so, wir sind bloß, wir haben unsere eigene Gesetze und dergleichen. Und wir halten uns da und tun auch keinen Verstoß gegenüber die bestehenden Gesetze. Also mit anderen Worten, wenn da einer so Spinner ist, egal wie nun oder was, das wäre schon genau umgedreht. Das müsste ich ja dann auch sagen, die Kirschengänger sind ja auch. Aber der Fitzek fährt ohne Führerschein. Speaker 4 Noch Speaker 1 einmal, das ist mir alles Speaker 4 nicht bekannt. Der Speaker 1 hat seinen eigenen Ausweis gemacht, die machen eine Speaker 2 eigene Kasse. Ich will bloß damit sagen, das Speaker 1 kenne ich alles nicht. In dem Fall, deswegen kann ich keinen Urteil darüber mehr leisten. Der hat aber dann am Ende des Tages gesagt, ich musste verkaufen. Mich hat es nicht gejuckt. Und ich glaube eher, dass da eben plötzlich ein Ginzel drinsteht im Verkaufsvertrag. Da geht es vielmehr darum, dass die versuchen, Strukturen aufzubauen, konspirative Strukturen, um Geldwege zu erschaffen und das dann im Staat vorbeizuführen, dass man ihm es nicht mehr wegnehmen kann. Es ist ja überall durchsucht worden. Was ist dabei rausgekommen? Wie immer haben Sie viele Datenträger mitgenommen. Ich glaube, es sind 35.000 Euro im Zuge. Ich glaube, es wird in einem Stock von 35.000 Euro gefunden und 6 Kilogramm Gold. Peter Fitzek hat mir immer gesagt, es gab eine Rentnerin, die ihm ein paar hunderttausend geschenkt hätte und 7,5 Kilogramm Gold. Vielleicht ist das der Rest davon. Es gibt manche Leute, die schenken mir einfach mal 200.000 Euro. Eine Millionärin beispielsweise hat mir ganz explizit 200.000 Euro geschenkt und insgesamt 7,5 Kilo Gold zum Beispiel. Aber den Leuten ist dann schon klar, dass die nicht im Grundbuch zum Beispiel stehen? Das ist den Leuten völlig egal. Die Leute verlassen sich auf mein Wort. Und wenn ich denen sage, ich lasse die nicht im Regen stehen, dann ist das so. Es wurde durchsucht und dann am Schluss auch beschlagnahmt. Sie haben es dann zumindest schon mal geschafft, dass sie diese Immobilien, die das Gemeinwohldorf beziehen, dass sie die eben wegnehmen konnten. Und ich glaube, wenn mich nicht Speaker 4 alles täuscht. Speaker 2 Das ist das Wolfsgrüner Speaker 1 Schlösschen und Schloss Berwalde, Speaker 2 richtig? Genau. Und ich Speaker 4 glaube, Schloss Speaker 1 Berwalde wurde sogar vor zwei oder drei Wochen jetzt endgültig verkauft vom Staat. Also es war alles beschlagnahmt worden, die Leute auf die Straße gesetzt worden. Die hatten dann noch ein, zwei Tage Zeit, nach den Razzien wiederzukommen und ihre Sachen rauszuholen. Den Durchsuchungs oder den Ermittlungsbehörden geht es da ja auch primär darum, die Infrastruktur des Königreichs sich anzuschauen, als das jetzt, wenn da eine Familie gewohnt Speaker 6 hat, deren Hab und Guter irgendwie mit in die Durchsuchung oder in die Beschlagnahmung kommt. Und dann konnten die, glaube ich, in der Walde zwei Tage später wieder rein ihre Sachen holen. Und dann war aber Schluss, da mussten sie sich halt eine neue Bleibe suchen. Speaker 1 Das war für einige da, glaube ich, ein ganz schöner Schlag. Das glaube ich. Diese komischen Varianten, die wir da jetzt gesehen haben. Er hat irgendwann mal sowas gesagt wie, ich erinnere mich nicht genau, wenn solche Leute wie der Staat und Spiegel TV hier vorbeikommen. Also er hat euch sozusagen in einen Topf geworfen mit den Ermittlungsbehörden irgendwie. Was hat er denn da durcheinander gekriegt? Diese Miet und Pachtvariante ist die beste Variante, die wir haben können, weil dann solche Leute wie Spiegel TV, die Polizei und welche anderen Leute keine Möglichkeit des Eintritts haben mehr. Und wir können sagen, prima, wir können das nutzen. an ein Projekt, das 5,5 Millionen Wert hat und müssen kaum noch was dafür bezahlen. Das ist doch total toll. Das war in seiner letzten verbleibenden Inklave, in Halsbrücke, da gab es ein Nehnsgut. Das war das letzte Ort, wo er sich zurückgezogen hat, was noch nicht beschlagnahmt wurde. Hatte auch einen Grund, kann ich gleich nochmal erzählen, warum das nicht beschlagnahmt wurde. Aber ja, er sieht uns schon als Feind, ich glaube mich auch persönlich irgendwie. Und gleichzeitig braucht er natürlich die Presse auch, weil er schon auch eine gewisse Öffentlichkeit braucht. Hatte er denn eine Ahnung, das war ja sein letzter Rückzugsort, an dem du ihn da angetroffen hast, dass das Reich dem Untergang geweiht ist? Naja, ich glaube, er hatte schon eine Ahnung. Er hat es natürlich da nicht zugegeben. Wir haben diesen Film gemacht, den wir Untergang genannt haben. Es war so, dass nachdem sie Ende 2023, Anfang 2024, so viele Razzien einen großen Schlag gemacht haben, diese ganzen anderen Immobilien beschlagnahmt haben, er auf dieses Lehnsgut zurückgegangen ist. Das ist in Halsbrücke, das Lehnsgut. Das ist echt ein Top-Anwesen. Das ist wirklich, glaube ich, das Schönste von allen, die er hatte. Speaker 4 Man sieht das ja wie Speaker 1 das Vorfahrt. Speaker 5 Das ist schon opulent. Das ist schön. Das ist auch Speaker 1 oben. Da haben die auch so einen großen Saal. Da sind irgendwie so verglaste Dächer. Es gibt im Innenhof noch irgendwie, da wird was Neues gebaut, vor allem eine große Feuerstelle und, und, und. Hintergrund ist, dass er, das hat er uns auch mal erzählt, das nur gepachtet hat. Da ist auch wieder ein Strohmann gewesen, der ist gekauft. Ich glaube, 5,5 Millionen sollen da geflossen sein. Der Strohmann ist ein Landwirt aus Speaker 6 Stade, der auch dem Königreich angehört. Es heißt, der habe ihm irgendwelche Verordnungen verstoßen. Speaker 1 Daraufhin hat die böse Bundesregierung ihm mal wieder seinen Hof zugemacht. Und daraufhin, so erzählt man sich zumindest, in Stade habe er den Knacks bekommen und das Königreich sich dem Königreich angeschlossen. Peter Fitzek ist jetzt, man merkt es wieder, er justiert nach, er justiert jedes Mal nach, er sagt jetzt, er kauft keine Immobilien mehr, weil die kann man ihm ja wegnehmen, er pachtet nur noch. Und eben dieser Mittelsmann, dieser Landwirt aus Stade, lässt ihn da, ich weiß nicht, ob er überhaupt was zahlt, aber Peter Fitzek sagt, er darf da für wenig Geld bis gar kein Geld wohnen. Er sagt, das ist ja eh jetzt gerade alles noch irgendwie mit diesen Razzien und so in der Schwebe und solange alles in der Schwebe ist, müssen sie auch diese 5,5 Millionen wohl noch nicht zahlen. Er sagt, das ist eine tolle Möglichkeit, jetzt erst mal umsonst zu wohnen. Er wollte da ein ganz autarkes Anwesen bauen. Da ist es auch mit Landwirtschaft, da gab es Kühe, eigene Käserei hatten die da und so, große landwirtschaftliche Fahrzeuge. Also ich jetzt vor ein paar Wochen, da war es alles weg. Ich glaube, der Veterinär war mal da, weil es irgendeiner Kuh ganz schlecht ging. Ich glaube, da war nur noch eine Kuh, die Käserei ist dicht. Auch das Projekt ist gescheitert. Aber es gab noch ein Objekt im Harz. Was hatte es damit auf Speaker 2 sich? Speaker 4 Genau, Speaker 1 also zu dem Zeitpunkt, da hatten wir schon das Gefühl, dass es dem Königreich echt schlecht geht. Peter hatte natürlich überhaupt nicht das Gefühl. Und er hat dann schon noch weiter auf Expansion gesetzt. Und so hat er es geschafft, ein ehemaliges Kurhotel im Harz in Bad Lauterberg zu kaufen oder kaufen zu lassen, sage ich mal. Es gab da Ute Kowalewski, das ist eine Vertraute von ihm, die kommt wirklich auch aus dem engsten Kreis. Er hat sie mal, glaube ich, als Staatssekretärin vorgestellt. Ich sage mal so, wie es ist, Gott siegt mir die Dinge vor die Füße. Und wenn ich ein Objekt sehe, wo ich sage, da geht mein Herz auf, da sind auch sofort Menschen da, die es wollen. Und es kommen auch Mittel zusammen und Menschen, die sagen, ich setze das Projekt mit um, so wie es bei Ute hier der Fall ist, dann werde ich etwas anfangen. Und die ist, glaube ich, im Königreich oft dafür zuständig gewesen, wenn eben neue Geschäftspartner oder Leute ins Königreich kamen und da Geschäfte aufmachen wollten, dann hat die denen erzählt, wie das funktioniert. Und die Frau ist eben eine Esoterikerin, die ist, ich habe die mal interviewt, da erzählt die Peters Vision und man muss, Peter kann man nur verstehen, wenn man mit ihm spricht. Und ich kapiere das sowieso alles nicht, ich bin ja unwissend, ich kann noch nicht sehen. Man fragt sich ja, was hat Peter Fitzek, dass man sagt, man gibt all seine Erspartes ihm? Kann ich nicht sagen. Das wäre eine Antwort, die müsste mehrere Stunden dauern. Peter gibt den Menschen eine Möglichkeit für einen gewissen Wandel. Aber viele wollen das gar nicht verstehen, was er da tut. Die hat 200.000 Euro für die absolute Ruine. Das Hotel wäre weit entfernt von bewohnbar, investiert. Das Grundstück ist es auch nicht wert? Das Grundstück ist top, das ist, ich glaube sogar irgendwie Weltkulturerbe oder so, das ist wirklich ein tolles Anwesen, aber halt, du musst dir das ganze Kurhotel eigentlich abreißen und neu Speaker 4 machen. Speaker 1 Sie hat da 200.000 rein investiert und dann wollten sie da eigentlich ein Kurhotel für Aussteiger machen und haben schon mal irgendwann angefangen, so einen kleinen Kiosk zu eröffnen, wo sie irgendwie Pommes und Merchandise vom Königreich eröffnet haben. Und dann kam aber relativ schnell der Landkreis und hat gesagt, eigentlich an diesem tollen Platz wollen wir ein schönes Kurhotel haben, wir wollen damit die Reichsbürger. Und dann haben die denen untersagt, dort irgendwelche Geschäfte zu, also sie dürfen nichts ausschenken, sie dürfen nichts betreiben, der Betrieb wird untersagt. Und das ist natürlich so ein bisschen... Das heißt, sie ist jetzt Besitzerin einer Ruine. Eine absoluten Ruine. Mit der man nichts machen kann. Genau, ich habe sie dazu auch mal gefragt, da hat sie gesagt, nee, das sieht sie alles gar nicht so. Ich habe sie gefragt, war 200.000 Euro da versenkt und so. Nee, das würde ich wieder alles nicht verstehen. Ist das eine Sekte? Naja, es ist schon sektenartig. Es ist schon so, dass die Leute dann auch wirklich daran glauben, was Peter ihnen da erzählt. Und dass man da möglicherweise dann doch noch irgendwann dieses Co-Hotel draus machen Speaker 4 kann Speaker 1 und so. Und das wird aber nicht geschehen. Eine Kehrseite der Medaille ist natürlich auch, dass die Stadt das jetzt untersagt hat. Und ich glaube, Peter Fitzek hofft momentan so ein bisschen darauf, ob sie es nicht vielleicht sogar verkaufen können. und auf den Moment, dass möglicherweise jemand anders das kauft und denen das wieder erlaubt werden würde. Und dann würde Peter Fitzek wieder kommen und sagen, aber uns wird das doch verboten. Also die Stadt hat sich da auch, oder der Landkreis, hat sich auch ein Stück weit mit dieser Immobilie und der Untersagung in der Sackgasse befördert. Anstatt vorher zu reagieren, haben sie erst regiert, als jemand vom Königreich das gekauft hat, dann haben sie es untersagt, jetzt können sie es eigentlich jemand anders nicht mehr wieder erlauben. Und jetzt steht diese Ruine da an diesem schönen See und eigentlich kann keiner mehr was damit machen. Ich habe gehört, Ute Kowalewski versucht es gerade zu verkaufen, aber dadurch, dass du da nichts betreiben darfst, bin ich mal gespannt, ob jemand das kaufen wird. Aber ja, es ist schon sektenartig. Aber ist jetzt nach dieser Verhaftung endgültig Schluss mit dem Königreich? Was ist deine Prognose? Also ich glaube, wie immer bei diesen Verboten, ich bin nicht der größte Fan davon, weil es schwingt natürlich und das haben wir auch daran gesehen, was jetzt die Untertanen, die aus diesen Häusern und diesen Immobilien rausgeschmissen werden, es schwingt natürlich am Ende des Tages damit, dass da Leute sind, die alles verloren haben, das war das, wovor immer gewarnt wurde, die größte Gefahr des Königsreichs, dass ihr euer Geld darin versenkt, die sitzen jetzt auf der Straße und die geben aber eben nicht Peter Fitzek die Schuld, sondern die geben am Ende der Bundesrepublik Deutschland die Schuld, dass sie ja das schöne Dorf, was wir da gründen wollten, irgendwie stören. Speaker 2 Das heißt, wenn der Märtyrer Speaker 1 aus dem Knast raus ist, dann sind die wieder am Start? Ich glaube, ich will jetzt nicht sagen, ich habe jetzt keine Prognose, wie viele Jahre der kriegt, weil ich da schon bin mal gespannt, wie weit sie da gehen. Ich glaube aber, dass Peter Fitzek niemals Speaker 4 aufhören wird. Speaker 1 Ich glaube, er wird, wenn er rauskommt, eher radikaler sein. Das ist so eine Gefahr, dass er sich dann doch das, was er bis jetzt noch sehr gemäßigt hat, dass er sagt, er geht da ohne Waffengewalt und, und, und. Ich will jetzt nicht sagen, dass er Waffengewalt nimmt, aber ich glaube, dass er ein Stück weit radikaler wird, weil er, wir haben ja gesehen, er ändert seine Strategien ja immer danach, wenn irgendwas nicht funktioniert, in eine Richtung, dass es funktionieren kann. Und vielleicht ist dann irgendwann auch mal so ein Kipppunkt erreicht, wenn er jetzt wieder in den Knast geht. Ich glaube aber, dass er nie aufhören wird. der wird es anders nennen, weil alles, was Königreich Deutschland heißt, ist verboten. Also alles, was du da irgendwie machen willst, wird verboten bleiben. Und ich denke, das wird nicht das Letzte sein, was wir von ihm gehört haben. Der wird weitermachen. Kann der ja auch gar nicht anders. Bleibst du dran? Ja, natürlich. Der ist der Königreich. Ich habe schon, jetzt wo er im Knast sitzt, ich habe schon fast Phantomschmerzen. Speaker 6 Vermisst du ihn auch ein bisschen? Ich vermisse ihn schon ein bisschen, weil es war natürlich schon, auch wenn ich immer nur Zaungast war, muss man natürlich sagen, bei aller Ernsthaftigkeit hat er natürlich auch irgendwas ganz Skurriles. Speaker 4 Der hat Speaker 1 in einer Art und Weise von sich überzeugt, dass man ja dann doch oft daneben steht und eine Art Faszination, wenn auch eine Faszination des Bösen dafür hatte. Ich bin gespannt. Ich werde, wenn der rauskommt, auf jeden Fall da sein. Ich auch. Vielen Dank für den Ausflug in dieses untergegangene Königreich. Wir hoffen nicht, dass es wieder aufersteht. Ich stoppe die Aufnahme. Bis zum nächsten Mal.